DE736998C - Verfahren zur AEnderung des Charakters eines Kombinationsbildes - Google Patents

Verfahren zur AEnderung des Charakters eines Kombinationsbildes

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DE736998C
DE736998C DEST57012D DEST057012D DE736998C DE 736998 C DE736998 C DE 736998C DE ST57012 D DEST57012 D DE ST57012D DE ST057012 D DEST057012 D DE ST057012D DE 736998 C DE736998 C DE 736998C
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DEST57012D
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Georg Otto Stindt
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GEORG OTTO STINDT
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GEORG OTTO STINDT
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Character Input (AREA)

Description

  • Verfahren zur Änderung des Charakters eines Kombinationsbildes Die vorliegende Erfindung betrifft ein .Verfahren zur Änderung des Charakters von Kombinationsbildern durch mehr oder weniger starkes Hervorheben oder Schwächen des einen Kombinationselementes gegenüber dem anderen oder Teilen davon. Solche Verfahren sind bekannt, aber nicht ausreichend vielseitig, denn das Maß dieser Änderung, also die Regelung des Abbildungsstrahlenbündels, ist°genau zu bestimmen und zu kontrollieren, wobei die Beobachtung des Szenenbildes in bekannter Weise, z. B. über den Kombinationsspiegel, erfolgt. Erfindungsgemäß' die Regelung des Abbildungsstrahlenbündels durch Änderung der Durchlässigkeit des Kombinationsspiegels. Ergänzend dazu kann bei einer zweckmäßigen Weiterbildung des Verfahrens eine Regelung, der verwendeten Lichtquelle kommen. Die Verwendung halbdurchlässiger Spiegel für Kombinationsaufnahmen ist bekannt, ferner die Verwendung einer einfachen Glasplatte als Reflexspiegel für Geisteraufnahmen, schließlich sind in der Optik Spiegel verschiedener Durchlässigkeit, z. B. als Rhodiumspiegel, bekannt. Auch ist die Regelung der Beleuchtungsstärke für Trickaufnahmen schließlich bekannt und die Beobachtung des Szenenbildes über den verwendeten Spiegel bekannt. Neu ist also die wahlweise Anordnung verschieden durchlässiger Spiegel, etwa 2o bis 8o°/Qig verspiegelter Flächen,-je nach gewünschter Charakteränderung einer oder mehrerer Vorlagen, deren Anzahl, Größe und Lage zur Kamera beliebig bleibt. Die Lösung zeigt also sozusagen eine Art optisches Mischpult. Wenn Einstellebenen und Achsenbündelung der Vorlagen erzwungen sind, erzielt man durch entsprechenden Einsatz der teildurchlässigen Spiegelflächen (teildurchlässig auf den vollen Belag bezogen) jede gewünschte Charakteränderung des Gesamtkombinationsbildes, wenn nötig, noch durch zusätzliche Regelung der Lichtquellen. Bekannt ist ferner eine Anordnung, bei der ein Hohlspiegel zwischen Hintergrundbildprojektionsapparat und der Aufnahmekamera eingeschaltet ist und ein Strahlenbündel seitlich .durch eine planparallele, unter q.5° geneigte Glasplatte eingelenkt wird. Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführung der Erfindung wird diese Glasplatte auch durch stärker und wahlweise verschieden durchlässige Spiegelflächen ersetzt. Bezweckt wird bessere Lichtausbeute bzw. die Gewinnung einer zweiten Szene, die ergänzend wirkt zur Hauptszene, die zwischen Hohlspiegel und Kamera angeordnet ist.
  • Das gewerbliche Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes ist der Spielfilm, der Trickfilm, das Illusionsbild, auch das Scherzphoto usf. Der mit der vorliegenden Erfindung erzielbare, die Patentfähigkeit begründende wesentliche Fortschritt besteht darin, daß bei Kombination verschiedener Vorlagen die stets auseinanderstrebenden Charaktere, mitSicherheit und nachWunsch ausgeglichen, auf einen Generalnenner sozusagen gebracht werden, wobei die Endwirkung genau im Raume beobachtet werden kann und die Regelung der Hervorhebung oder Schwächung einzelner Elemente durch die in weiten Grenzen gestufte Transparenz der verwendeten Spiegelflächen gesichert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Änderung des Charakters eines Kombinationsbildes durch mehr oder minder starkes Hervorheben oder Schwächen des einen Kombinationselementes gegenüber dem anderen oder Teilen davon, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Abbildungsstrahlenbündels durch Änderung der Durchlässigkeit der Kombinationsspiegel erfolgt.
  2. 2. Verfahren wie zu Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Änderung der Vorlagencharaktere durch eine Regelung der Lichtquelle erfolgt.
  3. 3. Kombinationsverfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein derart kombiniertes Szenenbild über die gleichen Spiegel im Raume direkt beobachtet werden kann. q.. Kombinationsverfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch die Anwendung einer gemäß Anspruch i bemessenen Spiegelfläche an Stelle einer unter q.5° zu einem Hohlspiegel geneigten Glasplatte bei Kombinationsanordnungen, bei denen ein Hohlspiegel zwischen dem Hintergrundprojektionsapparat und der Aufnahmekamera geschaltet ist, welcher das Projektionsobjektiv in das Objektiv der Aufnahmekamera abbildet.
DEST57012D 1938-01-16 1938-01-16 Verfahren zur AEnderung des Charakters eines Kombinationsbildes Expired DE736998C (de)

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