DE54052C - Selbsttätige elektrische Treppenbeleuchtung - Google Patents

Selbsttätige elektrische Treppenbeleuchtung

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DE54052C
DE54052C DENDAT54052D DE54052DA DE54052C DE 54052 C DE54052 C DE 54052C DE NDAT54052 D DENDAT54052 D DE NDAT54052D DE 54052D A DE54052D A DE 54052DA DE 54052 C DE54052 C DE 54052C
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armature
contact
automatic electric
staircase lighting
terminal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54052D
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English (en)
Original Assignee
A. A. THRÄNITZ in Chemnitz
Publication of DE54052C publication Critical patent/DE54052C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/12Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation
    • H01H43/124Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation using a disc

Landscapes

  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1890 ab.
Man hat bisher mehrfach elektrische, Treppenbeleuchtungen gebaut, bei denen die Glühlampen von Stockwerk zu Stockwerk fortschreitend leuchten, und hat dies dadurch bewirkt, dafs man durch ein Uhrwerk, welches beim Oeffhen der Hausthür ausgelöst wird, eine Contactvorrichtung bewegt, die nach und nach die einzelnen Glühlampen in die Leitung ein- und aus derselben ausschaltet.
Da die Verwendung eines Uhrwerkes mit sehr vielen Nachtheilen verbunden ist, so bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung eine elektrische Treppenbeleuchtung ohne Uhrwerk, bei welcher der elektrische Strom das Ein- und Ausschalten der Lampen selbsttätig besorgt, sobald durch einmaligen Contact, sei es durch Oeffhen einer Thür oder durch. Drücken auf einen Knopf u. dergl., der Anlafs dazu gegeben ist. Und zwar soll hierbei noch der Vortheil geboten werden, dafs ein und derselbe Apparat nicht blos von unten nach oben fortschreitend, sondern auch in umgekehrter Reihenfolge die Lampen ein- und ausschaltet.
Diese Aufgabe wird in der Weise gelöst, dafs von einem Elektromagneten ein Anker iri regelbaren Zeiträumen angezogen wird und dadurch unter Vermittelung eines Schaltwerkes eine Contactvorrichtung über eine mit isolirten Metallplatten (Contactplatten) belegte Scheibe bewegt.
Durch die Contactvorrichtung wird während einer Umdrehung einestheils der Stromschlufs des Elektromagneten aufrecht erhalten und anderentheils auch das Ein- und Ausschalten der Glühlampen bewirkt.
Um den Apparat auch zum Herunterleuchten verwenden zu können, ist noch ein zweiter Magnet mit Schaltwerk angeordnet, welcher die Contactvorrichtung in entgegengesetztem Sinne bewegt, so dafs die oberste Lampe zuerst brennt. '
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. ι in der Vorderansicht,
Fig. 2 im Grundrifs,
Fig. 3 im Schnitt nach A-B,
Fig. 4 im Schnitt nach C-D dargestellt.
Fig. 5 und 6 zeigen das Schneckengetriebe in zwei Ansichten.
Fig. 7 zeigt die Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit,
Fig. 8 die Fortsetzung des Leitungsschemas nach den Batterien und Lampen.
Der Elektromagnet αγ λ2 zieht in bestimmten Zeiträumen, die auf weiter unten beschriebene Weise geregelt werden können, den Anker b an und lä'fst ihn wieder los, wodurch die Platte c, welche die Klinke C1 trägt und sich auf der excentrischen Nabe des Schaltrades A1 dreht, in Schwingung geräth und so das Rad Cl1 und die Schneckenwelle d2 in Richtung des Pfeiles χ ,fortschaltet,. was unter Vermittelung des Schneckengetriebes ex e2 die Drehung der Welle e und des. darauf steckenden Armes e3 in Richtung des Pfeiles y veranlafst.
' An dem Arm eB sind die federnden Röllchen Sl Si angebracht.
Von diesen läuft g1 auf der inneren, einmal durch Isolirstreifen I1 unterbrochenen Metallscheibe und hat den Zweck, den Stromschlufs der Elektromagnetenbatterie .B1 zu bewirken, während g2 über die durch Isolir
, streifen g2
i4 getrennten metallenen Ring-
sectoren Zz1 h2 hs Zz4 . . . läuft und nach und nach den Stromschlufs für die Lampen L1 L2 JL3 L4 ... derart bewirkt, dafs stets nur eine davon leuchtet.
Ein zweiter Elektromagnet, welcher auf den Anker bx und dadurch auf das am anderen Ende der Welle <f2 angebrachte Schaltwerk cxj d*1 wirkt, ist hier nur durch die nach ihm führenden Leitungsdrähte q und r angedeutet, und erzeugt, sobald sein Stromkreis geschlossen ist, eine entgegengesetzte Drehung der Contactvorrichtung und dadurch die Stromschlüsse für die Lampen in umgekehrter Reihenfolge, so dafs die obere zuerst und die Parterrelampe zuletzt leuchtet.
Die excentrische Lagerung der Platten ccx hat den Zweck, dafs die an denselben befestigten, auf Stiften S1 sx 1 aufruhenden Klinken bei der Ruhestellung der Anker b bx aus den Schalträdern ausgehoben werden, damit sie die entgegengesetzte Drehung der Welle d0 nicht hindern.
Wenn der Umschalter u die in Fig', ι punktirte Stellung einnimmt und durch Oeffnen der Thür th die mit der Klemme Zc1 verbundene Feder J1 mit der Feder f2 Contact bekommt, welche mit der Klemme ks in Verbindung steht, so geht der von der Batterie JB1 kommende Strom von der Klemme Zf2 durch die Drahtwindungen des Elektromagneten aY a2 in die isolirte Platte g, von hier in die mit dem Contactstift Zz6 am Anker b anliegende Scheibe h, durchströmt den Anker, das Schaltwerk und das Lager Z1, gelangt von hier aus durch den Umschalter u hindurch zur Klemme Ar1 von hier durch den Thürcontact nach der Klemme Zc3 und schliefslich durch die Batterie hindurch zur Klemme A2.
Dadurch werden die Kerne des Elektromagneten magnetisch, ziehen den Anker b an,, und die schwere Scheibe h entfernt sich infolge der ihr ertheilten lebendigen Kraft mit ihrem Stift Zz6 von dem Anker b, so dafs der Strom unterbrochen und der Anker von der Abreifsfeder f3 wieder nach oben bis zum Anschlag an die isolirte Stellschraube m gezogen wird. Nach einer bestimmten, von der Spannung der Feder /4 beeinflufsten Zeit kommt auch der Contactstift Zz6 wieder zum Anliegen an den Anker b, und das eben beschriebene Spiel wiederholt sich.
Da der Anker b mit seinem vorderen cylindrischen Ende in den Schlitz ν der Platte c greift, mufs letztere an den Schwingungen theilnehmen, wobei die Klinke C1 das Schaltrad dx .bei jeder Schwingung um einen Zahn fortstöfst. Dadurch wird, wie bereits oben erwähnt, der Arm e3, der bei Beginn eine solche Stellung hat, dafs die an ihm befestigten ContactröUchen g1 g2 auf der durchgehenden Isolirschicht I1 stehen, in Richtung des Pfeiles y bewegt und der auf der Welle e. steckende, durch Reibung mitgenommene Umschalter U1 so gestellt, dafs er an dem Stifte η anliegt, der leitend mit dem Lager I1 in Verbindung steht.
Ist nunmehr die ThUr th - wieder geschlossen und der Thürcontact unterbrochen, so geht ■ der von der Batterie kommende Strom von der Klemme Zf2 auf dem oben bereits beschriebenen Wege zum Lager Z1, von hier nach dem Stift n, durch den Umschalter M1, die Welle e, den Arm e3 und das Röllchen g2 in die Metallscheibe und von hier durch den mittelst der Klemmschraube ο mit verbundenen Leitungsdraht nach der Klemme kB und schliefslich durch die Batterie nach k2.
Wird durch Drücken auf eine Taste t, die in jedem Stockwerk angebracht sein kann, der Stromschlufs bewirkt, so umkreist derselbe in gleicher Weise den auf den Anker-bx wirkenden Elektromagneten, der Arm es wird links herumbewegt, der. Umschalter U1 legt sich an den Stift nx an und schliefst den Elektromagneten (X1 a2 von der Leitung aus.
Damit der Strom nicht durch die Welle d2 hindurchgehen kann, ist dieselbe durch zwei Isolirmuffen ie Z7 unterbrochen.
Die Lampen L1 L2 L3 L4 . ν. sind einestheils mit dem Batteriedraht w der Batterie B2 verbunden und stehen anderentheils mit den auf der Isolirplatte ρ festgeschraubten Ringsectoren Zi1 Zi2 hs Zi4 Zj5 ... in leitender Verbindung.
Der von der Batterie B2 kommende Strom geht von der Klemme Zi9 durch das Contactröllchen g2 in einen der Ringsectoren Zz1 Z?2 Zz3 hA hs . ..., ■ von wo er schliefslich zu der ■ mit dem betreffenden Ringsector verbundenen Lampe gelangt.

Claims (1)

  1. , Patent-Anspruch:
    Eine selbsttätige elektrische Treppenbeleuchtung, bei welcher die einzelnen Lampen der Reihe nach von unten nach oben und nach Erfordern auch von oben nach unten ein- und ausgeschaltet werden durch eine rechts und links herum über isolirte Metallplatten Zj1 Zj2 Zj3 Zz4 \ bewegte Contactvorrichtung, welche zu diesem Zwecke von einem oder dem anderen, der in regelbaren Zeiträumen durch Elektromagnete angezogenen Anker b bx .bewegt wird und während einer vollen Umdrehung den Stromschlufs für den betreffenden Magneten aufrecht erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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