DE152134C - - Google Patents

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DE152134C
DE152134C DENDAT152134D DE152134DC DE152134C DE 152134 C DE152134 C DE 152134C DE NDAT152134 D DENDAT152134 D DE NDAT152134D DE 152134D C DE152134D C DE 152134DC DE 152134 C DE152134 C DE 152134C
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shaft
lamps
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electromagnets
rotational movement
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine von Hand mittels Elektromotors in Tätigkeit zu setzende Schaltvorrichtung zum Zwecke einer zeitweisen selbsttätigen Flur- oder Treppenbeleuchtung mittels Gas, und zwar dient sie. zum Betriebe derjenigen Art von' an- jeder Lampe angebrachten Gasventilen, welche durch einen ersten Stromschluß in einer Leitung geöffnet und durch einen
ίο zweiten Stromschluß in einer anderen Leitung wieder, geschlossen werden.
■ . Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zur Verkleinerung und Schonung der den Betriebsstrom liefernden Batterie nicht die Gasventile aller Lampen gleichzeitig, sondern immer nur eine beschränkte Anzahl derselben in oder außer Tätigkeit gesetzt werden.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine
Beleuchtungsanlage dargestellt, bei welcher gleichzeitig jedesmal zwei der Lampen angezündet bezw. gelöscht werden können, während die Ein- oder Ausschaltung der einzelnen Lampengruppen in kurzen Zwischenräumen von etwa 2 bis 3 Sekunden erfolgt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Zeitstromschalters mit den erforderlichen Leitungsanschlüssen und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben mit dem als Triebwerk dienenden Elektromotor.
_ Die Schaltvorrichtung ist folgendermaßen eingerichtet:
An einer auf einer Grundplatte befestigten senkrechten Wand d, in welcher die Triebwelle b gelagert ist, sind radial zu dieser Welle die beiden Kontaktstücke I und II gegeneinander und gegen. das Gestell isoliert befestigt, von denen das erste mit den Öffnungselektromagneten der Lampen A1 und An und das zweite mit denjenigen der Lampen B1 und Bn durch je eine besondere Leitung verbunden ist. Ferner sind zwei gleiche Kontaktstücke III und IV vorgesehen, welche wiederum durch zwei besondere Leitungen an die Schließungselektromagnete der Lampen A1 und A11 bezw. B1 und B11 angeschlossen sind.
Der eine Pol χ der Batterie 2 ist mit einem halbkreisförmigen, um die Welle b liegenden, und zwar isolierten Gleitkontakte g verbunden, während der andere Pol j' an das für alle Leitungen als gemeinsame Rückleitung dienende Hauptgasrohr gelegt ist.
Zur jeweiligen Schließung des Stromes ist auf der Welle b mittels des Armes e eine Doppelfeder Z/1 angebracht, deren eine Zunge/ auf dem Ringe g, deren andere f1 über die Kontaktstücke I bis IV zu gleiten bestimmt ist.
Das Triebwerk, welches jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, besteht im wesentlichen aus dem Elektromotor a, der eine besondere Batterie 1 mit den Polen w und ν erhält, ferner dem zur Verringerung der Drehgeschwindigkeit dienenden Rädervorgelege h und einer Schaltvorrichtung zum Ein- und Ausrücken des Motors; letztere setzt
sich aus einem auf der Welle b sitzenden Schaltrade c, welches nahe am Umfange eine Lücke ο aufweist, und einer von zwei voneinander isolierten Kontaktfedern η und m zusammen, von denen die letztere mit einem Kontaktknopfe s und einem in die Lücke ο passenden, mit schräger Druckfläche versehenen Klötzchen i ausgestattet ist.
Die Wirkung der Vorrichtung ist nun folgende:
Wird durch einen der Druckknöpfe \ für einen Augenblick der Stromkreis, in welchen die Batterie I und der Elektromotor α eingeschaltet sind, geschlossen, so setzt dieser durch das Vorgelege h das Schaltrad c in Bewegung, welches den Klotz i aus der öffnung 0 herausdrückt und auf diese Weise an dem Knopfe s die Federn m und η in Berührung bringt, wodurch auch nach Loslassen des Druckknopfes % der Stromschluß zum Betriebe des Motors bestehen bleibt.
An der Drehbewegung des Rades c und der Welle b nimmt nun die Doppel feder//1 teil, und zwar wird sie zunächst einen Stromschluß hervorrufen, durch den der Strom, vom Pole χ der Batterie 2 ausgehend, über das Gleitstück g, die Feder//1, das Kontaktstück I zu den parallel geschalteten Öffnungselektromagneten der Lampen A1 und Au ver- laufen und über die gemeinsame Gasleitung zum anderen Pole y der Batterie zurückkehren wird. Dadurch werden die genannten Lampen entzündet. Nach etwa 2 bis 3 Sekunden gelangt die Feder/1 auf das Kontaktstück II und schließt einen zweiten Strom, der seinerseits die Entflammung der Lampen B1 und B11 veranlaßt.
Bei weiterer Drehung des Welle b, deren Geschwindigkeit der Beleuchtungsdauer entsprechend geregelt ist, stellt die Zunge f1 mit dem Kontakte III einen Stromschluß her; die Schließungselektromagnete der Lampen A1 und A11 werden dadurch erregt und diese Lampen zum Verlöschen gebracht, während nach wieder 2 bis 3 Sekunden infolge des durch das Kontaktstück IV bewirkten Stromschlusses die Lampen B1 und B11 außer Betrieb gesetzt werden.
Während dieser Zeit hat die Schaltscheibe c eine ganze Umdrehung vollendet, worauf der Klotz i in die Lücke 0 einspringt, den Motorstrom bei s unterbricht und die ganze Vorrichtung zum Stillstande bringt.
Durch entsprechende Vermehrung der Kontaktplatten können noch beliebig viele Lampengruppen an die Vorrichtung angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Zeitstromschließer zur Be-,einflussung von Gasventilen zwecks Herstellung und selbsttätiger Aufhebung einer zeitweisen Flur- oder Treppenbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß radial um die durch einen Elektromotor angetriebene Welle (b) eine den gleichzeitig in oder außer Tätigkeit zu setzenden Lampengruppen entsprechende Anzahl von Kontaktplatten gelagert ist, deren eine am Anfange der Drehbewegung der Welle liegende Hälfte (I, II) an die öffnungselektromagnete der Gasventile, deren andere am Ende der Drehbewegung liegende Hälfte (III, IV) aber an die Schließungselektromagnete angeschlossen ist und welche die erforderlichen Stromschlüsse durch eine von der Welle (b) mitgenommene 'Doppelfeder vermittein, deren eine Zunge (fl) auf den genannten Kontaktstücken, deren andere ff) auf einem halbkreisförmigen, isolierten Metallringefgj gleitet. . .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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