DE538753C - Strangpresswerkzeuge zur Herstellung voller Werkstuecke - Google Patents

Strangpresswerkzeuge zur Herstellung voller Werkstuecke

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DE538753C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Strangpreßwerkzeuge zur Herstellung voller Werkstücke Die Erfindung betrifft Strangpreßwerkzeuge zur Herstellung voller Werkstücke. wie Stangen, Drähte usw., im allgemeinen und insbesondere solche, bei welchen die Blockauflagefläche der Matrize und die Stirnfläche des Preßstempels mit der Achse dieser Werkzeugteile übereinstimmend einen Winkel von etwa 63° einschließen.
  • Das Neue an der Erfindung besteht darin, daß das Preßstempelende mit einer Eindrehung versehen ist, die in der Preßstempelachse ihren tiefsten Punkt und deren Grundfläche einen kleineren Durchmesser wie der Preßstempel besitzt.
  • Bei der Herstellung von Stangen nach dem Dickschen Strangpreßverfahren unter Verwendung von ebenflächigen Matrizen und Preßstempeln besteht der Nachteil, daß man auch bei Verwendung von Blöcken mit sauberer Oberfläche den Block nicht bis auf einen geringen Preßrest ausspritzen kann, weil der zuletzt ausgespritzte Teil der Stange hohl wird. Dieses Hohlwerden hat seine Ursache darin, daß bei der Herstellung von Stangen nach dem Dickschen Strangpreßverfahren der Kern der übrigen Blockmasse voreilt. Sobald der Block bis auf eine Stärke, welche etwa dem halben Durchmesser des Blocks entspricht, ausgespritzt ist, ist im Kernteil nicht mehr genügend Material vorhanden, welches das aus dem Kern mit einer Voreilung ausfließende Material ersetzt. Der Block beginnt infolgedessen einzusaugen, und die ausgespritzte Stange wird hohl. Durch Verwendung bekannter Strangpreßwerkzeuge, bei welchen die Blockauflagefläche der Matrize und die Stirnfläche des Preßstempels mit der Achse dieser Werkzeugteile übereinstimmend einen Winkel von etwa 63° einschließen, wird der beschriebene Übelstand nur verringert, aber nicht beseitigt.
  • Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, daß man den Block auch bei der Herstellung von Stangen bis auf einen dünnwandigen Preßrest ausspritzen kann, wenn man, besonders unter Verwendung von Werkzeugen mit übereinstimmend unter einem Winkel von etwa 63° zur Werkzeugachse abgeschrägten Preßflächen, das Preßstempelende mit einer Eindrehung versieht, die in der Preßstempelachse ihren tiefsten Punkt und deren Grundfläche einen kleineren Durchmesser wie der Preßstempel besitzt.
  • Praktische Versuche haben den Beweis geliefert, daß man mit den nach der Erfindung ausgebildeten Werkzeugen den Block bis auf einen Preßrest von unter a mm Stärke ausspritzen kann, ohne daß der zuletzt ausgespritzte Teil der Stange hohl wird und die Oberfläche der Stange auch nur die geringsten Unsauberkeiten aufweist.
  • Die Wirkung nach der Erfindung tritt, soweit es wenigstens die Vermeidung des Hohlwerdens der Stange betrifft, auch ein, wenn man bei ebenflächiger Ausbildung der Blockauflagefläche der Matrize und der Stirnfläche des Preßstempels das Preßstempelende mit der Eindrehung nach der Erfindung versieht. Man kann aber mit einem so ausgebildeten Werkzeug den Block nicht bis auf einen so dünnwandigen Preßrest ausspritzen, wie mit dem Werkzeug, welches mit abgeschrägten Blockauflage- und Preßstempelflächen versehen ist.
  • Die vollkommenere Wirkung dieses Werkzeugs ist offenbar auf die Kombination der abgeschrägten Preßflächen und der Eindrehung an der Preßstempelspitze zurückzuführen.
  • Der Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht darin, daß der in der Eindrehung zurückbleibende Werkstoff nur einen Bruchteil des Werkstoffs ausmacht, der bei Fortfall der Eindrehung als Zuschlag erforderlich ist, um die Bildung unganzer Stangenenden zu vermeiden.
  • In der Zeichnung ist ein Strangpreßwerkzeug nach der Erfindung dargestellt, und zwar in der Stellung von Preßstempel und Matrize nach dem Ausspritzen des Blocks. a ist die der Einfachheit halber einteilig gezeichnete Matrize, b der Preßstempel, d die ausgespritzte Stange, e der Preßrest.
  • Die Blockauflagefläche der Matrize sowie die von der Eindrehung c nicht betroffene Preßfläche des Stempels schließen mit der Blockachse übereinstimmend einen Winkel von etwa 63° ein. Die erforderlichen Abmessungen von Grundfläche und Tiefe der Eindrehung amPreßstempelende für verschiedene Verhältnisse von Block- zu Stangendurchmesser lassen sich leicht durch den Versuch feststellen.
  • Durch Anordnung eines im hohlen Preßstempel b geführten, mit einer Nacheilung gegenüber diesem bewegten Schneidstempel kann man bei dem Abtrennen des Preßrestes von der Stange die nietkopfartige Verdickung des Preßrestes größtenteils noch zur Stangenbildung ausnutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Strangpreßwerkzeuge zur Herstellung voller Werkstücke, wie Stangen, Drähte usw., vorzugsweise solcher Bauart, bei welchen die Blockauflagefläche der Matrize und die Stirnfläche des Preßstempels mit der Achse dieser Werkzeugteile übereinstimmend einen Winkel von etwa 63° einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßstempelende mit einerEindrehung versehen ist, die in der Preßstempelachse ihren tiefsten Punkt und deren Grundfläche einen kleineren Durchmesser wie der Preßstempel besitzt.
DE1930538753D 1930-04-09 1930-04-09 Strangpresswerkzeuge zur Herstellung voller Werkstuecke Expired DE538753C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940104C (de) * 1948-10-02 1956-03-08 Felten & Guilleaume Carlswerk Strangpressverfahren und Hohlstempel zum Verpressen von hintereinander folgenden Bloecken aus Metall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940104C (de) * 1948-10-02 1956-03-08 Felten & Guilleaume Carlswerk Strangpressverfahren und Hohlstempel zum Verpressen von hintereinander folgenden Bloecken aus Metall

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