DE464404C - Kaltstauchen von Schraubenbolzen mit einem Bund unter dem Kopfe - Google Patents

Kaltstauchen von Schraubenbolzen mit einem Bund unter dem Kopfe

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DE464404C
DE464404C DEK100742D DEK0100742D DE464404C DE 464404 C DE464404 C DE 464404C DE K100742 D DEK100742 D DE K100742D DE K0100742 D DEK0100742 D DE K0100742D DE 464404 C DE464404 C DE 464404C
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DE
Germany
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collar
upsetting
die
bolt
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DEK100742D
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English (en)
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J G Kayser A G
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J G Kayser A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/44Making machine elements bolts, studs, or the like
    • B21K1/46Making machine elements bolts, studs, or the like with heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/14Ejecting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Kaltstauchen von Schraubenbolzen mit einem Bund unter dem Kopfe Beim Einwalzen von Gewinde auf eine gewisse Endstrecke von ihrer ganzen Länge nach gleich dicken Bolzen wird der Außendurchmesser des Gewindes bekanntlich um die Gewindetiefe größer als der Durchmesser des Bolzenteiles zwischen Gewinde und Schraubenkopf. Dieser Bolzenteil steckt also mit Spiel in den nicht mit -Muttergewinde versehenen Bohrungen der durch die Schraube zu verbindenden Teile, so dar) sich diese bei gelockerter Schraube leicht gegeneinander verschieben können. Zur Vermeidung dieses Übelstandes walzt man das Gewinde in den dünneren Teil einmal abgestufter Bolzen ein, deren gewindefrei bleibender Kopfanschlnliteil einen Durchmesser gleich dem Außendurchmesser des Gewindes hat. Lange Kopfanschlußteile werden dabei durch ein außen unbearbeitetes Werkdrahtstück gebildet, während der dünner abgestufte Bolzenteil durch Abfräsen des Werkdrahtes um die halbe Gewindetiefe hergestellt wird.
  • Zur Vermeidung dieses Abfräsens hat man bereits den Kopfanschlußteil in Form eines Bundes im Gelenk an ein Werkdrahtstück vom Durchmesser des dünneren Bolzenteiles angestaucht. Dieses Anstauchen erfolgte beim ersten Druckhub einer Doppeldruckbolzen, presse. Dieses Verfahren ist jedoch nur für ganz kurze Kopfanschlußteile, also nur für Schrauben mit fast his an den Kopf heranreichendem Gewinde brauchbar. Für Schrauben mit langem gewindefreien Kopfanschlußtezl, der sich nicht auf einmal anstauchen läßt, ist man nach wie vor darauf angewiesen, ein Werkdrahtstück vom Durchmesser des Kopfamschlußteiles auf die Länge des einzuwalzenden Gewindes abzufräsen. Die Erfindung macht dieses Abfräsen auch für Bolzen mit nicht auf einmal anstauchbarem Kopfanschlußbunde nun dadurch entbehrlich, daß dieser außer von vorn auch von hinten an dem Werkdrahtstück vom Durchmesser des zur Anbringung des Gewindes bestimmten Bolzenteiles angestaucht wird. Das Anstawchen von hinten wird durch Vorschieben des bekannten Auswerfstiftes in der Matrize bewirkt. Diese vertritt dabei die : Rolle einer bisher auf dem Preßdorn des Pressenkopfes sitzenden Preßbüchse, während der Auswerfstift wie dieser Preßdorn zur Wirkung kommt.
  • Bei einem bekannten Verfahren zum Warmstauchen großer bundloser Köpfe wird in ähnlicher Weise durch einen Staucher der Werkbolzen von hinten in die Kopfform vorgeschoben. Abgesehen davon, da.ß ein Warmstauchen bei der Erfindung nicht in Frage kommt, da die dann oxydierte Oberflächt ein nachträgliches Einwalzen von Gewinde nicht zulassen würde, läßt sich dieses (Verfahren auch sonst nicht auf die Erfindung übertragen. Wollte man auf diese Weise einen Kopfbolzen mit langem Bund stauchen, so würde zunächst nur selten ein sauberer, einwandfreier Kopf zustande kommen, da man wegen der erfahrungsgemäß unvermeidlichen Veränderungen im Hube des Auswerfstiftes die Zumessung der zum Stauchen benötigten Werkstoffmenge nicht in der Hand hat. Dann aber würde es nie gelingen, auf diesen Wege die lange Hohlform der Bundmatrize, besonders deren hinteres Ende, vollkommen ausiufüllen. Erst dadurch, daß die Stauchung in zwei Druckhüben von beiden Seiten nacheinander erfolgt, ist die Erzielung eines vollkommen einwandfreien Bolzenwerkstückes gewährleistet. Das Verfahren eignet sich natürlich in gleicher Weise zur Herstellung von anderen als mit Gewinde zu versehenden Bolzenwerkstücken mit langem Bunde.
  • Auf der Zeichnung sind die nach dem Verfahren der Erfindung erzielbaren Bolzenwerkstücke den nach dem Einfachstauchverfahren hergestellten Bolzenwerkstücken gegenübergestellt und in Längsschnitten die Werkzeuge zur Ausführung des Verfahrens in den kennzeichnenden Arbeitsstufen in einer Doppeldruckpresse dargestellt.
  • Es zeigen Abb. z ein bekanntes Zwischenwerkstück für die Schraube, Abb. z eine Schraube mit sehr kurzem Kopfanschlußbund, Abb.3 das hier angestrebte Zwischenwerkstück für eine Schraube, Abb. q. eine aus diesem hergestellte Schraube mit langem Kopfanschlußbund. Abb. S bis 8 lassen in Längs$chnitten durch die Stauchwerkzeuge die wesentlichen Stufen des Stauchverfahren@s erkenn en, und zwar zeigen, Abb. S die Werkzeuge in der Stellung vor Beginn und Abb.6 in der Stellung nach Beendigung des bekannten Anstauchens eines Bundes von vorn unter gleichzeitiger &opfvorformung.
  • Abb.7 zeigt die Stellung nach der Ausfüllung des hinteren Bundmatrizenteiles gemäß der Erfindung von hinten durch den vorgieschoben:en Auswerfstft.
  • Abb.8 zeigt die Stellung nach Fertigstellung des Kopfes, Mit Bezug auf die Abb. r und z wurde der kurze Bund b' des Bolzens g', b' durch den ersten Druck einer Doppeldruckbolzern presse von vorn in ein entsprechendes Ge.-senk eingestaucht. Das in den dünneren Boläenteil eingewalzte Gewinde G erhielt einen Außendurchmesser gleich demjenigen des Bundes, so daß der fertige Schraubenbolzen von seinem Ende bis zu seinem Kopf I<' einen einheitlichen Durchmesser bekam, ohne daß der dünnere Bolz-enteil g' durch Abfräsen eines Werkdrahtstückes von der Dicke des Bundes hergestellt zu werden brauchte.
  • Es 'handelt sich nun darum, einen doppelt so langen oder noch längeren Bund B' eines Schraubenvorwerkstückes g', B' oder eines anderen Bolzenwerkstückes ebenfalls ohne Fräsen zu erzielen. Zu diesem Zweck wird zunächst in bekannter Weise ein Werkdrahtstück w' von der Dicke des Bolzenteiles g' durch den beim ersten Druckbube vorgehenden Vorstaucher v mit der Hohlform h für den vorgeformten Kopf h' bis zum Auftreffen auf den feststehenden Auswerfstift a in den engeren Kanal g der Matrize m eingeschoben (Abb. S) und hierauf teils zur Kopfvorform h' und teils im vorderen Ende eines weiteren Bundkanals B zu einem vorderen, kurzen Bunds:ück b' zusammengestaucht (Abb. 6). Der Bun dkanalB ist hier entsprechend tiefer als die seichte Bundmatrize, in welcher man bisher nur den kurzen Bund b' stauchte. Der Erfindung gemäß wird der hintere Teil des Bundkanals B während des Aufsitzens des Vorstauchers v auf der Matrizenstirnfiäche durch Vorschieben des Auswerfstiftes a mit Werkstoff vollends aufgefüllt (Abb.7). Das Vordrucken des Auswerfstiftes erfolgt durch eine besondere Nase an der bekannten, den Auswerfstift bedienenden Vorrichtung. Nach dem Rückgang des Vorstauchers v und dem Stempelwechsel staucht der Fertigstempel f mit seinem Gesenk 1( den Bolzenkopf I<' fertig (Abb. 8). Dadurch lassen sich Bunde von -erheblicher Länge erzielen, wie sie sonst an Zwischenwerkstücken für Schraubenbolzen und Bolzen für andere Zwecke sich nur durch Abfräsen eines Werkdrahtstückes vom- Durchmesser des Bundes erreichen ließen.
  • Statt während des Aufsitzens des Vorstauchers v auf der Matrize könnte man auch während des Aufsitzens des Fertigstempels f auf der Matrize den Auswerfstift a zum Stauchen vorschieben.
  • Nach dem Rückgang des Fertigstempels wird der Aus~@nerfsuft wie sonst zum Auswerfers des Werkstückes vollends vorgeschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Kaltstauchen von S:chraubenbolzen mit einem Bunde unter dem Kopfe durch Eins:tauchen eines Werkabschnittes in ein einteiliges Bundgesenk, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines besonders langen Kopfbundes (B') nach dem an sich bekannten Vorstauchen oder nach dem Fertigstauchen einer Kopfform mit anschließendem kurzen Bunde (b'), aber noch während des Aufsitzens des Vor- (v) oder Fertigstauchers (f) auf dem Gesenk (m) der noch leere Raum (B) des Gesenkes mit Werkstoff dadurch aufgefüllt wird, daß in der heim Warmstauchen großer bundloser Köpfe bekannten, Weise das hintere Werkbolzenende durch den Auswerfstift (Cc) gestaucht wird.
DEK100742D 1926-09-16 1926-09-16 Kaltstauchen von Schraubenbolzen mit einem Bund unter dem Kopfe Expired DE464404C (de)

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DE464404C true DE464404C (de) 1928-08-16

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DE (1) DE464404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750636C (de) * 1936-02-15 1945-01-20 Nat Machinery Co Verfahren zur Herstellung von kaltgestauchten Kopfschraubenrohlingen zum Anrollen von Walzgewinde

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750636C (de) * 1936-02-15 1945-01-20 Nat Machinery Co Verfahren zur Herstellung von kaltgestauchten Kopfschraubenrohlingen zum Anrollen von Walzgewinde

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