DE538704C - Umlaufender Unterbrecher, dessen Lager mit Dochtschmierung ausgeruestet ist - Google Patents

Umlaufender Unterbrecher, dessen Lager mit Dochtschmierung ausgeruestet ist

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DE538704C
DE538704C DE1930538704D DE538704DD DE538704C DE 538704 C DE538704 C DE 538704C DE 1930538704 D DE1930538704 D DE 1930538704D DE 538704D D DE538704D D DE 538704DD DE 538704 C DE538704 C DE 538704C
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lubrication
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DE1930538704D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F5/00Obtaining drying-oils
    • C09F5/06Obtaining drying-oils by dehydration of hydroxylated fatty acids or oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1930 ab Die Erfindung bezieht sich auf die Schmierung von Unterbrechern für Zündeinrichtungen. Es ist bekannt, den um einen Zapfen drehbaren Unterbrecherarm durch einen in einer Bohrung des Zapfens untergebrachten Docht zu schmieren, wobei dieser Docht nicht in Verbindung mit einem größeren Ölvorrat steht, sondern nach bestimmten Betriebszeiten des Unterbrechers neu mit Schmierstoff getränkt wird. Ein Nachteil dieser Ausführung liegt darin, daß einerseits der Docht für die Aufnahme einer auf längere Zeit ausreichenden Olmenge naturgemäß zu klein ist, andererseits die Gefahr besteht, daß beim Neutränken zuviel 01 nachgefüllt wird, um die Schmierung des Lagers zu sichern, -wodurch aber nur erreicht wird, daß das 01 im Unterbrecher herumgespritzt wird und die Unterbrecherkontakte rasch abgenutzt werden. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Docht des Lagerzapfens mit einem schmiermittelgetränkten Stoff in Verbindung ist, der in einer ringförmigen, exzentrisch um die Unterbrecherachse angeordneten Kammer untergebracht ist.
  • In den Abbildungen wird an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein Schnitt .durch einen Unterbrecher.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht des Unterbrechers von der Antriebsseite. Abb. 3 zeigt eine zweite Ausführung im Schnitt.
  • Abb. q, zeigt eine dritte Ausführung im Schnitt.
  • In die Grundplatte i eines Unterbrechers ist auf der einen Seite eine Ringnut so exzentrisch zur Drehachse des Unterbrechers eingeschnitten, daß die der Drehachse am nächsten liegende Stelle der Nut gerade dem auf der andern Seite der Grundplatte sitzenden Drehzapfen 3 des Unterbrecherhebels4 gegenüberliegt. Der Drehzapfen hat eine Längsbohrung 5, welche die Ringnut 2 und eine Querbohrung 6 des Drehzapfens verbindet. In diesen Bohrungen liegt ein Docht 7, der mit einem Filz 8, welcher in einem in die Ringnut 2 eingesetzten Rahmen 9 von [)-Querschnitt untergebracht ist, in Verbindung steht. Der Rahmen hat einerseits eine Öffnung io zum Durchführen des Dochtes 7 und andererseits zwei Schmierlöcher i i zum Nachfüllen von Schmierstoff.
  • Man kann selbstverständlich den Filz 8 auch ohne den Rahmen 9 in eine Ringnut einsetzen und diese durch einen Deckel 12 verschließen, wie in Abb.3 dargestellt. Der Filz könnte nach der Abb. q. auch in einem auf die nicht ausgesparte Unterbrecherplatte aufgesetzten Blechkasten 13 untergebracht werden.
  • Die Wirkungsweise und die dabei sich zeigenden Vorteile sind folgende.
  • Bei langsamer Drehzahl und Stillstand des Unterbrechers verteilt sich der von dem Filz 8 aufgesaugte Schmierstoff gleichmäßig über den Filzring 8, so daß der Docht 7 Schmierstoff ansaugen kann. Mit wachsender Drehzahl aber -wandert der Schmierstoff im Filz mehr und mehr unter dem Druck der Fliehkraft der .der Unterbrecherachse entferntesten Stelle zu. Infolge davon wird der Schmierstoff aus dem Docht 7 etwas zurückgesogen, zum mindestens aber die Zufuhr neuen Schmierstoffs eingestellt. Wenn es an sich auch widersinnig klingt, daß man mit wachsender Drehzahl .die Schmierstoffzufuhr verringert, so liegt es gerade im Wesen der Unterbrecherschmierung und der Betrie#hsbedingungen der Unterbrecher, daß eine Verminderung der Schmierung bei hoher Drehzahl ein Ausbreiten des Öls, welches in. den meisten Fällen als Schmierstoff benutzt wird, in dem Unterbrechergehäuse verhindert; das ist aber sehr wichtig, weil 01 und Öldämpfe die Abnutzung der Unterbrtcherkontakte sehr beschleunigen. Die Gefahr, daß zuwenig Schmierstoff zum Lager des Unterbrecherhebels gelangt, besteht nicht, weil die Drehzahlen gewöhnlich stark schwanken und bei verminderter Drehzahl wieder so viel 01 zugeführt wird, daß es für die immer begrenzte Zeit rascher Fahrt genügt. Durch die Erfindung ist also erreicht, daß trotz eines verhältnismäßig großen Vorrats an Schmierstoff dieser nicht unnütz vergeudet wird und zum Nachteil für den Unterbrecher werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umlaufender Unterbrecher, dessen Lager mit Dochtschmierung ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht des Lagers mit einem schmiermittelgetränkten Filz o. dgl. verbunden ist, der in einer ringförmig exzentrisch um die Unterbrecherachse im umlaufenden Teil des Unterbrechers angeordneten Kammer untergebracht ist.
  2. 2. Unterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer für den Schmierfilz aus der Grundplatte des Unterbrechers ausgespart ist.
  3. 3. Unterbrecher nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß der Schmierfilz in einem C-.förmigen Kasten liegt, der in eine entsprechende Aussparung der Unterbrecherplatte eingesetzt oder auf der nicht ausgesparten Unterbrecherplatte befestigt werden kann.
DE1930538704D 1930-08-30 1930-08-30 Umlaufender Unterbrecher, dessen Lager mit Dochtschmierung ausgeruestet ist Expired DE538704C (de)

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