DE538594C - Einrichtung zur Begrenzung des Pressdruckes - Google Patents

Einrichtung zur Begrenzung des Pressdruckes

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DE538594C
DE538594C DE1930538594D DE538594DD DE538594C DE 538594 C DE538594 C DE 538594C DE 1930538594 D DE1930538594 D DE 1930538594D DE 538594D D DE538594D D DE 538594DD DE 538594 C DE538594 C DE 538594C
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pressure
pressing pressure
leonard
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dynamo
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Das Hauptpatent bezieht sich auf die Begrenzung des Preßdruckes elektrohydraulisch angetriebener Schmiedepressen durch eine Einrichtung, die die Leonard-Dynamo selbsttätig spannungslos macht, sobald ein bestimmter höchster zulässiger Preßdruck erreicht ist. Die hierzu verwandte Regeleinrichtung wird hierbei vom Ankerstrom des Motors beeinflußt, welcher von dem Preßdruck abhängt.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Beeinflussung der Regeleinrichtung, welche direkt oder unter Zuhilfenahme eines elektrischen Schaltgerätes die Entregung der Leonard-Dynamo herbeiführt, unmittelbar der spezifische Flüssigkeitsdruck im Arbeitszylinder der Presse oder des Treibapparates verwendet wird.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß für die Entregung der Dynamo in Abhängigkeit von einem zulässigen Höchstdruck der Umweg über den Ankerstrom des Motors vermieden wird, wodurch eine Vereinfachung der ganzen Einrichtung erzielt wird.
s>5 Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß die Regeleinrichtung mit einer geringen Voreilung, d. h. bereits bei einem etwas unterhalb des höchstzulässigen liegenden Preßdruck . einsetzt. Das hat den Zweck, die magnetische Trägheit der Eisenmassen der Leonard-Dynamos Und die verzögernde Wirkung der Feldspuleninduktivitäten zu kompensieren sowie auch bis zum Erreichen des hochstzulässigen Druckes die kinetische Energie der bewegten Massen aufzuzehren. Dadurch werden heftige Stöße, die zur Zerstörung der Presse oder des Treibapparates führen können, vermieden.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ■ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
An die Hochdruckleitung α zwischen Presse und Treibapparate ist· ein Kontaktmanometer b angeschlossen. Ein an das Drehstromnetz angeschlossener Drehstromantriebsmotor e treibt eine Steuerdynamad an, welche in Leonardschaltung mit dem Antriebsmotor c des Treibapparates verbunden ist. Die Steuerung des Treibapparates erfolgt durch den der Einfachheit halber als Umschalter dargestellten Steuerschalter/, der das Feld der Dynamo d steuert, also auch den in Leonardschaltung gespeisten Motor c. In der einen Zuleitung vom Steuerschalter / zum Feld der Steuerdynamo d befindet sich ein Widerstand g, der normalerweise durch ein Relais oder Schütz h überbrückt ist. h ist durch Federkraft geschlossen und wird geöffnet, wenn die Spule- eines Elektromagneten durch Schließen der Kontakte i und k des
.Kontaktmanometers an Spannung gelegt wird.
Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung ist die folgende: Erreicht in der Druckleitung α der Druck den zulässigen Höchstwert, so schließt der Zeiger i mit dem Kontakt k den Stromkreis, wodurch das Relais oder Schütz h geöffnet wird. Dadurch wird aber in das Feld der Steuerdynamo d der
to Widerstand g eingeschaltet, welcher die Ankerspannung herabsetzt und infolgedessen den Motor c, also auch den Treibapparat stillsetzt. Dadurch wird ein weiteres Steigen des Preßdruckes vermieden. In dem dargestellten
t-5 Beispiel ist die Speisespannung der Spule des Relais h hinter dem Steuerschalter f aus dem gleichen Stromnetz entnommen, damit die Spule sofort spannungslos wird und das Relais h den Widerstand g wieder überbrückt, wenn der Steuermann durch Betätigung des Steuerschalters / den Treibapparat wieder in Änfangsstellung fahren will.
Es ist natürlich gleichgültig, ob der Steuerschalter f das Feld der Steuerdynamo oder das Feld einer Erregermaschine der Steuerdynamo d steuert, und ob der Widerstand g sich im Feldstromkreis der Steuerdynamo d oder im Feldstromkreis von deren Erregermaschine befindet.
Um plötzliche Stöße, beispielsweise beim Auffahren auf die sogenannten Beilagen, zu verhüten, müssen die Schwungmassen zum Augenblick des Stillstandes abgebremst werden. Das kann dadurch geschehen, daß das Kontaktmanometer so eingestellt wird, daß es schon unterhalb des höchstzulässigen Preßdruckes Kontakt gibt, so daß die elektrische Regeleinrichtung mit einer gewissen Voreilung einsetzt.
Die Voreilung der Regeleinrichtung zum Stillsetzen des Antriebsmotors des Treibapparates kann natürlich auch bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent sinngemäß angewendet werden.

Claims (2)

  1. 45 Patentansprüche:
    i. Einrichtung nach Patent 421 136 zur Begrenzung des Preßdruckes elektrohydraulisch angetriebener Schmiedepressen mit Antriebsmotor in Leonardschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom spezifischen Flüssigkeitsdruck im Arbeitszylinder der Presse oder des Treibapparates abhängige Regeleinrichtung vorgesehen ist, die bei einer bestimmten, dem zu begrenzenden Druck entsprechenden Stellung einen elektrischen Kontakt schließt oder öffnet, welcher direkt oder unter Zuhilfenahme eines elektrischen 'Schaltgeräts die Entregung der Leonard-Dynamo herbeiführt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung mit einer geringen Voreilung, d. h. bereits bei einem etwas unterhalb des höchstzulässigen liegenden Preßdruck einsetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930538594D 1930-10-26 1930-10-26 Einrichtung zur Begrenzung des Pressdruckes Expired DE538594C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE538594T 1930-10-26

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DE538594C true DE538594C (de) 1931-11-24

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ID=6558213

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DE1930538594D Expired DE538594C (de) 1930-10-26 1930-10-26 Einrichtung zur Begrenzung des Pressdruckes

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1427298B1 (de) * 1960-08-31 1970-01-22 British Iron Steel Research Anzeigevorrichtung fuer eine hydraulische Freiformschmiedepresse
DE1922557A1 (de) * 1968-05-03 1970-02-05 Amp Inc Verfahren und Anordnung zum Zusammenpressen eines Werkstuecks

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