DE174339C - - Google Patents

Info

Publication number
DE174339C
DE174339C DE1904174339D DE174339DD DE174339C DE 174339 C DE174339 C DE 174339C DE 1904174339 D DE1904174339 D DE 1904174339D DE 174339D D DE174339D D DE 174339DD DE 174339 C DE174339 C DE 174339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
revolutions
belt
explosion engine
explosion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1904174339D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE174339C publication Critical patent/DE174339C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0021Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by modification of rocker arm ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D13/00Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
    • F02D13/02Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D29/00Controlling engines, such controlling being peculiar to the devices driven thereby, the devices being other than parts or accessories essential to engine operation, e.g. controlling of engines by signals external thereto
    • F02D29/06Controlling engines, such controlling being peculiar to the devices driven thereby, the devices being other than parts or accessories essential to engine operation, e.g. controlling of engines by signals external thereto peculiar to engines driving electric generators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 174339 KLASSE 46 #. GRUPPE
OTTO SCHALLER, in STEGLITZ b. BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1904 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen, welches im Gegensatz zu den bisher üblichen Verfahren, bei welchen die Maschinen meist mit gleichbleibender Umdrehungszahl laufen, darin besteht, daß die Umdrehungszahl der Maschine der Belastung in der Weise angepaßt wird, daß sie mit sinkender Belastung bis zu einer gewissen unteren Grenze abnimmt.
ίο Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß nun auch der Gasverbrauch in gleicher Weise mit der Belastung sinkt.
Mit diesem Verfahren ist der weitere Vorteil verbunden, daß auch der Verschleiß der einzelnen Teile geringer wird als bisher, insoweit dieser Verschleiß von der Geschwindigkeit der Maschine abhängt. Auch der Wirkungsgrad der Maschine wird dadurch günstiger, daß dieo Leistung ebenfalls mit abnehmender Belastung geringer wird.
Damit nun aber die von der Explosionskraftmaschine zu treibende Arbeitswelle von der Änderung ihrer Geschwindigkeit unabhängig wird, kann die Übertragung dieser Arbeit durch ein regelbares Getriebe derart erfolgen, daß die Arbeitswelle mit gleichbleibender Umdrehungszahl läuft. Indessen können noch andere Mittel dem gleichen Zweck dienen. Handelt es sich z. B. um den Antrieb einer Stromerzeugungsmaschine,, welche gleichbleibende Spannung haben soll, so kann man auch deren direkten Antrieb von der Explosionskraftmaschine beibehalten, wobei aber Sorge zu tragen ist, daß die Klemmenspannung unabhängig von ihrer Umdrehungszahl konstant bleibt, was durch Anwendung einer Unterkompoundierung, d. h.
dadurch erreicht werden kann, daß man auf die Magnetschenkel außer der Erregerwicklung noch eine vom Hauptstrom durchflossene, entgegengesetzt gerichtete Wicklung aufbringt und die Wicklung der Geschwindigkeitsänderung angepaßt ausführt.
Es wird dann im ersten Fall mit der Belastung auch der Gegenstrom wachsen, dieser also das Magnetfeld schwächen, während andererseits die erhöhte Umlaufszahl der Dynamomaschine durch Vergrößerung der Zahl der in der Zeiteinheit von den Ankerdrähten geschnittenen Kraftlinien im Sinne einer Spannungserhöhung wirkt, mit dem Endergebnis, daß die Spannung unter dem Zusammenwirken beider Einflüsse konstant bleibt.
Eine gleiche Wirkung läßt sich natürlich auch mit anderen bekannten Verfahren erzielen, z. B. durch regelbare Widerstände.
Die Abhängigkeit der Umlaufszahl der Explosionskraftmaschine von ihrer Belastung kann auf mannigfache Weise, beim Antrieb einer Dynamomaschine z. B. durch deren Wattleistung oder, bei gleichbleibender Spannung, durch deren Stromstärke bewirkt werden. Es ist zu diesem Zweck nur erforderlich, ein vom Hauptstrom der Dynamomaschine oder von einem ihm proportionalen Teil durchflossenes Solenoid auf das Regelungsorgan der Explosionskraftmaschine wirken zu lassen.
Will man diese Bewegung von dem Solenoid nicht unmittelbar bewirken lassen, so ist die Anordnung auch so zu treffen, daß das Solenoid die Bewegung nur auslöst, während diese selbst durch irgend eine andere Kraftquelle ausgeführt wird.
(2. Auflage, ausgegeben am g. Januar igog.)
Die besondere Ausführung wird sich der Artder Steuerung der Explosionskraftmaschine anzupassen haben. So kann man bei. Ventilsteuerungen den Hub des Ventils dadurch verändern, daß man den Drehpunkt des steuernden Hebels verschiebt oder die Länge der Zugstange verändert, und diese Bewegungen können durch einen Elektromotor mittels eines von der Belastung der angetriebenen Dynamomaschine abhängigen Relais oder auch durch . eine von der Spannungsänderung des Antriebsriemens abhängige Bewegung nach der Art eines Dynamometers bewirkt oder eingeleitet werden.
Ein Beispiel für die Verschiebung des Drehpunktes zeigt Fig. -i. Das Ventil werde durch den Hebel 1 mittels der Stange 2 gesteuert, während die Bewegung des Hebels 1 von der die Steuerungsorgane beeinflussenden, meist mit der halben Umlaufszahl der Explosionskraftmaschine laufenden Welle, der sogen. Steuerwelle, aus durch die Stange 3 in bekannter Weise bewirkt wird. Den Drehpunkt des Hebels 1 bildet der in einer Gleitbahn verschiebbare Stein 4, dessen Schubstange 5 mit einem Gewinde in der mit Muttergewinde versehenen Bohrung der Nabe eines Schneckenrades 6 sitzt. Dieses Schneckenrad wird von der auf der Welle eines Elektromotors oder sonst einer Kraftquelle sitzenden Schnecke 7 gedreht, wodurch die Schubstange 5 eine kleine Längsbewegung erfährt, den Drehpunkt 4 verschiebt und damit den Hub des Ventils verändert. Die Ein- bezw. Umschaltung der Schnecke 7 kann durch ein Relais bewirkt werden, dessen Wirkung von der Belastung des angetriebenen Stromerzeugers elektrisch oder von der Veränderung der Riemenspannung mechanisch abhängig gemacht werden kann, wobei es genügt, sich eines Riemens zu bedienen. Fig. 2 zeigt schematisch ein Beispiel für eine derartige Ausführung. Der Riemen α ist zwischen zwei festen Rollenpaaren b geführt und drückt auf eine bewegliche Rolle c, entgegen einer Feder- oder sonstigen Kraft d.
Da nämlich die Riemenspannung von der übertragenen Leistung und der Riemengeschwindigkeit abhängt, so wird mit steigender Belastung zunächst die Riemenspannung wachsen, der Riemendurchhang also vermindert werden, so daß die Rolle c durch den Riemen aufwärts gedrückt wird, bis durch die in Abhängigkeit von dieser Bewegung bewirkte Erhöhung der Geschwindigkeit der Riemen wieder entlastet und ein Sinken der Rolle c gestattet.
Mit der Rolle c bewegt sich ein Kontakt e so, daß er bei sinkender Belastung mit der Kontaktfeder f, bei steigender mit der Kontaktfeder g in Berührung kommt. Durch diese Kontakte ' wird ein Relais in Tätigkeit gesetzt, das seinerseits die Regelungsvorrichtung der Explosionskraftmaschine in dem einen oder anderen Sinne etwa durch Einschaltung eines Elektromotors beeinflußt.
Von besonderer Bedeutung ist dieses Verfahren in denjenigen Fällen, in denen nach der Natur des Betriebes im allgemeinen nur eine mäßige Belastung der Explosionskraftmaschine zu erwarten ist und nur ausnahmsweise seine volle Belastung eintritt, z. B. bei elektrischen Anlagen. In vielen Fällen bietet ' das Verfahren nicht nur den Vorteil eines geringen Gasverbrauches, sondern dient gleichzeitig zur Erzielung technischer Erfolge, z. B. dann, wenn die Explosionskraftmaschine ein Fahrzeug antreibt, das das Gas oder den flüssigen Brennstoff (Benzin, Petroleum, Spiritus) mitführen muß. Es ist klar, daß bei Anwendung dieses Verfahrens die gleiche Brennstoffmenge für eine entsprechend längere Zeit reicht.
Dieses Verfahren kann auch für die elektrische Beleuchtung der Eisenbahnzüge verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungszahl der Explosionskraftmaschine mit sinkender Belastung bis zu einer bestimmten unteren Grenze abnimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerungsorgan durch den Riemenzug derart beeinflußt wird, daß der Zufluß des Treibmittels in den Zylinder der Belastung der Maschine entsprechend geregelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904174339D 1904-12-18 1904-12-18 Expired DE174339C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE174339T 1904-12-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE174339C true DE174339C (de) 1906-09-11

Family

ID=439081

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1904174339D Expired DE174339C (de) 1904-12-18 1904-12-18

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE174339C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969836C (de) * 1942-12-03 1958-07-24 Hans Reichenbaecher Dr Ing Leistungsregelung von Kraftmaschinen in Verbindung mit Getrieben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969836C (de) * 1942-12-03 1958-07-24 Hans Reichenbaecher Dr Ing Leistungsregelung von Kraftmaschinen in Verbindung mit Getrieben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE239324C (de)
DE174339C (de)
DE561361C (de) Einrichtung zum Regeln der Vorschubgeschwindigkeit von Bohrspindeln an selbsttaetigen Bohrmaschinen
DE359599C (de) Elektrische Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE374303C (de) Elektromagnetisch gesteuerter Regler
DE268288C (de)
DE606549C (de) Einrichtung zum maschinellen Lichtbogenschweissen
DE178884C (de)
DE91613C (de)
DE174278C (de)
DE687754C (de) Selbsttaetig fortschaltende Steuerung mehrerer ohne Anhalten durchlaufender Schaltwerke elektrischer Triebfahrzeuge
DE552558C (de) Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe
DE609641C (de) Antriebsanordnung, insbesondere fuer Aufzuege und Hebezeuge, mit in Leonardschaltungarbeitenden Motoren
DE542179C (de) Selbsttaetiger Verbrennungsregler
DE661315C (de) Tandemwalzwerk fuer Umkehrbetrieb
DE141214C (de)
DE286232C (de)
DE106438C (de)
DE608911C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Regeln elektrischer Lichtbogenoefen
DE303513C (de)
DE126576C (de)
AT33603B (de) Vorrichtung zum Umsteuern von Explosionskraftmaschinen.
DE830206C (de) Steuerung fuer in Leonard-Schaltung betriebene Motoren
DE42877C (de) Kombinirte elektrische und mechanische Regulirung
DE674709C (de) Selbsttaetiges Vorschubwerk fuer die Elektroden von Wechselstrom-Lichtbogenschweisseinrichtungen