DE174339C - - Google Patents
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- Expired
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Classifications
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- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/0015—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
- F01L13/0021—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by modification of rocker arm ratio
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02D13/00—Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
- F02D13/02—Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
-
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 174339 KLASSE 46 #. GRUPPE
OTTO SCHALLER, in STEGLITZ b. BERLIN.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen,
welches im Gegensatz zu den bisher üblichen Verfahren, bei welchen die Maschinen
meist mit gleichbleibender Umdrehungszahl laufen, darin besteht, daß die Umdrehungszahl
der Maschine der Belastung in der Weise angepaßt wird, daß sie mit sinkender Belastung
bis zu einer gewissen unteren Grenze abnimmt.
ίο Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß nun
auch der Gasverbrauch in gleicher Weise mit der Belastung sinkt.
Mit diesem Verfahren ist der weitere Vorteil verbunden, daß auch der Verschleiß der einzelnen
Teile geringer wird als bisher, insoweit dieser Verschleiß von der Geschwindigkeit der
Maschine abhängt. Auch der Wirkungsgrad der Maschine wird dadurch günstiger, daß dieo
Leistung ebenfalls mit abnehmender Belastung geringer wird.
Damit nun aber die von der Explosionskraftmaschine zu treibende Arbeitswelle von
der Änderung ihrer Geschwindigkeit unabhängig wird, kann die Übertragung dieser Arbeit durch
ein regelbares Getriebe derart erfolgen, daß die Arbeitswelle mit gleichbleibender Umdrehungszahl
läuft. Indessen können noch andere Mittel dem gleichen Zweck dienen. Handelt es sich
z. B. um den Antrieb einer Stromerzeugungsmaschine,, welche gleichbleibende Spannung
haben soll, so kann man auch deren direkten Antrieb von der Explosionskraftmaschine beibehalten,
wobei aber Sorge zu tragen ist, daß die Klemmenspannung unabhängig von ihrer Umdrehungszahl konstant bleibt, was durch
Anwendung einer Unterkompoundierung, d. h.
dadurch erreicht werden kann, daß man auf die Magnetschenkel außer der Erregerwicklung
noch eine vom Hauptstrom durchflossene, entgegengesetzt gerichtete Wicklung aufbringt und
die Wicklung der Geschwindigkeitsänderung angepaßt ausführt.
Es wird dann im ersten Fall mit der Belastung auch der Gegenstrom wachsen, dieser
also das Magnetfeld schwächen, während andererseits die erhöhte Umlaufszahl der Dynamomaschine
durch Vergrößerung der Zahl der in der Zeiteinheit von den Ankerdrähten geschnittenen
Kraftlinien im Sinne einer Spannungserhöhung wirkt, mit dem Endergebnis, daß die
Spannung unter dem Zusammenwirken beider Einflüsse konstant bleibt.
Eine gleiche Wirkung läßt sich natürlich auch mit anderen bekannten Verfahren erzielen,
z. B. durch regelbare Widerstände.
Die Abhängigkeit der Umlaufszahl der Explosionskraftmaschine von ihrer Belastung kann
auf mannigfache Weise, beim Antrieb einer Dynamomaschine z. B. durch deren Wattleistung
oder, bei gleichbleibender Spannung, durch deren Stromstärke bewirkt werden. Es ist zu diesem Zweck nur erforderlich, ein vom
Hauptstrom der Dynamomaschine oder von einem ihm proportionalen Teil durchflossenes
Solenoid auf das Regelungsorgan der Explosionskraftmaschine wirken zu lassen.
Will man diese Bewegung von dem Solenoid nicht unmittelbar bewirken lassen, so ist die
Anordnung auch so zu treffen, daß das Solenoid die Bewegung nur auslöst, während diese
selbst durch irgend eine andere Kraftquelle ausgeführt wird.
(2. Auflage, ausgegeben am g. Januar igog.)
Die besondere Ausführung wird sich der Artder Steuerung der Explosionskraftmaschine
anzupassen haben. So kann man bei. Ventilsteuerungen den Hub des Ventils dadurch verändern,
daß man den Drehpunkt des steuernden Hebels verschiebt oder die Länge der Zugstange
verändert, und diese Bewegungen können durch einen Elektromotor mittels eines von
der Belastung der angetriebenen Dynamomaschine abhängigen Relais oder auch durch
. eine von der Spannungsänderung des Antriebsriemens abhängige Bewegung nach der Art
eines Dynamometers bewirkt oder eingeleitet werden.
Ein Beispiel für die Verschiebung des Drehpunktes zeigt Fig. -i. Das Ventil werde durch
den Hebel 1 mittels der Stange 2 gesteuert, während die Bewegung des Hebels 1 von der
die Steuerungsorgane beeinflussenden, meist mit der halben Umlaufszahl der Explosionskraftmaschine laufenden Welle, der sogen.
Steuerwelle, aus durch die Stange 3 in bekannter Weise bewirkt wird. Den Drehpunkt des
Hebels 1 bildet der in einer Gleitbahn verschiebbare Stein 4, dessen Schubstange 5 mit einem
Gewinde in der mit Muttergewinde versehenen Bohrung der Nabe eines Schneckenrades 6
sitzt. Dieses Schneckenrad wird von der auf der Welle eines Elektromotors oder sonst einer
Kraftquelle sitzenden Schnecke 7 gedreht, wodurch die Schubstange 5 eine kleine Längsbewegung
erfährt, den Drehpunkt 4 verschiebt und damit den Hub des Ventils verändert. Die
Ein- bezw. Umschaltung der Schnecke 7 kann durch ein Relais bewirkt werden, dessen Wirkung
von der Belastung des angetriebenen Stromerzeugers elektrisch oder von der Veränderung
der Riemenspannung mechanisch abhängig gemacht werden kann, wobei es genügt, sich eines Riemens zu bedienen. Fig. 2 zeigt
schematisch ein Beispiel für eine derartige Ausführung. Der Riemen α ist zwischen zwei
festen Rollenpaaren b geführt und drückt auf eine bewegliche Rolle c, entgegen einer Feder-
oder sonstigen Kraft d.
Da nämlich die Riemenspannung von der übertragenen Leistung und der Riemengeschwindigkeit
abhängt, so wird mit steigender Belastung zunächst die Riemenspannung wachsen, der Riemendurchhang also vermindert
werden, so daß die Rolle c durch den Riemen aufwärts gedrückt wird, bis durch die in Abhängigkeit
von dieser Bewegung bewirkte Erhöhung der Geschwindigkeit der Riemen wieder
entlastet und ein Sinken der Rolle c gestattet.
Mit der Rolle c bewegt sich ein Kontakt e so, daß er bei sinkender Belastung mit der Kontaktfeder
f, bei steigender mit der Kontaktfeder g in Berührung kommt. Durch diese Kontakte ' wird ein Relais in Tätigkeit gesetzt, das
seinerseits die Regelungsvorrichtung der Explosionskraftmaschine in dem einen oder anderen
Sinne etwa durch Einschaltung eines Elektromotors beeinflußt.
Von besonderer Bedeutung ist dieses Verfahren
in denjenigen Fällen, in denen nach der Natur des Betriebes im allgemeinen nur eine mäßige Belastung der Explosionskraftmaschine
zu erwarten ist und nur ausnahmsweise seine volle Belastung eintritt, z. B. bei elektrischen Anlagen. In vielen Fällen bietet '
das Verfahren nicht nur den Vorteil eines geringen Gasverbrauches, sondern dient gleichzeitig
zur Erzielung technischer Erfolge, z. B. dann, wenn die Explosionskraftmaschine ein
Fahrzeug antreibt, das das Gas oder den flüssigen Brennstoff (Benzin, Petroleum, Spiritus)
mitführen muß. Es ist klar, daß bei Anwendung dieses Verfahrens die gleiche Brennstoffmenge
für eine entsprechend längere Zeit reicht.
Dieses Verfahren kann auch für die elektrische Beleuchtung der Eisenbahnzüge verwendet
werden.
Claims (2)
1. Regelungsverfahren für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umdrehungszahl der Explosionskraftmaschine mit sinkender Belastung bis zu einer bestimmten unteren Grenze abnimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerungsorgan
durch den Riemenzug derart beeinflußt wird, daß der Zufluß des Treibmittels in den Zylinder der Belastung der Maschine
entsprechend geregelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE174339T | 1904-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174339C true DE174339C (de) | 1906-09-11 |
Family
ID=439081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904174339D Expired DE174339C (de) | 1904-12-18 | 1904-12-18 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174339C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969836C (de) * | 1942-12-03 | 1958-07-24 | Hans Reichenbaecher Dr Ing | Leistungsregelung von Kraftmaschinen in Verbindung mit Getrieben |
-
1904
- 1904-12-18 DE DE1904174339D patent/DE174339C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969836C (de) * | 1942-12-03 | 1958-07-24 | Hans Reichenbaecher Dr Ing | Leistungsregelung von Kraftmaschinen in Verbindung mit Getrieben |
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