DE552558C - Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe

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DE552558C
DE552558C DEA62461D DEA0062461D DE552558C DE 552558 C DE552558 C DE 552558C DE A62461 D DEA62461 D DE A62461D DE A0062461 D DEA0062461 D DE A0062461D DE 552558 C DE552558 C DE 552558C
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DE
Germany
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grinder
pressure
wood
regulator
generator
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DEA62461D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/06Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
    • D21B1/063Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Holzschleiferantriebe Benn Antrieb von Holzschleifern ist darauf zu achten. daß ihr Kraftverbrauch möglichst gleichbleibt, um einen möglichst guten Holzschliff zu erzeugen. Zu diesem Zweck verwendet man selbsttätig arbeitende Regeleinrichtungen. die den Vorschub und Anpreßdruck des Holzes gegen den Schleifstein derart beeinflussen, daß der Kraftverbrauch auf einem gewissen einstellbaren Wert gleichgehalten wird.
  • «'erden zum Antrieb der Schleifer Dampf-oder Wasserturbinen, Kohlendainpimaschinen, Dieselmotoren usw.. also nicht elektrische Motoren. verwendet, so kommt meistens als Regeleinrichtung ein Flielikraftregler in Betracht, der die ''orschubgescliwindigkeit des Holzes beeinflußt. Dabei muß eine gewisse Drehzahländerung der ganzen Schleifergruppe in Kauf genommen werden. damit der Regler ,wirken kann. «'erden von dem 'Motor nur Schleifer angetrieben. so ist dies belanglos. Ist die Kraftmaschine z. B. eine Dampfturbine und treibt sie außer den Schleifern noch einen elektrischen Generator an. so würden sich die Drehzahländerungen der Gruppe auf die vom Generator gespeisten 'Motoren im Betrieb störend bemerkbar machen. In solchen Fällen läßt man den Turbinenregler für die Gleichhaltung der Drehzahl sorgen und verwendet besondere Einrichtungen für die Regelung der Belastung der Schleifer.
  • In letzter Zeit werden Schleifer verwendet, bei denen der Holzvorschub stetig, erfolgt, sogenannte stetig arbeitende Schleifer oder Dauerschleifer. Die Vorschuborgane, die Ketten oder Schraubenspindeln sein können, «-erden vielfach durch drehzahlregelbare Elektromotoren angetrieben; die. Geschwindigkeit dieser Motoren muß dann vom Schleiferregler beeinflußt werden. Auch beim Ge-#enstand des Hauptpatents handelt es sich um eine Einrichtung zur Regelung von Holze, bei denen die Kraftmaschine (Hauptantriebsmotor) außer dem Holzschleifer noch mindestens eine weitere, andersartige 'Maschine, z. B. einen elektrischen Generator, antreibt. Diese Einrichtung trägt der Tatsache Rechnung, daß die Belastung des Schleifers in jedem Augenblick gleich dem Unterschied zwischen der Turbinenleistung und der vom Generator aufgenommenen Leitung sein soll. Deshalb steht das Regelorgan (z. B. ein elektrisches Regelorgan) für den Schleiferdruck unter dem Einfluß einer Kraft, die sich als Resultante mehrerer Verstellkräfte ergibt, nämlich der Verstellkraft des vom Hauptantriebsmotor beeinflußten Regelorganes (z. B. eines vom Öldruckregler einer Dampfturbine beeinflußten Öldruckregelorganes) und der Verstellkraft eines unter dem Einfluß der Generatorleistung stehenden Regelorganes (z. B. eines elektromagnetischen Regelorganes).
  • Will man nun diese im Hauptpatent beschriebene Einrichtung, die zunächst für Pressenschleifer gedacht war, nunmehr bei Stetigschleifern mit elektromotorischem Holzvorschub anwenden, so ergibt sich, daß die bisher verwendeten Regeleinrichtungen für die Geschwindigkeit der V orschubinotoren auf die von der Kraftmaschine ausgehenden Regelimpulse nicht mit der erforderlichen Genauigkeit reagieren. Durch die Erfindung wird es nun möglich, bereits die allergeringsten Regelimpulse auf den Vorschubantrieb zu übertragen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Regelorgan für den Schleiferdruck ein Kohledruckregler ist. Auf diese Weise werden die von der Antriebsmaschine ausgehenden Regelimpulse mit äußerst großer Genauigkeit für die Regelung der Holzvorschubgeschwindigkeit verwertet.
  • In Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar eine Einrichtung zum Regeln eines Holzschleifers. bei der nicht nur der Schleifer, sondern auch ein elektrischer Generator von einer Dampfturbine angetrieben werden. Die dargestellten Einzelteile sind weitmöglichst mit den im Hauptpatent gewählten Bezugszeichen versehen.
  • Die Dampfturbine d ist unmittelbar mit einem Drehstromgenerator b gekuppelt. Von dem freien Wellenende des Generators b wird über ein Zahnradgetriebe c ein stetig arbeitender Schleifer d angetrieben. Die eingelegten Holzklötze werden durch Mitnehmerketten gegen den Stein e vorgeschoben. Der Antrieb der Ketten erfolgt über ein Schneckengetriebe durch den Gleichstrommotor g, der von dem Leonarddynamo t gespeist wird. Die beiden Maschinen g, t werden vom gemeinsamen Erregernetz N fremderregt. Der Leonarddynamo t wird durch einen Drehstrommotor ic angetrieben. Der Vorschubmotor ä erhält eine gleichbleibende Erregung, während die Erregung des Leonarddynamo t von einem Kohlendruckregler h beeinflußt wird. Dieser seinerseits steht unter dein Einfluß eines 01-druckreglers in, dessen Gehäuse ein an beiden Enden geschlossenes Rohr mit wellenförmiger, dünner Zylinderwand ist. Der Öldruck innerhalb dieses Rohres in ist der gleiche wie irn Turbinenregler l,,. Je nach dem Öldruck im Rohr in dehnt sich dieses mehr oder weniger in axialer Richtung aus. Der Öldruck, den der Turbinenregler k in den Steuerteilen der Düsenventile einstellt, wird als Maß für die von der Turbine a abgegebene Leistung benützt.
  • Der ungefähre Verlauf des Öldruckes P in Abhängigkeit von der Leistungsabgabe L der Turbine a ist in Fig. 2, und zwar durch die Kennlinie v, dargestellt. Der Druck, den das 01 auf den oberen Abschlußdeckel des Rohres in ausübt, wird über den Hebel o von Gewichten ia ausgeglichen. Um nun den Einfluß der Belastung des Generators b zur Wirkung zu bringen, greift an dem Hebel o noch der Leistungsregler r an, und zwar derart, daß bei steigender Belastung des Generators b. somit auch bei steigendem Öldruck im Rohr in, der Leistungsregler r den Hebel o nach unten zu ziehen trachtet. Auf der linken Seite der Drehachse z des_ Hebels o befindet sich der Kohlendruckregler lt. Dieser Regler lt besteht aus vielen dünnen, auseinandergeschichteten Kohlenscheiben, die vom Strom durchflossen werden. Bekanntlich hat ein derartiger Regler die Eigenschaft, daß er seinen elektrischen Widerstand in sehr weiten Grenzen, je nach dem Druck, mit dem die Scheiben zusammengepreßt werden, ändert. Aus Fig. 3 ist durch die Kennlinie .u der ungefähre Verlauf der Widerstandsänderung IP7 in Abhängigkeit vom Anpreßdruck D zu ersehen. Die Länge der Kohlensäule ändert sich beim Zusammenpressen höchstens um i inin.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: Bei einer bestimmten Belastung der Turbine d stellt sich ein gewisser öldruck im Turbinenregler k und im Rohr an ein. Der auf die obere Deckplatte des Rohres na übertragene Druck wird zum Teil durch die Gegengewichte st ausgeglichen. Der übrige Teil des Druckes wird vom Leistungsregler r aufgenommen. Der Kohlendruckregler lt steht unter einem gewissen Druck und stellt einen bestimmten Erregerstrom für den Leonarddvnamo t ein. Nimmt beispielsweise bei gleichbleibender Belastung des Generators b die Turbinenleistung ab, so ist dies ein Zeichen, daß der Schleifer d zu wenig belastet ist, d. h. daß der Vorschub des .Holzes zu langsam erfolgt. Infolge der geringeren Belastung der Turbine a ist der Öldruck kleiner, der rechte Arm des Hebels o bewegt sich nach unten, der Kohlendruckregler lt. wird stärker zusammengepreßt, sein Widerstand nimmt ab, und der Erregerstrom für den Leonarddynamo t steigt. Damit steigt auch deren Spannung, so daß der Vorschubmotor g eine größere Geschwindigkeit annimmt. Das Holz wird gegen den Stein e rascher vorwärts geführt, und es stellt sich ein größerer Kraftverbrauch des Schleifers d ein. Das Unigekehrte tritt bei einer Belastungssteigerung der Turbine a auf, sofern die Generatorbelastung sich nicht geändert hat.
  • Hat sich die Belastung des Schleifers d nicht geändert, sondern nur die des Generators b, ist sie z. B. größer geworden, so steigt der Öldruck im Rohr m. Gleichzeitig aber ist der vom Leistungsregler r nach unten auf den rechten Arm des Hebels o ausgeübte Zug wegen der größeren Belastung des Generators b größer geworden. Ist nun der Einfluß des vermehrten Öldruckes gleich dem Einfluß des Leistungsreglers r, so hat sich der Druck auf den Kohlendruckregler h nicht geändert, und der 'V orschubmotor g behält seine Geschwindigkeit bei. Somit bleibt die Belastung des Schleifers d von Belastungsänderungen des Generators b unbeeinflußt.
  • llan kann die Einstellung auch so wählen, daß bei zunehmender Generatorbelastung die Schfeiferbelastung etwas abnimmt, damit die Belastung der Turbine a bzw. der Maschinen des Kesselhauses mit Rücksicht auf einen wirtschaftlichen Betrieb nicht in zu weiten Grenzen schwankt.
  • Die Verwendung eines Rohres in mit wellenförmiger Zylinderwand hat den großen Vorteil, daß die Reibung, wie sie sonst bei Verwendung eines glatten Zylinders und eines Kolbens auftreten, ausgeschaltet ist. Es genügen schon geringe Längenänderungen des Rohres in. um mittels des Kohlendruckreglers h verhältnismäßig große Änderungen des Erregerstromes des Leonarddynamos t herbeizuführen und damit den Vorschubmotor - in weiten Grenzen zu regeln. Daraus ergibt sich eine 'sehr genaue und schnelle Regelung.
  • Beim Antrieb des Schleifers d durch andere Kraftmaschinen, z. B. Wasserturbinen, kann die Bewegring des Regelgestänges zur Beeinflussung des Kohlendruckreglers h mittelbar oder unmittelbar dienen. Die unmittelbare Beeinflussung wird man dann wählen, wein die Kräfte im Regelgestänge groß genug sind, z. B. wenn das Gestänge durch einen Servomotor betätigt wird. Zweckmäßig wird man dann zwischen Kohlendruckregler h und seine Unterstützungsfläche eine Feder einschalten, um bei dein verhältnismäßig großen Wege des Regelgestänges nur einen kleinen Weg für das Zusammendrücken des Reglers zu erhalten. Man kann aber auch einen gewöhnlichen Feldregler mit Kontakten unmittelbar vom Regelgestänge bewegen lassen. Renn aber der Regelimpuls vom Gesch-,vindigkeitsregler k selbst abgeleitet wird. so wird es sich empfehlen, die mittelbare Beeinflussung des Kohlendruckreglers Ir zu wählen. Das könnte z. B. derart geschehen, daß nur ein kleines Ventil, das sehr geringe Verstellkräfte erfordert, einen von einer besonderen kleinen Pumpe erzeugten Öldruck steuert, dem das Rohr in ausgesetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regeleinrichtung für Holzschleiferantriebe nach dem Hauptpatent 519 22;, insbesondere für Stetigschleifer mit elektromotorisch bewirktem Holzvorschub, mit einem elektrischen Regelorgan für den Schleiferdruck und einem von dem Hauptantriebsmotor beeinflußten Öldruckregelorgan, dadurch gekennzeichnet. daß das Regelorgan für den Schleiferdruck ein Kohledruckregler ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Hauptantriebsmotor (z. B. einer Dampfturbine) beeinflußte Regelorgan ein mit einer Ausdehnungswand versehenes Gefäß, z. B. ein rohrförmiges Gefäß mit wellenförmiger Zylinderwand, ist.
DEA62461D 1931-06-26 1931-06-26 Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe Expired DE552558C (de)

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DEA62461D DE552558C (de) 1931-06-26 1931-06-26 Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe

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DEA62461D DE552558C (de) 1931-06-26 1931-06-26 Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe

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DE552558C true DE552558C (de) 1932-06-17

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ID=6942908

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DEA62461D Expired DE552558C (de) 1931-06-26 1931-06-26 Regeleinrichtung fuer Holzschleiferantriebe

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DE (1) DE552558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267075B (de) * 1962-11-03 1968-04-25 Feldmuehle Ag Verfahren zum Erzeugen von Holzschliff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1267075B (de) * 1962-11-03 1968-04-25 Feldmuehle Ag Verfahren zum Erzeugen von Holzschliff

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