DE219079C - - Google Patents
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- DE219079C DE219079C DENDAT219079D DE219079DA DE219079C DE 219079 C DE219079 C DE 219079C DE NDAT219079 D DENDAT219079 D DE NDAT219079D DE 219079D A DE219079D A DE 219079DA DE 219079 C DE219079 C DE 219079C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L9/00—Electric propulsion with power supply external to the vehicle
- B60L9/16—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
- B60L9/24—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
- B60L9/26—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 219079-KLASSE 20/. GRUPPE
geregelt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1908 ab.
Für die Regelung von Wechselstrommotoren verwendet man in vielen Fällen mit Vorteil
Induktionsregler. Der Hauptvorteil dieser Regelungsart ist der, daß die Geschwindigkeitsregelung
stoßfrei vor sich geht, da sich ein Induktionsregler leicht auf jede beliebige Zwischenstufe
einstellen läßt. Benutzt man für den Antrieb solcher Induktionsregler ein Druckmittel
(z. B. Luft, öl, Wasser), so ist eine unmittelbare Übertragung zwischen Druckmittel
und Drehachse möglich und es können jegliche mechanische Übersetzungen in Fortfall kommen.
Besonders günstig erscheint die Verwendung solcher Induktionsregler mit Druckmittelan trieb
auf elektrischen Vollbahnfahrzeugen, da auf solchen eine Drucklufteinrichtung ohnehin
meist vorhanden ist.
Durch die Erfindung soll nun die Aufgabe gelöst werden, unter Zuhilfenahme von den
bei Zugsteuerungen üblichen elektrischen Steuerleitungen eine Steuerung zu schaffen, welche
die erwähnten Vorteile des Druckmittelantriebes der Induktionsregler besitzt und zugleich
die Möglichkeit einer zwangläufigen und genauen Einstellung eines oder mehrerer Induktionsregler
in ganz bestimmten Lagen, welche z. B. den einzelnen Stellungen eines Steuerschalters entsprechen, bietet.
Die Zeichnungen veranschaulichen einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
In der Ausführung nach Fig. 1 ist die Drehachse α des Induktionsreglers b durch einen
Zahntrieb c o. dgl. unmittelbar mit der Schubstange d des Druckmittelzylinders e verbunden.
Mit der Schubstange d ist ferner noch eine Stellhemmung f verbunden, durch welche die
Winkelgeschwindigkeit des Reglers innerhalb weitgehender Grenzen geregelt werden kann.
Die den Zutritt und Auslaß des Druckmittels zu und aus dem Arbeitszylinder e vermittelnden
Organe können nun in verschiedenartiger Weise gesteuert werden.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform werden die Steuerungsorgane g, h auf
elektromagnetischem Wege vermittels eines an sich bekannten, auf der Achse α des Reglers b
sitzenden HilfsSteuerschalters i gesteuert, der zwei Satz Kontakte besitzt, von denen
Satz k den Hin-, der andere Satz /
Satz k den Hin-, der andere Satz /
eine 35
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der den
Rückgang der Schubstange d herbeiführt. Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß, wenn der
Regelungshandschalter (links in Fig. 1) um zwei oder mehr Kontakte nach rechts umgestellt
wird, ein Steuerstromkreis, ausgehend vom Autotransformator, über die Kontakte k
des Hilfssteuerschalters i und Erregerspule des Steuerorganes h nach Erde geschlossen wird.
Das Organ h wird umgestellt und das Druckmittel arbeitet im Zylinder e. Hierdurch wird
die Welle α gedreht, und der Induktionsregler b und der Hilfssteuerschalter i werden in Stellungen
gebracht, die der Einstellung des Handschalters (links in Fig. 1) entsprechen. Sind
diese Stellungen erreicht, so wird der Erregerstrom des Organes h durch die Hilfssteuerschalter
i selbsttätig unterbrochen.
55
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Die Stellhemmung f ist in an sich bekannter Weise als Flüssigkeitspuffer mit Umlauf
ausgebildet, in dem ein Regelungsorgan η angeordnet ist, das durch Änderung der Drosselwirkung
für eine beliebig fein abzustufende Einstellbewegung regelbar ist. Dieses Regelungsorgan
η wird ebenfalls elektromagnetisch beeinflußt, und zwar sowohl beim Einstellen
des Regelungsorganes g als auch des Organes h,
ίο die beide zu diesem Zwecke mit einem den
Stromkreis für das Organ η schließenden Hilfskontakt
ζ versehen sind.
Vermittels einer derartigen Steuerungseinrichtung, bei welcher die Druckmittelregelungsorgane
des Antriebszylinders und das die Wirkung der Stellhemmung beeinflussende Organ,
wie beschrieben, elektomagnetisch eingestellt werden, läßt sich die Stellung des Steuerschalters
mit der des Arbeitskolbens für den Induktionsreglerantrieb stets in die gewünschte
Übereinstimmung bringen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Stellhemmung f1 mit je einem besonderen
Regelungsorgan für Hin- und Rückgang des Arbeitskolbens ausgestattet ist, so daß im Bedarfsfalle für beide Bewegungsrichtungen
verschiedene Pufferwirkungen zur Geltung gebracht werden können.
Anstatt den Hifssteuerschalter mit einem doppelten Satz Kontakte zu versehen, kann
man auch an Stelle des einen Kontaktsatzes einen Schleppkontakt 0 am Führersteuerschalter
vorsehen, der, wie Fig. 3 zeigt, je nach der Drehrichtung des Steuerschalters p den Stromschluß
mit einem festen Kontakt q oder r und dadurch mit der Steuerleitung für das
Regelungsorgan h oder g vermittelt.
Verwendet man anstatt der bei den beschriebeneu Ausführungsbeispielen angenommenen
Flüssigkeitspuffer eine mechanische Sperrung, wie beispielsweise in Fig. 4 schematisch
dargestellt ist, so erzielt man zwar eine etwas billigere Anordnung, aber nur auf
Kosten der Regelungsfähigkeit. Die die Bewegung des Arbeitszylinders auf den Induktionsregler
übertragende Schubstange d kann zu diesem Behufe mit Sperrzähnen ausgerüstet
werden, in welcher eine elektromagnetisch mittels Auslösemagnet vom Induktionsregler gesteuerte
Sperrklinke eingreift. Die in Fig. 4 dargestellte Antriebsvorrichtung für den Regler
unterscheidet sich von den bisherigen Ausführungsbeispielen ferner noch dadurch, daß
statt eines doppelt wirkenden zwei einfach wirkende Arbeitszylinder von verschiedenem
Durchmesser vorgesehen sind. Der kleinere Zylinder t steht dauernd, der größere u zeitweise
vermittels des elektromagnetisch gesteuerten Doppelventils s unter der Wirkung des Druckmittels.
Wenn die Absperrorgane für das Druckmittel mit einer Hilfsvorrichtung, z. B. den ·
Hilfskontakten ζ in Fig. 1 und 3, ausgerüstet werden, so wird sowohl eine gegenseitige Verriegelung
der Absperrorgane für Hin- und Rückgang als auch eine Überwachung irgendeines anderen Organes der Steuereinrichtung,
z. B. Stellhemmung oder Ölbremse, ermöglicht.
Claims (5)
1. Zugsteuerung mit Induktionsreglern, welche durch ein Druckmittel eingestellt
und in ihrer Drehgeschwindigkeit durch eine Stellhemmung, z. B. einen Flüssigkeitspuffer,
geregelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Antrieb (e) als auch die Stellhemmung (f) durch elektromagnetisch
gesteuerte Regelungsorgane (g, h. bzw. n) unter Vermittelung einer mit dem
Induktionsregler (b) bewegten Hilfsschaltvorrichtung (i) geregelt werden, zum
Zwecke, eine zwangläufige Einstellung des Induktionsreglers in bestimmte Uagen zu
erreichen.
2. Zugsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die die beiden
Zylinderenden des Flüssigkeitspuffers (f) verbindende Rohrleitung ein Regelurigsorgan
(n) eingebaut ist, zum Zwecke, die Drehgeschwindigkeit des Reglers innerhalb
weiter Grenzen einstellen zu können.
3. Zugsteuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschaltvorrichtung
als Schaltwalze (i) mit zwei Satz Kontakten (k, I) ausgebildet ist,
von denen der eine Satz (k) das den Hingang des Arbeitskolbens in dem Zylinder (e)
vermittelnde Absperrorgan (h), der andere Satz (I) das den Kolbenrückgang vermittelnde
Absperrorgan (g) beeinflußt.
4. Zugsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane
(g, h) für das Druckmittel ihren Steuerstrom über eine Hilfsschaltwalze und
einen die Bewegungsrichtung des Arbeitskolbens bestimmenden Schleppkontakt (0
in Fig. 3) des Fahrschalters (f) erhalten.
5. Zugsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrorgane
(g, h) für das Druckmittel mit einer Hilfskontakteinrichtung (z) versehen sind,
mittels deren die elektromagnetisch beeinflußte Stellhemmsteuerung oder sonstige
weitere Organe oder Steuerung überwacht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219079C true DE219079C (de) |
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ID=480240
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT219079D Active DE219079C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219079C (de) |
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