DE260574C - - Google Patents

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DE260574C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/52Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
    • B66C13/54Operator's stands or cabins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/085Control actuators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Mk 260574 -KLASSE 355. GRUPPE
Bei Hebezeugen mit Widerstandsschaltung fehlt eine feste Beziehung zwischen der Steuerhebelstellung und der Hubgeschwindigkeit, wenn es sich um wechselnde Lasten handelt, besonders dann, wenn die Aufgabe gestellt ist, den Motor ohne Anwendung einer Bremse stillzusetzen, die Last also lediglich durch Zurücklegung des Steuerhebels in der Schwebe zu erhalten. Der Steuerhebel muß in diesem
to Falle bis nahe an die Nullstellung zurückgeführt werden. Bis zu welchem Grade man ihn der Nullage zu nähern hat, hängt von der Belastung des Motors ab. Dadurch entsteht eine gewisse Unsicherheit für den Kran- führer, und er braucht zum Stillsetzen der Last unnötig viel Zeit und Aufmerksamkeit. Von diesem Ubelstand wird man frei, wenn man dafür sorgt, daß, bevor die eigentliche Regelung der Motorgeschwindigkeit durch den Anlasser beginnt, der Motor bereits Gelegenheit gehabt hat, so viel Strom aufzunehmen, daß er der Last die Wage zu halten vermag. Man könnte, um den angegebenen Zweck zu erreichen, zwei verschiedene Anlasser benutzen, von denen der eine nur die Aufgabe hat, die Nutzlast auszugleichen, der andere, die Geschwindigkeit zu regeln. In wesentlich einfacherer und vorteilhafterer Weise wird aber die Aufgabe durch einen einzigen für diesen Zweck besonders eingerichteten Anlasser gelöst. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besonders zweckmäßige Ausführungsform eines derartigen Anlassers. Der Anlasser wird hierbei mit zwei Steuerhebeln versehen, von denen der eine zum Lastausgleich, der andere zur eigentlichen Steuerung dient. Wesentlich für den Erfindungsgegenstand ist, daß der Anlasser nur einen einzigen Satz von Widerständen ent- · hält, der sowohl zum Ausgleichen der Last als auch zur Einstellung der Geschwindigkeit dient. Man stellt zuerst mit dem einen der beiden Steuerhebel ein solches Drehmoment des Motors ein, daß die Last schwebt, mit dem zweiten Hebel kann man dann die Hub- und Senkgeschwindigkeit der Last nach Belieben ändern; ganz unabhängig von der Größe der Last wird der Motor jedesmal dann stillgesetzt, wenn der Geschwindigkeitshebel in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
Man kann beispielsweise, wie Fig. 1 zeigt, das Anlassergehäuse α in der üblichen Weise ausbilden, muß es dann aber so lagern, daß es durch den einen der beiden Hebel, z. B. Hebel b, gedreht werden kann. Auf der anderen Seite, wo sich der Hebel c befindet, ist eine Kontaktbahn d angebracht, auf welcher der Arm e schleift. Das Ein- und Ausschalten der Anlaßwiderstände geschieht mittels der Kontaktbahn d, und zwar einmal durch Drehen des Anlassergehäuses mittels des Hebels b und das andere Mal durch Drehen des Kontaktarmes e mittels des Hebels c. Beim Anhängen einer Last an das Hebezeug wird zunächst der Hilfshebel b so weit ausgelegt, bis der Motor ein Drehmoment entwickelt, welches der Last ohne Hilfe der Bremsen die Wage hält. Die Geschwindigkeitssteuerung vollzieht sich danach in einfachster Weise durch Auslegen und Zurückziehen des Haupthebels c.
Noch einfacher läßt sich die Einrichtung gestalten, wenn man einen gewöhnlichen festen
Anlasser benutzt, und, ohne irgend etwas an dem Anlasser selbst zu ändern, seinen Kontaktarm h (vgl. Fig. 2) über den Mittelpunkt einer Schwinge i sowohl mit dem Hilfshebel f wie mit dem Haupthebel g verbindet. Auf diese Weise kommt eine ganz ähnliche Wirkung des Anlassers wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform zustande. Dazu ist es nur nötig, während der Bewegung des
ίο Hilfshebels f den Haupthebel g und nach erfolgter Ausgleichung der Last den Hilfshebel/ mit der Hand in seiner Lage festzuhalten oder durch irgendeines der bekannten Mittel zu sperren.
Bei Anlassern, die für Umkehrbetriebe bestimmt sind, wird die Stromrichtung umgekehrt, wenn der Hauptsteuerhebel durch die Nullage geht.
Die Erfindung läßt sich natürlich auch da anwenden, wo zwar angenähert eine feste Beziehung zwischen Steuerhebelstellung und Motorgeschwindigkeit schon besteht, z. B. bei Gleichstromnebenschlußmotoren, wo aber ein einfaches Mittel erwünscht ist, um eine mögliehst eindeutige Abhängigkeit dieser Größen voneinander herzustellen.
Der beschriebene Anlasser kann ebensogut für Gleichstrom wie für ein- oder mehrphasigen Wechselstrom ausgeführt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Steuerung für elektrisch betriebene Hebezeuge mittels Widerstandsreglers, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler nur einen Satz Widerstände enthält und durch zwei Steuerhebel beeinflußt wird, von denen der eine zum Ausgleich der Last, der andere zum Regeln der Geschwindigkeit dient.
  2. 2. Steuerung für elektrisch betriebene Hebezeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlasser drehbar gelagert ist und von dem einen der beiden Hebel, z. B. dem Abstimmhebel ~(b), gedreht wird, während der andere Hebel Jc) einen Kontaktarm ' (e) auf einer auf dem Anlasser (a) angebrachten Kontaktbahn verschiebt.
  3. 3. Steuerung für elektrisch betriebene Hebezeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktarm (h) des Anlassers mit dem Mittelpunkt einer Schwinge
    (i) verbunden ist, während die beiden Hebel mit je einem Ende der Schwinge (i) verbunden sind, so daß man bei Feststellung des einen Hebels den Kontaktarm (h) durch den anderen Hebel verschieben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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