DE11993C - Kommando-Kompafs - Google Patents

Kommando-Kompafs

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Publication number
DE11993C
DE11993C DENDAT11993D DE11993DA DE11993C DE 11993 C DE11993 C DE 11993C DE NDAT11993 D DENDAT11993 D DE NDAT11993D DE 11993D A DE11993D A DE 11993DA DE 11993 C DE11993 C DE 11993C
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DE
Germany
Prior art keywords
wheel
crank
rose
compafs
screwed
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Active
Application number
DENDAT11993D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. A. PIEPER in Kiel, Harmsstrafse 18
Publication of DE11993C publication Critical patent/DE11993C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/36Rudder-position indicators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

1880.
Klasse 65.
CHRISTIAN AUG. PIEPER in KIEL. Commando - Compafs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Juni 1880 ab.
Dieser Commando-Compafs hat den Zweck, an Bord von Seeschiffen auf eine einfache, sichtbare und sichere Art dem Steuernden das Rudercommando zu überbringen.
Auf einer Welle, Fig. 5, ist eine Rose r und das Rad α befestigt. Letzteres steht mit dem Rade b, auf dessen Axe sich die Kurbel c befindet, in Eingriff. Vermittelst der Kurbel c kann die Rose r und ein unten an der Welle angebrachter Compafs gedreht werden. Das Nordzeichen der Rose r und der Steuerstrich e des Compasses liegen gerade über einander. Die Rose des Compasses hat nur einen Strich oder Nordzeichen, wie Fig. 3 zeigt, und ist es nun Aufgabe des Steuernden, den Steuerstrich mit dem Strich der Rose stets in Uebereinstimmung zu halten. Angenommen, das Schiff hätte Nord gefahren und soll NO fahren, so dreht der Commandirende vermittelst der Kurbel Strich NO der Rose in die Schiffsaxe. Der Compafs hat sich jetzt fortbewegt und mit ihm der Steuer- ' strich. Seiner Instruction gemäfs hat der Steuernde das Schiff so zu drehen, dafs der Steuerstrich mit dem einen Strich der Rose zusammenfällt. Es würde also dann das Schiff NO fahren.
Diese Construction, Fig. 5, wird sich nur auf Schiffen, wo sich die Commandobrücke direct über dem Steuerhause befindet, anwenden lassen. Wo eine Uebertragung durch Welle nicht anwendbar, kann die Uebertragung auch durch Ketten hergestellt werden. Sind aber mehrere Compasse vorhanden, so wird eine solche Uebertragung nicht zweckmäfsig sein. Wendet man jedoch eine magnet-elektrische Maschine, die in einen Kasten K auf der Commandobrücke untergebracht wird, an, so kommen die Entfernung, Uebertragung und Zahl der Compasse nicht in Betracht.
Die Maschine wird durch die Kurbel c in Rotation versetzt. Oben auf dem Kasten ist durch eine Glasscheibe g eine Rose R sichtbar, Fig. 6 und 11,. welcher durch Drehen der Kurbel c wegen der beiden Räder d und d' jede gewünschte Stellung zur Schiffsaxe gegeben werden kann. Auf derselben Axe, auf der das Rad d' und die Kurbel c sich befinden, ist auch das Rad A befestigt, welches in einen Trieb t des Rades B eingreift, welches wieder den Trieb t der Inductorrolle J dreht, Fig. 7 und 11. Diese bewegt sich zwischen den Polen von 14 neben einander stehenden, an den Verbindungsstücken Fund V' festgeschraubten permanenten Stahlmagneten M, Fig. 9. Die Inductorrolle J, einer Multiplicatorspule ähnlich, aber von Eisen, enthält sehr feinen, mit Seide übersponnenen Kupferdraht, dessen Enden mit einem Commutator in Verbindung stehen. Die drei Verbindungsstücke V, V und V" sind an den Platinen P und P', diese dann an dem Kasten K festgeschraubt. Da das Verhältnifs der Räder d und d' wie 1 : 4 ist, so wird, wenn die Kurbel c viermal gedreht wird, für jeden Grad der Rose R ein Strom erzeugt. Das Rad A hat 90 Hubnägel, in denen eine Feder/, welche an der Platine P festgeschraubt ist, spielt, Fig. 7 und 11. Ein Hebel b, der um i drehbar ist und dessen einer Arm in eine ■Gabel ausläuft, mit welcher er die Feder f umfafst, ist durch ein Stück Kautschuk mit ■ einer Schleiffeder s isolirt verbunden, Fig. 6 und 11. In das Brettchen m sind drei Stückchen Messing eingelassen, wovon das mittlere mit einer Feder des Commutators, die beiden äufseren mit dem Compafs verbunden sind. Das mittlere Stückchen ist nicht sichtbar, weil es sich gerade unter der Schleiffeder ί befindet. Wird die Kurbel nach rechts gedreht, so wird die Feder/" durch die Hubnägel nach rechts gedrückt. Der Hebel b geht nach links und die Feder s verbindet dann den mittleren mit dem links liegenden Pol. Wird also die Kurbel nach links gedreht, so wird der Strom durch den einen, wenn nach rechts durch den anderen Elektromagneten des Compasses gesendet. An das Ende des Kurbelarmes C ist ein Rohr geschraubt, in dem eine Spirale gegen ein zweites Rohr drückt, um welches sich das Heft H dreht. Die Deckplatte N hat eine Nuth und 90 Zahnlücken. Im Ruhestand liegt das kurze Ende des Hebels h in einer Zahnlücke, Fig. 6. Soll die Kurbel gedreht werden, so wird durch einen leichten Druck die Spirale zusammengedrückt, Hebel h verläfst infolge dessen die Lücke und tritt in die Nuth, Fig. 11, ein. Jetzt
kann die Kurbel nach jeder Richtung bewegt werden. Sobald aber das Heft H losgelassen wird, dehnt sich die Spirale aus und der Hebel h springt wieder in eine Zahnlücke ein. Wird also die Kurbel nach links > oder rechts gedreht, so dreht sich die Rose R mit, es wird für jeden Grad derselben ein Strom erzeugt, der zum Compasse geht und dort einen. der beiden Elektromagnete durchläuft, je nachdem links oder rechts · gedreht wurde. Die Pole dieser" Elektromagnete A und B, Fig. ι und 2, sind abgeschrägt und wirken die beiden entgegengesetzten auf den Anker E, welcher sich um seine Stahlaxe leicht drehen kann. In der Ruhelage ist der Anker gleich weit entfernt von allen Polen.
Das Rad C hat zwei Radkränze mit entgegengesetzten Zähnen, Fig. 4. Die Radkränze liegen so übereinander, Fig. 2, dafs die Spitzen der Zähne des einen auf den Rücken der Zähne des anderen Radkranzes zu liegen kommen. Durch diese Stellung der Zähne ist bei jedem eine Lücke entstanden, infolge welcher es möglich ist, dafs die Stöfser S und S' bald in den oberen, bald in den unteren Zahnkranz gelegt werden können. Fig.4 zeigt einen der Stöfser in perspectivischer Ansicht. Derselbe bewegt sich in einem Schlitze des um η drehbaren Kastens k. An dem einen Ende ist der Stöfser abgeschrägt und an eine Zugfeder befestigt (s. Fig. 1 und 2) In den Anker E sind zwei kleine Arme 0 und o' geschraubt, welche der Schrägung der Stöfser entsprechend abgeschrägt sind, der rechts liegende nach unten, der links liegende nach oben. Durchläuft ein Strom die Windungen des Elektromagnets A, so wird der Anker angezogen. Arm ο gleitet auf der Schrägung des Stöfsers .S in die Höhe, legt denselben in die obere Zahnreihe und schiebt Rad C um einen Zahn fort, während o' die Schrägung des Stöfsers S' verläfst, S' durch die Zugfeder ebenfalls in die' obere Zahnreihe gelegt wird und dort als Gesperre wirkt. Wird der Strom unterbrochen, so zieht die Zugfeder Stöfser und Anker in ihre frühere Lage zurück. Geht durch Elektromagnet B ein Strom, so wird Anker E von B angezogen, wobei Stöfser S vom Arm 0' in die untere Zahnreihe gelegt wird und Rad C um einen Zahn fortschiebt, während Stöfser S durch die Zugfeder auch in die untere Zahnreihe gelegt wird und dort als Gesperre wirkt. Dadurch kann also Rad C nebst dem auf derselben Axe sitzenden Triebe Z, welcher in Rad D eingreift, bewegt und damit der Steuerstrich, der durch ein en Winkelarm an RadZ> festgeschraubt ist, nach links oder rechts verschoben werden. Im. Falle ein Compafs beschädigt und ein anderer dafür in die Stelle gebracht wird, kann der Steuerstrich durch Aufdrücken auf Knopf P' rechts herum, durch Aufdrücken auf Knopf P links herum nach einem an der Kesselwand angeschraubten Ring mit Gradeintheilung genau eingestellt werden. Wird die Schraube F niedergeschraubt, so wird durch den Hebel / und Hülse f die Rose von der Pinne abgehoben (arretirt). G ist der Beschwerer, der an dem Kessel festgeschraubt ist, L der Deckel und M der Aufhängering.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Der durch Zeichnungen und Beschreibung näher erläuterte Commando-Compafs.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11993D Kommando-Kompafs Active DE11993C (de)

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