DE23905C - Fallscheiben-Vorrichtung für Fernsprechanlagen - Google Patents

Fallscheiben-Vorrichtung für Fernsprechanlagen

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DE23905C
DE23905C DENDAT23905D DE23905DA DE23905C DE 23905 C DE23905 C DE 23905C DE NDAT23905 D DENDAT23905 D DE NDAT23905D DE 23905D A DE23905D A DE 23905DA DE 23905 C DE23905 C DE 23905C
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Germany
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DENDAT23905D
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SCHÄFER & MONTANUS in Frankfurt a. Main
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Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
    • G08B5/28Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with hinged flap or arm

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1882 ab.
Fig. ι und 2 zeigen zwei Oberansichten, Fig. 3 und 4 zwei Vorderansichten und Fig. 5 bis 7 drei Seitenansichten der neuen Fallscheiben-Vorrichtung. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einem auf einer Metallplatte k montirten Hufeisenmagnet a, dessen einer Pol, z. B. der Südpol, mit zwei neben einander stehenden Polschuhen b b versehen ist, welche nach dem Nordpol gerichtet sind. Ueber diesen beiden Polschuhen ist ein Anker c, drehbar an dem Nordpol, derart direct befestigt, dafs demselben zwischen zwei Kernspitzen eine schwingende Bewegung um eine verticale Achse gestattet wird; auf diese Weise ist, wenn das eine Ende des Ankers sich rechts auf den einen Polschuh auflegt, das andere Ende links von dem Polschuh abgehoben, und umgekehrt. Die Polschuhe sind nun südpolarisch und der Anker ist an beiden Enden nordpolarisch, weshalb der Anker von beiden Südpolen gleichmäfsig angezogen wird. Da aber die Anziehungskraft der Magnete im Quadrat der Entfernung nachläfst, so wird der Theil des Ankers, welcher auf einem Polschuh aufliegt, am stärksten angezogen und so in dieser Stellung festgehalten. Beide Enden des Ankers c tragen Stifte d und ^1, welche zum Arretiren der Fallscheibe/ dienen. Fig. 1 und 3 zeigen diesen Zustand, indem die Fallscheibe f durch den Stift d des vom Polschuh entfernten Theiles. des Ankers in gehobener Lage festgehalten wird. Zu diesem Zweck ist die Fallscheibe f ihrerseits mit den beiden Stiften e und «, ausgerüstet. Dieselben sind so angeordnet, dafs sie derart zwischen die Stifte des Ankers passen, dafs, wenn der rechtsseitige Stift dj und damit der Anker c durch den Stift ij der Scheibe an den Polschuh gedrückt worden ist, der linksseitige Stift des Ankers die Scheibe mittelst des anderen Stiftes e in der oberen Position festhält. In dieser Lage ist die von der Fallscheibe getragene Nummer an der Oeffnung des den ganzen Apparat umschliefsenden Holzkastens nicht sichtbar. Werden jetzt die beiden Drahtrollen auf den Polschuhen von Wechselströmen, welche durch einen kleinen Magnetinductor der Endstation hervorgebracht werden, durchflossen, so wird der Anker abwechselnd von einem Polschuh abgestofsen und von dem anderen gleichzeitig angezogen. Der Anker wird dann in schnelle, oscillirende Bewegung gesetzt, auf welche Weise, durch die Resonanz des Kastens verstärkt, ein laut hörbares Zeichen hervorgebracht wird. Zu gleicher Zeit fällt dann auch durch das Zurückziehen des linksseitigen Stiftes d die Fallscheibe/nieder, Fig. 2 und 4, und die Nummer wird hinter dem Fensterchen, welches sich in der vorderen Wand des Kastens befindet, sichtbar. Soll das hörbare Zeichen durch eine Glocke gegeben werden, so kann die betreffende Umschaltung mit Leichtigkeit durch die fallende Scheibe selbstthätig bewirkt werden.
Die Fallscheibe, deren Nabe mit g bezeichnet ist, dreht sich mit ihrer Achse χ durch Vermittelung eines Keiles h, welcher auf der Achse χ befestigt ist und in eine entsprechende Nuth der Nabe g eingreift; an ihrem Ende ist die Achse mit dem Handgriff i versehen. Die herabgefallene Scheibe nimmt mit ihrer Achse nun eine solche Stellung ein, dafs der auf der letzteren festsitzende Keil vor eine in das Lagerstück / eingefeilte Nuth zu liegen kommt, Fig. 6.
Der Beamte der Centralstation bringt jetzt seinen Apparat mit der Leitung in Verbindung, indem er auf den Handgriff i der Achse drückt, welcher sich aufserhalb des Kastens befindet. Durch diesen Druck kommt die Achse in die Position Fig. 7, in welcher dieselbe durch den Keil h an der Drehung verhindert wird. Mit der Achse schiebt sich ein Stift ί unter die Feder t, an welcher, isolirt von der Metallmasse des Apparates, die Leitung angebracht ist. Es wird dadurch der Contact zwischen t und u aufgehoben und die Leitung auf diese Weise mit dem Centralstationsapparat verbunden, während sie gleichzeitig von einem Ende der Drahtspulen abgehoben wird. Das andere Ende der Spulen und der Centralstationsapparat sind mit Erde oder Rückleitung in Verbindung.
Das Ausschalten des eigenen Apparates kann von dem Beamten nicht vergessen werden, weil derselbe erst die Achse vorziehen mufs, um den Keil h mit der Nuth der Nabe wieder in Verbindung zu bringen. Es ist dann die Achse auch wieder drehbar, da der Keil h sich aus der Nuth des Lagerstückes / entfernt hat, wonach die Zurückstellung der Scheibe erfolgen kann. Der Contact zwischen s und t ist nun selbsttätig wieder aufgehoben und ein solcher zwischen t und ti wieder hergestellt. Die Verbindung der einzelnen Leitungen unter sich findet auf die bekannte Art und Weise durch Stöpsel statt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Ein- bezw. Umschaltevorrichtung i s t u in Verbindung mit dem Keile h und der Fallscheibe f in der Weise, dafs beim Fallen der letzteren die Achse χ so viel gedreht wird, dafs der Keil h vor eine Nuth in / zu liegen kommt und so die Verschiebung der Achse behufs Ein- oder Umschaltung ermöglicht wird, und eine Rückdrehung der Scheibe f nur möglich ist, wenn die Verbindung bei t und u gelöst ist.
  2. 2. Die Construction der Magnetpole in der Weise, dafs die zwei beweglichen Südpole des Ankers c zwei festen Nordpolen b gegenübergestellt sind, und die Anbringung der ■Arretirvorrichtung d Ii1 derart, dafs die mit den entsprechenden Stiften e C1 versehene Fallscheibe f auf die beschriebene Weise ohne Anwendung einer Abreifsfeder arretirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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