DE532918C - Kraftuebertragungsanlage zum Ausgleichen von Antriebskraft und Belastung - Google Patents
Kraftuebertragungsanlage zum Ausgleichen von Antriebskraft und BelastungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftübertragungsanlage zum Ausgleichen von Antriebskraft
und. Belastung, beispielsweise für Maschinen von stark wechselnder Belastung
mit absatzweise auftretenden schweren Lastspitzen, etwa Walzwerke, Windemaschinen
u. dgl., besonders dort, wo die angetriebene Maschine in ihrer Geschwindigkeit wechseln
soll, während eine Antriebsmaschine von
ίο gleichbleibender Geschwindigkeit, z. B. ein
elektrischer Synchronmotor, die Energiequelle bildet und ein gleichbleibendes Vollastdrehmoment
oder ein verstellbares Vollastdrehmoment verlangt wird, das in vorbestimmter Abhängigkeit von der Belastung, der Geschwindigkeit
oder einer anderen Funktion der angeschlossenen Maschine wechselt.
In all solchen Fällen, ausgenommen denjenigen,
wo der von selbst gegebene Zusammenhang zwischen Belastung und Geschwindigkeit
des Antriebsmotors richtig ist, muß man Vorsorge dafür treffen, daß das Schwungrad
während der Belastungsspitze an Geschwindigkeit zu verlieren vermag, um seine aufgespeicherte
Arbeit so weit abzugeben, daß eine möglichst gleichbleibende Belastung des Treibmotors aufrechterhalten wird. Umgekehrt
muß die Schwungradgeschwindigkeit wachsen, wenn die Belastung unter einen vorbestimmten
Betrag fällt, so daß das Schwungrad Arbeit zur Vorbereitung für die nächste Belastungsspitze aufspeichert. Man bat vorgeschlagen,
die Belastung eines Treibmotors, der über ein Wechselgetriebe auf eine veränderlichen
Belastungen unterworfene Maschine arbeitet, durch ein Schwungrad auszugleichen, das mit dem Treibmotor durch ein besonderes
Geschwindigkeitswechselgetriebe gekuppelt ist, das beispielsweise ein hydraulisches Getriebe
nach Williams-Janney sein kann, und das entsprechend der Belastung des Treibmotors
gesteuert wird, z. B. vermöge eines elektrischen Drehmomentmessers.
Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß das Getriebe zum Ankuppeln des Schwungrades
zusätzliche Verluste mit sich bringt; außerdem vermehrt ein besonderes Getriebe für das Schwungrad die Kosten, besonders da
es bei den bekannten Anordnungen eine verhältnismäßig kostspielige Form eines Wechselgetriebes
sein muß, die eine Energieübertragung in beiden Richtungen unabhängig von
den Relativgeschwindigkeiten zwischen treibender und getriebener Welle gestattet.
Bei der vorliegenden Erfindung dagegen
geschieht der Ausgleich der Belastung durch Verwendung einer wenig kostspieligen Kupplungsgattung,
bei der die Verluste bei voller Geschwindigkeit so klein sind, daß sie vernachlässigt
werden können.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, bei der Regelung einer Föttinger-Kupplung, die für
Umsteuermaschinen verwendet wird, einen Drehmomentmesser zu verwenden, um anfangs
ein rascheres und anschließend ein langsameres Auffüllen der Kupplung zu erzielen,
zum Zweck, eine Überlastung des Treibmotors zu verhindern. Diese Anordnung gestattet
jedoch nicht, die Benutzung eines Motors von wesentlich gleichbleibender Geschwindigkeit
zusammen mit einem Schwungrade, dessen Geschwindigkeit in solcher Weise wechselt, daß eine im wesentlichen gleichbleibende
Belastung des Treibmotors aufrechterhalten wird.
ίο Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung
dadurch, daß das Schwungrad mit der angetriebenen Welle fest verbunden ist, und daß dieser aus der angetriebenen Maschine
und dem Schwungrad bestehende Satz durch eine regelbare Kupplung mit stetig veränderlichem
Geschwindigkeitsübersetzungsverhältnis in Form einer hydraulischen Kupplung, vorzugsweise Föttingerscher Art, mit dem
Motor gekuppelt ist, wobei die Kupplung dazu dient, den möglichen Schlupf derart zu
regeln, daß der Wert des übertragenen Vollastdrehmoments im wesentlichen gleichbleibt
öder entsprechend einer vorbestimmten Abhängigkeit, z. B. von der Belastung
oder der Geschwindigkeit der angeschlossenen Maschine, wechselt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht;
es sind:
Abb. ι schematische Darstellung einer Kraftanlage gemäß der Erfindung,
Abb. 2 Textdarstellung zur Abb. 1 in größerem
Maßstabe,
Abb. 3 und 4 schematische Darstellungen abgeänderter Ausführungsformen.
Ein Synchronmotor 1 (Abb. 1 und 2) mit
einer Erregermaschine 2 ist durch eine Flüssigkeitskupplung 3 mit einem Schwungrade 4
und einem Leonard-Generator 5 verbunden. Dies ist die gewöhnliche Anwendungsform.
Die hydraulische Kupplung weist ein Auslaßörgan
42 auf, das verstellbar sein kann.
Die Reglung ist in diesem Falle beispielsweise am Einlaß der Kupplung angeordnet;
sie geschieht mittels eines Stellmotors 6 im Stromkreise eines Stromumformers 7, der
seinerseits im Kreise des Hauptmotors 1 liegt (Abb. 2). Der Stellmotor 6 steht mit dem
Hahn 8 im Einlaßrohr 9 in Verbindung, und zwar durch deri Arm 18 und die Stange 10,
wobei eine Feder 11 den Hahn offen zu halten sucht. Eine Einrichtung 12 zum Verstellen
der Spannung der Feder 11 ist vorgesehen.
Die Flüssigkeit wird von einem Standgefäß 13 aus mittels des Pumpensatzes 14
durch einen Kühler 15 und das Einlaßrohr 9 ' nach der Kupplung gefördert, während das
Auslaßrohr 16 die Flüssigkeit in den Standbehälter 13 zurückführt. Der Pumpensatz
14 liefert die Flüssigkeit nach der Kupplung mit hinreichendem Druck, um den Arbeitsdruck, der von dem umlaufenden Flüssigkeitskörper
innerhalb der Kupplung ausgeübt wird, zu überwinden. Die Leistungs- fähigkeit des Pumpensatzes 14 — vorzugsweise
mit einer Schleuderpumpe, da sich der Hahn 8 auf der Einlaßseite befindet — überschreitet
beträchtlich diejenige Größe, welche erforderlich wäre, um lediglich die Leckverluste
zu decken, denn die Pumpe muß in der Lage sein, die Kupplung über den Ausgleich der Leckverluste hinaus aufzufüllen. Kühlwasser
fließt durch den Kühler 15, an den hierfür die Rohre 17 angeschlossen sind. Der
Kühler dient dazu, aus der Flüssigkeit die Wärme abzuführen, die in der Kupplung infolge
des Schlupfs entsteht. .
Das dargestellte Verfahren, vermöge dessen
die aus der Kupplung tretende und im Kupplungsgehäuse angesammelte Flüssigkeit nach
einem Standbehälter· zurückkehrt, ist besonders dann geeignet, wenn öl oder eine andere
wertvolle Flüssigkeit das Arbeitsmittel bildet. Wenn man will, kann die Kupplung
auch von einem dar überliegenden Behälter aus mit Wasser gespeist werden, aber auch
unmittelbar aus einer Wasserleitung. In diesem Falle kann die ausfließende Menge
weggeschüttet werden, und es ist kein Kuhler erforderlich.
Der Stellmotor 6 kann eine Strom- und eine Spannungswicklung besitzen, die je
durch einen Strom- und einen Spannungstransformator im Stromkreise des Haupt- motors gespeist werden und so angeordnet
sind, daß sich bei Vergrößerung der Belastung der Stellmotor in Richtung des Pfeils der Abb. 2 bewegt, um den Schlupf
der Kupplung zu erhöhen, und umgekehrt. Ebenso wirkt bei Abgabe von Energie vom
Hauptmotor an das Netz der Stellmotor in umgekehrter Richtung, d. h, im Sinne einer
Verminderung des Schlupfs durch Anfüllen der Kupplung.
Die Steuerung kann nach Bedarf auch an der Auslaßseite der Kupplung angeordnet
und beispielsweise in Form eines Ringschiebers ausgebildet sein, der die Kupplung in
der Nähe ihres größten Durchmessers umgibt und mit ihr umläuft. Der Ring vermag in'der Achsrichtung zu gleiten und deckt in
der Schließstellung eine Reihe von Auslaßlöchern der umlaufenden Kupplung zu, während
er in der Offenstellung die Löcher freigibt, so daß die Flüssigkeit infolge der Fliehkraft
ausgeschleudert wird. Diese Anordnung ist auf der Zeichnung nicht dargestellt. Man kann behufs rascher Reglung die
Steuerung auch durch Abschlußorgane bewirken, die miteinander gekuppelt sind und
sowohl in den Einlaß- als auch in den Aus-
laßrohren sitzen, doch ist wegen ihrer Einfachheit diejenige mechanische Anordnung zu
bevorzugen, bei welcher die Reglung in der dargestellten Weise am Einlaß stattfindet.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist, öl als Arbeitsmittel vorausgesetzt, folgende:
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist, öl als Arbeitsmittel vorausgesetzt, folgende:
Läuft der Maschinensatz mit geringer Belastung, so· ist die Stromaufnahme des Motors
ι klein, und es befindet sich also der Rotor des Stellmotors 6 in seiner Stellung für
geringe Belastung, d. h. die Mittellinie des Armes i8 fällt auf die in Abb. 2 gestrichelt
angedeutete linie a-a; der Einlaßhahn 8
steht weit offen, und die Kupplung 3 wird durch die Pumpe 14 vollgefüllt gehalten, so
. daß der Schlupf praktisch aufhört.
Wächst nun die Belastung der getriebenen Maschine 5, so wird durch die hydraulische
Kupplung mehr Energie übertragen, so daß der Schlupf um denjenigen unbedeutenden
Betrag steigt, welcher bei gefüllter Kupplung überhaupt auftreten kann, nämlich etwa
i1^0/» bei voller Belastung.
Erreicht die Belastung des Treibmotors 1 die normale Vollast, für die der Schlupfregler
eingestellt ist, so bewegt sich der Stellmotor 6 in der Pfeilrichtung entgegen der
Wirkung der Feder 11 und schließt daher teilweise den Einlaßhahn 8. Nun wird bei
richtiger Einstellung des Ganzen der Punkt erreicht, wo die vom Hahn 8 freigegebene
Ouerschnittsfläche eine ölmenge durchläßt, die gerade genügt, um die Summe der Leckverluste
(absichtlicher und sonstiger) der Kupplung auszugleichen; die Flüssigkeitsmenge in der Kupplung bleibt also beständig,
d. h. die Kupplung ist vollauf gefüllt.
Eine weitere Steigerung der Belastung der getriebenen Maschine 5 und des Treibmotors
ι bewirkt eine weitere Ablenkung des Rotors des Stellmotors 6 und eine fernere
Verkleinerung des freien Hahnquerschnitts, so daß der ölzufluß gehemmt wird und die
Kupplung sich zu leeren beginnt, da der ölausfluß eine wesentlich gleichbleibende Größe
behält.
Infolge der teilweisen Entleerung der Kupplung wächst der Schlupf, mit dem Ergebnis,
daß die Geschwindigkeit desSchwungrades 4 fällt, so daß es etwas von seiner aufgespeicherten
Energie an die getriebene Maschine 5 abgibt. Zugleich sucht infolge des
Anwachsens des Kupplungsschlupfs die Belastung des Treibmotors 1 zu fallen, mit dem
Ergebnis, daß die Ablenkung des Rotors des Stellmotors 6 zurückgeht und der ölzufluß
ansteigt, so daß die Geschwindigkeit, mit welcher sich die Kupplung 3 leert, zurückgeht
und die Belastung des Treibmotors 1 nahezu gleichbleibt.
Eine weitere Erhöhung der Belastung bringt von neuem den Stellmotor zur Ablenkung
und vermehrt den Schlupf, so daß das Schwungrad weitere aufgespeicherte Energie
abgeben kann, während das durch die Kupplung übertragene Drehmoment vermöge der Überwachung des ölflusses durch den Stellmotor
mehr oder weniger seine Größe behält.
Eine Abnahme der Belastung der getriebenen Maschine 5 führt zu einer Beschleunigung
des Schwungrades 4, da das durch die Kupplung zugeleitete Drehmoment aufrechterhalten
wird; nun bringt jedoch die erhöhte Schwungradgeschwindigkeit, d. h. der verminderte Schlupf, augenblicksweise eine
Minderung der Belastung des Treibmotors 1 mit sich, mit dem Ergebnis, daß der Stellmotor
sofort wieder die ölzufuhr vermehrt, um die Belastung des Treibmotors 1 aufrechtzuerhalten,
während der Schlupf abnimmt und das Schwungrad 4 in seiner Beschleunigung fortfährt, bis die volle Geschwindigkeit
erreicht und die Kupplung gefüllt ist. Sodann fällt die Belastung des
Treibmotors 1, und der Stellmotor 6 kehrt in seine Stellung für geringe Belastung zurück.
Wird unter gewissen Bedingungen, beispielsweise wenn eine Last unter Rücklieferung
von Strom mit einer nach Leonard betriebenen Windemaschine gesenkt wird, Energie von der getriebenen Maschine zurückgeliefert,
so ergibt sich eine Beschleunigung des Schwungrades, und bei Erreichung der vollen Geschwindigkeit ist die
Kupplung, wie oben dargelegt, gefüllt. Eine weitere Erhöhung der Schwungradgeschwindigkeit
läßt zurückgewonnene Energie über die Kupplung nach dem Treibmotor gelangen, so daß dieser als Generator wirkt und
Energie an das Netz abgibt. Angenommen, der Stellmotor habe zwei Wicklungen, eine
Strom- und eine Spannungswicklung, wie oben dargelegt, oder er sei mit anderen Vorrichtungen
versehen, die seine Auslenkung aus der normalen Stellung im Falle der Energieumkehr
verhindern, so bleibt die Kupplung gefüllt, und die Schwungradgeschwindigkeit kann sich nicht um mehr als ein paar
Prozent über die normale Geschwindigkeit erheben, da der Überschuß an rückläufiger
Energie an das Netz abgegeben wird.
Abb. 3 und 4 zeigen gewisse abgeänderte Anordnungen des hydraulischen Schlupfreglers.
Abb. 3 zeigt eine Anordnung, die für ein nur in einer Richtung arbeitendes Walzwerk
geeignet ist, unter Antrieb durch einen Motor ι von gleichbleibender Geschwindigkeit,
wobei ein Schwungrad 4 auf der rasch laufenden Welle vorgesehen ist, um die Spitzenbelastungen aufzunehmen und wobei
das Walzwerk von der langsam laufenden
Welle 2i über ein Getriebe 22 hinweg angetrieben
wird.
Abb. 4 zeigt eine Anordnung, bei der ein Antrieb mit wechselnder Geschwindigkeit
von einer mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufenden Energiequelle aus erfolgen soll.
Dargestellt ist eine Förderanlage, bei der die Seilscheibe 26 von einer Turbine 27 über ein
Übersetzungsgetriebe 28 angetrieben wird. An .die Welle ist durch eine hydraulische
Kupplung 3 eine Maschine von der Art eines Leonard-Generators 5 mit einem Schwungrad
4 für veränderliche Geschwindigkeit angeschlossen.
*5 In diesem Falle ist die Kraftmaschine
nicht elektrisch, so daß man keinen elektrischen Stellmotor verwenden kann. Daher
geschieht die Beeinflussung des Schlupfs durch einen mechanischen Regler 29. Der mechanische Regler 29 besteht aus
einer Wellman-Bibby-Kupplung oder einer sonstigen nachgiebigen Kupplung; für die
Steuerung wird dabei von der Winkelablenkung zwischen der treibenden Hälfte und der
getriebenen Hälfte der Kupplung Gebrauch gemacht; die Ablenkung findet beim Übertragen
von Energie statt.
Die Reglung der Flüssigkeitsmenge und des Schlupfs, die man mit dem mechanischen
Stellgetriebe erreicht, ist dabei ähnlich derjenigen durch den elektrischen Stellmotor.
Nach Abb. 1, 2 und 4 ist die Feder 11 für
Jas Abschlußorgan in jedem Beispiel mit einer Stellvorrichtung 12 versehen, durch die
man die Belastungseinstellung des Schlupfreglers verändern kann.
Es leuchtet ein, daß ein Merkmal der Erfindung in der Übertragung eines gleichbleibenden
Vollastdrehmoments besteht, was gleichbedeutend mit der Aufrechterhaltung
einer gleichbleibenden Belastung des Treibmotors ist. Der Betrag dieses Drehmoments
wird nach Bedarf durch ' die Federeinstellvorrichtung 12 festgelegt. Die Einstellung
kann auch durch andere Mittel geschehen, z. B. durch Änderung des Widerstandes in
dem Rotorstromkreise des Stellmotors, oder indem man den Einlaßhahn mit einer beweglichen
gelochten Muffe umgibt, so daß eine Bewegung der Muffe die Größe der Öffnung bei gegebener Stellung des Hahns und des
Reglertriebs verändert. Diese Anordnung ist zeichnerisch nicht dargestellt.
Unter gewissen Verhältnissen, z. B. beim Antrieb eines Kompressors, ist es erwünscht,
daß sich das Drehmoment mit der Geschwindigkeit in einem vorbestimmten Zusammenhange
ändert. Man sieht, daß sich dies leicht erreichen läßt, indem man die Stellvorrichtung,
z. B. Schraube, Widerstand, gelochte Muffe usw., mit einem von der Geschwindigkeit,
dem Druck oder der sonst gewählten Funktion der angeschlossenen Maschine abhängigen
Element verbindet.
Dies ist auf der Zeichnung nicht darge- 6g stellt, weil sehr viele verschiedene Anordnungen
möglich sind; wünscht man eine Veränderung des Drehmoments mit der Geschwindigkeit,
so kann man an die Stellvorrichtung einen Fliehkraftregler anschließen.
Ähnlich kann man, wenn sich das Drehmoment mit dem Druck ändern soll, einen
unter Federwirkung stehenden Kolben in einem Zylinder mit der Stellvorrichtung verbinden
oder auch die Feder durch Zylinder und Kolben ersetzen, die unmittelbar unter dem Einfluß des wechselnden Flüssigkeitsdrucks stehen.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Kraftübertragungsanlage zum Ausgleichen von Antriebskraft und Belastung für Arbeitsmaschinen, bestehend aus einem Motor, einer Kupplung, einem Schwungrad und einer angetriebenen Maschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwungrad mit der angetriebenen Welle fest verbunden ist, und daß dieser aus der angetriebenen Maschine und dem Schwungrad bestehende Satz durch eine regelbare go Kupplung mit stetig veränderlichem Geschwindigkeitsübersetzungsverhältnis in Form einer hydraulischen Kupplung, vorzugsweiseFöttingerscherArt, mit demMotor gekuppelt ist, wobei dieKupplung dazu dient, den möglichen Schlupf derart zu regeln, daß der Wert des übertragenen Vollastdrehmoments im wesentlichen gleichbleibt oder entsprechend einer vorbestimmten Abhängigkeit, z. B. von der Belastung oder der Geschwindigkeit der angeschlossenen Maschine, wechselt.
- 2. Kraftübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das "Übersetzungsverhältnis der Kupplung durch einen elektrischen Stellmotor geregelt wird, der in Abhängigkeit von der Belastung des Treibmotors Strom erhält.
- 3. Kraftübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Über-Setzungsverhältnis der Kupplung mechanisch in Abhängigkeit von dem übertragenen Drehmoment, z. B. durch einen Torsionsdynamometer, geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB532918X | 1927-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532918C true DE532918C (de) | 1931-09-05 |
Family
ID=10467283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85887D Expired DE532918C (de) | 1927-07-06 | 1928-06-03 | Kraftuebertragungsanlage zum Ausgleichen von Antriebskraft und Belastung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532918C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975809C (de) * | 1952-12-09 | 1962-10-04 | Siemens Ag | UEber Verstaerker gesteuerter elektrischer Antrieb fuer Pressen, Stanzen und andere Arbeitsmaschinen |
-
1928
- 1928-06-03 DE DES85887D patent/DE532918C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975809C (de) * | 1952-12-09 | 1962-10-04 | Siemens Ag | UEber Verstaerker gesteuerter elektrischer Antrieb fuer Pressen, Stanzen und andere Arbeitsmaschinen |
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