DE268288C - - Google Patents
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- DE268288C DE268288C DENDAT268288D DE268288DA DE268288C DE 268288 C DE268288 C DE 268288C DE NDAT268288 D DENDAT268288 D DE NDAT268288D DE 268288D A DE268288D A DE 268288DA DE 268288 C DE268288 C DE 268288C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
- H02P7/347—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements in which only the generator field is controlled
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Electric Motors In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268288 , KLASSE 21 d. GRUPPE
Maschine regeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1912 ab.
Es werden in der Elektrotechnik Schaltvorrichtungen angewendet, welche in Abhängigkeit
von der Stromaufnahme eines elektrischen Motors irgendwelche Regelungen zu bewirken haben. So z. B. wird bei Maschinen,
welche in Leonardschaltung angetrieben werden, in Abhängigkeit von der Stromstärke der Spannungsverlust ausgeglichen,
um bei verschiedenen Belastungen
ίο und gleicher Erregung der Anlaßdynamo stets
dieselbe Geschwindigkeit zu erhalten; oder es wird in Abhängigkeit von der Belastung eines
Motors die Wirkung einer Bremse derart geregelt, daß die Bremskraft größer ist, wenn
die Last abwärts geht, und umgekehrt. In ähnlicher Weise kann z. B. in Abhängigkeit
von der Stromstärke des Fördermotors die Wirkung einer Retardiervorrichtung beeinflußt
werden. Bei allen diesen Einrichtungen kommt es darauf an, die Stromstärke als Maßstab für die Belastung des Motors zu
benutzen. In allen drei Beispielen dreht es sich darum, die Regelungsvorgänge in Abhängigkeit
von der Förderlast und der Bewegungsrichtung derselben zu bringen. Die Förderlast selbst zu messen, ist auf mechanischem
Wege sehr schwer, man müßte ζ. Β. 'die Seilscheiben federnd abstützen und von
dem Maße der Zusammendrückung dieser Federn die Regelungseinrichtung beeinflussen.
Durch die Messung des Motorstromes gelingt es nun allerdings, die Last und deren
Bewegungsrichtung zu messen, jedoch nur so lange, wie die Maschine mit gleichbleibender
Geschwindigkeit arbeitet, d. h. sich in irgendeinem Beharrungszustande befindet. Sobald
eine Geschwindigkeitsänderung eintritt, kann der der Belastung entsprechende Stromwert
eine sehr hohe prozentuale Änderung erfahren, ohne daß eine Veränderung der Last herbeigeführt
wurde. Dies führt naturgemäß zu einer ganz falschen Wirkung der Regelvorrichtungen,
so daß es z. B. vorkommen kann, daß diese, trotzdem eine sehr große Last gezogen
wird, eine Wirkung auf die von ihnen beeinflußten Apparate ausüben, welche dem Sinken der Last entspricht, was ζ. Β während
der Verzögerungsperiode der Fall ist
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das ermöglicht, den Strom der tatsächlichen
Belastung zu messen, z. B. einer Aufzugsmaschine, und somit zur vollständig richtigen
Einwirkung auf die Regelvorrichtung zu bringen, indem derjenige Teil des Stromwertes
für den Regler wirkungslos gemacht wird, welcher nicht zum Heben oder Bremsen der
Last, sondern für die Beschleunigung oder Verzögerung der Maschine aufgewendet wird.
Fig. ι zeigt -eine zur Ausführung des Verfahrens
dienende Einrichtung, bei -^welcher
eine Regelvorrichtung k in Abhängigkeit vom Strom eines Fördermotors a die zusätzliche
Erregung i der Anlaßmaschine b so beeinflußt, daß der Spanuungsabfall im Ankerstromkreis
beider Maschinen durch entsprechende Spannungsveränderungen der Anlaßdynamo ausgeglichen
wird. Die Regelvorrichtung k könnte natürlich auch für beliebige andere Zwecke Verwendung finden, so z. B. 'zur Regelung
von Widerständen, welche in den Erregerstromkreis der Anlaßdynamo am Ende jeder Fahrt eingeschaltet würden, um eine
selbsttätige Stillsetzung der Maschine am Hubende zu bewirken, wobei die Veränderung
dieser Stillsetzungswiderstände in Abhängigkeit von der Belastung des Fördermotors
dazu dienen würde, eine verschiedenartige Verzögerung der Maschine je nach ihrer Belastung
zu bewirken; oder es könnte diese Regelvorrichtung zur Einstellung eines bestimmten
Bremsdruckes der Sicherheitsbremse dienen, um bei abwärts gehender Last eine heftigere Bremsung als bei aufwärts gehender
Last zu erzielen. Die Wirkungsweise des Reglers k wird in bekannter Weise durch ein
Solenoid verändert, welches bei verschiedener Gesamtamperewindungszahl verschiedene Stellungen
des Hebels 0 bewirkt, indem eine Zugkraft die Wirkung der Gegenfeder p bei
verschiedenen Anspannungen derselben im Gleichgewicht hält. Um die Magnetisierung
des Solenoids in Abhängigkeit von der Stromstärke des Fördermotors zu verändern, ist
eine Wicklung e vorgesehen, welche an einen Widerstand s angeschlossen ist. Eine von
einer besonderen Stromquelle, z. B. der Anlaßmaschine b oder dem Arbeitsmotor a, gespeiste
Wicklung f bewirkt eine Grunderregung des Solenoids, so daß die Gesamtmagnetisierung
desselben nicht nur von der Größe des Förderstromes, sondern auch von dessen Richtung und somit davon abhängt,
ob der Motor treibt oder bremst. Diese bekannte Einrichtung würde die eingangs erwähnten
Mangel aufweisen, indem die Stromveränderungen beim Beschleunigen oder Verzögern
der Maschine eine ungewollte Rückwirkung auf die Regelvorrichtung haben würde.
Erfindungsgemäß wird nun die Stromveränderung, welche durch Beschleunigung und
,Verzögerung der Maschine bewirkt wird, auf die Regelvorrichtung wirkungslos gemacht,
indem das Solenoid noch eine dritte Wicklung d erhält, die so lange erregt wird, als
die Geschwindigkeit des Aufzugsmotors nicht der ihm zugeführten Spannung entspricht.
Zu diesem Zwecke wird vom Fördermotor z. B. eine Hilfsmaschine c angetrieben, welche
konstant erregt ist, so daß deren Ankerspannung einen Maßstab für die Geschwindigkeit
des Fördermotors abgibt. Diese Ankerspannung der Hilfsmaschine c wird nunmehr der
Ankerspannung des Fördermotors unter Zwischenschaltung
der Hilfswicklung d entgegengeschaltet. Die Wicklung d erhält dadurch nur so
lange Strom, als der Fördermotor nicht jene Geschwindigkeit besitzt, welche seiner Ankerspannung entspricht, was der Fall ist, sobald
er beschleunigend oder verzögernd wirken muß. Während der Beschleunigung wird dieser
Unterschied der beiden Spannungen positiv, während der Verzögerung negativ sein und
'wird in solchem Sinn auf das Solenoid zur Einwirkung gebracht, daß es während der Beschleunigung,
während welcher die Stromstärke in der Stromspule zu groß ist, schwächend wirkt, während er bei der Verzögerung
der Maschine den umgekehrten Einfluß ausübt, entsprechend" der jetzt unrichtigerweise
auf größeren Bremsdruck einwirkenden Stromrichtung der Stromspule. Da die Größe des
Ausgleichstromes in der Wicklung d proportienal ist dem Unterschied der wirklichen
Geschwindigkeit des Motors α und der Gesch windigkeit, die der ihm durch die Ma-.
schine b zugeführten Spannung entspricht, anderseits aber dem der Wicklung e unrichtigerweise
zugeführten Mehr- oder Minderwert des Stromes, welcher nicht durch die Lastgröße
gegeben ist, sondern ebenfalls diesem Unterschied jener beiden Maschinengeschwindigkeiten
entspricht, ist es möglich, durch die Hilfswicklung d den Fehler der Größe und
dem Sinn nach vollständig auszugleichen. ,
Bei Maschinen, deren Geschwindigkeit einer
bestimmten Steuerhebelstellung entspricht, wird während der Verzögerungs- und Beschleunigungsperiode
ebenfalls ein Unterschied zwischen Steuerhebelstellung und Maschinengeschwindigkeit
bestehen müssen, welcher dann in ähnlicher Weise wie beschrieben zur Kompensierung der erhöhten oder verminderten
Stromaufnahme des Fördermotors benutzt werden kann. ·
In Fig. 2 ist eine andere Anwendungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar
zur Kompensation der von einer Kompoundwicklung einer Erregermaschine durch Geschwindigkeitsänderungen
hervorgerufenen überschüssigen Wirkung. Hierin ist α wiederum ein Fördermotor und b dessen Anlaßdynamo.
Die Erregerwicklung h der Anlaß dynamo wird von einer besonderen Erregermaschine η gespeist,
die ihrerseits mittels der Steuerung g und der Erregerwicklung m veränderlich erregt
wird. Eine zusätzliche Erregerwicklung I ; bewirkt, in Abhängigkeit von Sirin und Größe
des Förderstromes, eine Erhöhung oder Verminderung der von der Maschine η erzeugten
Erregerspannung der Anlaßdynamo, während die Wicklung d in ähnlicher Weise wie in
Fig. ι zur Kompensation des beim Verzögern und Beschleunigen unrichtig auf die Kompoundwicklung
I wirkenden Teiles des Förderstroms dient. Hierdurch gelingt es im
besonderen, das gefährliche Uberregeln der Kompoundwicklung zu vermeiden, welches zu
dem gefürchteten Pendeln solcher Maschinen führt. Um diese schädlichen Wirkungen zu
vermeiden, war man bisher gezwungen, besonders bei den unteren Geschwindigkeitswerten die Wirkung der Kompoundierungen
weit unter dem zum Ausgleich des Span-. nungsverlustes erforderlichen Wert zu halten,
sowie die außerordentliche Empfindlichkeit der kompoundierten Leonardsteuerung, bei welcher
bei geringen, jedoch raschen Steuerhebelbewegungen bereits unzulässige Beschleunigungskräfte
und Ströme entstehen, zu beseitigen.
Die Durchführung des Erfindungsgedankens kann natürlich auch mit anderen bekannten
Mitteln erfolgen, und ebenso kann der Erfindungsgedanke für ähnliche Zwecke zur Kompensation
der durch die Geschwindigkeitsänderungen verursachten zusätzlichen Energieaufnahme
eines Motors benutzt werden, wo es darauf ankommt, durch die Energieaufnahme des Motors den tatsächlichen Belastungszustand
desselben zu messen.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Kompensierung der in elektrischen Anlagen, besonders nach dem Leonardsystem, während Geschwindigkeitsänderungen auftretenden zusätzlichen Energieaufnahme an Einrichtungen, die in Abhängigkeit von der Energieaufnahme einer elektrischen Maschine regeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschied der Energieaufnahme bei konstanter Geschwindigkeit des Arbeitsmotors gegenüber jener ' bei Geschwindigkeitsänderungen nach Sinn und Größe entgegengesetzt der Energieaufnahme bei konstanter Geschwindigkeit auf den Regler einwirkt.
- 2. Kompensierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Maschinen, deren Geschwindigkeit eindeutig von der Steuerhebelstellung abhängen soll, der Unterschied der tatsächlichen augenblicklichen Geschwindigkeit der Maschine gegenüber derjenigen Geschwindigkeit, die der augenblicklichen Steuerhebelstellung im Beharrungszustande der Maschine entsprechen würde zur Kompensierung der durch die Geschwindigkeitsänderung verursachten zusätzlichen Energieaufnahme bzw. -abgabe herangezogen wird.
- 3. Anordnung zur Ausübung der Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Arbeitsmotor angetriebene, konstant erregte Hilfsmaschine, deren Ankerspannung also einen Maßstab für die augenblickliche Geschwindigkeit des Arbeitsmotors ergibt, über eine zusätzliche Wicklung der Regelungseinrichtung der Ankerspannung des Arbeitsmotors derart gegengeschaltet wird, daß die zusätzliche Wicklung nur so lange, wie in der Beschleunigungsperiode die Spannung der Hilfsmaschine kleiner oder in der Verzögerungsperiode größer als die Ankerspannung des Fördermotors ist, Strom erhält, der die Wirkung der Stromspule der Regelungseinrichtung während der Beschleunigung schwächt, während der Verzögerung aber verstärkt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268288C true DE268288C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=525272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268288D Expired DE268288C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268288C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745280C (de) * | 1938-06-16 | 1944-03-24 | Siemens Ag | Leonardsteuerung, insbesondere fuer Hobelmaschinen |
| DE1075728B (de) * | 1960-02-18 | Brown, Boveri £x Cie Aktien gesellschaft, Mannheim Kafertal | Einrichtung zum Anlassen eines Leonard motors mit stark wechselndem Anfahr moment und zum Einstellen einer kleinen Drehzahl nach erfolgtem Hochlauf des Leonardmotors | |
| DE1147675B (de) * | 1958-12-19 | 1963-04-25 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schaltung an einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung und Abschaltung derselben bei Auftreten eines Rundfeuers |
-
0
- DE DENDAT268288D patent/DE268288C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075728B (de) * | 1960-02-18 | Brown, Boveri £x Cie Aktien gesellschaft, Mannheim Kafertal | Einrichtung zum Anlassen eines Leonard motors mit stark wechselndem Anfahr moment und zum Einstellen einer kleinen Drehzahl nach erfolgtem Hochlauf des Leonardmotors | |
| DE745280C (de) * | 1938-06-16 | 1944-03-24 | Siemens Ag | Leonardsteuerung, insbesondere fuer Hobelmaschinen |
| DE1147675B (de) * | 1958-12-19 | 1963-04-25 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schaltung an einer Gleichstrommaschine zur Einleitung der Entregung und Abschaltung derselben bei Auftreten eines Rundfeuers |
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