DE396235C - Einrichtung zum richtigen Phasenanschluss einer elektrischen Maschine - Google Patents

Einrichtung zum richtigen Phasenanschluss einer elektrischen Maschine

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DE396235C
DE396235C DEM79130D DEM0079130D DE396235C DE 396235 C DE396235 C DE 396235C DE M79130 D DEM79130 D DE M79130D DE M0079130 D DEM0079130 D DE M0079130D DE 396235 C DE396235 C DE 396235C
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DE
Germany
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switch
current
direct current
synchronous
electrical machine
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Expired
Application number
DEM79130D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Antrup
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
Original Assignee
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H11/00Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
    • H02H11/004Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result in case of incorrect phase sequence; with switching for obtaining correct phase sequence

Landscapes

  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 30. MAI 1924
KLASSE 21 c GRUPPE
Beim Betriebe von elektrischen Maschinen, wie mechanischen Gleichrichtern und Umformern, insbesondere Einankerumformern, die durch Synchronmotoren angetrieben werden 5 oder nach dem Prinzip des Synchronmotors arbeiten, ergeben sich insofern Schwierigkeiten, als dafür gesorgt 'werden muß, daß der Maschine beim Ingangsetzen die jeweils richtige Stromphase zugeführt wird. Man hat schon ίο versucht, dieser Forderung durch Einschaltung von sogenannten Phasenlampen in den Wechselstromkreis nachzukommen, doch war die Handhabung umständlich und von der-vollen Aufmerksamkeit der Bedienung abhängig. Ferner sind Phasenanschlußeinrichtungen für Einankerumformer bekannt, die mit einem durch ein polarisiertes' Relais gesteuerten Netzanschlußschalter arbeiten. Das polarisierte Relais besteht 'dabei aus einem permanenten Magnetsystem mit einem umlaufenden, von Gleichstrom durchflossenen Anker und einer besonderen Feldwicklung, die gewissermaßen elektrisch die Umlaufsrichtung des Ankers steuert. Der Anker selbst ist mit mehreren Kontakten verbunden, die zu verschiedenen Zeiten nacheinander ein- oder ausgeschaltet werden und
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Paul Antrup in Frankfurt a. M.
je nach der Umlaufsrichtung des Ankers unter Zuhilfenahme von weiteren Relais entweder das Feld umschalten oder einen besonderen Schalter im Gleichstromnetz auslösen. Diese S bekannte Einrichtung ist somit ziemlich verwickelt und nur bis zu einer gewissen Spannungshöhe anwendbar, weil Anker und Feldwicklung des polarisierten' Relais immer die volle Spannung führen müssen.
ίο Wesentlich einfacher gestaltet sich die Einrichtung nach der Erfindung. Hier wird zwar auch ein polarisiertes Relais benutzt, das einen Umschalter steuert, doch wird der Umschalter in Abhängigkeit von der Richtung des im Synchronimus erzeugten Erregergleichstroms des Relais unmittelbar zum Schließen des Wechselstromkreises in der einen oder andern Richtung benutzt. Es fallen also die verschiedenen Zwischenrelais und der besondere Schalter der obenerwähnten bekannten Einrichtung weg. Das polarisierte Relais selbst hat weder ein permanentes Magnetsystem noch einen umlauf enden Anker, vielmehr wird sein Erregergleichstrom im Synchronismus, d. h. in bestimmter Richtung, z. B. mittels eines Synchronkommutators erzeugt. Wesentlich ist, daß der von dem polarisierten Relais gesteuerte Umschalter nur eine einzige Schaltbewegung nach der einen oder andern Seite auszuführen braucht, um sofort die richtige Polarität an das Netz anzuschließen. Dies geschieht, ohne daß vorher der Gleichrichter oder Umformer überhaupt vom Strom durchflossen wird. Die Einrichtung nach der Erfindung ist unabhängig von der Betriebsspannung sowohl bei Hochwie bei Niederspannung anwendbar.
Die Erfindung gibt weiter die Möglichkeit, die Maschine mittels des Umschalters beim Nichterreichen der richtigen Stromphase kurz·* zeitig vom Netz abzuschalten. Ferner läßt sich die Masse und die Trägheit des polarisierten Relais so gestalten, daß es nur auf Gleichstrom anspricht, also bei asynchronem Lauf des Motors, d. h. beim Ausbleiben des Gleichstroms, den Umschalter und damit die Maschine selbsttätig abschaltet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung bei einer mechanischen Hochspannungsgleichrichteranlage in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
An dem Wechselstromnetz 1 hängt einerseits der Synchronmotor 2 und anderseits die Primärseite 3 eines Hochspannungstransformators, dessen Oberspannungswicklung 4 den durch den Gleichrichter 5 gleichzurichtenden Hochspannungsstrom liefert. Der Gleichrichter 5 wird in der üblichen Weise von dem Synchronmotor 2 angetrieben. Auf der Welle des Synchronmotors 2 ist ein Synchronkommutator 6 angeordnet, der von dem Netz ι Wechselstrom zugeführt erhält und im Synchronismus einen Gleichstrom von bestimmter Richtung liefert. Dieser Gleichstrom wirkt auf ein polarisiertes Relais 7, das mit einem in der Zuleitung zur Unterspannungsseite 3 des Transformators liegenden Umschalter 8 in irgendeiner Weise derart in Verbindung steht, daß der jeweilige Stromverlauf dem Gleichrichter die Zuführung der richtigen Stromphase sichert.
Aus der Zeichnung ersieht man, daß, je nachdem der Umschalter nach der einen oder andern Seite umgelegt wird, der Strom die Unterspannungswicklung 3 in der einen oder andern Richtung durchfließen wird. Diese Umschaltung erfolgt selbsttätig nach Ingang-Setzung des Synchronmotors 2.
Das polarisierte Relais und der mit ihm in Verbindung stehende Umschalter (Phasenschalter) kann in baulicher Hinsicht verschiedenartig ausgeführt sein; auf der Zeichnung sind diese Teile nur rein schematisch dargestellt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    X. Einrichtung zum richtigen Phasenanschluß einer elektrischen, durch Synchronmotor angetriebenen oder nach Art eines Synchronmotors arbeitenden Maschine unter Zuhilfenahme eines polarisierten Relais zur Steuerung eines Umschalters, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (8) in Abhängigkeit von der Richtung'des: im Synchronismus erzeugten Erregergleichstromes des Relais (7) unmittelbar zum Schließen des Wechselstromkreises (3) in der einen oder andern Richtung benutzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom des polarisierten Relais mittels eines Synchronkommutators (6) erzeugt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mittels des Umschalters bei Nichterreichen der richtigen Stromphase kurzzeitig vom Netz abgeschaltet wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß und Trägheit des /SfcW* Relais so gehalten sind, daß dieses nur auf Gleichstrom anspricht und bei asynchronem Lauf des Motors, d.· h. beim Ausbleiben des Gleichstroms, den Umschalter und damit die Maschine selbsttätig abschaltet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM79130D 1922-09-28 1922-09-28 Einrichtung zum richtigen Phasenanschluss einer elektrischen Maschine Expired DE396235C (de)

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