DE506652C - Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeiten - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L9/00—Electric propulsion with power supply external to the vehicle
- B60L9/02—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
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Description
- Schaltungsanordnung für Gleichstrommotoren, die mit Haupt-und Nebenschlußcharakteristik arbeiten Der durch die Umformung eines Wechselstromes mittels eines Gleichrichters erhaltene Gleichstrom ist nicht ohne weiteres zum Betrieb von Gleichstrommotoren geeignet, da 5 er ein stark pulsierendes Feld besitzt. Um diese pulsierende Feldkomponente aufzuheben, ist bei Hauptstrommotoren parallel zu seinem Feld eine frei laufende Nebenschlußhilfsmaschine gelegt worden. Sofern es sich io jedoch darum handelt, eine Maschine je nach Erfordernissen entsprechend verschiedenen Kennlinien arbeiten zu lassen, ist diese Anordnung nicht vorteilhaft. Für solche Fälle, in denen eine Maschine bei motorischem Be-15 trieb Hauptstromverhalten, bei generatorischem Betrieb dagegen Nebenschlußcharakter besitzen soll, schaltet man bekanntlich parallel zur Feldwicklung einen Ohmschen Widerstand und in Reihe hierzu eine Bat-20 terie. Dadurch, daß mehr oder weniger Elemente der Batterie eingeschaltet werden oder daß die Batterie umgeschaltet wird, kann die Kennlinie der Maschine verändert werden. Diese Anordnung hat bei Bahnbea5 trieb aber insofern wesentliche Nachteile, als die beispielsweise beim Bügeltanzen auftretenden Spannungsschwankungen die Ströme infolge der hohen Induktivität der Feldwicklung zwingen, fast restlos über die Batterie 30 zu verlaufen. Dies macht sich insbesondere dann unangenehm bemerkbar, wenn die Gleichstrommaschine über einen Gleichrichter von einem Einphasennetz gespeist wird. Dem! dann treten dauernde und periodische Spannungsschwankungen auf, und die Wirksamkeit der Batterie ist infolge des hohen induktiven Widerstandes des Feldes sehr verringert.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß parallel zur Feldwicklung der Motoren eine Batterie mit in Reihe geschalteter Drosselspule angeordnet ist. Diese Drosselspule erlaubt, Strom auch bei plötzlichen Spannungsschwankungen dem Feld zuzuführen, da ja nunmehr der induktiee Widerstand des parallel geschalteten Kreises wesentlich vergrößert wird und außerdem geregelt werden kann. Ein plötzlicher Spannungsabfall mit darauffolgendem Anstieg, wie er beim Bügeltanzen häufig auftritt, gestattet, dem Feld sofort nach Auftreten der Spannung wieder Strom zuzuführen, so daß der Anker erregt ist und nicht, wie das bisher der Fall war, ohne eine gegenelektromotorische Kraft zu besitzen, über den Gleichrichter an Erde liegt. Der hierbei erfolgte Kurzschluß konnte ein Erlöschen des Lichtbogens im Gleichrichter zur Folge haben.
- Die ReL'elun2 der Drosselspule und der Batterie kann in Abhängigkeit von den Kontrollerstellungen erzwungen werden. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Belastung und die Geschwindigkeit für einen Motor im voraus festliegen und rechnerisch bestimmt werden können. Ist dies nicht der Fall,, z. B. bei Treibern von Lokomotiven, die für verschiedene Streckenverhältnisse und Verwendungszwecke arbeiten müssen, so kann man Vorkehrungen treffen, um die Batterie gegen zu große Entlade- bzw. Ladeströme zu schützen. Zweckmäßig sieht in-an Relais vor, die in Abhängigkeit vom Batteriestrom Schalter betätigen und Teile der regelbaren Drosselspule oder Batterie zu- bzw. abschalten.
- In beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es bedeutet t, die Fahrleitung und v die Erdleitung des Wechselstromnetzes. Über einen regelbaren Transformator t und über den Gleichrichter g wird der Motor in gespeist. Parallel zum Feld n der Maschine liegt die Batterie b und die Drosselspule d. Die Batterie b und die Drosselspule d sind durch regelbare Kontakte k miteinander verbunden.
- In dem Ausführungsbeispiel nach Abb.2 ist ein Schalter s vorgesehen, mit dessen Hilfe der Feldstromkreis der Maschine so geschaltet werden kann, daß das Feld einmal von der Batterie fremd erregt ist und die Maschine die Eigenschaft einer Nebenschlußmaschine besitzt, und daß das andere Mal das Feld und die parallel liegende Batterie und Drosselspule im Hauptstromkreis der Maschine m liegen.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Bei der Einrichtung nach Abb. i ist zunächst die gesamte Batterie eingeschaltet, und mit zunehmender Geschwindigkeit der Maschine werden einzelne Teile abgeschaltet, bis bei höherer Geschwindigkeit nur ein Teil der Batterie und nach Bedarf nur ein Teil der Drosselspule eingeschaltet ist. Hierdurch wird erreicht, daß der prozentuale Anteil des Stromes im Feld fit der Maschine mit zunehmender Geschwindigkeit verringert wird, und daß dadurch die Maschine beim Anfahren die Charakteristik einer Hauptschlußmaschine und bei hoher Geschwindigkeit die Charakteristik einer Nebenschlußmaschine besitzt. Bei der Einrichtung nach Abb. :2 bewirkt der zusätzlich vorgesehene Schalter s, daß das Feld za einmal von der Batterie allein fremd erregt ist, wodurch noch eine größere Regelmöglichkeit erreicht wird. Es ist ferner die Möglichkeit gegeben, die Batteriespannung außer durch Zu- und Abschalten auch durch Serienparallelschaltung von Batterieteilen zu regeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlußcharakteristik arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Motorfeld eine Batterie mit in Reihe geschalteter Drosselspule angeordnet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie und die Drosselspule regelbar sind. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anfahren die ganze -Drosselspule und finit wachsender Geschwindigkeit nur ein Teil eingeschaltet ist. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schalter oder Walzen in Abhängigkeit von dem Batteriestrom geschaltet werden, derart, daß die Drosselspule oder die Batterie in Abhängigkeit von dem Lade- bzw. Entladestrom der Batterie geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54386D DE506652C (de) | 1928-06-05 | 1928-06-05 | Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54386D DE506652C (de) | 1928-06-05 | 1928-06-05 | Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506652C true DE506652C (de) | 1930-09-06 |
Family
ID=6939446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54386D Expired DE506652C (de) | 1928-06-05 | 1928-06-05 | Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506652C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2907941A (en) * | 1956-08-09 | 1959-10-06 | Gen Motors Corp | Series compound motor circuit |
-
1928
- 1928-06-05 DE DEA54386D patent/DE506652C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2907941A (en) * | 1956-08-09 | 1959-10-06 | Gen Motors Corp | Series compound motor circuit |
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