DE413771C - Sicherheitsschaltung fuer elektrische Stromerzeuger - Google Patents

Sicherheitsschaltung fuer elektrische Stromerzeuger

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DE413771C
DE413771C DEA37137D DEA0037137D DE413771C DE 413771 C DE413771 C DE 413771C DE A37137 D DEA37137 D DE A37137D DE A0037137 D DEA0037137 D DE A0037137D DE 413771 C DE413771 C DE 413771C
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DE
Germany
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safety circuit
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circuit according
abnormal operating
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Expired
Application number
DEA37137D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Blendermann
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/12Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal
    • H02P9/123Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for demagnetising; for reducing effects of remanence; for preventing pole reversal for demagnetising; for reducing effects of remanence

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Sicherheitsschaltung für elektrische Stromerzeuger. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsschaltung für elektrische Stromerzeuger, durch die eine schnelle Entmagnetisierung der Haupt- und der Erregermaschine herbeigeführt «erden soll. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß die Feldwicklung der Hauptmaschine oder die Feldwicklung der Erregermaschine in für andere Zwecke, nämlich zur Erreichung einer möglichst verlustlosen S17annungsreglung , bekannter-weise in zwei oder mehr voneinander unabhängige Teile zerlegt. Hierbei muß die Schaltung so getroffen werden, daß bei normalem Betrieb die Wirkungen sämtlicher Feldwicklungen sich summieren, während sie bei anormalen Betriebsverhältnissen selbsttätig derart umgeschaltet werden, daß die Erregungen einander entgegenwirkungen.
  • In der Zeichnung ist ei;n Ausführungsbei: spiel der Erfindung für einen Synchrongenerator mit Haupt- und Hilfserregermaschine dargestellt. a ist der Generator, b seine fremd durch die Hilfserregermaschine c erregte Haupterregermaschine. Die Feldwicklungen der Hauptierregermaschine b ist in zwei Teile d und e geteilt, von denen die erstere unmittelbar, die letztere über einen Umschalter f an die Klemmen der Hilfserregermaschine c angeschlossen ist. m ist ein in der gemeinsamen Leitung beider Feldwicklungen liegender Regelwiderstand. Der Umschalter f wird durch das Relais h selbsttätig verstellt. Der Umschalter steht während des normalen Betriebes in der durch ausgezogene Linien angedeuteten Stellung, in welcher die Erregungen der Spulen d und e sich verstärken. Bei auftretendem Cberstrom wird in bekannter Weise das Relais lc betätigt und schaltet den Schaltier f in die durch; punktierte Linien angedeutete Stellung um. Hierdurch wird die Stromrichtung in der Spule ;e umgekehrt, so daß nunmehr die Maschine b von der Differenz der durch die Spulen d und c erzeugten Kraftflüsse erregt wird. Hierdurch wird die Erregung der Maschine b außerordentlich schnell herabgesetzt" so daß selbst bei schweren Kurzschlüssen eine Gefährdung des Generators a nicht zu befürchten ist.
  • Um das funkenfreie Umschalten zu ermöglichen, ist mit dem Umschalter in üblicher Weise ein Kurzschließer i verbunden. Durch diesen ist die Wicklung e oder ein Teil derselben beim Beginn der Umschaltbewegung" aber bevor der Schalter f die durch ausgezogene Linien angedeutete Verbindung gelöst hat, über den Nebenschlußwiderstand k kurzgeschlossen. Dieser Kurzschluß kann aufgehoben werden, sobald der Schalter die durch die punktierten Linien angedeutete Stellung erreicht hat. Er kann aber auch weiter bestehen bleiben, sofern eine Reglung der Gegenerregung gewünscht ist, was durch verschiedene Einstellung des Neben,schlufviderstandes h möglich ist. Die Reglung der Gegenerregung kann auch durch verschiedene Anzapfungen der Wicklung e oder durch sonstige Mittel erreicht werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sicherheitsschaltung für elektrische Stromerzeuger, durch die bei anormalen Betriebsverhältnissen eine schnelle Entrnagnetisierung der Maschinen herbeigeführt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung der Maschine, in für andere Zwecke bereits bekannter Weise, in zwei oder mehrere voneinander unabhängige Teile zerlegt ist und der eine Teil der Wicklungen bei anormalen Betriebsverhältnissen mittels einer Umschaltvorrichtung derartig erregt wird, daß er das Feld des andern Teiles schwächt.
  2. 2. Sicherheitsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einige Ab- s c hnitte von Feldwicklungen Feldwicklungen bei anormalen Betriebsverhältnissen selbsttätig, und zwar zweckmäßig, nachdem sie in üblicher Weise vor ihrer Unterbrechung vorübergehend kurzgeschlossen worden sind, derart umgeschaltet werden, daß ihre Erregungen denen der andern Feldwicklungsabschnitte entgegenwirken.
  3. 3. Sicherheitsschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Gegenerregung durch Verstellen eines entsprechend geschalteten Widerstandes, durch verschiedene Anzapfungen oder durch sonstige Mittel je nach den Betriebsbedürfnissen eingestellt werden kann. ¢. Sicherheitsschaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Umschalten die über einen regelbaren Nebenschlußwiderstand gelegte Kurzschlußverbindung bestehen bleibt, um durch Verstellen des Nebensc'hlußwiderstandes die Gegenerregung zu regeln.
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