DE740648C - Elektrische Regeleinrichtung - Google Patents

Elektrische Regeleinrichtung

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Publication number
DE740648C
DE740648C DEH168773D DEH0168773D DE740648C DE 740648 C DE740648 C DE 740648C DE H168773 D DEH168773 D DE H168773D DE H0168773 D DEH0168773 D DE H0168773D DE 740648 C DE740648 C DE 740648C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
control device
mating contacts
contacts
adjustment
Prior art date
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Expired
Application number
DEH168773D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Herrmann
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE740648C publication Critical patent/DE740648C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means
    • G05D16/202Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means actuated by an electric motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektrische Regeleinrichtung Für Gebläse, Heizungsanlagen u. dgl. sind Kontaktregler bekanntgeworden, bei denen eine von der zu überwachenden Größe hewegte Kontakteinrichtung, und durch den Verstellvorgang bewegte Gegenkontakte in der Weise zusammenarbeiten, daß bei Kontaktgabe der Verstellvorgang in Bewegung gesetzt wird und die Gegenkontakte im Sinne einer Aufhebung der Kontaktgabe und damit Beendigung des Verstellvorganges bewegt werden. -Es ist beispielsweise seine Regeleinrichtung bekannt, bei der die Beendigung des Verstellvorganges erst dann erfolgt, wenn die Kontakteinrichtung um einen vorbestimmten Betrag sich von dem vorher berührten Gegenkontakt entfernt hat. Der Nachteil seiner derartigen Einrichtung ist, daß Kräfte von den den Verstellvorgang steuernden Gegenkontakten Über die Kontakteinrichtung auf das @empfindliche Meßsystem -zurückwirken.
  • Erfindungsgemäß werden die sich daraus Ergebenden Nachteile dadurdh vermieden,. daß die Beendigung des Verstellvorganges fierst dann erfolgt, wenn die Kontakteinrichtung um einen vorbestimmten Betrag vor Erreichung ihrer Mittelstellung zu den Gggggenkontakten den Auslös:ekontakterreicht, der erst bei Kontaktgabe der Kontakteinrichtun g mit den Gegenkontakten von besonderen Elektromagneten in die Bewebgun,gsbahn der Kontakteinrichtung gehoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Impulsgeber besteht aus einer Druckdose r, die über ein Gestänge z mit der Kontakteinrichtung 3 verbunden ist. Die Gegenkontakte 4 und 5 sowie der Magnet mit seinen Wicklungen !171,1r, loh< und seinem Kontakt m sind mit dem Verstellantrieb (Stellmotor) über ein Getriebe 6 in der Weise verbunden, daß bei Kontaktgabe von Kontakteinrichtung 3 mit dem Gegenkontakt q. die Gegenkontakte beim Laufen des Verstellantriebes nach links bewegt werden., D:er Kontaktre ist in der Weise angeordnet, daß er bei Nichterregung des Magneten außerhalb der Bewegungsbahn der Kontakteinrichtung 3 steht und bei Einschaltun- des Verstellantrieb:es durch Kontaktgabe von 3 mit -1 oder 5 durch gleichzeitiges. Einschalten der Magnetwicklung Mw oder Al<< in die Bewegungsbahn der Köntakteinrichtung 3 gehoben wird.
  • Es sei angenommen, daß der Druck ansteigt, dann wird die Kontakteinrichtung ; sich nach rechts bewegen bis zur Berührung mit dem Gegenkontakt 5. Dadurch wird durch die Erregung der Wicklung I des Schützes I( dieses zum Anzug gebracht. Das Schütz hält sich jetzt über seinen Kontakt hl selbst, außerdem wird die Einschaltung der Gegenmagnetisierungsivicklung 11 des Schützes I( durch Schließen des Kontaktes k3 vorbereitet. Durch das Schließen des Kontaktes h. wird aber auch der Verstellantrieb eingeschaltet. Die Laufrichtung desselben geht in Richtung einer Druckerniedrigung, während die mit dem Verstellantrieb verbundenen Gegenkontakte .1 und 5 sowie der Kontakt m nach rechts im Sinne einer Kontaktaufhebung zwischen Kontakteinrichtung 3 und Gegenkontakt 5 bewegt werden. Gleichzeitig mit dem Anziehen des Schützes I( wird aber auch der Auslösekontakt m durch die Erregung der MagnetwicklungM"; in die Bewegungsbahn der Kontakteinrichtung 3 gehoben. Durch den Lauf des Verstellantriebes wird zunächst der Kontakt zwischen der Kontakteinrichtung 3 und dem Gegenkontakt 5 stromlos geöffnet, da dieser durch den Kontakt hl überbrückt ist. Bei Weiterbewegung der Gegenkontakte q. und 5 sowie des Auslösekontaktes in wird die Kontakteinrichtung 3 den Auslösekontaktnz berühren. Hierdurch erhält jetzt die Gegenmagnetisierungswicklung II des Schützes I( Strom, so daß das Schütz zum Abfall gebracht wird. Dadurch werden die Kontakte k1, fit. und k3 geöffnet. Es wird also der Kontakt in .abfallen und die Erregung der Wicklung I des Schützes I( ausgeschaltet. Gleichzeitig wird aber auch der Verstellantrieb stillgesetzt. Die Anlage befindet sich also wieder in Ruhelage. Sofern der durch den Ver stellantrieb vorgenommene Regelschritt nicht groß ,genug war, so daß der Druck weiter ansteigt, wird durch Kontaktgabe zwischen Kontakteinrichtung 3 und Gegenkontakt 5 ein weiterer Regelschritt im Sinne einer Herabsetzung des Druckes eingeleitet.
  • Bei Absinken des Druckes kommt die Verstelleinrichtung 3 mit dem Gegenkontakt 4. in Berührung, wodurch der VerstellantrIeb im Sinne einer Druckerhöhung eingeschaltet wird.
  • Der Vorteil der beschriebenen erfindungsgemäßen Anordnung liegt vor allem darin, daß das öffnen der empfindlichen Kontakte :1 und 5 sowie des Auslösekontaktes in stromlos erfolgt. Ebenso ist es von Vorteil, daß keinerlei Kräfte von den Gegenkontakten q und 5 sowie dem Auslösekontakt in über die Kontakteinrichtung 3 auf den empfindlichen Impulsgeber i zurückwirken und es somit also möglich ist, die Empfindlichkeit des Impulsgebers w eitg@ehendst zu steigern. Ebenso kann die Ansprechempfindlichkeit durch sehr enges Zusammenrücken der Gegenkontakte.l und 5 groß gemacht werden. Von Vorteil ist auch noch, daß eine Änderung der Ansprech:empfindlic!h eit durch Verstellen der. Gegenkontakte q. und 5 die Voreilung mit beeinflußt. Wenn z. B. die Ansprechempfindlichkeit -; - i o mm WS und die Voreilung 5 mm W _S war, so wird bei Änderung der Ansprechempfindlichkeit von -= zomm WS die V oreilung auf 15 mm W S erhöht.
  • Je nach der räumlichen Läge kann der Druckmesser mit dem Regler, der Regler mit dem Verstellantrieb oder jeder räumlich getrennt angeordnet werden. Im Falle einer räumlichen Trennung von Regler und Verstellantrieb erfolgt die Rückführung mechanisch, elektrisch oder hydraulisch nach den bekannten Methoden.
  • Bei der konstruktiven Ausgestaltung des Reglers kann auch der Magnet mit seinen Wicklungen Mw, Mi( feststehend sein und nur der Kontakt m durch die Rückführung bewegt werden.
  • Ebenso können die Gegenkontakte q. und 5 sowie der Au:slösekontakt m durch den Impulsgeber bewegt werden, während die Kontakteinrichtung 3 mit dem Verstellantrieb gekuppelt ist. Die Übertragungsglieder zivisch:en Verstellantrieb und Rückführungskontakten 4. und 5 sowie der Auslösekontakt in werden, wenn notwendig, in der Art ausgebildet, daß der Weg des Verstellantriebes nicht linear proportional, sondern nach einer Kurve von dem Weg der Rückführungskontakte q., 5 und des Auslöseko-ntaktes m abhängig ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Regeleinrichtung mit einer von der zu überwachenden Größe bewegten Kontakteinrichtung und von der Steuereinrichtung bewegten Gegenkontakten, die bei Kontaktgabe mit der Kontakteinrichtung die Steuereinrichtung über Schütze in Bewegung setzen ixnd während der Verstellb.ewegung im Sinne der Aufliebung der Kontaktgabe bewegt werden und den Verstellvorgang abschalten, wenn die Kontakteinrichtung wieder in Mittelstellung zu den Kontakten kommt; dadurch gekennzeichnet, daß die Beendigung des Verstellvorganges erst dann erfolgt, wenn die Kontakteinrichtung (3) um einen vorbestimmten Betrag vor Erreichung ihrer Mittelstellung zu den Gegenkontakten (4, 5) den Auslösekontakt (m) erreicht, der erst bei Kontaktgabe der Kontakteinrichtung (3) mit den Gegenkontakten (4, 5) von besonderen Elektromagneten (KI(, Mw) in die Bewegumgsb,ahn der Kontakteinrichtung (3) gehoben, wird.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß der über Selbsthaltekontakte (1(i) (erregte Magnet (M«, Illw) durch den Auslösekontakt (m) bei Berührung der Kontakteinrichtung (3) mit dem Auslösekontakt (m), durch Gegenmagnetislerung des. Schützes (K, W) das Schütz und der Magnet zum Abfall ;gebracht werden, so daß der Auslösekontakt (m) wieder aus der Bewegungsbahn der Kontakteinrichtung (3) kommt.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die VersteHeinrichtung mit den Gegenkontakten (4, 5) und dem Auslösekontakt (m) Überein, Getriebe in der Weise verbunden ist, da,ß der Weg der Gegenkontakte (4, 5) und des Auslösekontaktes (m) nach einer Kurve von dein. Weg der Verstellleinri:chtung -abhängig ist. .¢. Regeleinrichtung nach Anspruch i . bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung (3) über ein Getriebe mit der Verstelleinrichtung verbunden und die Gegenkontakte (4, 5) und der Auslös;ekontakt (m) mit dem Impulsgeber (i) verbunden ist. Keine LiteratuTangaben gemäß § i i, Abs. i der Verordnung über außerordentliche Maßnahmen im Patent- und Gebrauchsmusterrecht vom 12. Mai I943.
DEH168773D 1942-06-25 1942-06-25 Elektrische Regeleinrichtung Expired DE740648C (de)

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