DE537192C - Gluehgutbehaelter fuer Haerteoefen und Bauart der OEfen - Google Patents
Gluehgutbehaelter fuer Haerteoefen und Bauart der OEfenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Glühgutbehälter für Härteöfen und Bauart der Öfen Glühöfen mit rotierender Herdsohle, aus denen das Härtegut unmittelbar in eine Härteflüssigkeit fällt, sind bekannt. Doch hat sich die rotierende Herdsohle bei den höheren Temperaturen nicht bewährt, und die runde Ofenform gliedert sich auch betriebstechnisch dem Arbeitsgang nicht gut ein.
- Es ist weiterhin auch bekannt, bei Glühöfen mit ruhender Herdsohle an dem einen Ofenende eine von außen angetriebene Schubvorrichtung und an dem anderen Ofenende eine Öffnung anzubringen, durch welche das Gut nach dem Glühen selbsttätig in die Härteflüssigkeit gelangt.
- Man kennt ferner Glühöfen, bei denen zur Aufnahme des Glühgutes flache Glühpfannen Verwendung finden, welche über einer Öffnung im Ofenboden ausgekippt werden, so daß das Glühgut herausfällt. Derartige Glühpfannen können jedoch nur kleine Mengen von Gut aufnehmen, so daß die Ausnutzung des Ofenraumes und demgemäß die Wirtschaftlichkeit einer derartigen Glüheinrichtung nur gering ist.
- Erfindungsgemäß werden nun die in den Ofen einzuschiebenden Glühgutbehälter mit schwenkbarem Boden versehen, der sich von selbst öffnet, sobald der Behälter über die Bodenöffnung gelangt. Auf diesem Wege verläßt das Glühgut den Ofen und fällt sogleich in die Härteflüssigkeit. Beim Weiterschieben des Behälters schließt sich dieser wieder selbsttätig. Weitere Einzelheiten gehen aus der Zeichnung hervor, die in Abb. 1 den Ofen teilweise in Ansicht, teilweise geschnitten, in Abb. 2 in waagerechtem Schnitt zeigt. Abb.3 läßt die Anordnung des Härtebades erkennen.
- Der eigentliche Ofenraum io wird von der Ofenwandung ii umschlossen, die an der einen Seite von der Ein- bzw. Austrageöffnung i2, 13 durchbrochen ist. Die Wandung besteht aus drei Schichten, einer inneren hoch hitzebeständigen, wärmeisolierenden Schicht ig, einer zweiten wärmeisolierenden und hitzebeständigen Schicht 2o und einer Metallumkleidung 21. Die Beheizung des Ofens kann beliebig erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind, an den Seitenwandungen elektrische Heizwiderstände 3i, 32 und unter der Ofensohle Heizwiderstände 33 vorgesehen. Die Ein- bzw. Austrageöffnung 12, 13 ist durch Schieber =6, 17 verschlossen, die an über Rollen 18 geführten Seilen hängen und deren Bewegung durch an den gleichen Seilen hängende Gegengewichte erleichtert ist. Die Eintrittsöffnung 12 ist mit der Austrittsöffnung 13 durch eine entlang der Außenwand des Ofens laufende Bank 14 verbunden, die in gleicher Höhe angeordnet ist wie die Ofensohle, so daß die Behälter 22 von der Austrittsöffnung wieder zur Eintrittsöffnung zurückgebracht werden können. Alle Metallteile innerhalb des Ofenraums sind aus einer hoch hitzebeständigen Legierung, z. B. Chromnickel, hergestellt.
- Zur Aufnahme des Glühgutes dienen Behälter 22, die mit seitlichen Abstandstücken 29, 3o aneinander schließen und durch den Stempel 23 der Vorschubvorrichtung von dem einen nach dem anderen Ofenende geschoben werden. Die Antriebsvorrichtung des Stempels 23 ist außerhalb des Ofens angeordnet. Sie besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Druckzylinder 24, auf dessen eine oder andere Seite mittels des Ventils 25 ein Druckmittel, z. B. Druckwasser oder Druckluft, zugeführt werden kann. Der Hub des Stempels 23 ist etwas größer als die Länge eines Behälters 22, so daß nach dem jedesmaligen Zurückgehen des Stempels genügend Platz zum Einschieben eines frisch gefüllten Behälters 22 durch die seitliche Ofenöffnung 12 vorhanden ist: Nach dem Umstellen des Ventils 25 wird dann die ganze Reihe der Behälter 22 durch den Stempel 23 vorwärts geschoben.
- Jeder Behälter 22 besitzt einen schwenkbaren Boden 26, der mittels eines Scharniers an der Seitenwand des Behälters befestigt ist.
- Eine Behälterlänge vor- der seitlichen Austrittsöffnung 13 für die Behälter ist im Ofenboden ein senkrechter Schacht 27 angeordnet, dessen eine in der Bewegungsrichtung liegende Seitenwandung 28 abgeschrägt ist. Gelangt ein Behälter 22 über diesen Schächt, so öffnet sich der Behälterboden 26 von selbst, und die Werkstücke gleiten durch den Schacht 27 in das Härtebad 35, aus dem sie durch das Förderband 36 auf die Rutsche 37 gebracht werden. Beim Weiterschieben schließt sich der Boden 26 wieder, welche Bewegung durch die schräge Wand 28 erleichtert wird, und der entleerte Behälter 22 gelangt vor die Öffnung 13 in der Seitenwand des Ofens. Der Schieber 17 wird hochgeschoben, und der Behälter 22 kann über die Bank i4. zur Öffnung 12 zurückgebracht werden, durch die er nach Hochschieben des Schiebers 16 und Rückgang des Stempels 23 in gefülltem Zustand wieder in den Ofenraum eingeführt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Glühgutbehälter für Härteöfen mit von außen angetriebener Fördervorrichtung für die Glühgutbehälter an dem einen Ofenende und mit einer Öffnung in der Herdsohle nahe dem anderen Ofenende, durch die das Gut nach dem Glühen selbsttätig in das unter dem Ofenraum angebrachte Härtebad gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühgutbehälter (z2) .einen schwenkbaren Boden (26) besitzt.
- 2. Ofen mit Behältern nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenöffnung (27) so groß bemessen ist, daß beim Durchgang der Behälter (2z) durch den Ofen der schwenkbare Boden (26) des Behälters sich von selbst öffnet, sobald der Behälter über die Bodenöffnung (27) gelangt, und daß sich beim Weiterschieben des Behälters sein Boden (26) wieder von selbst schließt.
- 3. Ofen nach Anspruch 2 mit Behältern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter der Bodenöffnung (27) eine seitliche Ausschiebeöffnung (z3) für die Glühgutbehälter (22) angeordnet ist, und daß am anderen Ofenende, gleichfalls seitlich, zweckmäßig in derselben Ofenwand, eine Einschiebeöffnung (z2) für die Behälter (22) vorgesehen ist, wobei die Ein- und Ausschiebeöffnungen (r2, 1,3) durch eine in der Höhe der Ofensohle befindliche Bank (r4) in an sich bekannter Weise derart verbunden sind, daß die Glühgutbehälter von der Ausschiebeöffnung zur Einschiebeöffnung über diese Bank gelangen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US537192XA | 1926-12-29 | 1926-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537192C true DE537192C (de) | 1931-10-30 |
Family
ID=21986078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA52838D Expired DE537192C (de) | 1926-12-29 | 1927-12-30 | Gluehgutbehaelter fuer Haerteoefen und Bauart der OEfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537192C (de) |
-
1927
- 1927-12-30 DE DEA52838D patent/DE537192C/de not_active Expired
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