DE535114C - Ruehrwerksantrieb - Google Patents
RuehrwerksantriebInfo
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- DE535114C DE535114C DEP53586D DEP0053586D DE535114C DE 535114 C DE535114 C DE 535114C DE P53586 D DEP53586 D DE P53586D DE P0053586 D DEP0053586 D DE P0053586D DE 535114 C DE535114 C DE 535114C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/06—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with worm and worm-wheel or gears essentially having helical or herring-bone teeth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Rührwerksantrieb, bei welchem zwei zwangsläufig miteinander
verbundene, auf parallelen Wellen angeordnete Schnecken zwei lose auf einer
Welle laufende Schneckenräder antreiben, die abwechselnd mit der Welle gekuppelt werden.
Erfindungsgemäß sind die lose laufenden Schneckenräder, die vorzugsweise verschiedene
Gangzahl bzw. Steigung aufweisen, auf der getriebenen Welle angeordnet und mit der Welle durch eine einzige zwischen diesen
Rädern sitzende bewegliche Kupplung wahlweise kuppelbar. Hierdurch ist ein wirksames,
einfaches und billiges Getriebe mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten, und zwar von gleicher Drehrichtung geschaffen,
das von ungeschulten Personen leicht bedient werden kann. Durch die Verwendung nur
einer einzigen Kupplung zwischen den Schneckenrädern zum wahlweisen Einkuppeln ist außerdem der gesamte Getriebeaufbau
stark vereinfacht worden. Fernerhin sind durch die Verwendung des verbesserten Antriebes
der 'Kraftverbrauch, Geräusche und Reibungsstörung des Schmiermittels sowie die Kosten der Herstellung und des Zusammenbaues
sehr beträchtlich vermindert worden. Außerdem ist ein seht_ gedrängtes
Getriebe mit kürzeren Mittelpunktsabständen zwischen den Wellen und verhältnismäßig
größerer Kraft geschaffen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Abb. ι ist ein Teilgrundriß,
Abb. 2 eine Teilseitenansicht,
Abb. 3 eine Vorderansicht des Getriebes und Motors, ·
Abb. 4 ein Querschnitt durch das Getriebe in größerem Maßstabe,
Abb. 5 ein Grundriß des Getriebes,
Abb. 6 ein waagerechter Schnitt nach Linie 6a-6e der Abb. 4,
Abb. 7 ein Schnitt nach Linie 7a-7a der
Abb. 4,
Abb. 8 ein Teilaufriß der Kupplung.
Die Erfindung hat besonders Bedeutung für die Behandlung von Flüssigkeiten in der
Molkereiindustrie, Fruchteisindustrie, chemischen Industrie u. dgl. Beim Pasteurisieren
von Milch oder sonstigem Behandeln von Flüssigkeiten, wobei der Flüssigkeitsspiegel
nicht konstant gehalten werden kann, oder wo die Dichte wechselt, sind verschiedene
Rührwerksgeschwindigkeiten nötig. Es entstand das Problem, ein Wechselgetriebe für
den Rührwerks antrieb zu schaffen, das für einen relativ rasch laufenden Motor brauchbar
ist und während des Betriebes einen raschen Geschwindigkeitswechsel zuläßt. Die Erfindung ermöglicht z. B. eine Untersetzung
von 1750 Motorumdrehungen je Minute bis auf 50 Umdrehungen oder noch weniger.
Im Flüssigkeitsbehälter ίο ist ein Rührer
Ii auf einer Welle 12 angebracht, die in
langen Hülsenlagern 13 der Geiäßwand ruht
und durch eine Stopfbüchse 14 abgedichtet
ist sowie mit einer Antriebswelle 15 der neuen Übersetzung 16 lösbar gekuppelt ist, wie in
Abb. ι einpunktiert. Die Übersetzung wird vorzugsweise durch einen Elektromotor 17 getrieben,
dessen WeIIe 18 durch 'eine biegsame Kupplung 19 mit der Übersetzungswelle 20
Verbunden ist (Abb. 1 und 3). Motor und - Übersetzung werden von einer Plattform 21
durch. Bolzen o. dgl. getragen, wobei die Plattform 21 mit dem Behälter 10 so verbunden
ist, daß wesentlich. Geräuschlosigkeit erzielt wird.
Das Getriebe nach Abb. 4 bis 8 liegt in einem fLüssigkeitsdichten Gehäuse 31, das
oben durch die Platte 21 geschlossen ist und
entfernbare Endstücke 32,33 hat, die durch Bolzen 34 gehalten werden und Getriebeteile
tragen, und zwar zunächst einmal die Hauptantriebswelle 20 in Lagern 35 und 3O0
(Abb. 6) sowie eine zweite Welle 36 in Lagern 37Ί 38· Die TeEe 32 und 33 sind gegen die
Wellen 20 und 36 verschiebbar und je unabhängig abnehmbar.
Die Welle 36 wird von der Welle 20 durch Stirnräder 39, 40 (Abb. 6) getrieben. Spurlager
41 sind an den Wellen 20 und 36 zwischen den Rädern 39,40 und dem abnehmbaren
Teil 32 vorgesehen, und Spurlager 42 an der anderen Gehäuseseite zwischen den
Weilenschultern 43 und den Büchsen 44 des Gehäuseteiles 33. Die Lager 35 und 37 der
Wellen20 und 36 ruhen in auswärts ragenden,"
außen geschlossenen Büchsen 45 (Abb. 6). Die Welle 20 ist durch eine Stopfbüchse 46
mit Brille 47 abgedichtet.
Die Wellen 36 und 20 tragen rechts- bzw. linksgängige Schnecken 48, 49 .für den Eingriff
mit Schneckenrädern 50, 51, die auf der quergerichteten Antriebswelle ι S lose lagern.
Diese ruht in Lagern 52 und 53 der Gehäusewände
(Abb. 4), Das vorragende Ende der Welle 15 wird durch eine Packung 54
gegen das Entweichen von Öl aus dem Gehäuse abgedichtet, die durch einen Haltering
55 (Abb. 4) gehalten wird. Das Entweichen von Öl durch das Lager 52 wird durch einen
Deckel 56 verhütet.
Durch eine Kupplung zwischen den Schneckenrädern 50, 51 können diese wahlweise
mit der Welle 15 gekuppelt werden. Die Kupplung weist eine Schiebemuffe 57. auf,
die in einem Schlitz einen Federkeil 58 aufnimmt. Dieser sitzt fest in einer Büchse 59,
die mit der Welle 15 durch Stifte 60 (Abb. 4)
starr verbunden ist. Das verschiebbare Kuppelglied hat beiderseits Kuppelstifte 61, 62 für
den Eingriff in Löcher 63, 64 der Schneckenräder 50, 51. Die Löcher haben erheblich
größeren Durchmesser ,als die Stifte zwecks erleichterten Eingriffs, Zur Verschiebung des
Kuppelstückes sind Arme 65 an einer Schwenkwelle 66 befestigt und greifen mit
Vorsprüngen 67 in die Nut der Kuppelmuffe. Die Welle 66 lagert im Gehäuse und wird
durch einen Griff 68 bewegt (Abb. 3 und 8).
Das Gehäuse wird durch einen Ansatz 69 mit Verschluß 70 mit Öl gefüllt.
Die Schneckenwelle 20 wird von der Mo- , torwelle 18 dauernd getrieben und treibt
ebenso die Welle 36,. Auch die Schneckenräder 50, 51 laufen dauernd um, da sie
dauernd mit den Schnecken 48, 49 kämmen. Da letztere entgegengesetzte Steigung haben,
so laufen beide Schneckenräder gleichsinnig, sie können je nach Kupplung mit der Welle
15 diese und die Rührwelle 12 treiben. Um
hierfür zwei verschiedene Geschwindigkeiten vorzusehen, hat die Schnecke 49 eine andere
Steigung als 48 und ist vorzugsweise doppelgängig bzw. von doppelter Steigung. Ist
daher die Kupplung mit dem Rade 51 in Eingriff, so läuft die Welle 15 doppelt so1
rasch wie bei Eingriff der Kupplung mit dem Schneckenrad 50. Somit ist 'eine Übersetzung
mit zwei Geschwindigkeiten durch die Verwendung von parallelen Schneckengetrieben
erzielt, und der Geschwindigkeit'swechsel kann leicht während des Laufes der Maschine erfolgen.
Die Geschwindigkeit kann auch noch durch Änderung der Abmessungen der Stirnräder
oder die Schneckensteigung bzw. durch Auswechslung der Getriebesätze verändert
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch :Rührwerksantrieb mit Übersetzungsgetriebe, bei welchem zwei zwangsläufig miteinander verbundene, auf parallelen Wellen angeordnete Schnecken zwei lose auf einer Welle laufende Schneckenräder antreiben, die abwechselnd mit der Welle gekuppelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die lose laufenden Schneckenräder (50,51), die vorzugsweise verschiedene Gangzahl bzw. Steigung aufweisen, auf der . getriebenen Welle (15) angeordnet sind und mit der Welle (15) durch eine einzige zwischen diesen Rädern (50, 51) sitzende bewegliche Kupplung (57) wahlweise kuppelbar sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US535114XA | 1925-09-22 | 1925-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535114C true DE535114C (de) | 1931-10-07 |
Family
ID=21984785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP53586D Expired DE535114C (de) | 1925-09-22 | 1926-09-12 | Ruehrwerksantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535114C (de) |
-
1926
- 1926-09-12 DE DEP53586D patent/DE535114C/de not_active Expired
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