DE533190C - Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs an Waagerechtschmiedemaschinen o. dgl. - Google Patents

Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs an Waagerechtschmiedemaschinen o. dgl.

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DE533190C
DE533190C DEM113545D DEM0113545D DE533190C DE 533190 C DE533190 C DE 533190C DE M113545 D DEM113545 D DE M113545D DE M0113545 D DEM0113545 D DE M0113545D DE 533190 C DE533190 C DE 533190C
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DEM113545D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs an Waagerechtschmiedemaschinen o.dgl. Beim Stauchen in Schmiedemaschinen o. dgl. kommt es häufig vor, daß große freie Werkstofflängen im Hohlstempel gestaucht werden müssen, obwohl die eigentliche Einstauchlänge gering sein kann. Je mehr sich die freie Länge des Werkstoffs, von der nur eine bestimmte Länge eingestaucht werden soll, dem Gesamthub des Stauchschlittens nähert, desto schwieriger gestaltet es sich, den Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs zwischen dem Hohlstempel und dem Werkstangenende so anzubringen, daß beim Vorwärtsgang des Stauchschlittens genug Zeit zum Ausschwenken des Anschlages aus der Bahn des Stauchstempels vorhanden ist. Diese Schwierigkeiten treten besonders dann auf, wenn der Hohlstempel um die Bohrung herum eine größere Dicke hat.
  • Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß der vordere Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs geteilt ausgebildet ist und die beiden Teile durch ein Scharnier, Gelenk, eine Feder o. dgl. derart verbunden sind, daß der den eigentlichen Anschlag bildende untere Teil des Anschlages dem vorgehenden Stempel ausweichen kann. Da das Scharnier oder Gelenk so ausgebildet ist, daß der untere Teil des Anschlages nur in Richtung des vorgehenden Stempels beweglich, in Richtung der vorzuschiebenden Werkstange jedoch unnachgiebig ist, bildet der untere Teil des Anschlages dem Vorschub der Werkstange gegenüber eine wirksame Begrenzung, während er dem vorgehenden Stempel gegenüber ausweicht, indem er zur Seite klappt, wodurch der Weg für den dicken Stempel und erforderlichenfalls auch für die Schlittenteile freigegeben wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb.I ist eine Stirnansicht des Stauchschlittens mit dem vorderen Anschlag im Ruhezustand.
  • Abb. II ist die Seitenansicht von Abb. I. Abb. III zeigt die Ansicht wie Abb. I, jedoch bei vorgelaufenem Schlitten und zur Seite geklapptem Anschlag.
  • Abb. IV ist die Seitenansicht von Abb. II. Die zu stauchende Werkstange t wird zwischen die geöffneten Klemmbacken 2 gebracht und bis gegen den unteren Teil 3 des Anschlages vorgeschoben. Dieser Teil 3 des Anschlages ist durch ein Scharnier, Gelenk, eine Feder o. dgl. mit dem oberen Teil 5 des Anschlages verbunden. Da das Scharnier 4 an der der vorzuschiebenden Werkstange z zugekehrten Seite des Anschlages angeordnet ist und das Gelenk nur entgegen der Richtung der vorzuschiebenden Werkstange z beweglich ist, so kann der Anschlag 3 der vorgeschobenen Werkstange z nicht ausweichen. Die freie Länge 6 der Werkstange r wird also eindeutig durch den Anschlag 3 bestimmt. Der Zwischenraum 7, der zwischen dem Anschlag 3 und dem Stempel 12 bleibt, kann sehr klein sein. Wird nun der Stauchschlitten 9 eingerückt, so wird die an der Welle i i befestigte Rolle 8 von der mit dem Schlitten 9 vorgehenden Kurve io nach oben bewegt. _ Hierdurch wird die in axialer Richtung festgehaltene Welle i i gedreht. Da auf der Welle i i der obere Teil 5 des Anschlages fest aufgekeilt ist, so wird auch der Anschlag 3 ausgeschwenkt. Wenn der Stauchschlitten 9 um das Maß 7 vorwärts gegangen ist, braucht der Anschlag 3 nur so weit ausgeschwenkt zu sein, daß die Werkstange i von dem Anschlag 3 freigegeben wird. Der Anschlag 3 kann sich jedoch noch vor dem Stempel 12 befinden.
  • In dem in den Zeichnungen dargestellten Erfindungsbeispiel ist die Form 13 des zu stauchenden Werkstangenendes i in den im Stauchschlitten 9 angeordneten Vierkantblock 12 eingelassen. Dieser Block i2 stellt also den Stempel dar. Die Erfindung ist jedoch auch anwendbar, wenn, wie üblich, vor diesem Vierkantblock 12 noch ein besonderer Stempelhalter angeordnet ist.
  • Beim weiteren Vorgang des Stauchschlittens 9 über das Maß 7 hinaus stößt der Stempel 12 gegen den unteren Teil 3 des Anschlages. Da dieser Teil 3 des Anschlages durch das Scharnier oder Gelenk ¢ in Richtung des vorgehenden Stauchschlittens 9 ausweichen kann, wird er durch eTen Stempel i2 oder Stauchschlitten 9 zur Seite geklappt und gibt also den Weg für die vorgehenden Teile des Stempels i2 oder des Stauchschlittens 9 frei. Beim Rückgang des Stauchschlittens 9 kehrt der Anschlag 3 durch sein Eigengewicht oder durch Federwirkung in seine Anfangslage zurück. Darauf wird beim weiteren Rückgang des Stauchschlittens äuch die Welle i i in an sich bekannter Weise in ihre Anfangsstellung zurückgedreht.
  • Mit diesem scharnier- oder gelenkartig angeordneten Anschlag 3 ist es also möglich, Stauchungen, die bisher nur mit dem unbequemen, hinter den Klemmbacken angeordneten Anschlag ausgeführt werden konnten, mit dem zwischen den Klemmbacken und Stempel angeordneten Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs auszuführen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwischen Stauchstempel und Klemmbacken angeordneter, aus der Bahn des ersteren schwingbarer Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs an Waagerechtschmiedemaschinen a. dgl., dadurch gekennzeichnet, .daß der Anschlag aus zwei oder mehreren miteinander verbundenen Teilen (3, 5) besteht, von denen mindestens der den eigentlichen Anschlag bildende Teil (3) durch den vorgehenden Stauchstempel (i2) oder Stauchschlitten (9) zur Seite klappbar angeordnet ist.
  2. 2. Anschlag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile (3, 5) des Anschlages durch ein nur in der Stauchrichtung nachgebendes Scharnier oder Gelenk (q.) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Anschlag nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Seite geklappte Teil (3) des Anschlages durch sein Eigengewicht oder durch Federwirkung beim Rückgang des Stauchschlittens (9) selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
DEM113545D 1931-01-15 1931-01-15 Anschlag zur Begrenzung des Werkstangenvorschubs an Waagerechtschmiedemaschinen o. dgl. Expired DE533190C (de)

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