DE53276C - Doppelschiebersteuerung mit durch den Regulator verstellbarem Expansionsschieber - Google Patents

Doppelschiebersteuerung mit durch den Regulator verstellbarem Expansionsschieber

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DE53276C
DE53276C DENDAT53276D DE53276DA DE53276C DE 53276 C DE53276 C DE 53276C DE NDAT53276 D DENDAT53276 D DE NDAT53276D DE 53276D A DE53276D A DE 53276DA DE 53276 C DE53276 C DE 53276C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1890 ab.
Bei den bekannten, durch den Regulator verstellbaren Doppelschiebersteuerungen nach Meyer, Farcot, Rider, Guhrauer u. s. w. wird die Veränderung des Hubes des Expansionsschiebers durch Drehen entweder der Schieberstange oder derjenigen Stange herbeigeführt, welche das unmittelbar auf den Expansionsschieber einwirkende Organ trägt. In beiden Fällen verwandte man, um die verstellbare Stange gegen die Wandung des Schieberkastens abzudichten, eine Stopfbüchse. Hat die letztere nun von vornherein nicht genau dieselbe Mittelachse wie die Stange oder wird dieselbe etwa ungleichmäfsig oder auch nur ein wenig zu fest angezogen, so ist der zur Herbeiführung einer Längsverschiebung und drehenden Bewegung vom Regulator auszuübende Druck ein veränderlicher, je nachdem die Stopfbüchse fest angezogen ist, und infolge dessen ist es unmöglich, einen gleichmäfsigen Gang der Maschine herbeizuführen. Durch allzufestes Anziehen der Stopfbüchse von Seiten des Maschinisten läfst sich die Einwirkung des Regulators auf die Steuerung ganz aufheben.
Der vorliegenden Erfindung gemäfs wird dieser Mangel dadurch beseitigt, dafs eine Stopfbüchse an der in Frage stehenden Stange nicht vorhanden ist. Die die Veränderlichkeit der Füllung herbeiführende Stange wird vielmehr lediglich durch zwei auf einander geschliffene Flächen abgedichtet, so dafs der Reibungswiderstand stets denselben Werth behält und so gering als möglich ist. gleichgültig, welche Stellung der Regulator einnimmt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein waagrechter Schnitt durch den Cylinder und Schieberkasten einer Dampfmaschine dargestellt, deren Steuerung der vorliegenden Erfindung gemäfs eingerichtet ist.
Die Stellstange des Regulators ist gelenkig mit dem Hebel h einer Spindel α verbunden, an deren im Innern des Schieberkastens befindlichen Ende ein Zahnrad b aufgekeilt ist. Dieses Zahnrad b steht mit einem Zahnkranz c einer Hülse d im Eingriff und ist die letztere unverschiebbar, aber leicht drehbar auf der Expansionsschieberstange d angeordnet. Diese Hülse ist mit einem rechts- und einem linksgängigen Schraubengange d1 ausgerüstet, dessen Ganghöhe dem Muttergewinde in den beiden Expansionsschiebern entspricht. Eine Verdrehung der Hülse d veranlafst somit eine Verstellung der beiden Expansionsschieber, wodurch die Füllung verändert wird.
Die Spindel α ist in einer Hülse e gelagert, welche in den Schieberkasten hineinreicht und an der Wandung desselben 'mittelst eines Flantsches befestigt ist. Die innere Stirnfläche dieser Hülse ist derart geschliffen, dafs ein am Zahnrade b befindlicher Anlauf b1 mit derselben eine Dichtung herbeiführt. Diese beiden Dichtungsflächen werden durch den im Innern des Schieberkastens herrschenden Dampfdruck stets mit derselben Kraft gegen einander geprefst, so dafs der vom Regulator zu überwindende Widerstand stets denselben Werth hat. Um auch bei der Aufserbetriebsetzung der Maschine das Anliegen der eben erwähnten Dichtungsflächen an einander mit Sicherheit zu bewirken, ist am äufseren Ende der Hülse e eine Erweiterung e1 angeordnet, in welcher sich eine
Feder f befindet. Diese Feder f drängt — auf einen Stellring g der Spindel α einwirkend —■ diese Spindel stets nach aufsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dampfmaschinen mit vom Regulator verstellbarer Doppelschiebersteuerung die Anordnung einer vom Regulator bethätigten, in einer Hülse (e) gelagerten Spindel (a), an deren in dem Schieberkasten befindlichen Ende ein Zahnrad (b) angeordnet ist, welches mit einer Verzahnung (c) der auf der Expansionsschieberstange drehbaren, aber unverschiebbaren Hülse (d) im Eingriff steht, deren Gewindegänge (d[ dx) in bekannter Weise die Verstellung der Expansionsschieber bewirken, wobei die Abdichtung der Spindel (a) während des Betriebes infolge des Schleifens des Anlaufes des Zahnrades (b) auf der inneren Stirnfläche der Hülse (e) unter stets gleichbleibendem, vom Regulator zu überwindenden Reibungswiderstande durch den im Schieberkasten herrschenden Dampfdruck bewirkt und bei aufser Betrieb gesetzter Maschine diese Dichtung durch eine die Spindel (a) nach aufsen drängende Feder (f) veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53276D Doppelschiebersteuerung mit durch den Regulator verstellbarem Expansionsschieber Expired - Lifetime DE53276C (de)

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