DE53166C - Taschengeräth zum Abschneiden und Sammeln von Cigarrenspitzen - Google Patents

Taschengeräth zum Abschneiden und Sammeln von Cigarrenspitzen

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Publication number
DE53166C
DE53166C DENDAT53166D DE53166DA DE53166C DE 53166 C DE53166 C DE 53166C DE NDAT53166 D DENDAT53166 D DE NDAT53166D DE 53166D A DE53166D A DE 53166DA DE 53166 C DE53166 C DE 53166C
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DE
Germany
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cutting
knife
spring
collecting
lid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53166D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. H. DAM-KOEHLER in Berlin S., Ritterstr. 100
Publication of DE53166C publication Critical patent/DE53166C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/24Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
    • A24F13/26Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters formed as pocket devices

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  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein kleines Gerä'th in Form einer Dose und in der Gröfse einer Taschenuhr zum Abschneiden der Spitzen von Cigarren und zum Sammeln dieser Spitzen. Taschenapparate gleicher äufserer Form und zu gleichem Zwecke sind bekannt; das Neue in dem vorliegenden Geräth besteht darin, dafs das Abschneidemesser in der geschlossenen Stellung durch den Deckel der Dose festgehalten wird. Dieser Deckel ist drehbar und hat unter der Wirkung einer Feder das Bestreben, die Schlufsstellung zum Festhalten des Abschneidemessers einzunehmen; wird er von aufsen, unter Ueberwindung des Federdruckes, ein wenig zurückgedreht, so la'fst er das Abschneidemesser los und dieses wird durch den Druck einer eigenen Feder geöffnet, d. h. läfst das Loch zum Einstecken der Spitze offen, und wird danach zum Abschneiden der in die Dose hineinfallenden Spitze herabgedrückt. In der Schlufsstellung angelangt, wird das Messer durch den federnden Deckel sofort wieder festgehalten.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein waagrechter Schnitt nach a-b des in Fig. 3 in Aufsenansicht dargestellten Deckels B; Fig. 2 ist ein waagrechter Schnitt nach c-d des in Fig. 4 in Aufsenansicht gezeigten Dosenkörpers A; Fig. 5 ist eine Ansicht gegen die Lochseite der Dose, mit theilweise weggebrochenem Boden und dem Messer in der Stellung unmittelbar vor dem Schlufs; Fig. 6 ist eine gleiche Ansicht mit offenem Abschneidemesser.
Die Dose des Apparates besteht aus den zweckmäfsig aus Blech gestanzten Theilen A, dem Körper, und B, dem Deckel; letzterer schiebt sich mit seiner Wandung B1 in die Wandung A^ des Körper A hinein. Um den Deckel unter Ueberwindung eines Federdruckes drehen zu können, sind zweckmäfsig beide Theile A und B mit einem etwas vorspringenden geriffelten Rand A2 B2 versehen, der zugleich der Dose ein gefälliges Aussehen giebt; an Stelle dieses Randes kann aber auch ein kleiner Buckel, Knopf oder Vorsprung angebracht sein, um die Theile A und B in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
Am Boden ΒΆ des Deckels B ist ein Arm D um einen am Körper A angebrachten Nietstift drehbar befestigt; das freie Ende dieses Armes steht ein klein wenig aus der Wandung S1, die an dieser Stelle einen länglichen Schlitz Bi hat, hervor und wird beim Ineinanderfügen der Theile A und B in einen kleinen Ausschnitt A* der Wandung A1 gesteckt (Fig. 6). Die Drehung des Deckels B in dem Dosenkörper A ist durch den Eingriff des Armes D auf die Länge des Schlitzes B* beschränkt.
An dem Arm D befindet sich eine Feder F, deren freier Schenkel sich gegen einen Stützpunkt f an der Deckelwandung B1 stemmt.
Fig. 5 zeigt die normale Lage der in einander gesetzten Theile A und B; der Druck der Feder F gegen den Ansatz f schiebt den Deckel B im Gehäuse A nach links, entgegengesetzt zu der Richtung des Pfeiles.
Die Wandung JB1 des Deckels hat am inneren Rand einen Ausschnitt B5, der beim Ineinanderschieben der Theile A und B über das im Gehäuse A um einen Drehzapfen C1 schwingende Messer C greift, dessen Schneide C3 dicht am Boden A3 des Gehäuses entlang führt
und die durch das Loch E im Boden eingesteckte Spitze abschneidet. Eine im Gehäuse A gelagerte Feder G hat das Bestreben, das Messer C, wie in Fig. 2 und 6, nach aufsen hin zu öffnen. Für gewöhnlich wird jedoch das Messer in seiner geschlossenen Stellung gehalten, indem die Kante B& des Wandungsausschnittes B5, Fig. 3, in einen Ausschnitt C3 des Messers eingreift und so das Messer, entgegen dem Druck der Feder G, festhält.
Die Wirkungsweise der ganzen Einrichtung ist hiernach folgende:
Die Ruhe- oder geschlossene Stellung ist durch Fig. 5 verdeutlicht, nur dafs hier der Eingriff der Kante Be in den Ausschnitt C3 noch nicht völlig bewirkt ist. Dreht man nun die Theile A und B vermittelst der gerifelten Ränder B2 A2 in entgegengesetzter Richtung oder den Deckel B in der Richtung des Pfeiles, Fig. 5 und 6, welche Bewegung durch die Länge des Schlitzes J34 begrenzt ist, so wird die Feder F durch den gegen ihren freien Schenkel wirkenden Ansatz_/ gespannt und hat folglich das Bestreben, den Deckel B, sobald man ihn freiläfst, wieder in seine Anfangsstellung Fig. 5 zurückzudrehen. Die von aufsen bewirkte Drehung des Deckels nach rechts löst den Eingriff der Kante Bß aus dem Einschnitt C3, und das Messer C wird sofort durch den Druck der Feder G herausgeschnellt. Die Abschneidevorrichtung ist nun zur Benutzung bereit; man braucht nur die Spitze der Cigarre in das offene Loch E zu stecken und das Messer C niederzudrücken. Sobald letzteres in seiner Schlufsstellung angelangt ist, schnappt der Rand Be unter dem Druck der Feder F selbstthätig in den Ausschnitt C3 des Messers wieder ein und hält dieses wiederum fest.
Der Eingriff zwischen dem unter Federwirkung stehenden Deckel B und dem Messer C, behufs Festlegung des letzteren, kann noch in mancherlei Art verändert werden; es ist diese Festhaltung kein wesentlicher Theil der Erfindung, sondern es liegt der letzteren vornehmlich der Gedanke zu Grunde, einen leicht und bequem zu handhabenden Taschen-Abschneideapparat herzustellen, der gegen ein selbstthätiges Oeffnen des Messers (wie bei Schiebermessern u. s. w.) möglichst gesichert ist. Eine freiwillige Drehung des Deckels B unter Ueberwindung des Federdruckes jFwird beim Tragen in der Tasche nicht vorkommen können. Zur Oeffnung des Messers giebt man dem Deckel B nur eine kurze, kräftige Drehung, worauf das Messer aufspringt; nach dem Niederdrücken desselben wird seine Festhaltung selbstthätig durch den federnden Deckel herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Taschengeräth zum Abschneiden und Sammeln von Cigarrenspitzen, gekennzeichnet durch den im Gehäuse A in begrenzter Ausdehnung und unter Ueberwindung des Druckes einer Feder F drehbaren Deckel B, welcher das unter Federdruck sich nach aufsen hin öffnende Abschneidemesser C in geschlossener Stellung durch einen geeigneten Eingriff festhält, bei von aufsen bewirkter Drehung des Deckels jedoch auslöst und danach in der Schlufsstellung selbstthätig wieder festlegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53166D Taschengeräth zum Abschneiden und Sammeln von Cigarrenspitzen Expired - Lifetime DE53166C (de)

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DE (1) DE53166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5694691A (en) * 1996-09-09 1997-12-09 Chen; Su-Fen Cigar cutter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5694691A (en) * 1996-09-09 1997-12-09 Chen; Su-Fen Cigar cutter

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