DE624798C - Hakenschloss fuer Uhrarmbaender - Google Patents

Hakenschloss fuer Uhrarmbaender

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DE624798C
DE624798C DEG87485D DEG0087485D DE624798C DE 624798 C DE624798 C DE 624798C DE G87485 D DEG87485 D DE G87485D DE G0087485 D DEG0087485 D DE G0087485D DE 624798 C DE624798 C DE 624798C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2019Hooks
    • A44C5/2023Sliding hooks
    • A44C5/2028Sliding hooks with spring closure means

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  • Buckles (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Hakenschloß für Uhrarmbänder, bei welchem die Hakenöffnung durch einen im Habengehäuse unter Federwirkung längs beweglichen Schieber selbsttätig geschlossen ist. Es ist bekannt, den Schieber mit einem durch einen Längsschlitz im Habengehäuse nach oben durchtretenden Griffknopf zu versehen, um den Schieber durch Erfassen des Griffknopfes entgegen der Wirkung seiner Schließfeder in die Offenstellung bringen zu können, wobei eine am Hinterende des Hakengehäuses angeordnete Gegengriffrast die Handhabung erleichtert. Diese Ausführung besitzt den Nach- teil, daß die Hakengehäuseoberfläche unschön durchbrochen 1st, der vorstehende Griffknopf im Ärmel hängenbleiben kann und denselben beschädigt. Weiter ist bekannt, am Vorderende des Schiebers eine senkrechte Anschlagfläche anzuordnen, die sich innerhalb und außerhalb der Hakenöffnung erstreckt und dazu dient, zwecks Ein- oder Aushängens des Hakens den Uhranschlußbügel mit dem Schieber in Anschlag zu bringen, den letzteren zurückzudrängen und damit dem Uhranschlußbügel den Durchtritt nach oben zum Einhängen oder nach unten, zum Aushängen aus dem Haken zu ermöglichen. Nachteilig ist aber hierbei, daß die Bewegung beim Einhängen eine der natürlichen Einhängebewegung von Haken entgegengesetzte, also nicht' geläufige ist, der Anschlag mit dem außerhalb des Hakens befindlichen Teil der Anschlagfläche erst durch Fühlen oder Suchen gefunden werden muß. Weiter ist 'ein Haken bekannt, der aus einem Stück besteht und mit einer nach unten beweglichen Verschlußzunge versehen ist, die in 'einer in einem Schlitz der Hakenrückenfläche eingreifenden Verlängerung geführt ist, welche über den Hakenrücken vorsteht. Diese Bauart gestattet wegen der senkrechten Schließbewegung der Schließzunge nicht die Anordnung einer vorderen Leitfläche an dem Schließorgan in der ganzen Höhe und Breite des Hakengehäuses und gewährleistet deshalb keine einfache Wirkung und Handhabung des Verschlusses. Außerdem müßte dieser Haken im Fall der Verwendung für Uhrarmbänder durch Druck auf den Zungenschenkel, also durch Unterfassen des geschlossenen Uhrarmbandes geöffnet werden, was mindestens bei straff gespanntem Uhrarmband sehr unbequem ist. Weiter besitzt dieser Haken in dem durch den Rücken tretenden Führungsfortsatz der Schließzunge ebenfalls einen aus dem 'Habenrücken vorstehenden Teil, der am Ärmel hängenbleibt, denselben beschädigt und unter Umständen zu nicht gewolltem Öffnen des Verschlusses führt. Diese Nachteile der bekannten Haken-Schlösser werden durch den Erfindungsgegenstand behoben und außerdem der Vorteil einer sehr einfachen Handhabung des Habenschlosses erreicht.
Gemäß der Erfindung ist bei einem Hakenschloß, dessen Habenmaul durch einen unter Federwirkung stehenden Schieber verschließbar ist, der als Hakenverschluß dienende Teil des Schiebers und das freie Ende des Hakens so gestaltet, daß dieselben je zwei stumpfwinklig geknickte, mit dem Winkelscheitel einander zugekehrte Leitflächen für den Einhängeteil bilden.
Durch diese besondere Ausbildung des Ver-
Schlusses wird erreicht, daß die Schließbewegung in Längsrichtung des Schiebers erfolgen kann und daß die Leitflächen die volle lichte Höhe und Breite des Hakengehäuses einnehmen tonnen, ohne die Schließbewegung zu hindern. Außerdem kann das Hakenmaul möglichst kurz gehalten werden, wodurch für den Einhängeteil kein zu großes Spiel und 'ein nur kurzer Weg bis zur Durchtrittsstelle ίο 'entsteht. Das Öffnen und Schließen des Hakens erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß man den Finger auf die Hakenoberfläche setzt und den Haken gleichzeitig in die Einhänge- oder Aushängerichtung schiebt, wodurch der Einhängeteil selbsttätig nut den betreffenden Leitflächen in Anschlag kommt, der Schieber federnd nachgibt und den Einhängeteil in der einen oder anderen Richtung durchtreten läßt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Abbildungen dargestellt.
Abb. ι ist eine Unteransicht; Abb. 2 ist ein Längsschnitt. Das Hakenschloß besteht in der Hauptsache aus dem. gehäuseförmig ausgebildeten Hakend, dem darin geführten Verschlußschieber B und der Federung C des letzteren. Das Gehäuse a, b, c des Hakens A hat rechtwinkligen Querschnitt, trägt an dem Vorder-' ende der Gehäusedecke ß den ab- und rückwärts gebogenen Hakend, an dem Hinterende der Gehäusedeckeß in der Mitte die aufwärts gebogene Grifrkanteiß1 und an den äußeren Enden der Hinterkante zwei angerollte Gelenke/, die durch die Hinterenden der seitlichen Gehäusewangen b seitlich abgedeckt sind und zum Halten eines Gelenkstiftes g dienen, an welchem, mit einem Gegengelenk h der Bandkörperi eines Armbandes gelenkig angeschlossen ist. Die Seitenwangen b und der Gehäuseboden c sind an ihren Vorderkanten k so weit ausgeschnitten, daß eine genügendbreite Durchgangsöffnung· zwischen diesen Teilen und der Hakenanschlagkante / bleibt. Der Verschlußschieber besitzt an seinen beiden Längsseiten Führungskasten tn, die in dem Hakengehäuse ihre Führung finden. An die Deckte« des Schiebers B schließt sich vorn die abwärts gebogene Vorderwand 0 und an diese ein den Boden c des Hakengehäuses A unterfassender und an denselben angebogener Leitansatz ρ an.
Die Federung C des Verschlußschiebers B besteht aus in den Führungskästchen m des Schiebers B gelagerten, flach gewickelten Druckfedern ^, die zwischen der Vorderwand σ des Schiebers B xmd dem Gelenk k des Bandkörpers/ eingespannt sind und den Schieber B mit der Endkante / des Hakens A in Anschlag bringen, die Habenöffnung also selbsttätig geschlossen halten.
Am Ende des Hakens A und des Schiebers B sind jeweils zwei stumpfwinklig zueinander stehende Leitflächen r, s 'und t, 11 angeordnet. Dieselben sind beim Haken A durch entsprechend stumpfwinkliges Abbiegen des Hakenendes I, beim Schieber B durch entsprechend stumpfwinkliges Abbiegen des Leitansatzes ρ von der Schiebervorderwand gebildet. Hierbei ist die Anordnung der Leitflächen r, s, t,u so getroffen, daß Hakend und Schieber B mit dem Winkelscheitel ν und w zwischen diesen Leitflächen r, s bzw. t, u aufeinanderstoßen. Weiterhin sind die einander innerhalb und außerhalb des Hakens A gegenüberliegenden Leitflächen zueinander und zur Längsrichtung des Hakens im spitzen Winkel gestellt (siehe die Leitflächenrichtung, wie. sie durch die strichpunktierten Linien in Abb. 2 festgelegt ist). Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Halbierungslinie zwischen den spitzwinklig einander gegenüberstehenden Leitflächen von Haken und Schieber in einem Winkel von etwa 450 nach ab- und rückwärts geneigt liegt. Vermöge dieser Stellung der Leitflächen/· unjd t blzw1. s und u wird der (im Kreis querschnitt angedeutete) Einhängeteil x im Zuge der natürlichen Einhängerichtung y oder der Aushängerichtung ζ go des Hakens A zwangsläufig der Stoßstelle v-w zwischen Haken A und Schieber i? zugeleitet und zwischen diesen Teilen unter Zurückdrängen des Schiebers durchgedrängt. Es ist also keinerlei zusätzliche Handhabung zum Ein- oder Aushängen des Hakens nötig, sondern 'es genügt, den Finger auf die Hakenoberfläche aufzusetzen und den Halsen in die Ein- oder Aushängerichtung zu schieben, wodurch der Einhängeteil i: selbsttätig mit den betreffenden Leitflächen in Anschlag kommt, der Schieber federnd nachgibt und den Einhängeteil in der einen oder anderen Richtung, durchtreten läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH;
    Hakenschloß für Uhrarmbänder, bei dem das Hakenmaul durch einen unter Federwirkung stehenden Schieber verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hakenvers chluß dienende Teil des Schiebers und das freie Ende des Hakens je zwei stumpfwinklig geknickte, mit dem Winkelscheitel (v, w) einander zugekehrte Leitflächen {r, s bzw. t, u) für den Einhängeteil (λ:) bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG87485D 1934-02-21 1934-02-21 Hakenschloss fuer Uhrarmbaender Expired DE624798C (de)

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DE624798C true DE624798C (de) 1936-01-28

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