DE531346C - Gluehlampe mit einer Mehrzahl parallel geschalteter Leuchtkoerper - Google Patents

Gluehlampe mit einer Mehrzahl parallel geschalteter Leuchtkoerper

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DE531346C
DE531346C DE1930531346D DE531346DD DE531346C DE 531346 C DE531346 C DE 531346C DE 1930531346 D DE1930531346 D DE 1930531346D DE 531346D D DE531346D D DE 531346DD DE 531346 C DE531346 C DE 531346C
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lamp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K9/00Lamps having two or more incandescent bodies separately heated
    • H01K9/02Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide substitution in the event of failure of one of the bodies
    • H01K9/04Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide substitution in the event of failure of one of the bodies with built-in manually operated switch

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Glühlampe mit einer 1Vlehrzahl parallel geschalteter Leuchtkörper Die Erfindung betrifft eine Glühlampe, bei welcher mehrere Leuchtdrähte beliebig in den Stromkreis geschaltet werden können. Diese Lampen zeichnen sich durch längere Gebrauchsfähigkeit aus.
  • Es sind bereits Glühlampen bekannt, bei welchen die Zuleitungen der einzelnen Leuchtkörper durch den Lampenfuß oder -kolben hindurch an die Außenseite der Lampe geführt werden und mittels einer verdrehbaren Brücke abwechselnd eingeschaltet werden können. Falls beispielsweise einer der Leuchtkörper durchbrennt, kann dann ein anderer Leuchtkörper eingeschaltet werden. Die bekannten Lampen weisen den Nachteil auf, daß die Kontaktstellen leicht durch unsachgemäße Behandlung oder durch atmosphärische Einflüsse verderben können, so daß die Lampen gerade dann unbrauchbar werden, wenn es sich darum handelt, einen Ersatzleuchtkörper einzuschalten.
  • Nach der Erfindung sind daher die Kontaktstellen der einzelnen Leuchtkörper innerhalb des Lampenkolbens angeordnet. Ein mittlerer und zwei seitliche Leuchtkörperträger und eine quer in der Lampe verlaufene Brücke dienen zum Zuführen der Hauptleitungen bzw. zum Aufhängen der Leuchtkörper. Die beiden seitlichen Leuchtkörperträger sind symmetrisch an der Brücke angeordnet und als Leitschienen ausgebildet. Die beiden Teile der Hauptleitung werden von dem Lampensockel durch den mittleren Träger isoliert hindurchgeführt, dann jeder Teil für sich zu einem der zwei seitlichen Leuchtkörperträger geführt und innen an der betreffenden Leitschiene entlang geführt. Auf der einen Leitschiene liegen die Abzweigstellen für die parallel geschalteten, einzelnen Leuchtdrähte, während diese auf der anderen Leitschiene nicht vollständig an den anderen Teil der Hauptleitung herangeführt sind, so daß hier Unterbrechungen der einzelnen Stromkreise bestehen. Durch eine längs dieser Leitschiene bewegte Kontaktbürste werden die einzelnen Leuchtdrähte beliebig in den Stromkreis eingeschaltet.
  • Die Kontaktbürste sitzt an einem Schlitten, der mittels einer Leitspindel, welche auf dem mittleren Träger drehbar gelagert ist, bewegt wird. Die Drehung erfolgt mittels zweier magnetisierbarer Plättchen, welche symmetrisch mit Stäbchen an der Leitspindel befestigt sind und bis an die Birnenwand. heranreichen, indem mit den Polen eines Magneten oder stromdurchflossenen Solenoids auf die Plättchen drehend eingewirkt wird.
  • Die Plättchen können an der Oberfläche mit einer Feder o. dgl. versehen sein, welche etwas auf die Innenwand der Birne drückt und so eine selbsttätige Drehung der Plättchen verhindert.
  • Ist einer der Leuchtkörper durchgebrannt, so ist es ein leichtes, durch Ortsveränderung der Kontaktfedern bzw. -bürsten einen neuen Leuchtkörper einzuschalten.
  • Durch die Anordnung der Kontaktstellen innerhalb des Lampenkolbens sind sie der Beschädigung durch Anfassen u. dgl. entzogen; außerdem- sind die Kontaktstellen dem Einfluß atmosphärischer Einflüsse entzogen, so daß sie weder -oxydieren noch durch schädliche Dämpfe angegriffen werden können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer Ausführungsform, und zwar zeigt die Fig. i einen Aufriß der Lampe im Schnitt mit innenliegenden Abzweigstellen für beide Teile der Hauptleitungen, Fig. 2 einen. teilweisen Grundriß der Fig. i mit einem der Leuchtdrähte, den beiden Leitschienen und der Kontaktbürste.
  • In der Ausführungsform der Fig. i und 2 ist in der Lampe eine Brücke 2 eingeschmolzen. Die Brücke 2 trägt parallel zur Mittelachse der Lampe zwei Leuchtkörperträger 3, 3', welche zum Zuführen der Hauptleitungen und zum Aufhängen der Leuchtkörper .4 dienen. Die Leuchtkörper q. sind nahezu kreisförmig konzentrisch um die Lampenmittel'achse und in parallelen Ebenen übereinander angeordnet und mittels besonderer, in der Zeichnung nicht dargestellter Haltedrähte an den Leuchtkörperträgern befestigt.
  • Von dem Sockel der Lampe ausgehend ragt in die Mitte zwischen den Trägern 3, 3' ein Träger 6 hinein, welcher die beiden voneinander isolierten Hauptleitungen trägt. Von der Kontaktstelle am Grunde des Sockels und von der metallischen Gewindehülse ist je eine Hauptleitung getrennt durch das Innere des Trägers geführt. Die am freien Ende des Trägers 6 austretenden Hauptleitungen sind zu den Leuchtkörperträgern 3, 3' abgelenkt und an deren inneren Seiten entlang geführt. Auf dem Träger, 6 ist eine mit Gewinde versehene hohle Leitspindel? gelagert, welche durch eine Bohrung 8 der Brücke :2 in den Raum zwischen dieser und dem Lampenfuß 5 hineinragt und an diesem Ende zwei Querstäbchen 9, g' trägt. An den Enden dieser Stäbchen 9, 9', welche bis nahe an die Glaswand heranreichen, sind Plättchen io, io' aus magnetisierbarem Material befestigt, die durch Einwirkung eines außerhalb des Lampenkolbens bewegten Magneten 16 verschoben werden können; hierdurch wird die Leitspindel 7 gedreht. Ein in das Gewinde der Leitspindel 7 eingreifender Schlitten ii trägt an einem Ende eine Kontaktbürste 12. Die Leuchtkörperträger sind als Leitschienen ausgebildet, in welchen der Schlitten geführt wird. In der Leitschiene 3 wird die eine Hauptleitung 13' entlanggeführt; außerdem endigen in ihr die Enden der Leuchtkörper q., ohne daß diese Kontakt mit der Hauptleitung 13 haben.
  • Der Kontakt wird erst durch die Bürste 12 gebildet, welche an dem Schlitten ii sitzt und mittels der Leitschiene beliebig bewegt werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Lampe ist nun folgende. Wird durch Einschrauben der Lampe in eine Fassung der Stromkreis geschlossen, so ist eine elektrische Verbindung vom Sockelmittelkontakt über die eine Hauptleitung 13' durch einen der Leuchtkörper 4P über die Kontaktbürste 12 und die andere Hauptleitung 13 zur Gewindehülse vorhanden, so daß nur der Leuchtkörper 4P leuchtet. Ist nach längerem Gebrauch dieser Leuchtkörper q.b zerstört, so- daß die Lampe nicht mehr brennt, so braucht man nur durch Drehen der Leitspindel mittels des den Plättchen io, i o' gegenüber um die Lampe i geführten Magneten 16 den Schlitten ii so lange zu verschieben, bis seine Kontaktbürste 12 einen anderen Leuchtkörper mit der Hauptleitung 13 verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Glühlampe mit einer Mehrzahl parallel geschalteter Leuchtkörper, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Glühlampenkolbens eine an einem Schlitten (I I) befestigte Kontaktbürste (12) durch eine mit magnetisierbaren Platten (io, io') versehene Leitspindel (7) längs einer die Kontakte für die einzelnen Leuchtkörper (q.a, 4.P) tragenden Leitschiene (3) verschiebbar angeordnet ist.
DE1930531346D 1930-06-01 1930-06-01 Gluehlampe mit einer Mehrzahl parallel geschalteter Leuchtkoerper Expired DE531346C (de)

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