DE509957C - Mehrfadengluehlampe - Google Patents

Mehrfadengluehlampe

Info

Publication number
DE509957C
DE509957C DEG70697D DEG0070697D DE509957C DE 509957 C DE509957 C DE 509957C DE G70697 D DEG70697 D DE G70697D DE G0070697 D DEG0070697 D DE G0070697D DE 509957 C DE509957 C DE 509957C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
lamp
base
filament
luminous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG70697D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE509957C publication Critical patent/DE509957C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K9/00Lamps having two or more incandescent bodies separately heated
    • H01K9/02Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide substitution in the event of failure of one of the bodies
    • H01K9/04Lamps having two or more incandescent bodies separately heated to provide substitution in the event of failure of one of the bodies with built-in manually operated switch

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • mehrfadenglühlampe Die Erfindung betrifft eine Mehrfadenglühlampe mit mehreren mittels einer in zwei axial gegeneinander verschiebbaren Sockelhülsen angebrachten Schaltvorrichtung wahlweise all °in oder in Gruppen schaltbaren Leuchtkörpern.
  • Das Kennzeichen der vorliegenden Mehrfadenglühlampe besteht nun darin, daß die Kontaktpole jedes einzelnen Leuchtkörpers auf gleicher Höhe, die Kontaktpolpaare der verschiedenen Leuchtkörper jedoch gegeneinander versetzt auf verschiedenen Höhen an einer Isolierplatte im Innern der axial verschiebbaren Sockelhülse liegen, während die diesen Kontaktpolen entsprechenden Kontaktelemente sowohl sämtlich auf gleicher Höhe wie auch in paarweise verschiedenen, den Abständen der Kontaktpolpaare entsprechenden Höhen an Stromzuleitungsdrähten angebracht sind, die in den Sockelkontakten der äußeren Sockelhülse enden.
  • Eine Lampe gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß der jeweils leuchtende Faden sich an derselben Stelle im Raume befindet.
  • Das ist besonders wichtig, wenn eine Lampe gemäß der Erfindung in einem Scheinwerfer verwendet wird und man die Lichtstärke verändern will. Durch Verschiebung der beweglichen Teile läßt sich dann der jeweils leuchtende Faden stets in den ,Brennpunkt des Scheinwerfers bringen. Das wird erreicht, wenn die Höhenabstände der Kontaktpolpaare auf der Isolierplatte den gegenseitigen Abständen der Leuchtkörper gleich sind, so daß der jeweils eingeschaltete leuchtende Faden immer den gleichen Abstand vom Boden der äußeren Sockelhülse hat.
  • Auf .der Zeichnung ist eine Lampe gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i im Aufriß mit teilweisem Schnitt dargestellt. Abb. a zeigt eine Einzelheit in Seitenansicht.
  • Die Abb. 3 bis 7 zeigen verschiedene Stellungen der beweglichen Teile.
  • Bei der vorliegenden Lampe ist eine Glühbirne i, die vorzugsweise nach dem üblichen Modell ausgeführt wird, auf einem Sockel a, der im Innern eine Platte 3 aus Isolierstoff, z. B. Glas, aufnimmt, durch welche die Glühfadenträger hindurchgehen, befestigt. Die Platte 3 und die Birne i sind durch teilweise Schmelzung o. dgl. verbunden, so daß, wie gewöhnlich, ein möglichst vollkommenes Vakuum im Innern der Birne geschaffen werden kann.
  • Die Lampe enthält in bekannter Weise mehrere Glühfäden von verschiedener Lichtstärke. Die Zahl der verschiedenen Lichtstärken, die man mit derselben Lampe erzielen kann, entspricht nicht unbedingt der Zahl der Glühfäden, die sie enthält. In der als Beispiel angenommenen Lampe sind drei Fäden A, B, C vorgesehen, deren Lichtstärken beispielsweise 32, 16 und 2 Kerzen betragen. Bei dem Beispiel ergibt die Verwendung der Glühfäden A, B, C eine jeweilige Lichtstärke von 32, 16 oder 2 Kerzen und der gleichzeitige Gebrauch aller drei Glühfäden eine solche von 5o Kerzen.
  • Die Glühfäden werden wie gewöhnlich von Leitungsdrähten 4. getragen, welche teilweise in die Platte 3 eingeschmolzen sind und mit dem einen Ende in das Innere der Birne reichen, wo sie als Fadenträger ausgebildet sind. Mit dem anderen Ende bilden sie die Stromzuführungsenden 5, welche aus der Platte 3 herausragen. Wenn man die Achse der Lampe als senkrecht annimmt, so befinden sich die beiden Stromzuführungsenden eines und desselben Glühfadens waagerecht in derselben Höhe, wobei jedoch die Stromzuführer des Glühfadens B von der Achse weiter entfernt sind als die Stromzuführer des Glühfadens C, die Stromzuführer des Glühfadens A wiederum weiter entfernt von der Achse sind als die Stromzuführer des Glühfadens B. Die sechs Stromzuführungen liegen dabei in derselben senkrechten Ebene.
  • Der Strom wird durch die beiden Führungsdrähte 6, die auf einem auf .dem Zylinder 2 verschiebbaren Zylinder 7 befestigt sind, zugeleitet. Der Zylinder 7 hat zweckmäßig die ungefähre Form und Abmessungen der gewöhnlich im Handel käuflichen Fassungen.
  • Die Verschiebung der beiden Zylinder zueinander kann durch eine beliebige Vorrichtung bewirkt werden.
  • Die Stromzuführungsdrähte 6 enden in zwei Kontakten 15 für die Stromzuführung, die hier am Boden des Sockels angebracht sind. Man kann aber auch einen Kontakt an den Sockelboden und einen am Zylinder 7 in üblicher Weise anbringen. Die Drähte 6 sind im vorliegenden Beispiel in einer senkrechten Ebene angeordnet und derart gebogen, daß sie in der erforderlichen Weise den Strom den verschiedenen Glühfäden zuführen. Zu diesem Zweck ist der Teil 16 der Drähte 7 waagerecht und der Teil 17 schräg gestellt. Blattfedern 18 sind an den betreffenden Punkten der Leitung 6 angebracht und dienen dazu, den Kontakt zwischen den Drähten 6 und den Kontakten 5 herzustellen.
  • Das Verschieben des beweglichen Teiles der Lampe gegenüber der Fassung hat die Wirkung, nacheinander die Kontakte 5 mit den Kontaktfedern 18 in Verbbindung zu bringen, wodurch zuerst die drei Glühfäden A, B, C zum Leuchten gebracht werden; wenn man nun fortfährt, die Lampe zu verschieben, wird zuerst der Glühfaden A zum Leuchten gebracht, dann der Glühfaden B und schließlich der Glühfaden C. Bei noch weiterern Verschieben des beweglichen Teiles der Lampe kommen die Kontakte 5 der drei Glühfäden A, B, C vollständig außer Kontakt mit den Blattfedern 18, so daß alle drei Glühfäden ausgeschaltet sind. Diese verschiedenen Stellungen sind aus den Abb.3 bis 7 zu ersehen. Abb.3 zeigt die Stellung des beweglichen Teiles der Lampe und der Stromzuführungen 6 bei Einschaltung zum gleichzeitigen Aufleuchten aller drei Glühfäden. Abb. q. zeigt die Schaltung zum Aufleuchten des Glühfadens A, Abb. 5 die für den Glühfaden B und Abb. 6 die für den Glühfaden C. Abb. 7 zeigt die Stellung bei vollständiger Ausschaltung der drei Glühfäden.
  • Die senkrechte Entfernung zwischen zwei Strornzilführangspaaren wird den Verhältnissen derart angepaßt, daß .die Leitungen 16 den Strom nur jedesmal an einen einzigen Glühdraht abgeben. Die senkrechte Entfernung kann übrigens zwischen den einzelnen Paaren von Stromzuführungsenden ungleich sein. In Wirklichkeit wird die Gesamtverschiebung des beweglichen Teiles nur wenige Millimeter betragen.
  • Bei einer anderen Ausführungsart wird der Lampensockel zwischen Schaltvorrichtung 5, i8 und Lampenkolben i beispielsweise in der Ebene B B' der Abb. i unterteilt, wobei die beiden Sockelteile durch Kontaktvorrichtungen auswechselbar miteinander verbunden sind. Der Teil, der die Birne umfaßt, welche sich über dieser Linie befindet, würde dann in einer Art Fassung enden, welche dann auf den anderen Teil aufgesetzt wird, welcher eine Art Stopfen bildet und unterhalb der genannten Linie liegt. An der Trennungsstelle enden die Leitungsdrähte in einer Art Kontakt, so daß die Verbindung gewährleistet ist, wenn die abnehmbare Birne auf den unteren Teil aufgesetzt- wird. Wenn also die Birne springen sollte, so wäre nur diese auszuwechseln und nicht die ganze Lampe, so daß eine große Ersparnis erzielt wird. Man kann also in diesem Falle die Fabrikation der vollständigen Lampen wie auch die Herstellung der Unterteile einerseits und der dazugehörigen Birnen andererseits getrennt betreiben, besonders da diese letzteren in viel größerer Zahl als die ersteren vorgesehen werden müssen, weil die Außerbetriebsetzung einer elektrischen Lampe gewöhnlich wegen Durchbrennens der Fäden oder Bruch der Birne stattfindet. Der Lampentyp, der den Gegenstand dieser Erfindung darstellt, gestattet eine Ersparnis von So bis 6o % des sonst gewöhnlich verlorengehenden Stromes. Der Gebrauch der Lampe erfordert keine Veränderungen der vorhandenen Installation (Leitungen, Fassungen, Unterbrecher ..... ). Ihre Formen und Ausmaße sind die der gewöhnlichen handelsüblichen Lampentypen. Ihre Konstruktion bietet keine besondere Schwierigkeit, ihr Preis ist nur ungefähr um die Hälfte teurer als der einer gewöhnlichen Lampe von 5o Kerzen. Dagegen ist eine Lampe mit mehreren Glühfäden viel länger brauchbar als eine Lampe mit einem einzigen Glühfaden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrfadenglühlampe mit mehreren mittels einer in zwei axial gegeneinander verschiebbaren Sockelhülsen angebrachten Schaltvorrichtung wahlweise allein oder in Gruppen schaltbaren Leuchtkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktpole (5) jedes einzelnen Leuchtkörpers (A) auf gleicher Höhe, die 1%'-ontaktpolpaare der verschiedenen Leuchtkörper (A, B, C) jedoch gegeneinander versetzt auf verschiedenen Höhen an einer Isolierplatte (3) im Innern der axial verschiebbaren Sockelhülse (2) liegen, während die diesen Kontaktpolen (5) entsprechenden Kontaktelemente (18) sowohl sämtlich auf gleicher Höhe wie auch in paarweise verschiedenen, den Abständen der Kontaktpolpaare (5) entsprechenden Höhen an Stromzuleitungsdrähten (6) angebracht sind, die in den Sockelkontakten (15) der äußeren Sockelhülse (7) enden.
  2. 2. Mehrfadenglühlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenabstände der Kontaktpolpaare (5) auf der Isolierplatte (3) den gegenseitigen Abständen der Leuchtkörper gleich sind, so daß der jeweils eingeschaltete Leuchtkörper stets den gleichen Abstand vom Boden der äußeren Sockelhülse (7) hat.
  3. 3. Mehrfadenglühlampe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampensockel (2) zwischen Schaltvorrichtung (5, 18) und Lampenkolben (i) unterteilt ist und daß die beiden Sockelteile durch Kontaktvorrichtungen auswechselbar miteinander verbunden sind.
DEG70697D 1927-05-31 1927-07-07 Mehrfadengluehlampe Expired DE509957C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR509957X 1927-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE509957C true DE509957C (de) 1930-10-15

Family

ID=8911408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG70697D Expired DE509957C (de) 1927-05-31 1927-07-07 Mehrfadengluehlampe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE509957C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274936B (de) * 1966-02-14 1968-08-08 Los Angeles Miniature Products Elektrische Anzeigelampe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274936B (de) * 1966-02-14 1968-08-08 Los Angeles Miniature Products Elektrische Anzeigelampe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009017162B4 (de) Modulsystem zur Schaffung einer Leuchte
DE509957C (de) Mehrfadengluehlampe
DE846879C (de) Elektrische Gluehlampe oder Entladungslampe mit einem von einem Zuleiter und einem oder mehreren Stuetzdraehten getragenen Gluehkoerper
DE700996C (de) Mehrpoligen Gewindesockel und entsprechende Gewindktrische Lampen
DE4038902A1 (de) Beleuchtungsvorrichtung
DE2149686B2 (de)
DE2018702C3 (de) Elektrische Lampe mit einem Lampensockel aus Kunststoff
DE734789C (de) Mehrfadengluehlampe
DE515479C (de) Fassung und Sockel fuer Gluehlampen
DE817180C (de) Elektrische Gluehlampe
DE567469C (de) Lampensockel fuer elektrische Gluehlampen
DE531346C (de) Gluehlampe mit einer Mehrzahl parallel geschalteter Leuchtkoerper
DE818216C (de) Sockel fuer Zweifaden-Gluehlampen
DE598054C (de) Tragvorrichtung fuer Gruppen von elektrischen Gluehlampen, bei welcher das Fassungsgewinde aus einem schraubenfoermig gewundenen federnden Metalldraht besteht
DE425119C (de) Drehschalter
DE492268C (de) Fassung und Sockel fuer Gluehlampen
DE877349C (de) Mehrfachfassung fuer elektrische Gluehlampen
DE639464C (de) Mehrfaden-Zwerglampe
DE728779C (de) Batteriegespeiste elektrische Handlampe mit zwei an verschiedenen Gehaeuseseiten angeordneten Lichtquellen
DE528383C (de) Elektrische Gluehlampe, deren Kolben durch Zusammenquetschen seines Halses geschlossen ist
DE63228C (de) Zerlegbarer Fufs für elektrische Glühlampen
DE383114C (de) Mehrfadengluehlampe
DE617082C (de) Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter
AT102505B (de) Fassung für zur Wahl verschiedener Lichtstärken eingerichtete elektrischer Glühlampen.
DE2211801B2 (de) Leuchtsaeule