DE617082C - Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter - Google Patents
Elektrische Leuchte mit eingebautem QuecksilberschalterInfo
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- H01R33/945—Holders with built-in electrical component
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Description
- Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter und mit durch Neigen der Leuchte veränderbarer Lichtstärke. Die Erfindung besteht insbesondere darin, daß das Leuchtengehäuse die Form eines Vielkants aufweist, dessen Mantelflächen wahlweise als Standfläche dienen, während eine der Stirnflächen als Lichtaustrittsöffnung, die andere als Träger des Quecksilberschalters bestimmt ist. Der Quecksilberschalter wird durch einen teilweise mit Quecksilber gefüllten Hohlzylinder gebildet, dessen Achse mit der Längsachse des Rechtkants zusammenfällt. Die eine Stirnfläche dieses Hohlzylinders ist elektrisch leitend und dient der Stromzufuhr, die dauernd mit dem Quecksilber in Verbindung steht. Die zweite Stromzuführung weist z. B. bei rechtkantiger Gehäuseform drei Kontakte auf, die jeweils um 9o° versetzt sein können und derart am Zylindermantel des Quecksilberschalters in das Innere des Hohlraumes ragen, daß bei den möglichen Gehäuselagen jeweils ein anderer der drei Kontakte bzw. keiner mit dem Quecksilber in Berührung kommt.
- An sich sind elektrische, mit einem Quecksilberschalter ausgerüstete Leuchten bekannt, die durch eine Schüttelbewegung bzw. durch ein Neigen der Glühbirne zum Aufleuchten gebracht oder zu einer veränderlichen Lichtstärke--veranlaßt werden können. Nach der vorliegenden Erfindung weist die Leuchte verschiedene Standflächen auf. Durch Kippen der Leuchte von einer Standfläche auf eine andere wird der eingebaute Quecksilberschalter in Tätigkeit gesetzt, wodurch unterschiedliche Leuchtgrade erzielbar werden. Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen kann die Glühbirne stets die gleiche Neigung beibehalten.
- Die Unterbringung des Quecksilberschalters und dessen Ausbildung ist nach der neuen Erfindung besonders raumsparend und baulich einfach durchgeführt.
- Zweckmäßig werden die Kontakte des Quecksilberschalters mit den im Inneren des Gehäuses angeordneten Widerständen oder Kondensatoren verbunden, die zur Veränderung der Lichtstärke dienen. Dieser Zweck kann auch dadurch erreicht. werden, daß die Glühlampe mehrere Glühfäden aufweist, die an die Kontakte des Quecksilberschalters geführt sind. Es können auch mehrere Glühlampen im Gehäuse vorgesehen sein, die einzeln oder gemeinsam zum Aufleuchten gebracht werden.
- Mit diesen verschiedenen Mitteln wird erreicht, daß durch eine Kippbewegung des Gehäuses von einer Standfläche auf eine andere das Erlöschen der Leuchte, die üblichb Leuchtkraft oder-_eine Teilbeleuc`Utüng erzielt wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Leuchte nach -der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i das Schaltschema der Anordnung mit der Darstellung eines durch die Schwerkraft wirkenden Schalters im Schnitt, Fig. z einen senkrechten Schnitt durch den Schalter nach Fig. i, Fig. 3 die Form eines Gehäuses mit der Anbringung des Schalters nach Fig. i und 2 in dem Gehäuse.
- Bei der dargestellten tragbaren Leuchte hat das verwendete Gehäuse die Form eines Rechtkants, z. B. eines Würfels (Fig. 3). Die Stirnfläche 9 ist durchleuchtend und kann beispielsweise mit einem durchscheinenden oder durchsichtigen Glas versehen sein. Die hintere Fläche trägt ein abnehmbares Stück mit verschiedenen zu der Einrichtung ,gehörigen Mitteln. Um die Darstellung zu-vereinfachen, ist in Fig. 3 lediglich der durch die Schwerkraft wirkende Schalter an der hinteren Fläche des Gehäuses eingezeichnet. Die übrigen, nichtgezeichneten Teile, nämlich die Glühbirne, der Kondensator und dieWiderstände, sind im Innern des Gehäuses untergebracht. Das.Gehäuse ist mit einer geeigneten Stromzuführung ausgerüstet. Das Gehäuse kann ohne Unterschied auf jeder seiner vier Mantelflächen io, 11, 12, 13 ruhen, von denen jede Fläche einer bestimmten Lage des Schalters entspricht.
- Der Schalter kann demnach vier verschiedene Lagen einnehmen, von denen eine der Ruhelage entspricht. Der durch die Schwerkraft wirkende Schalter besteht nach den Fig. i und 2 aus einer Kapsel i aus Isoliermaterial, z. B. Kunstharz, und wird durch eine Metallplatte 2 verschlossen. In dem so gebildeten Hohlraum kann ein Quecksilbertropfen 3 rollen, der zwischen der Platte -- und den jeweiligen Schaltstiften 4, 5, 6 eine elektrische Verbindung herstellt. Die Schaltstifte durchdringen den Umfang der Kapsel i und haben untereinander einen Abstand eines Viertelkreises. Jeder dieser Kontaktstifte kann durch den Quecksilbertropfen überdeckt werden, wenn das Gehäuse auf einer der entsprechenden drei Flächen ruht. -Die Platte 2 ist mit dem einen Zuleitungsdraht elektrisch verbunden. Der zweite Zuleitungsdraht führt zu der Glühbirne 7. Diese Birne ist andererseits mit jedem der Kontaktstifte-4, 5, 6 verbunden. Mit dem Kontaktstift 4 ist die Lampe unmittelbar verbunden, um eine volle Beleuchtung zu erzielen. Durch Zwischenschaltung des Kondensators 8 entsteht bei denKontaktstiften .s und 6 eine Teilbeleuchtung. Der durch die Schwerkraft wirkende Schalter ist an der hinteren Fläche des Gehäuses (Fig. 3) so befestigt, daß der Schraubstift 5 sich in der oberen vertikalen Lage befindet, wenn das Gehäuse auf seiner Oberfläche io auf irgendeiner Unterlage aufruht. In dieser Lage ist die Leuchte ausgeschaltet. Wenn man das Gehäuse so umlegt, daß es auf seiner Fläche i i aufruht, dann ist der Kontaktstift 6 mit dem Quecksilbertropfen 3 in Berührung, wodurch eine Teilbeleuchtung der Leuchte entsteht. Dasselbe ist der Fall, wenn das Gehäuse auf, seiner Fläche 12 aufruht. Wenn schließlich das. Gehäuse auf der Fläche 13 aufliegt, dann ist der Kontaktstift 4 mit dem Quecksilbertropfen 3 in Berührung, und man erhält die volle Leuchtkraft- der Leuchte.
- Es ist ersichtlich, daß man auch mehrere Kondensatoren benutzen könnte, um verschiedene Leuchtgrade zu erhalten. Man könnte auch die Kondensatoren durch Widerstände ersetzen, insbesondere bei der Anwendung von Gleichstrom. Kondensatoren sind dann vorzuziehen, wenn mit Wechselstrom gearbeitet wird.
- Man kann auch eine Leuchte verwenden, die zwei verschiedene Glühfäden mit unterschiedlicher Leuchtkraft aufweist, die durch- den einen oder durch den anderen Kontaktstift des durch Schwerkraft wirkenden Schalters unter Strom gesetzt werden. Diese Anordnung ist besonders dann zweckmäßig, wenn die Leuchte mit Gleichstrom gespeist wird.
- Bei einer Anordnung nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist e@ möglich, die Leuchte mit einem Reflektor auszurüsten. Die Leuchte mit oder ohne Reflektor, der Kondensator und der Schalter können mit der hinteren Fläche des Gehäuses fest verbunden werden.
- Diese Fläche kann außen die beiden Stromzuführungen aufnehmen und kann mit dem Knopf eines Zapfens oder irgendeiner anderen geeigneten Vorrichtung versehen sein, die es gestattet, den hinteren Teil von dem übrigen Teil des Gehäuses zu - trennen oder mit ihm fest zu verbinden. Auf diese Weise'kann man die verschiedenen Teile der Anordnung leicht verändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter und mit durch Neigen der Leuchte veränderbarer Lichtstärke, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtengehäuse die Form eines Vielkants aufweist, dessen Mantelflächen wahlweise als Standfläche dienen und von dessen beiden Stirnflächen die eine als Lichtaustrittsöffnung und die andere als Träger des Quecksilberschalters dient, welch letzterer durch einen teilweise mit Quecksilber gefüllten Hohlzylinder, dessen Achse mit der Längsachse des Rechtkants zusammenfällt, gebildet wird, und dessen eine Stromzuführung die eine elektrisch leitende Stirnfläche des Zylinders, die dauernd in Verbindung mit dem Quecksilber steht, bildet, während die andere Stromzuführung mehrere Kontakte aufweist, die jeweils um den Winkel, den zwei benachbarte Mantelflächen miteinander einschließen, versetzt, derart am Zylindermantel in das Innere des Hohlraums ragen, daß bei den möglichen Gehäuselagen jeweils ein anderer der Kontakte bzw. keiner mit dem Quecksilber in Berührung kommt. a. Leuchte nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses Widerstände angeordnet sind, die an die Kontakte des Quecksilberschalters geführt sind und zur Veränderung der Lichtstärke dienen. 3. Leuchte für Wechselstrom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses Kondensatoren angeordnet sind, die an die Kontakte des Quecksilberschalters geführt sind und zur Veränderung der Lichtstärke dienen. 4.. Leuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühlampe mehrere Glühfäden aufweist, die an die Kontakte des Quecksilberschalters geführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL82820D Expired DE617082C (de) | 1932-01-09 | 1933-01-03 | Elektrische Leuchte mit eingebautem Quecksilberschalter |
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| DE (1) | DE617082C (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3161738A (en) * | 1960-05-05 | 1964-12-15 | William D Hall | Switch adapted to rest on a table or other flat surface |
-
1933
- 1933-01-03 DE DEL82820D patent/DE617082C/de not_active Expired
- 1933-01-09 GB GB700/33A patent/GB392488A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3161738A (en) * | 1960-05-05 | 1964-12-15 | William D Hall | Switch adapted to rest on a table or other flat surface |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB392488A (en) | 1933-05-18 |
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