<Desc/Clms Page number 1>
Lampe mit mehreren Glühfäden.
EMI1.1
Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Glühlampe, in deren Birne mehrere Leuchtfäden angeordnet sind, die je nach Schaltung einzeln oder gemeinsam zur Wirkung gelangen und die Leucht- kraft der Lampe abzuändern gestatten.
Es sind bereits solche Lampenkonstruktionen bekannt, bei welchen die Glühfäden an besondere
Kontaktstellen des Sockels herausgeführt werden und die Steuerung von aussen erfolgt. Weiters sind Lampen bekannt, bei welchen die Umschaltung bzw. Einschaltung der Glühfäden wohl durch am Lampensockel selbst angeordnete Kontaktorgane erfolgt, welche jedoch ein Entfernen der Lampe aus der Fassung bedingen. Gemäss der Erfindung weist die Lampe ein von aussen einstellbares, am Lampensockel angeordnetes Kontaktorgan auf, das mit den Kontakten des Lampensockels derart leitend verbunden ist, dass die Glühdrähte wahlweise durch Fernschaltung oder durch Betätigung des Kontaktorganes beliebig geschaltet werden können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 stellt die Grundform einer Lampe gemäss der Erfindung dar, die Fig. 2 und 3 zeigen eine fertig montierte Lampe in Seitenansicht und Grundriss, die Fig. 4 zeigt die Ausbildung des Kontaktorganes und Fig. 5 zeigt die Lampenfassung.
1 und 2 sind die in der Birne 3 angeordneten Glühfäden, deren eines Ende mit dem Kontaktknopf 4 verbunden ist, während das andere Ende des Fadens 1 mit einem Kontaktring 5 zwischen dem Isolierteil 8 und dem Isolierteil 9 des Sockels verbunden ist. Das Ende des Fadens 2 ist bei 6 mit dem Gewindeteil 7 des Sockels verbunden. Die Fassung, in die die Lampe eingeschraubt wird, weist dementsprechend drei Kontakte auf, u. zw. den üblichen mittleren 10, der mit dem Knopf 4 zusammenwirkt, dem Gewindekontakt 12, der mit dem Gewinde 7 zusammenwirkt, und einen dritten Kontakt 11, der mit dem Kontaktring 5 zum Kontaktschluss gelangt, und der mittels Isolierrosetten 1 : 3 und einem Schräubchen 14 isoliert an der Fassung befestigt ist.
Die Zunge 11 gelangt durch die Öffnung 15 der Fassung hindurch mit dem Ring 5 zum Kontaktschluss. 10', 11'und 12'sind die entsprechenden Zuleitungen. Je nach Schaltung können die Fäden parallel, in Serien- oder in Serienparallelschaltung (bei mehr als zwei Fäden) gelegt werden, wodurch verschiedene Leuchtstärken der Lampe erzielt werden.
Um nun die Glühfäden der Lampe nicht nur durch Fernsehaltung, sondern auch unmittelbar von der Lampe aus steuern zu können, ist bei der in den Fig. 2-4 dargestellten Ausführungsform ein Halsring 21 angeordnet, der gegen das Gewinde 7 isoliert ist oder aus Isoliermaterial besteht und zwei voneinander isolierte Kontakte 16 und 17 aufweist, die mit dem Gewinde 7 bzw. dem Kontaktring 5 elektrisch verbunden sind. Hieraus ergibt sich, dass der Ring 21 aus einem Stück mit dem Gewinde 7 hergestellt werden kann und der Kontakt 17 auf dem Ring 21 befestigt werden kann. Den Hals 21 umgreift ein elastischer Reifen 18 mit geringer Reibung, der aussen und, falls Hals 21 und Gewinde 7 aus einem Stück sind, auch innen isoliert ist.
Bei 22 ist der Ring unterbrochen, u. zw. auf eine grössere Entfernung als
EMI1.2
selbe Fassung (Fig. 5) eingeschraubt werden, wie die in Fig. 1 dargestellte. An Stelle der Fernschaltung kann man nun mittels des Ringes 18 schalten, indem man diesen derart verschwenkt, dass er zum Kontakt mit den Kontaktpunkten 16 und 17 gelangt.
Die Anzahl der Fäden ist natürlich beliebig gross. Ebenso kann man bei Lampen mit Bajonettanschluss den Ring 5 durch eines der beiden Isolierstücke ersetzen, die sich am Kopf der Lampe befinden, während das zweite Isolierstück den Mittelkontakt -1 ersetzt. Weiters kann der Ring 18 noch durch einen vollständigen, keine Unterbrechung aufweisenden Isolierring abgedeckt werden.