DE52604C - Schlagwerk mit vom Gehwerk geregeltem Lauf - Google Patents

Schlagwerk mit vom Gehwerk geregeltem Lauf

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DE52604C
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Germany
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striking
movement
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striking mechanism
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Application number
DENDAT52604D
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A. HUMMEL in Freiburg, Baden
Publication of DE52604C publication Critical patent/DE52604C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1889 ab.
Der Unterschied des von mir erfundenen vereinfachten Schlagwerkes gegenüber den sonstigen besteht darin, dafs dessen Ablauf nicht wie gewöhnlich gehemmt wird, sondern dafs das Schlagwerk mit dem Gehwerk in eigenartiger Weise verbünden ist und durch dieses in seinem Ablauf angehalten und geregelt wird.
Das Schlagrad α steht mit dem Trieb B, Fig. i, im Eingriff. An der Welle des Triebes B befindet sich ein Anhaltearm i. E ist ein Trieb des Gehwerkes. Durch das Gewicht oder die Feder wird das Rad α und mit demselben der Trieb B sammt dem Anhältearm in der Richtung des Pfeiles in Bewegung gesetzt. Da jedoch der Anhaltearm i in den Trieb E eingreift, so kann die Umdrehung desselben nicht willkürlich erfolgen, sondern es legt sich der vom Räderwerk getriebene Anhaltearm i an einen Zahn des Triebes E, und kann diesen Trieb erst wieder verlassen und sich weiter drehen, wenn der Trieb E so weit vorgerückt ist, dafs der Anhaltearm i von dem von ihm jeweils berührten Triebstab (Zahn) abgleitet.
Die Aus- und Einlösung des Schlagwerkes ist folgende:
An der Welle des Triebes B befindet sich ein Rad C mit Verzahnung, welches in das Getriebe des Windflügels D eingreift. An dem "Rad C ist, wie bei allen Schlagwerken, ein Seitenstift F angebracht. Ferner befindet sich ein Hebel G zwischen den beiden Platinen des Uhrwerkes, der durch die vordere Platine verlängert ist. Ebenso ist die sogen. Warnung (Auslösung) H vorhanden, welche aufserhalb der vorderen Platine auf der Zeigerwerkseite angebracht ist. Das eine Ende bildet einen Winkel und geht durch die Platine, in welcher ein länglicher Einschnitt angebracht ist, durch. Im Ruhezustande legt sich der Seitenstift F an den Hebel G. ■ "
Das Minutenrad K des Zeigerwerkes hat einen Auslösungsstift L.
Wie in Fig. 2 ersichtlich, hat sich der Stift L so weit gedreht, dafs er die Auslösung gehoben hat, wodurch der Stift F freigeworden ist, und die sogen. Warnung erfolgt. Der Windflügel D hat sich also von der Stellung aus, die er in Fig. 1 einnimmt, so weit gedreht, dafs der Stift M, Fig. 2, sich an die Auslösung, welche durch die vordere Platine hindurchgeht, anlegte. Bei weiterem Vorrücken des Stiftes L fällt der Auslösungsarm H zurück in die Ruhelage und der Windflügel wird frei, so dafs das Räderwerk laufen kann, bis, nachdem die Stundenzahl geschlagen, der Hebel G wieder einfällt.
Im Ruhezustande nimmt der Anhaltearm i die in Fig. 1 ersichtliche Stellung ein. Nach der Auslösung ist der Arm i etwas vorgerückt, wie in Fig. 2.
Ebensogut wie die vorstehende Art der Aus- und Einlösung kann auch die bei Rechenschlagwerken gebräuchliche verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein in seinem Lauf durch das Gehwerk in der Weise geregeltes Schlagwerk, dafs die Hemmung durch Anhaltearme gebildet wird, welche sich auf der Welle eines Schlagrades befinden und mit ihrem äufseren Ende zeitweise in die Zähne eines vom Gehwerk in Bewegung gesetzten Triebrades eingreifen.
DENDAT52604D Schlagwerk mit vom Gehwerk geregeltem Lauf Expired - Lifetime DE52604C (de)

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