DE523261C - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Kohlen und anderen Produkten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Kohlen und anderen Produkten

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DE523261C
DE523261C DES81541D DES0081541D DE523261C DE 523261 C DE523261 C DE 523261C DE S81541 D DES81541 D DE S81541D DE S0081541 D DES0081541 D DE S0081541D DE 523261 C DE523261 C DE 523261C
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DES81541D
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DOUGREE MARIHAYE SA
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DOUGREE MARIHAYE SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/44Application of particular media therefor
    • B03B5/447Application of particular media therefor recovery of heavy media
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Trennverfahren nach dem Schwimmprinzip mit Schwereflüssigkeiten. Das Verfahren weist Verbesserungen auf, die es dadurch so wirtschaftlich wie möglich gestalten, daß die Verluste der angewandten Schwerelösung vermindert werden.
Die Schwerelösung kann mittels löslicher oder geschmolzener Salze hergestellt werden. Es ist bekannt, zahlreiche Verbindungen dazu zu benutzen, z. B. Calciumchlorid, Bromide des Arsens oder Zinns, Tetrachlorkohlenstoff usw.
Um die Verluste dieser Stoffe zu vermindem, sind verschiedene Methoden zur Wiedergewinnung bekannt:
1. Auswaschen der getrennten Produkte, welche mit der Trennflüssigkeit getränkt sind, durch ein geeignetes Lösungsmittel und Wiedergewinnung des Salzes durch Eindampfen der Waschwässer.
2. Verdrängen der Trennflüssigkeit durch ein Lösungsmittel, welches dann zur getrennten Wiedergewinnung der angewandten Produkte, Flüssigkeit und Lösungsmittel, destilliert wird.
3. Wiedergewinnung der Trennflüssigkeit durch eine Verdampfung, welche eine Destillation bewirkt.
4. Vorhergehende Benetzung der Trennungsprodukte mittels weniger konzentrierter Lösungen von Salzen geringerer spezifischer Gewichte als das Trennsalz, Waschen nach der Trennung und Eindampfen der Waschwässer, um sie auf eine brauchbare Dichte in einen neuen Kreislauf zu bringen.
5. Es ist endlich bekannt, das zu behandelnde Produkt durch Lösungen wachsender Dichte derart hindurchzuschicken, daß durch jede Lösung die entsprechenden Bestandteile geringerer Dichte ausgeschieden werden.
Diese Verfahren sind umständlich, weil sie Mischungen schwer trennbarer Salze erzeugen und einen erheblichen Wärmeaufwand zur Verdampfung der Waschwässer sowie zur Trennung oder Destillation der wiederzugewinnenden Produkte bedingen.
Die zur praktischen Ausführung dieser Verfahren bekannten Apparaturen bestehen in Eimerketten, Abstreichmessern, Förderschnecken usw., welche komplizierte Apparate darstellen und nicht in den vorgeschlagenen Lösungen ohne eine erhebliche Abnutzung und Korrosion arbeiten können.
Außerdem rühren diese Apparate mehr oder weniger energisch die Flüssigkeit, in welcher die Trennung vonstatten gehen soll, um, obwohl diese Trennung nur in einer möglichst ruhigen Umgebung vor sich gehen kann.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung des Verlustes an
Scheideflüssigkeit bei Aufbereitungen unter Verwendung stufenweise im spezifischen Gewicht zunehmender Schwerefmssigkeiten das Aufbereitungsgut mit in geschlossenem Kreislauf fließenden Hilfslösungen der Trennflüssigkeit behandelt wird, und zwar wird es vor der eigentlichen Scheidung in der Reihenfolge des steigenden spezifischen Gewichts der Hilfslösungen, nach der Trennung in der ίο Reihenfolge ihres fallenden spezifischen Gewichts damit benetzt.
Das Produkt wird nach einer vorhergehenden Schlämmung mit reinem Wasser nacheinander mittels der Hilfslösungen behandelt, und zwar in der Reihenfolge ihrer steigenden spezifischen Gewichte. Nach jeder Behandlung läßt man die Körner abtropfen, damit möglichst nur ein Minimum der Lösung an den Körnern haftenbleibt. Indem sich die Lösungen so gegenseitig verdrängen, gelangt das zu behandelnde Produkt zur Trennlösung benetzt mit einer Lösung, deren Dichte der Trennlösung nahe kommt, und das zu trennende Produkt wird durch die anhaftende Lösung bei der Mischung mit der Trennlösung die Dichte derselben nur sehr wenig herabsetzen.
Da die Trennung bei einer durch den Grad der zu erlangenden Reinheit bestimmten Dichte stattfinden muß, wird eine Richtigstellung der Dichte der Trennflüssigkeit leicht durch eine schwache Zugabe konzentrierter Lösung zu bewerkstelligen sein.
Nachdem die Trennung in Ruhe vor sich gegangen ist, werden die getrennten Produkte wieder durch dieselben Hilfslösungen hindurchgeschickt, von denen vor der Trennung die Rede gewesen ist, jedoch in der Reihenfolge ihrer fallenden spezifischen Gewichte, um auf den benetzten Körnern die dichteren Lösungen durch die schwächer und schwächer werdenden zu ersetzen. Man beendigt das Verfahren durch eine Waschung mit Wasser, welches die letzte sehr schwache Lösung beseitigt.
Jeder Behandlung mit den einzelnen Hilfslösungen folgt ein möglichst vollständiges Abtropfen.
Die Hilfslösungen sind bei der Vorbehandlung des zu trennenden Produktes schwächer geworden. Sie werden durch die Waschung der getrennten Produkte wieder angereichert und erhalten so wieder ihre ursprüngliche Dichte. Sie sind dann bereit, wieder angewandt zu werden und kreisen auch in den Apparaten in geschlossenem Kreislauf, nachdem sie am Ende jedes Umlaufs ihre LTrsprungsdichte wieder angenommen haben.
Die zur Durchführung des Prozesses notwendige Apparatur besteht in einer Reihe von an sich bekannten Abtropfgeräten (Schütteltischen, Lochfiltern, Zentrifugalseparatoren oder ähnlichen Entwässerungsvorrichtungen), welche in ununterbrochener oder unterbrochener Folge das zu behandelnde Produkt aufnehmen, welches bis zur völligen Benetzung mit Hilfslösung behandelt wird. Der Benetzung folgt ein möglichst vollständiges Abtropfen.
Das Produkt tritt dann in einen ähnlichen Apparat, welchen eine dichtere Lösung durchläuft usf., bis daß das Produkt beim Separator anlangt.
Beim Verlassen desselben treten die getrennten Produkte in zwei Reihen identischer Apparate (die eine für die reinen Produkte, die andere für die Rückstände) ein, wo sie durch die Zwischenlösungen, welche von der Vorbereitung kommen, gewaschen werden, jedoch in der Reihenfolge der fallenden Dichten. Die abgetropften Lösungen werden durch Pumpen aufgesogen und in die Behälter zurückgepumpt, von wo sie ihren Umlauf wieder beginnen.
Auf der schematischen Zeichnung sind die notwendigen Einzelheiten angegeben. Der beispielsweise gewählte Apparatetyp ist ein Schütteltisch.
4 ist ein kalibriertes Sieb.
5 ist ein Entschlammungstrichter.
6 ist ein Verteiler, der das zu behandelnde Produkt auf einen Tisch verteilt, welcher zuerst mit klarem Wasser bespült wird, welches abtropft, sodann mit der ersten Lösung (von geringer Dichte).
ja ist ein Schütteltisch zur Vorbehandlung, auf welchem das Aufbereitungsgut der Reihe nach mit Lösungen von schwacher, mittlerer und starker Dichte benetzt wird, und die dann in die getrennten Behälter i2t, I23 und 12, abtropfen.
8 ist der Separator, bei dem S1 eine Walzenfördervorrichtung, 8„ eine Kratzerkette,
S3 eine Entleerungshebervorrichtung,
S1 die Überlaufschwelle der reinen Produkte sind.
7& sind die Schütteltische, auf denen die getrennten Produkte mit den Lösungen starker, mittlerer und schwacher Dichte aus den Behältern i23 und 12., und I2X behandelt werden.
Am Ende des Tisches Jb beendigt eine Waschung mit heißem Wasser die Behandlung, und die Produkte fallen in die Trich- 1 igten 1.
Die Lösungen werden durch die Pumpen 9 aus den Behältern 13.,, 13., und 13^ welche sie aufgenommen haben, in die Zufuhrbassins für die Vorbereitungsbehandlung zurückgepumpt.
Die Trennlösung, d. h. die Normallösung, wird vom Behälter 13^ aufgenommen und von
ihm in einen Sonderbehälter gepumpt, von dem er in den Separator zurückgelangt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    5
    I. Verfahren zur Trennung von Kohlen und Verringerung des Verlustes an Scheideflüssigkeit unter Verwendung stufenweis im spezifischen Gewicht zunehmender Schwereflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbereitungsgut vor der eigentlichen Scheidung mit in geschlossenem Kreislauf fließenden Hilfslösungen der Trennflüssigkeit in der Reihenfolge ihres steigenden spezifischen Gewichtes und daß die einzelnen Aufbereitungserzeugnisse nach der Trennung in der Reihenfolge ihres fallenden spezifischen Gewichtes damit benetzt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung von an sich bekannten Abtropfschütteltischen, Vakuumfiltern, Zentrifugen o. dgl. Entwässerungsvorrichtungen für jede der einzelnen Be- netzungsflüssigkeiten verschiedener mittlerer Dichte vor und hinter der eigentlichen Trennvorrichtung zur Rückgewinnung der einzelnen Hilfslösungen, die von den Vorbehandlungsapparaten den Apparaten zur Nachbehandlung und von dort wieder zur Vorbehandlung fließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES81541D 1927-08-09 1927-09-08 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Kohlen und anderen Produkten Expired DE523261C (de)

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FR523261X 1927-08-09

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DE (1) DE523261C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743647C (de) * 1938-03-24 1944-08-28 Paul Rzezacz Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Mineralien mittels Schwertruebe
DE743977C (de) * 1938-08-20 1944-11-16 Foerderanlagen Ernst Heckel M Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertruebe
DE763801C (de) * 1935-12-15 1953-08-31 Fried Krupp A G Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Kohlen, Erzen und sonstigen festen Stoffen verschiedener Wichte

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DE743647C (de) * 1938-03-24 1944-08-28 Paul Rzezacz Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Mineralien mittels Schwertruebe
DE743977C (de) * 1938-08-20 1944-11-16 Foerderanlagen Ernst Heckel M Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertruebe

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