DE743977C - Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertruebe - Google Patents

Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertruebe

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DE743977C
DE743977C DEG98490D DEG0098490D DE743977C DE 743977 C DE743977 C DE 743977C DE G98490 D DEG98490 D DE G98490D DE G0098490 D DEG0098490 D DE G0098490D DE 743977 C DE743977 C DE 743977C
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DE
Germany
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beet
separation
heavy
bath
coal
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Expired
Application number
DEG98490D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Truempelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Foerderanlagen Ernst Heckel mbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/36Devices therefor, other than using centrifugal force
    • B03B5/38Devices therefor, other than using centrifugal force of conical receptacle type

Landscapes

  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertrübe Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen mit unterschiedlicher Wichte in einer leicht entmischbaren Schwertrübe, bei dem eine Entnahme von Schwertrübe am Boden des Trennbades und eine Wiederaufgabe derselben auf das Trennbad erfolgt sowie der Austrag der Schwimm- und Sinkgüter durch Förderer bewirkt wird. Ein solches Verfahren ist bereits :bekannt.
  • Das 'Neue der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß am Boden des Trennbehälters lediglich Schwertrübe aus den unteren Radschichten derart abgesaugt, in unveränderter Zusammensetzung auf einen begrenzten Teil des Trennbades gleichmäßig verteilt, eine Zone hoher Wichte bildend, wieder aufgegeben und nur in der _ oberen Badschicht eine regelbare, nach dem Austrag für das leichte Gut hin gerichtete Strömung derart erzeugt wird, daß die Wichte der anschließenden Trennzonen durch fortschreitende Entmischung der Schwertrübe abnimmt, aus .denen ,der Austrag der einzelnen Erzeugnisse getrennt voneinander erfolgt.
  • Durch dieses .Verfahren wird eine wesentlich bessere Trennung des Gutgemisches nach seiner Wichte erreicht als mit anderen bekannten Aufbereitungsverfahren, weil sich im Trennbad unter dem Einfluß der verschiedenen Strömungen Zonen unterschiedlicher Wichte bilden und die Gutteile sich zwangsläufig nach den ihrer Wichte-entsprechenden Zonen in Bewegung setzen müssen. Dadurch ist die Aufteilung des Gutgemisches in drei und mehr unterschiedliche Gutsorten möglich. Außerdem kann damit durch wahlweises Verschieben der Fördermittel innerhalb der Austragzonen eine weitere Trennung des Gutes, z. B. in aschenarme und aschenreiche Kohle, erzielt werden.
  • Es sind bereits Aufbereitungsverfahren bekannt, bei «-elchen Schwertrübe aus dem unteren Teil des Trennbades entnommen und unterhalb seines Radspiegels wieder aufgegeben wird. Bei diesen bekannten Verfahren
    «-erden aber Aufbereitungsbäder mit gleich-
    ')leibender Wichte verwendet und die Erzeu-
    gung einer auf- und abwärts gerichteten Strd-
    inun- im Trennbad erstrebt. Eine zonen-
    mäßige Unterteilung der Schwertrübe zur
    Gewinnung von drei oder mehreren unter-
    schiedlichen Gutsorten ist damit nicht möglich.
    Es ist auch bekannt, die wiederaufgegebene
    Schwertrübe von mehreren -Stellen, z. B. ;ins
    @ erschiedenen Siebdurchläufen, in unter-
    schiedlicher Beschaffenheit aufzufangen und
    dein "Trennbad an einer vor der Aufgabevor-
    richtung des Gutgemisches gelegenen Stelle
    wieder zuzuführen. Dieses Verfahren erfor-
    dert jedoch eine dauernde, umständliche LTber-
    wachung der Wichte.
    13)ekannt ist ferner, in der oberen Schicht
    des Schwerflüssigkeitsbades durch das Mund-
    -,tiick eines Pumpenzylinders eine Strömung
    zti erzeugen, durch die das Schwinnngut Wei-
    tergetrieben wird. Bei diesem bekannten Ver-
    fahren wird jedoch das Gut durch ein Pendel-
    becherwerk an der eitreu Seite des Trennbades
    aufgegeben und ein Teil desselben von dem
    deichen Fördermittel an der anderen Seite
    ,les Aufbereitungsbehälters wieder aufgefan-
    gen und weitergefördert. Die Strömung soll
    liier also hauptsächlich zur Ersparung eines
    zweiten Fördermittels dienen.
    Auch andere bekannte Aufbereitungsver-
    fahren, bei welchen beispielsweise mehrere
    Schwertrüheströnie unterschiedlicher Wichte
    durch ein Aufbereitungsbad ,geführt oder
    mehrere Aufbereitungsbäder mit Schwertrübe
    unterschiedlicher Wichte hintereinanderge-
    schaltet werden, ermöglichen keine so weit-
    gehende Trennung von kohle und ähnlichen
    Gut-ernischen innerhalb eines Aufbereitungs-
    hades wie das der Erfindung zugrunde lie-
    "ende Verfahren.
    In der Zeichnung ist eine zur Ausübung
    des Verfahrens geeignete Vorrichtung bei-
    spielsweise dargestellt.
    Der Aufbereitungsbehälter a. enthält eine
    Kitts Mineralgut und Wasser zusaminenge-
    setzte, im Ruhestand sich leicht entmischende
    Schwertrübe mit einer Wichte von beispiels-
    Weise i,g. Diese Wichte, die zur Abscheidung
    der Berge aus den Rohkohlen geeignet ist, soll
    e rfindungsgeinäß in verschiedenen Teilen des
    Aufbereitungsbehälters geändert werden, so
    ,1a1.1 mehrere Schwerflüssigkeitszonen uittet--
    scbied@ic@er Wichte entstehen, in welchen das
    aufzubereitende Gutgemisch in mehrere seiner
    Wichte entsprechende Gutsorten, "!.. 13.
    Mittelgut und Berge, getrennt wird und
    diese Gutsorten getrennt au: dein Schwer-
    ilüssigkeitsbad ausgetragen werden.
    Die zonenmällige Unterteilung des Aufl>e-
    ruitun"si)ades erfolgt erfindun@sg@inäl.l durch
    Absaugen der Tritbe vom Boden des Behäl-
    ters mittels der Pumpe d und durch gleich-
    mäßige Verteilung der abgesaugten Trübe
    über einen begrenzten Teil der Bartoberfläche
    mittels riner Verteilungsvorrichtung c. Die
    Wirkung dieser Mittel wird außerdem in be-
    kannter Weise unterstützt durch eine in der
    oberen Trennbadschicht erzeugte @vaagerechte
    Strömung, die von einem Ströniungserzeti-
    ger e, z. B. einer Flü-elschraube, hervor-erit-
    fen werden kann.
    Durch das ununterbrochene Absaugen der
    Trübe vorn Boden des Aufbereitungsbehälters
    bei gleichzeitiger Aufgabe der abgesaugten
    unveränderten Trübe auf einem begrenzten
    Teil der Badoberfläche entstehen in der obe-
    ren Badschicht wesentliche W'ichteunter-
    schiede.
    Unterhalb der @'erteilungsv"rrichtung c (in
    der Zone 1) bleibt die WVichte im Behälte r un-
    verändert, beispielsweise r.9. In der nicht
    unter der NTerteilungsvorriclititng befindlichen
    Badschicht nimmt sie dagegen nach dein ent-
    gegengesetzten Ende des Trennbades zu, in-
    folge der natürlichen 1,-,iittnischun- des -Mine-
    ralgutes schnell ab, weil dieser natiirl:clie
    Vorgang nicht durch Aufgabe von Gut itültc-
    rer Wichte wie in Zone I ausgeglichen wird.
    \achdeni rlie Schwertrübe durch die SatiT-
    punipe (l in Umlauf gebracht und die ge-
    wünschte zonenmäßige Unterteilung des Ba-
    fles erreicht ist, wird das aufzubereitende Gut
    über die Aufgabeschurre h in #las Treniiliafl
    r?ugeführt.
    Die Gutstücke hofier Wichte (in der Zeich-
    nung umrandet) sinken min unterhalb der
    Aufgabestelle in der Zone I ab und gelangen
    dabei in den Bereich des Sinkgutaustragfiir-
    derers t. der sie nach außen bringt.
    Das \Iittelgtit (in der Zeichnung schwarz
    und umrandet dargestellt) wird von der Strö-
    inung weitergetrieben und sinkt dabei in der
    Zone 1I auf den Mittelgutaustragförderer ;.
    Das Schwimmgut dagegen (in der Zeich-
    nun- schwarz dargestellt) treibt an der Ober-
    fläche weiter. Es wird von dein Firderer h
    aufgenommen und von ihm-ausgetragen.
    Alle Austragmittel können walil@i-eisu ver-
    schoben Werden, so daß sie jeweils dort ein-
    setzbar sind, wo das auszutragende Gut in
    einer bestimmten Beschaffenheit anfällt.
    Die wahlweise Einstellung der Austrag-
    mittel h und g hat bei der Ilohleaufbereitung
    dr:i grollen Vorteil. rlaß die Trenngrenze zwi-
    schen hohle und Mittelgut einerseits und
    Mittelgut und Bergen andererseits dttrcli ein-
    faches Verschieb°it der Austragförderer lt
    und - ir;lerzeit geändert werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. V.rfahren zum Aufl)ereiten von Is;)hle und anderen Gutgemischen finit
    unterschiedlicher Wichte in einer leicht entmischbaren Schwertrübe, bei welchem eine Entnahme von Schwertrübe am Boden des Trennbades und eine Wiederaufgabe derselben auf .das Trennbad erfolgt sowie der Austrag der Schwimm- und Sinkgüter durch Förderer bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Trennbehälters lediglich Schwertrübe aus den unteren Badschichten derart abgesaugt, in unveränderter Zusammensetzung auf einen begrenzten Teil des Trennbades (Zone I) gleichmäßig darüber verteilt, eine Zone hoher Wichte bildend, wieder aufgegeben und nur in der oberen Radschicht eine regelbare, nach dem Austrag für das leichte Gut hin gerichtete Strömung derart erzeugt wird, daß die Wichte deranschließenden Trennzonen durch fortschreitende Entmischung der Schwertrübe abnimmt, aus denen der Austrag der einzelnen Erzeu,gtrisse getrennt voneinander erfolgt.
  2. 2. Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenngrenze für Kohle, Verwachsenes und. Berge durch Verschieben der Austragmittel in den Zonen wechseln-,der Wichte geregelt wird. Zur Abgrenzung des Anmeldwigsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 285 133, 3.-l0 358, 523261., 6I7 oi2, 62o885, 661 897; französische Patentschriften . Nr. 797 079, 801 277, 827 311; schweizerische Patentschrift , Nr. 86 298; USA.- - . - 2 026 343; britische - - 45I402; Werbeblatt von Humboldt-Deutzmotoren A.-G. Köln, »Aufbereitung im Fr:eigut- scheider« D 323/2, Ido. 7. 38.
DEG98490D 1938-08-20 1938-08-20 Verfahren zum Aufbereiten von Kohle und anderen Gutgemischen in einer leicht entmischbaren Schwertruebe Expired DE743977C (de)

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