DE549416C - Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile mit rostartigem Setzguttraeger - Google Patents

Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile mit rostartigem Setzguttraeger

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DE549416C
DE549416C DEC41923D DEC0041923D DE549416C DE 549416 C DE549416 C DE 549416C DE C41923 D DEC41923 D DE C41923D DE C0041923 D DEC0041923 D DE C0041923D DE 549416 C DE549416 C DE 549416C
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mountain parts
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DEC41923D
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KONSTANTIN CHARTSCHENKO
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KONSTANTIN CHARTSCHENKO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile mit rostartigem Setzgutträger Zum Abscheiden flacher Bergeteile aus Kohle oder sonstigen Mineralien sind Setzmaschinen mit rostartigem Setzgutträger bekannt, bei denen das Gut dem rostartigen Setzgutträger von oben oder von einer Seite aus zugeführt wird und der Rost von unten mit Wasser durchspült wird, und zwar vorzugsweise pulsierend. Das Mischgut ordnet sich hierbei entsprechend seinem spezifischen Gewicht derart, daß die schwereren Bergeteile sich unten auf dem Rost absetzen und entweder durch diesen hindurchgleiten oder am unteren Ende eines schräg liegenden Rostes abgezogen werden können, während die leichteren Kohleteile o. dgl. sich darüberlagern und entweder durch höher gelegene Abzugsöffnungen abgezogen werden oder durch einen Überlauf weiterbefördert werden können. Die Roststäbe der Setzgutträger haben dabei u. a. entweder rechteckigen oder dreieckigen oder auch halbrunden Querschnitt.
  • Bekannt sind ferner auch zum Abscheiden flacher Bergeteile aus Kohlen oder sonstigen Mineralien dienende, mit oder ohne Waschwasser benutzte Schüttelrinnen, die im Boden nach oben im wesentlichen in Richtung des Gutstromes bzw. schräg zu ihm gerichtete Schlitze enthalten, so daß beim hin und her gehenden Rütteln der Rinne in Richtung des Gutstromes die flachen Bergeteile entgegen der Gutstromrichtung durch die Schlitze hindurchfallen. Es sind ferner Abscheiderinnen bekannt, die im Boden mit breiten Schlitzen und in diese teilweise hineinragenden Walzen versehen sind, die entgegen dem Gutstrom umlaufen und dadurch kleinere, flache Bergeteile, die auf dem Boden der Rinne gleiten, entgegen dem Gutstrom nach unten durch die Schlitze abführen.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile aus Kohle oder sonstigen Mineralien mit rostartigem Setzgutträger, und das Wesen derselben besteht in der Kombination eines Setzgutträgers aus mit aufrecht stehenden Rippen versehenen Roststäben von rautenartigem Querschnitt für die schweren, plattigen Berge mit daran anschließenden, im Boden der Überlaufrinne angeordneten, in bekannter Weise dem Gutstrom entgegengerichteten Durchlaßschlitzen für die leichteren, flachen Berge. Durch die mit aufrecht stehenden Rippen versehenen Roststäbe des Setzgutträgers werden insbesondere bei Anwendung eines pulsierend von unten durch den Setzgutträger hindurchtretenden Wasserstroms die plattenförmigen Bergeteile, die sich infolge ihres größeren spezifischen Gewichtes unterhalb der Kohlenteile anordnen, in Senkrechtlage gerichtet, so daß sie leicht entgegen dein Wasserstrom durch das Gitter gleiten können, während die Kohlenteile mit noch beigemischten leichteren, flachen Bergeteilen nach oben in die Überlaufrinne geschwemmt werden, in der sich dann die spezifisch schwereren Bergeteile wiederum am Boden der Rinne absetzen, so daß sie durch die dem Gutstrom entgegengerichteten Durchlaßschlitze aus dem Gutstrom ausgeschieden werden.
  • Durch diese Kombination wird eine nahezu vollständige Reinigung des Gutes von allen darin enthaltenen Beimengungen in einem einzigen .Arbeitsgang, also unter Ersparung von Zeit und Arbeit, insbesondere Transportarbeit, erreicht.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, indem dicht unterhalb der gegebenenfalls verstellbaren Schlitze in Strömungsrichtung umlaufende, an sich bekannte Förderwalzen tangential zu der oberhalb des Rinnenbodens liegenden Schlitzvorderkante derartig angeordnet sind, daß sie die auf dein Rinnenboden entlang gleitenden kleineren, flachen Bergeteile erfassen und nach unten abführen. Dadurch wird eine Verstopfung der Durchlaßschlitze der Überlaufrinne wirksam verhindert, indem die von den Förderwalzen erfaßten Bergeteile schnell nach unten abgeführt werden.
  • Zur weiteren Reinigung der Kohlen oder sonstigen Mineralien von leichten, schwimmfähigen Teilen, insbesondere Holzteilen, wird zweckmäßig im Anschluß an die Überlaufrinne noch ein an sich bekannter Sinkkasten angeordnet, aus dem die oben schwimmenden Teile durch einen Überlauf abgeführt werden, während die unten sich absetzenden Mineralien durch ein Förderwerk nach oben befördert werden.
  • Die Zeichnungen stellen ein Beispiel einer Kohlenreinigungsvorrichtung zur Ausübung des Verfahrens dar und geben wertvolle Einzelheiten. Es zeigen Abb. i einen Längsschnitt durch die Kohlenreinigungsvorrichtung nebst Fördervorrichtungen für die Kohlen und die ausgeschiedenen Beimengungen und einer Pumpe zur Erzeugung des Spülwasserstroms, Abb.2 einen O_uerschnitt durch den Rost und die Sinkbehälter für die Beimengungen, Abb. 3 eine Draufsicht auf die ganze Vorrichtung, Abb. ¢ einen Längsschnitt durch einen -Überlauf für das Kohlen- und Wassergemisch mit am Boden angeordneten Schlitzen und Abscheidewalzen für kleinere Beimengungen und Halbprodukte im vergrößerten Maßstabe.
  • Wie die Abb. i bis 3 zeigen, wird das ungereinigte Gut, Kohle o. dgl., durch ein Förderwerk i und ein Zuführungsrohr 2, dessen untere Öffnung durch einen Schieber 3 nach Bedarf geregelt werden kann, dem Rost ¢, dessen einzelne Roststäbe mit aufgesetzten senkrechten Rippen 5 versehen sind, von oben am oberen Ende des Rostes zugeführt. Der Rost besteht, wie Abb. i und 2 zeigen, aus Stäben von rhombischem, oben spitzwinkligem Querschnitt, welche nach dein unteren Ende der in schräger Ebene gelagerten Roststäbe zu schmaler werden, so daß die Spalte zwischen den einzelnen Roststäben nach unten hin breiter werden. Das Breiter--werden der Spalte nach dem unteren Ende zu kann auch mit Stäben von gleichförmigem Querschnitt dadurch erreicht werden, daß die Stäbe nicht parallel, sondern in bekannter Weise fächerförmig angeordnet werden. Der Zweck dieser Anordnung ist, daß die plattenförmigen Beimengungen beim Niedergleiten auf dem Rost zwischen den senkrechten Rippen 5 in senkrechte Lage gebracht und möglichst widerstandslos nach unten geleitet werden, bis die Spaltbreite genügt, um die Beimengungen hindurchgleiten zu lassen.
  • Der Rost .4 wird im wesentlichen von unten durch einen Wasserstrom, dessen Richtung nach oben und nach unten in bekannter Weise wechselt, durchströmt, so daß er die Beschickungsrichtung für die zu reinigenden Kohlen kreuzt. Hierbei wird die Aufwärtsgeschwindigkeit des Wasserstroms so geregelt, daß die spezifisch leichten Kohlen von dem Wasserstrom mit nach oben gerissen werden, während die schwereren, plattenförmigen Beimengungen nach dem Aufrichten in die senkrechte Lage durch den Rost 4 in den als Grobkornbehälter dienenden Sumpf 6 gleiten und die groben, schweren Beimengungen auf dem Rost q. nach unten rutschen, wo sie von Zeit zu Zeit oder fortlaufend durch einen durch Handrad 7 regelbaren Schieber S und einen Ableitungskanal 9 ebenfalls dem Sumpf 6 zugeführt werden.
  • Die Geschwindigkeit des Wasserstromes wird so groß gewählt, daß die Kohlenstücke nach oben mitgerissen werden und mit einer reichlichen Menge Wasser zu einem muldenförmigen Überlauf 9a gelangen, der einen schräg abfallenden und mit einem oder mehreren Schlitzen io versehenen Boden i i aufweist. Der Überlauf dient dazu, kleinere Beimengungen, insbesondere plattenförmige, die infolge ihres größeren spezifischen Gewichtes auf dem Boden entlang gleiten, während die Kohlen über ihnen lagern, durch die Schlitze von den Kohlen abzuscheiden.
  • Wie die Abb. 4. zeigt, sind die Schlitze zu diesem Zweck dem Wasserstrom schräg entgegengerichtet, und zwar so, daß die angeströmte Kante der Schlitzränder etwas hervorragt, um die auf dem Boden gleitenden Stücke besser zu erfassen. Um die Schlitze der Größe der Stücke anzupassen, sind die dem Wasserstrom entgegengerichteten Kanten des Bodens i i durch Exzenter 12, die durch Hebel 13, Stange 14. und Schraubentrieb 15, 16 bewegt werden können, in ihrer Höhe verstellbar.
  • Um ein Verstopfen der Schlitze durch die Beimengungen zu vermeiden und diese glatt nach unten abzuführen, sind in Pfeilrichtung durch eine Scheibe 22 und Zahnräder angetriebene Walzen 17 vorgesehen, die in die Spalte teilweise eingreifen und so die Beimengungen erfassen und durch den Kanal 18, i9 in den als Kleinkornbehälter dienenden Sumpf 2o nach unten abführen.
  • Von dem Überlauf 9 gelangt das Kohle-Wasser-Gemisch in einen Sinkschacht 23. in dem die Kohlen nach' unten in den Sumpf 2 sinken und von dort durch ein Fördenverk 25 einer umlaufenden Siebtrommel 26 zugeführt werden, in der sie in bekannter Weise nochinals durch eine vom Wasserbehälter 27 und von der Leitung 38 gespeiste Brausevorrichtung abgespült werden. Die Siebtrommel ist in bekannter Weise nach ihrem Ausgang zu konisch erweitert, so daß die Kohlen in ihr zum Ausgang rutschen.
  • In dem oberen Teil des Sinkschachtes 23 sammeln sich an der Wasseroberfläche die holzartigen und anderen leichten Beimengungen und schwimmen über die Oberkante der Trennwand 28 zwischen' den Schächten i8 und 23 in den Schacht 18 und werden hier durch das Überlaufrohr 29 nach außen abgeleitet. Die in den Sümpfen 6 und :2o gesammelten groben bzw. kleineren Beimengungen -,werden durch getrennte Förderwerke 3o bzw. 31 zur weiteren Verwendung bzw. Lagerung abgeleitet.
  • Der den Rost d. durchströmende pulsierende Wasserstrom wird in bekannter Weise durch einen Kolben 32 erzeugt, der das Wasser teilweise aus dem Sumpf 2o durch Rückschlagventile 33 und teilweise aus dem Sumpf 6 durch eine regelbare Öffnung 34. entnimmt. Die Öffnung 34 ist mit einem Schieber 35 versehen, der von Hand eingestellt werden kann. Da die Rückschlagv entile 33 kein Wasser zurückströmen lassen, wird die ge= samte acigesaugte Wassermenge beim Niedergang des Kolbens durch die Öffnung 34 in den Raum 6 und somit durch den Rost 4 gedrückt, während beim Saughub des Kolben eine geringere Wassermenge durch den Rost zurückgesaugt wird. Das Spülwasser läuft somit im wesentlichen von den Kolben durch die Räume 6, 9d, 18, i9 und -2o im Kreislauf, während andere geringere Wassermengen durch die Förderwerke 25, 30 und 31 und das L'berlaufrohr 29 abgeführt und gegebenenfalls nach Klärung wieder verwendet werden können.
  • Die Wasserversorgung geschieht vom Brunnen 36 durch eine Leitung 37 zum HochbehäIter 2,~ und durch Leitungen 38 und 39 zur Siebtrommel und zu-den Sinkschächten, ferner durch eine Leitung .4o für das von der Siebtrommel ablaufende Wasser nach dem Sinkschacht 18. In der Nähe der unteren Enden der Förderwerke 25, 30 und 31 sind in den Sinkschächten zweckniäßigerweise Ventile 41, .42 vorgesehen, die in bekannter Weise zum Ablassen von Schlamm aus den Sinkkästen dienen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile aus Kohle oder sonstigen Mineralien mit rostartigem Setzgutträger, gekennzeichnet durch die Kombination eines Setzgutträgers aus mit aufrecht stehenden Rippen (5) versehenen Roststäben (d.) von rautenar tigem Querschnitt für die größeren, plattigen Berge mit daran anschließenden, im Boden der überlaufrinne angeordneten, in bekannter Weise dem Gutstrom entgegengerichteten Durchlaßschlitzen für die kleineren, flachen Berge.
  2. 2. Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dicht unterhalb der gegebenenfalls verstellbaren Schlitze in Strömungsrichtung umlaufende, an sich bekannte Förderwalzen (17) tangential zu der oberhalb des Rinnenbodens liegenden Schlitzvorderkante derartig angeordnet sind, daß sie die auf dein Rinnenboden entlang gleitenden kleineren, flachen Bergeteile erfassen und nach unten abführen.
DEC41923D 1928-09-13 1928-09-13 Setzmaschine zum Abscheiden flacher Bergeteile mit rostartigem Setzguttraeger Expired DE549416C (de)

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