DE523085C - Elevatorkupplung - Google Patents

Elevatorkupplung

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DE523085C
DE523085C DE1929523085D DE523085DD DE523085C DE 523085 C DE523085 C DE 523085C DE 1929523085 D DE1929523085 D DE 1929523085D DE 523085D D DE523085D D DE 523085DD DE 523085 C DE523085 C DE 523085C
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DE
Germany
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belt
clutch
lever
pawls
pulley
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Expired
Application number
DE1929523085D
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RUDOLF JUNGNITSCH
Original Assignee
RUDOLF JUNGNITSCH
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Publication date
Application filed by RUDOLF JUNGNITSCH filed Critical RUDOLF JUNGNITSCH
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Publication of DE523085C publication Critical patent/DE523085C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2811/00Indexing codes relating to common features for more than one conveyor kind or type
    • B65G2811/09Driving means for the conveyors
    • B65G2811/091Driving means for the conveyors the conveyor type being irrelevant
    • B65G2811/093Control means for automatic stop, start or warning variation during conveying operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Elevatorkupplung Selbsttätige mechanische Ausrückvorrichtungen für Elevatoren, welche Brand und Unfälle verhüten, sind bekannt. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Wirkung dadurch erreicht, daß ein Ausrücker den Antriebsriemen von einer Fest- auf eine Losscheibe rückt, oder dadurch, daß die Gurtscheibe als Zahnkupplung ausgeführt ist, welche durch Hebel und an dem Gurt befindliche feste Widerlager ausgerückt wird. Bei der erst genannten Art wird die Zuverlässigkeit dadurch beeinträchtigt, daß zu viele Teile vorhanden sind und daß die Kupplung durch den geringen natürlichen Gurtschlupf sehr oft ganz unnötig ausgerückt wird. So ist ein wirtschaftliches Arbeiten nicht möglich. Bei der zweiten Art verursachen die über den Gurt und Scheibenrand ragenden Widerlager viel Störung, da sie oft an dem Gehäuse kratzen und hängenbleiben. Außerdem ist auch das Einrücken schwierig und bei nicht genügender Vorsicht sehr gefährlich. Ein sehr großer Nachteil bei allen schon bekannten Vorrichtungen ist der, daß die treibende Welle stillgesetzt wird oder stillgesetzt werden muß.
  • Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen besteht die Neuheit der vorliegenden Erfindung darin, daß die Gurtscheibe als zweiteilige Reibungskupplung ausgebildet ist, welche sich bei drehender Welle ein- und ausrücken läßt, so daß mit einer einzigen Welle eine beliebige Anzahl Elevatoren angetrieben werden kann, zweitens, daß der Ausrückhebel mit dem Gurt so in Verbindung steht, daß er die Kupplung nur bei Gefahr durch eine ellipsenförmige Schwingbewegung ausrückt und drittens, daß die unter Federdruck stehende Kupplung durch zwei Klinken eingerückt gehalten wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulichen die Abb. = bis 5 der Zeichnung. Es zeigt Abb. z die Stirnansicht der Kupplung ohne Einrückvorrichtung in eingerückter Stellung, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie a-b der Abb. x.
  • Abb. 3 veranschaulicht die Arbeitsweise des Auslösehebels, Abb. q. eine vollständige Stirnansicht der Kupplung in ausgerückter Stellung.
  • Abb. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie c-d der Abb. q..
  • Die Welle z wird von einer nicht gezeichneten Scheibe durch Riemen in Umlauf gesetzt und ist an der Wand o. dgl. gelagert. Auf der Welle z sitzt, mittels Keils o. dgl. befestigt, die mit Rillen versehene Büchse 2. Auf den beiderseitigen glatten Flächen der Büchse 2 sitzt lose die Nabe 3 der Scheibe q.. In der Aushöhlung der Nabe 3 sitzen radial verschiebbar die ebenfalls mit Rillen versehenen Bremsbacken 5. In die runden Vorsprünge derBremsbacken 5, welche durch die Nabe 3 nach außen führen, sind mit schlitzförmigen Köpfen versehene Schrauben 6 geschraubt. In den Köpfen der Schrauben 6 sind $-förmige Federn 7 befestigt, welche mit Winkelhebeln 8 verbunden sind. Die Winkelhebel 8 sind an Schienen g, welche an die Speichen der Scheibe 4 geschraubt sind, gelenkig befestigt und durch.Schienen io mit dem Einrückring ii verbunden.
  • In der Wand des Elevatorgehäuses (Abb. 5) sind zwei Einrückhebel 12 drehbar gelagert, an deren langen, nach außen führenden Enden das gabelförmige Seil 13 befestigt ist, welches bis zum Elevatorfuß reicht. Um jedes unnötige Schleifen während des Einrückens zu verhindern, sind die Einrückhebel ia mit kleinen Rollen 14 versehen. Diese werden durch Ziehen am Seil 13 gegen den Einrückring ii gepreßt, derselbe bewegt, da in axialer Richtung verschiebbar, den Hebelmechanismus, wodurch die Bremsbacken 5 fest gegen die Büchse 2 gepreßt werden, so daß durch die dadurch entstehende Reibung diese mit der Scheibe q. mitgenommen werden. Die Federn 7 drücken sich dabei etwas durch und erzeugen die erforderliche Spannung. Die Abnutzung der Bremsbacken kann durch die Schrauben 6 ausgeglichen werden. Die an der Nabe 3 befestigten federnden Klinken 16, 162 schnappen in die hakenförmigen Ansätze des Einrückringes ii, halten diesen fest, so daß beim Loslassen des Seils 13 die Kupplung eingerückt bleibt und das Ausrücken erst durch Lösen der Klinken 16, i6, möglich ist. Diese sind durch einen Bügel 15 miteinander verbunden. Das Lösen der Klinken 16, 162 geschieht durch den Hebel 17. Dieser, an der Klinke 16 mit etwas Spielraum drehbar befestigt, ist zweckmäßig oben etwas abgeplattet, geht durch den Schlitz 18 (Abb. 5) durch den Scheibenkranz und kommt bei jeder Umdrehung der Scheibe mit dem Gurt in Berührung. Bleibt der Gurt aus irgendeiner Ursache stehen und rutscht auf der Scheibe, so wird der Auslösehebel von ihm festgehalten und drückt, wie aus nachfolgender Erläuterung ersichtlich, die Klinken 16, 16, aus dem Einrückring ix. Die Kupplung löst sich, da sie unter Spannung steht, von selbst. Die Nabe 3 gleitet nun auf den glatten Flächen der Büchse 2, während die Bremsbacken 5, um jedes unnötige Schleifen zu vermeiden, durch Federn ig (Abb. i) auseinandergedrückt werden. Die Arbeitsweise des Auslösehebels 17 veranschaulicht die Abb. 3. Der Auslösehebel 17 ist bei Punkt a an der Klinke 16 gelagert und steht bei Punkt b mit dem Gurt in Verbindung. Würde man (bei Demontage des Gurtes) den Hebel 17 von Hand das Stück, wie es der Schlitz im Scheibenkranz zuläßt, um seine Achse drehen, so käme er in die gestrichelte Lage a-c, so daß das Stück, welches die schräge Linie zum Scheibenkranz länger ist als die gerade, darüber hinausragt. Dasselbe geschieht, nur in umgekehrtem Sinne, bei Gurtrutsch. Der Auslösehebel 17 wird bei Punkt b festgehalten; das bei Punkt a an der Klinke befestigte Ende geht weiter und schlägt einen ellipsenförmigen Bogen, bis der Hebel 17 in der Stellung b-d steht. Die Klinken 16, 162 sind nun ausgeklinkt, und die Kupplung kann sich lösen. Da der Gurt mindestens 12 bis 15 cm in einem Stück rutschen muß, ehe die Klinken vollständig niedergedrückt sind und ausklinken, so hat das öfter vorkommende geringfügige Rutschen des Gurtes keinen Einfiuß, denn bei jeder Umdrehung der Scheibe wird der Hebel 17 durch die, Feder 2o in seine Anfangsstellung zurückgezogen.
  • Der Winkelhebel 2i (Abb. 4.) dient zum Ausrücken der Kupplung von Hand. Er ist unter der Gurtscheibe im Elevatorgehäuse drehbar befestigt. Das stufenförmige Ende wird gegen die Scheibe gedrückt, so daß er dieselbe Arbeit wie der rutschende Gurt verrichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elevatorkupplung für Gurtbecherwerke mit selbsttätiger Ausrückung der Kupplung bei festgehaltenem Gurt, gekennzeichnet durch eine unter Federdruck stehende, als Gurtscheibe dienende Reibungskupplung und durch einen Hebel (17), welcher beim Gleiten des Gurtes durch eine ellipsenförmige Schwingbewegung eine oder mehrere die Kupplung eingerückt haltende Klinken (16, 162) löst.
DE1929523085D 1929-11-07 1929-11-07 Elevatorkupplung Expired DE523085C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE523085T 1929-11-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE523085C true DE523085C (de) 1931-04-18

Family

ID=6551856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1929523085D Expired DE523085C (de) 1929-11-07 1929-11-07 Elevatorkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE523085C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE847876C (de) * 1943-02-28 1952-08-28 Westfalia Dinnendahl Groeppel Antrieb fuer Becherwerke od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE847876C (de) * 1943-02-28 1952-08-28 Westfalia Dinnendahl Groeppel Antrieb fuer Becherwerke od. dgl.

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