DE522862C - Verfahren zur Herstellung von Schubnoppen in Doppelplueschgeweben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schubnoppen in Doppelplueschgeweben

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DE522862C
DE522862C DE1930522862D DE522862DD DE522862C DE 522862 C DE522862 C DE 522862C DE 1930522862 D DE1930522862 D DE 1930522862D DE 522862D D DE522862D D DE 522862DD DE 522862 C DE522862 C DE 522862C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D27/00Woven pile fabrics
    • D03D27/02Woven pile fabrics wherein the pile is formed by warp or weft
    • D03D27/06Warp pile fabrics
    • D03D27/08Terry fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schubnoppen in Doppelplüschgeweben Es ist bereits bekannt geworden, auf Doppe lplüschwebstühlen eine mit Schubnoppen unterbrochene Plüschware herzustellen. Es wird dabei derart verfahren, daß die Plüschpolfäden, wie bei einfachen Doppelplüschgeweben an und für sich bekannt, aus dein Ober- in das Unterfach gelegt werden und umgekehrt, während die Schubnoppen innerhalb ihres Faches über Ruten oder Hilfsschüsse und wieder zurück verlaufen.
  • Es sind weiter Verfahren zur Herstellung einer solchen Ware bekannt geworden, bei denen sich die für die Schubnoppen eingetragenen Hilfsschüsse kreuzten, um die zu einem gleichmäßigen Ziehen der Noppen erforderliche Spannung zu erreichen.
  • Das Eintragen der Hilfsschüsse zum Erzielen der Schubnoppen stellt insofern eine unwirtschaftliche Maßnahme dar, als diese Bindeschüsse lediglich Hilfsmittel sind, die nach der Fertigstellung der Ware aus dieser wieder entfernt werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Herstellungsveriahren ist der, daß es sehr schwierig wird, die obere von der unteren Ware mittels der bekannten Schneidv orrichtungen zu trennen, ohne dabei die Schubnoppengebilde zu verletzen.
  • Um dies zu vermeiden, macht es sich erforderlich, die Spannung der einzuschießenden Hilfsfäden gewissenhaft so zu regulieren, claß die N oppenschlingen des Ober- und Unterfaches nicht zu dicht aneinanderliegen. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden alle diese genannten Mißstände auf die \#,leise beseitigt, (lad die Schubnoppen zwischen den aus dein Ober- in das Unterfach und umgekehrt verlaufenden Plüschpolfäden mittels einer an und für sich bekannten Schubnoppeneinriclitung erzeugt werden.
  • Auf diese Weise erübrigen sich voll und ganz die Hilfsschüsse zum Ziehen der Noppen, und außerdem ergibt sich gleichzeitig noch der Vorteil, daß die N oppenhöhe mittels dieser Einrichtung so reguliert werden kann, daß es unmöglich wird, die Schubnoppen beim Durchschneiden des Doppelgewebes zu verletzen. Herstellen läßt sich eine derartige Ware auf einem ein- oder mehrschüssigen Exzenter-, Schaft- oder jacquard-Doppelplüschwebstuhl.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. r zeigt eine zuin Erzeugen von Schubnoppeneffekten in Doppelplüscbgeweben geeignete Grundbindung, wobei die Schubnoppenfäden des letzten Arbeitsspieles, durch einen entsprechend kurzen Anschlag der Lade ausgestreckt, innerhalb der Ware liegen.
  • Gemäß Abb. 2 sind die Schubnoppenfäden beider Fächer durch die Lade zu fertigen Noppen zusammengeschoben worden, und die Abb.3 zeigt ein Bindungsglied, nachdem die Schubnoppenfäden in ihre Grundware verlegt sind, wenn die Plüschfäden mustern.
  • Zur Erzeugung der Schubnoppen sind gemäß dein vorliegenden Beispiel in beiden Fächern innerhalb eines Arbeitsspieles je vier Schüsse i, 2, 3 und d. einzutragen, wobei die Grundkettenfäden 6 jeweils zwischen. (len Schüssen 2 und 3 sowie d. und i kreuzen. Zur Erzielung von Musterungen können entweder gleichzeitig beide in den Rohren nebeneinander liegend eingelesenen Kettenfäden, d. b. sowohl die der Schubnoppenketten 5 als auch die der Plüschkette 7, zur Musterbildung herangezogen sein _(Abb. i und z), oder auch es mustert immer nur ein Kettenfädensstein, während das andere in die Grundware eingelegt wird (Abb.3), wie an und für sich bereits bekannt ist. Die Schubnoppenkettenfäden 5 sind beim Bilden der Noppen jeweils durch die Schüsse 3 eingebunden und werden, um das Zusammenschieben zu ermöglichen, zwischen zwei Schüssen 2 und 3 eingeschlossen.
  • Bei dein neuen Herstellungsverfahren werden außer den Grundkettenfäden 6 ein Plüschfaden ; und zwei Schubnoppenfäden 5 eingelesen. Die Erzeugung der Noppen innerhalb der Plüschfäden 7 erfolgt nun gemäß der Erfindung dadurch, daß die Lade L, nachdem sie auf (las letzte Arbeitsspiel oben und unten die. Schüsse i voll angeschlagen hat, wobei zwischen den letzten Schüssen 4 des vorhergehenden Arbeitsspieles und diesen Schüssen i des letzteren die Grundkettenfäden 6 gekreuzt haben, das folgende Schußpaar 2 nur bis zu einem gewissen Abstand von dein Schußpaar i anschlägt. Bevor jetzt das Schußpaar 3 eingeschossen wird, kreuzen die Grundketten 6, und die Schubnoppenketten 5 werden nach außen gehoben bzw. gesenkt, darauf die Schüsse 3 eingetragen und die Ketten 5 nach innen gebracht, worauf das jetzt folgende Schußpaar .1 die \ oppenfäden 5 festlegt. Es empfiehlt sich, in dieses Schußpaar 4. die Plüschkettenfäden 7 einzubinden. Dieses Schußpaar d. schlägt nun die Lade L voll an, wobei die vorherliegenden 3 und 2 mitgeschoben werden. Zur 'Erzielung der Noppen und gleichzeitig straff liegender Plüschfäden macht es sich dabei erforderlich, die Grundketten 6 sowie die Plüschkette ; straff zu halten, während die Schubnoppenketten 5 locker gelassen «-erden. Durch diese Maßnahme lassen sich die Schüsse 2, 3 und .4 in den Grundketten 6 ohne weiteres fortschieben, die Plüschfäden 7 bleiben straff, während die Schubnoppenketten 5, die zwischen den Schlissen 2 und 3 festgelegt sind, sich in Schlingen legen und auf diese Weise die erwünschten oppen bilden. Diese Noppen können dabei dadurch in ihrer Höhe. reguliert werden, daß man die Anschlagtiefe der iin gewissen Albstand eingeschlagenen Schüsse 2 und 3 verändert.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Schubnoppen in Doppelplüschgeweben, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubnoppenkettenfäden jeweils in Schußpaaren eingebunden und festgelegt werden, die von der Lade nur bis zu einem gewissen Abstand von den vorhergehenden Schüssen angeschlagen werden und, nachdem die Grundketten der Grundwaren sowie die Plüschkette gestrafft und die Schubiloppenketten locker gelassen sind, mit einem folgenden Schußpaar dieLade alle Schüsse in den straff gehaltenen Grundketten vorschiebt, wobei die eingebundenen Schubnoppenkettenfädenstücke zusammengeschoben werden, während die Plüschfäden straft durch die beiden Warenteile laufen.
DE1930522862D 1930-03-28 1930-03-28 Verfahren zur Herstellung von Schubnoppen in Doppelplueschgeweben Expired DE522862C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1008769A4 (nl) * 1994-03-16 1996-08-06 Hobson Victor Een weefmethode en weefapparaat.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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BE1008769A4 (nl) * 1994-03-16 1996-08-06 Hobson Victor Een weefmethode en weefapparaat.

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