DE52266C - Bleischutzvorrichtung für elektrische Leitungen - Google Patents

Bleischutzvorrichtung für elektrische Leitungen

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DE52266C
DE52266C DENDAT52266D DE52266DA DE52266C DE 52266 C DE52266 C DE 52266C DE NDAT52266 D DENDAT52266 D DE NDAT52266D DE 52266D A DE52266D A DE 52266DA DE 52266 C DE52266 C DE 52266C
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Germany
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contact
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DENDAT52266D
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STAUDT & VOIGT in Frankfurt, Main. Neue Schlesinger Gasse 10
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive

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Description

KAISERLICHES /ilki
viii PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. December 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bleischutz-Vorrichtung zur Einschaltung in elektrische Leitungen. Dieselbe hat ihrem Grundwesen nach Aehnlichkeit mit der bekannten Edison'sehen Bleischaltung, unterscheidet sich aber von derselben durch einige wesentliche Neuerungen, welche eine Beseitigung der bei jener auftretenden Mifsstä'nde gestatten.
Der Bleistöpsel der Ed is on'sehen Schutzvorrichtung hat einengewindeartig ringförmigen und einen plattenförmigen Contacttheil; zwischen beiden ist der Abschmelzdraht ausgespannt. Beim Einschrauben des Stöpsels drückt der plattenförmige Contact auf einen entsprechend gestalteten Theil, während der gewindegangartig ringförmige Theil in der Mutter Contact bildet. Zufolge der Leichtigkeit, mit welcher das Gewinde gehen mufs, wird sich dasselbe namentlich bei den in der Praxis so vielfach vorkommenden kleinen Erschütterungen leicht lockern. Hierbei aber wird die Contactbildung am plattenförmigen Theil eine ungenügende, so dafs eine Erwärmung dieser Stelle eintritt und so ein Abschmelzen des Bleidrahtes herbeigeführt wird.
Dieser Uebelstand ist bei der auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Anordnung völlig beseitigt.
Fig. ι zeigt die Blei-Schutzvorrichtung ini senkrechten Schnitt (ohne Contactring), Fig. 2 das Gehäuse im Grundrifs. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in der Seitenansicht, Fig/4 dieselbe im Schnitt und Fig. 5 zeigt den als wesentlichste Neuerung der vorliegenden Erfindung anzusehenden Contactring. In Fig. 1 steht die Leitungsschiene c mit der Stromleitung in Verbindung; mit derselben kommt beim Einführen des Stöpsels e der plattenförmige Contact α des letzteren in Verbindung. Um eine innige und zuverlässige Berührung zu erzielen, ist an dem Contactstück α eine Feder b vorgesehen, welche die Leitungsschiene c von beiden Seiten federnd umfafst. Die Abmessungen dieser Feder sind solche, dafs selbst bei lose aufliegendem Contact a der erforderliche Strom ohne zu grofse Erwärmung durch dieselbe hindurchzugehen vermag.
Der die in Gyps eingebetteten Bleidrähte 2 enthaltende Stöpsel e wird in das von der genannten Leitungsschiene isolirte Contactgehäuse/ eingesetzt; letzteres ist zum leichteren Herausnehmen des Stöpsels getheilt. Der Strom wird mittelst eines unter die Klemmschraube A gespannten Leitungsdrahtes von dem Stöpselgehäuse f abgeleitet.
Um den Stöpsel e mit seinem plattenförmigen Contact α fest auf die Leitungsschiene c zu pressen, wird ein mit radial nach innen gerichteten Federn d ausgestatteter Klemmring k von oben über den Stöpsel e geschoben; derselbe hat zwei nach unten gerichtete Lappen g und gx , welche in entsprechende Auskehlungen des Stöpselgehäuses/ eingreifen und sich in denselben nach Art eines Bajonnetverschlusses fest drehen lassen.
Da auf diese Weise die radialen Ansätze d beständig einen federnden Druck auf den
Stöpsel ausüben, so ergiebt sich, dafs selbst bei heftigen Vibrationen noch ein zuverlässiger Contact gesichert ist.

Claims (1)

  1. /Patent-AnSprüche:
    i. Eine. Bleischutz-Vorrichtung für elektrische Leitungen, bei welcher der in das Stöpselgehäuse (f) eingeführte ■ Stöpsel (e) durch einen, mit radialen Ansätzen (d) ausgestatteten Klemmring beständig federnd niedergedrückt wird, zu dem Zweck, selbst bei Vibrationen noch einen innigen und zuverlässigen Contact zu erzielen.
    Bei der durch Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung einer die Leitungsschiene (c) von beiden Seiten umfassenden Feder (b) von solchen Abmessungen, dafs selbst bei lose auf der Schiene (c) aufliegendem Contact (α) der erforderliche Strom hindurchgehen kann, ohne eine zu hohe Erwärmung im Gefolge zu haben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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