DE52228C - Seilscheiben-Wendegetriebe - Google Patents

Seilscheiben-Wendegetriebe

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DE52228C
DE52228C DENDAT52228D DE52228DA DE52228C DE 52228 C DE52228 C DE 52228C DE NDAT52228 D DENDAT52228 D DE NDAT52228D DE 52228D A DE52228D A DE 52228DA DE 52228 C DE52228 C DE 52228C
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DE
Germany
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rope
loose
pulley
clutch
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52228D
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English (en)
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R. hornsteiner in Prag-Zizkov
Publication of DE52228C publication Critical patent/DE52228C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1889 ab.
Zum abwechselnden Rückwärts- und Vorwärtstreiben einer Maschine, z. B. einer Hobelbank, sind zwei Riemen noth wendig, wovon der eine offen und der andere gekreuzt sein mufs. Dieses Wenden ■' läfst sich bei Seilgetrieben mittelst eines einzigen Seiles in der ■Weise erzielen, dafs man das Seil über eine zurückverlegte Hülfsrolle führt, so dafs es die beiden Rollensätze der Wendewelle in entgegengesetzten Richtungen dreht. . .
Jeder von diesen Rollensätzen kann ,aus einer losen und einer treibenden Scheibe bestehen, und es mufs dafür gesorgt werden, dafs in keinem Falle beide treibenden Scheiben gleichzeitig thätig sind. Unter Umständen können diese beiden treibenden Scheiben durch eine einzige oder auch durch eine Kupplung ersetzt werden.
Im Falle die Umlaufsgeschwindigkeit der Welle χ in ihren beiden Richtungen verschieden sein soll, müssen die Seilrollen verschiedene Durchmesser erhalten, Fig. 1 bis 3, anderenfalls erhalten alle Seilrollen gleichen Durchmesser, Fig. 4 bis 12. Aufser den genannten Rollen, welche zur Achse χ gehören, müssen noch wenigstens zwei Rollen Wund Z, Fig. i, vorhanden sein, über welche das Seil geschlungen ist, und diese Endrollen .müssen so gestellt sein, dafs die betreffenden Seilrollen der Achse χ genügend umschlungen werden. Dazwischen können auch andere Rollen von dem Seilgetriebe mitgenommen werden. Es kann entweder eine von den beiden Endrollen W und Z Triebscheibe sein, oder es kann auch die Triebscheibe dazwischen liegen, oder endlich kann auch die Achse χ Triebachse sein. Im letzteren Falle kann eine von den Endrollen als Spannrolle dienen.
Die Hauptsache bleibt, dafs durch diese Einrichtung die beiden auf die Achse χ wirkenden Seilenden entgegengesetzte Bewegung erhalten und deshalb zum Wenden benutzt werden können. Wenn man auf die Achse χ zwei Seilscheiben M und m dicht neben. einander (oder in einem Stück gegossen) aufkeilt, Fig. ι bis 3, und neben jeder von ihnen eine gleich grofse Leerscheibe N und η aufsteckt, so kann man die betreffenden Gabeln A und a so verrücken, dafs ein Schnürende in der mitnehmenden Scheibe M des einen Scheibenpaares MiV liegt, sobald das andere Schnurende sich auf der Leerscheibe η des anderen Scheibenpaares mn befindet, und umgekehrt. Die Gabeln A und α werden dabei in bekannter Weise entweder durch ein mit gebrochenen Führungen ν und u versehenes Lineal n> verrückt, welches eine hin- und hergehende Bewegung erhält, oder diese Verrückung wird durch eine sich stetig drehende Walze c, Fig. 4, bewirkt, welche für jede Gabel eine besondere geschlossene Führungsrille enthält, was ebenfalls als bekannt vorausgesetzt wird. . .
Im einen und im anderen Falle ist jedoch die Bewegung der einen Gabel von der Bewegung der anderen Gabel verschieden, und es mufs- auch jede von diesen' beiden Gabeln eine besondere Führungsstange T und t, Fig. 2, für sich erhalten. Falls die entgegengesetzten Umdrehungsgeschwindigkeiten gleich sein sollen, wird nur eine mitnehmende Scheibe M, Fig. 5 und 6, auf die Welle χ gekeilt, und dann

Claims (1)

  1. wird abwechselnd das eine und das andere Seilende auf diese Scheibe gerückt, während sich das andere einmal auf der losen Scheibe N und das andere Mal auf der losen Scheibe N1 befindet.
    Einfacher gestaltet sich die Gabelbewegung, wenn man den Umfang einer jeden von den beiden losen Rollen iVund N: mit zwei runden Rillen statt mit einer versieht, Fig. 7 bis 10. Befindet sich das eine Seilende an der mitnehmenden Scheibe M und das andere in der äufseren Rille rechts, Fig. 8, so mufs die Drehrichtung der Welle χ derjenigen entgegengesetzt sein, welche' entsteht, wenn beide Gabeln zu gleicher Zeit um so viel nach links verschoben werden, dafs das eine Seilende in die äufserste runde Rille links zu liegen kommt, während das andere Seilende in der mitnehmenden Rolle liegt, Fig. 10. Fig. 9 stellt die mittlere Lage beider Seilenden dar,- wo sie nur auf den losen Rollen liegen und die Welle χ stillsteht. Die Verrückung ist in diesem Falle so einfach wie bei der Umdrehung in nur einer Richtung, indem beide Gabeln sich mit ihrer Stange als einziges Stück bewegen. ■
    Endlich kann man auch mit nur zwei auf der Welle χ losen Rollen N und N1 wenden, falls sie sich mittelst einer auf der Achse χ befestigten Kupplung Q abwechselnd ein- und ausrücken lassen, wobei sich entweder die Rollen in die Kupplung oder auch die Kupplung in die Rollen verschieben lassen, Fig. 11 und 12. Es ist nicht nothwendig, dafs beide Scheiben N und N1 gleiche Durchmesser erhalten, aufser falls die Umdrehungeschwindigkeit dieselbe bleiben soll. Die Kupplung bildet keinen Patentgegenstand.
    Pateντ-Ανspruch:
    , Ein Seilscheiben-Wendegetriebe, bei welchem ein endloses Seil über zwei Führungsscheiben W und Z und von diesen ohne Kreuzung* nach den Los- und Festscheiben M und N bezw. m und η geht und durch Verschiebung der entsprechenden Seilabtheilungen auf den letzteren die Vor- und Rückdrehung bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52228D Seilscheiben-Wendegetriebe Expired - Lifetime DE52228C (de)

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