DE522014C - Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das Werkstueck - Google Patents
Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das WerkstueckInfo
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- B23D51/046—Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work for feeding work into engagement with the saw blade, e.g. rotating work while sawing
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Description
Bei dem bisher verwandten selbsttätigen Vorschub an Feil- und Sägemaschinen wird
ein frei schwenkbarer Flügel mit Zapfen auf der Lochreihe eines das Werkstück umspannenden
Bügels derart versetzt, daß sein Angriffspunkt möglichst senkrecht zur Schneide wirkt, um ein Drehen und Kippen des Werkstückes
zu vermeiden. Beim Schneiden von Kurven läßt sich aber die senkrechte Lage
ίο des Angriffspunktes zur Schneide nicht beibehalten,
so daß ein fortwährendes Umstekken des Flügels während des Arbeitens erforderlich
ist und der aus praktischen Gründen größere Lochabstand selten ein genau senkrechtes Einstellen des Flügels gegen die
Werkzeugschneide ermöglicht. Sobald aber der Angriffspunkt nicht genau senkrecht
gegen die Werkzeugschneide erfolgt, entsteht ein Drehmoment, welches aus der Zugkraft
und dem Hebelarm vom Angriffspunkt der Säge bis zum Angriffspunkt an das Werkstück
gebildet wird. Dieses Drehmoment wird ständig ein Kippen des Werkstückes verursachen
und somit zur Zerstörung der Säge führen, falls nicht von der Hand diesem Drehmoment
entgegengewirkt wird. Es ist also stets ein Führen des Werkstückes von Hand erforderlich. Der selbsttätige, unter Wirkung
eines Zugmittels stehende Vorschub kann sich aber erst dann mühelos und sicher gestalten,
wenn der Angriffspunkt des Zugmittels genau senkrecht gegen die Schneide der Säge wirkt
und ferner verhütet wird, daß dieser *Angriffspunkt von selbst seine Lage verläßt, da sonst,
wie erwähnt, sofort ein Drehmoment gebildet wird, welches das Werkstück dreht und zum
Bruch der Säge führt.
Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung dadurch beseitigt,
daß zur Herstellung von Schnittlinien jeder Art ein unter Wirkung eines Zugmittels stehender
zwangsläufig geführter Schieber, dessen Führungen in der Zugrichtung angeordnet sind, mit einer an ihm symmetrisch angeordneten
Schneide auf einen das Werkstück umschließenden, mit Kerben versehenen Spannkörper drückt. Durch den zwangsläufig
geführten, nur in Zugrichtung verschiebbaren Schieber wird erreicht, daß die Schneide
des Schiebers immer der Schneide der Säge gegenüberliegt, also der Angriffspunkt des
Werkstückes senkrecht gegen die Werkzeugschneide erfolgt. Ferner wird erreicht, daß
das Werkstück, welches im Spannkörper festliegt, sich beim Andrücken nicht mehr drehen
kann, da die Schneide des Schiebers während des Arbeitens in einer Kerbe des Spannkörpers
sitzt. Beim Schneiden von Kurven wird die Schneide des Schiebers zur Drehung des
Werkstückes zurückgezogen und in die nächste Kerbe eingesetzt. Der das Werkstück umschließende
Spannkörper wird durch Spannschrauben an dasselbe befestigt und hat auf seinem Umfange eine feine Kerbenteilung, in
welche die Schneide des Schiebers eingreift und somit nicht vom Spannkörper abgleiten
kann. Der Spannkörper ist niedriger gehalten als das zu bearbeitende Werkstück, und durch
den allseitig umschließenden Spannkörper ist es möglich, das Werkstück, ohne Ausspannen
aus demselben, von allen Seiten zu bearbeiten. Der ein geschlossenes Ganzes
bildende Spannkörper hat bei geringstem Gewicht eine große Festigkeit und behindert die
Übersichtlichkeit über das Werkstück während des Arbeitens in keiner Weise.
Die Herstellung von geraden und Kurvenschnitten wird durch diese Einrichtung nach
der Erfindung wesentlich erleichtert, und es ist vor allen Dingen nicht mehr nötig, das
Werkstück während des Arbeitens gegen Verdrehung zu halten, da die Schneide des Schiebers
ständig mit einer-Kerbe des Spannringes in Eingriff steht. Die Erfindung gestattet es,
bei geraden und leicht geneigten Kurvenschnitten noch eine zweite Maschine zu überwachen.
Auf der Zeichnung bedeutet Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Aufsicht.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Schieber 1 aus einem Bügel von
Rundeisen, an welchen die unter Zugwirkung stehenden Ketten 2 eingreifen. Der Schieber 1
wird durch die Führungen 3, die zu beiden Seiten und unterhalb der Tischfläche 4 liegen,
geführt. Gegenüber der Säge 6 ist auf dem Schieber 1 die Schneide 5 angeordnet und
kann nur in Zugwirkung bewegt werden, also auf der Verbindungslinie X-Y. Das Werkstück 7
wird durch den Spannkörper 8 mittels der Schrauben 9 gehalten. Der Spannkörper 8 ist
auf dem Umfange mit einem Kerbenring 10
versehen, in welchen die entsprechend ausgebildete Schneides eingreift. Der Spannkörper
8 kann dem jeweiligen Werkstück entsprechend natürlich auch ovale oder eckige Formen
haben. Beim Heraussägen von Kurvenschnitten wird die Schneide 5 durch leichtes
Zurückziehen des Schiebers 1 aus der Kerbe gehoben und nach Drehen des Spannkörpers
8 an die benachbarte Kerbe gleiten lassen,
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Selbsttätige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrückvorrichtung für das Werkstück an Feil- und Sägemaschinen mit einem Spannkörper für das Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwangsläufig geführter Schieber (I j, dessen Führungen (3) in der Zugrichtung angeordnet sind, mit einer an ihm symmetrisch angeordneten Schneide (5) auf den am Umfang mit Kerben versehenen Spannkörper (8) drückt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkörper ringförmig ausgebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE522014T | 1930-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522014C true DE522014C (de) | 1931-04-04 |
Family
ID=6551541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930522014D Expired DE522014C (de) | 1930-02-04 | 1930-02-04 | Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das Werkstueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522014C (de) |
-
1930
- 1930-02-04 DE DE1930522014D patent/DE522014C/de not_active Expired
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