DE522014C - Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das Werkstueck - Google Patents

Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das Werkstueck

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DE522014C
DE522014C DE1930522014D DE522014DD DE522014C DE 522014 C DE522014 C DE 522014C DE 1930522014 D DE1930522014 D DE 1930522014D DE 522014D D DE522014D D DE 522014DD DE 522014 C DE522014 C DE 522014C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/04Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work
    • B23D51/046Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for feeding, positioning, clamping, or rotating work for feeding work into engagement with the saw blade, e.g. rotating work while sawing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D67/00Filing or rasping machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Bei dem bisher verwandten selbsttätigen Vorschub an Feil- und Sägemaschinen wird ein frei schwenkbarer Flügel mit Zapfen auf der Lochreihe eines das Werkstück umspannenden Bügels derart versetzt, daß sein Angriffspunkt möglichst senkrecht zur Schneide wirkt, um ein Drehen und Kippen des Werkstückes zu vermeiden. Beim Schneiden von Kurven läßt sich aber die senkrechte Lage
ίο des Angriffspunktes zur Schneide nicht beibehalten, so daß ein fortwährendes Umstekken des Flügels während des Arbeitens erforderlich ist und der aus praktischen Gründen größere Lochabstand selten ein genau senkrechtes Einstellen des Flügels gegen die Werkzeugschneide ermöglicht. Sobald aber der Angriffspunkt nicht genau senkrecht gegen die Werkzeugschneide erfolgt, entsteht ein Drehmoment, welches aus der Zugkraft und dem Hebelarm vom Angriffspunkt der Säge bis zum Angriffspunkt an das Werkstück gebildet wird. Dieses Drehmoment wird ständig ein Kippen des Werkstückes verursachen und somit zur Zerstörung der Säge führen, falls nicht von der Hand diesem Drehmoment entgegengewirkt wird. Es ist also stets ein Führen des Werkstückes von Hand erforderlich. Der selbsttätige, unter Wirkung eines Zugmittels stehende Vorschub kann sich aber erst dann mühelos und sicher gestalten, wenn der Angriffspunkt des Zugmittels genau senkrecht gegen die Schneide der Säge wirkt und ferner verhütet wird, daß dieser *Angriffspunkt von selbst seine Lage verläßt, da sonst, wie erwähnt, sofort ein Drehmoment gebildet wird, welches das Werkstück dreht und zum Bruch der Säge führt.
Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung dadurch beseitigt, daß zur Herstellung von Schnittlinien jeder Art ein unter Wirkung eines Zugmittels stehender zwangsläufig geführter Schieber, dessen Führungen in der Zugrichtung angeordnet sind, mit einer an ihm symmetrisch angeordneten Schneide auf einen das Werkstück umschließenden, mit Kerben versehenen Spannkörper drückt. Durch den zwangsläufig geführten, nur in Zugrichtung verschiebbaren Schieber wird erreicht, daß die Schneide des Schiebers immer der Schneide der Säge gegenüberliegt, also der Angriffspunkt des Werkstückes senkrecht gegen die Werkzeugschneide erfolgt. Ferner wird erreicht, daß das Werkstück, welches im Spannkörper festliegt, sich beim Andrücken nicht mehr drehen kann, da die Schneide des Schiebers während des Arbeitens in einer Kerbe des Spannkörpers sitzt. Beim Schneiden von Kurven wird die Schneide des Schiebers zur Drehung des Werkstückes zurückgezogen und in die nächste Kerbe eingesetzt. Der das Werkstück umschließende Spannkörper wird durch Spannschrauben an dasselbe befestigt und hat auf seinem Umfange eine feine Kerbenteilung, in welche die Schneide des Schiebers eingreift und somit nicht vom Spannkörper abgleiten
kann. Der Spannkörper ist niedriger gehalten als das zu bearbeitende Werkstück, und durch den allseitig umschließenden Spannkörper ist es möglich, das Werkstück, ohne Ausspannen aus demselben, von allen Seiten zu bearbeiten. Der ein geschlossenes Ganzes bildende Spannkörper hat bei geringstem Gewicht eine große Festigkeit und behindert die Übersichtlichkeit über das Werkstück während des Arbeitens in keiner Weise.
Die Herstellung von geraden und Kurvenschnitten wird durch diese Einrichtung nach der Erfindung wesentlich erleichtert, und es ist vor allen Dingen nicht mehr nötig, das Werkstück während des Arbeitens gegen Verdrehung zu halten, da die Schneide des Schiebers ständig mit einer-Kerbe des Spannringes in Eingriff steht. Die Erfindung gestattet es, bei geraden und leicht geneigten Kurvenschnitten noch eine zweite Maschine zu überwachen.
Auf der Zeichnung bedeutet Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Aufsicht.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Schieber 1 aus einem Bügel von Rundeisen, an welchen die unter Zugwirkung stehenden Ketten 2 eingreifen. Der Schieber 1 wird durch die Führungen 3, die zu beiden Seiten und unterhalb der Tischfläche 4 liegen, geführt. Gegenüber der Säge 6 ist auf dem Schieber 1 die Schneide 5 angeordnet und kann nur in Zugwirkung bewegt werden, also auf der Verbindungslinie X-Y. Das Werkstück 7 wird durch den Spannkörper 8 mittels der Schrauben 9 gehalten. Der Spannkörper 8 ist auf dem Umfange mit einem Kerbenring 10 versehen, in welchen die entsprechend ausgebildete Schneides eingreift. Der Spannkörper 8 kann dem jeweiligen Werkstück entsprechend natürlich auch ovale oder eckige Formen haben. Beim Heraussägen von Kurvenschnitten wird die Schneide 5 durch leichtes Zurückziehen des Schiebers 1 aus der Kerbe gehoben und nach Drehen des Spannkörpers 8 an die benachbarte Kerbe gleiten lassen,

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Selbsttätige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrückvorrichtung für das Werkstück an Feil- und Sägemaschinen mit einem Spannkörper für das Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwangsläufig geführter Schieber (I j, dessen Führungen (3) in der Zugrichtung angeordnet sind, mit einer an ihm symmetrisch angeordneten Schneide (5) auf den am Umfang mit Kerben versehenen Spannkörper (8) drückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkörper ringförmig ausgebildet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930522014D 1930-02-04 1930-02-04 Selbsttaetige, unter der Wirkung eines Zugmittels stehende Andrueckvorrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen mit einem Spannkoerper fuer das Werkstueck Expired DE522014C (de)

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