DE262365C - - Google Patents
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- DE262365C DE262365C DENDAT262365D DE262365DA DE262365C DE 262365 C DE262365 C DE 262365C DE NDAT262365 D DENDAT262365 D DE NDAT262365D DE 262365D A DE262365D A DE 262365DA DE 262365 C DE262365 C DE 262365C
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- rollers
- opening
- circles
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C3/00—Profiling tools for metal drawing; Combinations of dies and mandrels for metal drawing
- B21C3/02—Dies; Selection of material therefor; Cleaning thereof
- B21C3/08—Dies; Selection of material therefor; Cleaning thereof with section defined by rollers, balls, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262365 KLASSE 7b. GRUPPE
ALBERTHERENGINLILLE5FrANKR.
gebildeter Ziehöffnung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine zum Strecken oder Ziehen von Drähten, Stangen o. dgl. bestimmte
Matrize, bei der man durch Drehung von Walzen, die die Ziehöffnung bilden, nach Belieben verschiedene Drahtkaliber von einander
in der Form sich gleichen Querschnitten herstellen kann. Zu dem Zwecke werden zwei
Walzen verwendet, die sich gegenseitig längs einer Erzeugenden berühren und von denen
ίο jede mit einer exzentrischen Rille versehen
ist, so daß sich bei der Drehung der Walzen die von den exzentrischen Rillen gebildete
Öffnung ändert.
Die bisher gebräuchlichen Ziehvorrichtungen dieser Art besitzen den Nachteil, daß sich bei
der Drehung der Walzen zugleich mit der Größe der Ziehöffnung auch die Querschnittform
selbst ändert. Dieser Vorgang liegt in der symmetrischen Anordnung der exzentrisehen
Rillenkreise begründet. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind nun die exzentrischen
Rillen so angeordnet, daß in jeder Stellung der Walzen die Zentralen der Rillenkreise und
der Walzenkreise sich in dem Berührungspunkte der beiden Walzen schneiden. Durch
diese besondere Einrichtung bleibt die Ziehöffnung immer allseitig geschlossen und bei
allen nur möglichen Größenabmessungen in der Form sich selbst gleich.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι die Anordnung der exzentrischen Rillen in den Walzen,
Fig. 2 die Ziehbank im Aufriß und im teilweisen Schnitt nach der Linie a-a' der Fig. 3
und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Ziehbank nach der Linie b-b' der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus den beiden stählernen Walzen 1 und 2, die sich längs
einer Erzeugenden berühren. Diese Walzen besitzen einander zugekehrte kreisförmige exzentrische
Rillen oder Hohlkehlen 3 und 4, so daß eine Furche allmählich steigender Größe entsteht, deren Querschnitt jedoch in allen
einzelnen Punkten eine genau gleichbleibende geometrische Figur ergibt. Die Rillen sind
dabei hinsichtlich des Berührungspunktes der Walzen gegeneinander derart versetzt, daß
die Zentralen der Walzenkreise und der Rillenkreise in diesem Berührungspunkt sich schneiden.
Die Walzen 1 und 2 tragen am einen Ende Zahntriebe 5 und 6, die mit einem lose drehbar
gelagerten Stirnrade 7 kämmen. Außerdem sind die Walzen mit Hebeln 8 und 9 (Fig. 3) versehen, die nach Belieben in kreisförmigen,
festen Führungsschlitzen 10, 11 einstellbar
sind. Die Feststellung der Hebel geschieht unter Vermittlung von Bolzen 12, 13,
die durch die Schlitze hindurchgesteckt sind. Eine Feststellschraube 14 mit aus Bronze bestehendem
Widerlager 15, das gegen den mittleren Teil der oberen Walze 1 drückt, verhindert
jegliches Vibrieren oder jede Biegung der zu der Vorrichtung gehörigen Walzen. Eine
auf den festen Führungen 10 und 11 ange-
65
brachte Gradeinteilung zeigt die Durchmesser der erhaltenen Drahtprofile oder Querschnitte
an.
Verstellt man die Walzen z. B. in Richtung der Pfeile 16 (Fig. i), so vergrößert man die
Ziehöffnung; erfolgt dagegen die Verstellung im Sinne der Pfeile 17, so wird die Ziehöffnung
verringert.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Einrichtung ist einfach. Es genügt, die Feststellschraube
14 und die Klemmbolzen 12, 13 zu lockern, um die Walzen 1 und 2 freizugeben.
Wirkt man nun auf den einen oder anderen Hebel 8, 9 ein, und bedient man sich der auf den Führungen το und 11 vorhandenen
Gradeinteilung als Anhaltspunkt, so erhält man auf diese Weise ohne weiteres die gewünschte
Öffnung. Man braucht nur noch die Lage der einzelnen Teile festzustellen, indem
man die Schrauben 12, 13 und 14 von
neuem anzieht.
Der Arbeitsvorgang gemäß der vorliegenden Erfindung ist der folgende: Durch Drehung
der Walzen wird eine Öffnung geschaffen, die genügend groß ist, um den zu behandelnden
Draht, Stange o. dgl. einführen zu können. Man läßt dann den Draht o. dgl. vorstehen,
damit er von 'der Ziehzange erfaßt werden kann, und betätigt, entweder unmittelbar oder
unter Vermittlung von entsprechenden Über-Setzungsrädern, die von Hand aus oder durch
die Ziehbank selbst angetrieben werden, die Hebel 8 und 9, so daß die Öffnung verkleinert
und der Draht auf eine kurze Strecke gedehnt wird. Nunmehr werden die Hebel
sowie die Walzen festgeriegelt, und die eigentliche Zieharbeit kann beginnen. Man ersieht,
daß auf diese Weise die Ziehzange den Draht, die Stange o. dgl. an einer ungeschwächten
Stelle erfaßt.
Um die Zahl der mit ein und demselben Walzenpaar erzielbaren Ziehöffnungen zu erhöhen,
kann man eine schraubenförmige Rille statt einer kreisförmigen anbringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ziehmatrize zum Strecken oder Ziehen von Metallen mit von feststellbaren Walzen gebildeter Ziehöffnung, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung: Die mit exzentrischen Rillen (3 und 4) versehenen Walzen (1 und 2) sind derart angeordnet, daß die Zentrale der Rillenkreise durch den Berührungspunkt der Walzenkreise geht, so daß der Draht durch eine seitlich geschlossene, in der Form sich gleichbleibende Ziehöffnung gezogen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262365C true DE262365C (de) |
Family
ID=519831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262365D Active DE262365C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262365C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952524C (de) * | 1950-06-24 | 1956-11-15 | Karl Fuhr | Ziehmatrize fuer Halbzeug, z.B. Profilstangen, mit mehreren, in einzelnen gabelfoermig ausgebildeten Aufnahmestuecken frei drehbar gelagerten Walzen |
| US5607477A (en) * | 1993-07-12 | 1997-03-04 | The Regents Of The University Of California | Soft tissue augmentation apparatus |
-
0
- DE DENDAT262365D patent/DE262365C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952524C (de) * | 1950-06-24 | 1956-11-15 | Karl Fuhr | Ziehmatrize fuer Halbzeug, z.B. Profilstangen, mit mehreren, in einzelnen gabelfoermig ausgebildeten Aufnahmestuecken frei drehbar gelagerten Walzen |
| US5607477A (en) * | 1993-07-12 | 1997-03-04 | The Regents Of The University Of California | Soft tissue augmentation apparatus |
| US5782913A (en) * | 1993-07-12 | 1998-07-21 | The Regents Of The University Of California | Soft tissue augmentation apparatus |
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