DE521600C - Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen fuer Lagerschalen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen fuer LagerschalenInfo
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- DE521600C DE521600C DEA49552D DEA0049552D DE521600C DE 521600 C DE521600 C DE 521600C DE A49552 D DEA49552 D DE A49552D DE A0049552 D DEA0049552 D DE A0049552D DE 521600 C DE521600 C DE 521600C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/08—Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal
- B22D19/085—Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal of anti-frictional metal
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen für Lagerschalen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen für Lagerschalen.
- Die Herstellung von Formkernen für Lagerschalen erfolgt -bekanntlich durch Ausfüllen und Feststampfen von Sand o. dgl. in einer dazu passenden Kernform, aus welcher der Kern herausgenommen wird.
- Der Kern stellt daher ein Teil der Gießform dar, in welcher die Lagerschale gegossen werden soll.
- Die neue Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Kernformen für Lagerschalen mit angesetzten, schwalbenschwanzförmigen Nuten, die gegenüber den bis jetzt bekannt gewordenen Herstellungsverfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß insbesondere zur Herstellung der an den Stirnseiten der Lagerschalen einzugießenden exzentrischen, schwalbenschwanzförmigen Nuten eine gegenüber der Längsachse der Lagerschale exzentrisch eingesetzte, kreisförmig ausschiebbare Ringhälfte verwendet wird, die eine mit zur Längsachse der Lagerschale zentrisch angeordnete, ebenfalls kreisförmig gusschiebbare Ringhälfte trägt, so daß also die obere Ringhälfte in der unteren Ringhälfte zentrisch und die untere Ringhälfte in der Kernform exzentrisch gelagert ist.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i die Erfindung im Längsschnitt, Abb. 2 dieselbe im Grundriß, Abb. 3 eine Stirnansicht.
- Es sollen in der Kernform i außer dem Hauptkern auch die in den schwalbenschwanzförmigen Halbringnuten 2, 2 und 3, 3 zu bildenden Kernansätze aus einem Stück mit dem Hauptkern so hergestellt werden, daß der ganze Kern aus der Form, ohne schadhafte Stellen zu bekommen, herausgenommen werden kann. Es sind nun schon zu diesem Zwecke Einrichtungen bekannt geworden, welche die Herstellung des Kernes, wie bereits beschrieben, in zwei Hälften gestatten und dann zu einem Kern zusammengeklebt werden. Dabei entstehen aber Zeitverluste und Ungenauigkeiten, die bei der neuen Erfindung vermieden werden.
- Denkt man sich nun die Kernform i mit den geschwalbten Halbringnuten 2, 2 und 3, 3 voll Formmasse gestampft, so wäre es unmöglich, den einteiligen Kern ohne Zerstörung der hergestellten Schwalbenschwanzansätze aus der Form zu nehmen, wenn nicht die Möglichkeit bestände, diese Ansätze beim Ausheben des Kernes aus der Form auf der ganzen Länge freilegen zu können. Hierin beruht das eigentliche Wesen der Erfindung.
- Das Freilegen der Schwalbenschwanzansätze am Kern erfolgt nun durch Ausschieben der vorher zum Formen erforderlichen Ringhälften .4, 5, 5 und 6, 6. Während dies bei den Ansätzen an der Mantelfläche der Lagerschale ;lurch einzelne einstöckige Ringhälften q. erfolgt, so sind zu demselben Zwecke an den Stirnflächen der Lagerschale ineinanderliegende, also, doppelte einstöckige Ringhälften 5, 5 und 6, 6 erforderlich.
- Diese doppelten einstöckigen Ringhälften sind deshalb notwendig, weil die an der Stirnseite der Lagerschale herzustellende Schwalbenschwanznut gegen die Mantelfläche der Lagerschale exzentrisch verlegt ist, so daß also auch die Formmasse in der geschwalbten Nut gegen die Formmasse des Schalenmantels nach unten exzentrisch abweicht, jedoch an den Seiten gleichbleibt. Würde man nun zu dieser Formbildung ebenfalls einzelne einstückige Ringhälften verwenden, deren Drehachse beim Ausschieben aus der Kernform im :Mittelpunkt des Schalenkernes liegt, so würde auf der Ausschiebeseite des Ringes die Formmasse der geschwalbten Stirnnut in der Stärke der Exzentrizität abgeschabt bzw. zerstört werden. Deshalb maßte das Formstücke für diesen -Schalenteil derart ausgebildet «-erden, daß seine Entfernung ohne Beschädigung der Kernansätze möglich ist und gleichzeitig sowohl zur Formbildung der geschwalbten Nuten im Schalenmantel sowie auch zur Formbildung der geschwalbten, exzentrisch angeordneten Nuten an den Stirnseiten der Lagerschale dient.
- Dieses wird durch die bereits beschriebenen ineinanderliegenden, doppelten einstückigen Ringhälften 5, 5 und 6, 6 erreicht. Während beim Ausschieben die obere Ringhälfte 5, 5 die Achse x als Drehpunkt hat, hat die untere Ringhälfte 6, 6 die Achse y als Drehpunkt. Durch die zwangsläufigegeschwalbteFührung beider Ringhälften in der Kernform ist sowohl das das obere wie auch das untere Formstück für sich zentrisch gelagert, und außerdem hat das untere gegen das obere die Exzentrizität z. Infolgedessen lassen sich diese beiden Formstücke nicht gleichzeitig ausschieben. Es kann daher zunächst nur das obere und erst dann das untere Formstück aasgeschoben werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung- zur Herstellung von Formkernen für Lagerschalen mit einstückigen, exzentrischen, schwalbenschwanzförmigen Ansätzen an den Stirnseiten des Kerns, gekennzeichnet durch halbkreisförmige, ineinanderliegendeRinghälften, die in der Kernform zwangsläufig geführt werden und gusschiebbar gelagert sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Ringhälften (6,6) entsprechend der Exzentrizität (z) exzentrisch ausgeführt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der Ringhälften (6, 6) zu der Drehachse x zentrisch und die Außenflächen dieser Ringhälften zu der Drehachse y zentrisch ausgeführt sind und daß die Ringhälften (6, 6) auf den Innenflächen die ebenfalls kreisförmig gusschiebbaren Ringhälften (5, 5) tragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49552D DE521600C (de) | 1926-04-15 | 1926-04-15 | Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen fuer Lagerschalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA49552D DE521600C (de) | 1926-04-15 | 1926-04-15 | Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen fuer Lagerschalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE521600C true DE521600C (de) | 1931-03-27 |
Family
ID=6936934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA49552D Expired DE521600C (de) | 1926-04-15 | 1926-04-15 | Vorrichtung zur Herstellung von Formkernen fuer Lagerschalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE521600C (de) |
-
1926
- 1926-04-15 DE DEA49552D patent/DE521600C/de not_active Expired
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