DE520588C - Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE520588C
DE520588C DES83004D DES0083004D DE520588C DE 520588 C DE520588 C DE 520588C DE S83004 D DES83004 D DE S83004D DE S0083004 D DES0083004 D DE S0083004D DE 520588 C DE520588 C DE 520588C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/06Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in a direction perpendicular or inclined to the axis of rotation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die insbesondere bei Kraftfahrzeugen verwendeten Reibungsstoßdämpfer bestehen aus einem Gehäuse mit darin liegender Bremstrommel, die beide durch Arme mit den gegeneinander federnden Teilen verbunden sind. Bei einer bekannten Ausführungsform erfolgt die Bremsung der Trommel durch Bremskeile, die zwischen der Trommel und entsprechenden Widerlagern liegen und durch eine Feder zwischen diese hineingedrückt werden. Um einen langen Bremsweg zu vermeiden und von vornherein eine genügend starke Bremswirkung zu erzielen, müßte eine starke Feder verwendet werden, jedoch stößt die Anordnung einer solchen auf Schwierigkeiten. Da der Raum für die Feder beschränkt ist und nur kurze Federn untergebracht werden können, würde eine starke Feder zwar im Anfang einen genügenden Reibungsangriff ergeben, aber dann schnell | nachlassen, wenn die Bremsteile etwas abgenutzt sind. Man müßte die Widerlager fortwährend nachstellen.
Den gleichen Nachteil haben andere Stoßdämpfer, bei denen die Bremstrommel aus einem vieleckigen Kern und mehreren Segmenten besteht, die sich bei einer Verdrehung des Kernes auseinanderspreizen. Auch bei diesen wird die Verdrehung des Kernes, die der Erzielung eines genügend starken Bremsangriffes vorhergehen muß, mit der Abnutzung der Teile immer größer, so daß ein fortwährendes Nachstellen erforderlich ist.
Die Nachteile beider Anordnungen werden nach der Erfindung durch die Vereinigung der unter Federdruck stehenden Bremskeile mit einer ausdehnbaren Bremstrommel vermieden. Es können in diesem Falle schwache Federn verwendet werden, denen lediglich die Aufgabe zufällt, die Bremskeile in Berührung mit der Trommel und den Widerlagern zu halten und sie bei eintretender Abnutzung nachzuschieben. Der starke Reibungsangriff wird dann durch die Ausdehnung der Bremstrommel bewirkt, die, auch wenn sie stark abgenutzt ist, doch bei der geringsten Ausdehnung an den Keilen sofort eine Reibungsfläche findet. Zweckmäßig werden zwei in entgegengesetzten Richtungen wirkende Bremskeile verwendet, zwisehen die eine Feder eingespannt ist.
In den Zeichnungen ist
Abb. ι eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines Stoßdämpfers für Motorwagen, wobei der eine der gegeneinander schwingenden Teile zur Sichtbarmachung der inneren Einrichtung teilweise abgebrochen ist,
Abb. 2 ein Querschnitt" durch die Vorrichtung nach Abb. 1.
Bei der vorzugsweise verwendeten Ausführungsform der Erfindung als Stoßdämpfer
für Kraftwagen ist ein Gehäuseß vorhanden, das den einen der schwingenden Teile darstellt, sowie eine Scheibe b oder ein ähnlicher Teil, der den andern der gegeneinander schwingenden Teile bildet. Der eine der Teile« oder b wird mit dem Rahmen des Motorwagens und der andere Teil mit der Achse verbunden. Zu diesem Zweck sind an den Teilen a und b Armeß1 und b1 angebracht, die mit ihnen je aus einem Stück bestehen können. Es könnte aber auch einer der Teile mittels einer Klemme oder einer sonstigen Befestigungsvorrichtung unmittelbar auf dem Rahmen oder der Achse angebracht werden.
In dem Gehäuse α befinden sich bogenförmige Widerlager c und c1 für die keilförmigen Bremsklötze. Die Widerlager sind in dem Gehäuse α in radialer Richtung verstellbar, wobei sie von Scheidewänden a? und aB geführt werden. Jedem Widerlager ist ein Bremsklotz d bzw. d1 zugeordnet, der etwas breiter ist als das Widerlager. Die radiale Verstellung der Widerlagern und c1 erfolgt durch Stellschrauben/, die mit Gegenmuttern versehen werden können. Die innere Fläche der Bremsklötze ist in der Weise bogenförmig ausgebildet, daß sie dicht an einer Bremstrommel anliegt. Ihre äußere Fläche, die an den Widerlagern anBegt, ist ebenfalls bogenförmig, jedoch haben die Bogen der inneren und äußeren Fläche verschiedene Mittelpunkte.
An der Stirnfläche eines jeden Bremsklotzes befindet sich ein Zapfen oder iein sonstiges Lager für eine Federe, die die Bremsklötze zwischen ihre Widerlager und die Bremstrommel hineindrückt. Damit sich die Bremsklötze nicht rund um die Tr ommel verschieben können, wird zweckmäßig ein Anschlag«4 vorgesehen.
Die Bremstrommel besteht aus zwei halbkreisförmigen Teilen/ und fK Die inneren Seiten der beiden Teile/ und. f1 sind so ausgebildet, daß nach dem Zusammenlegen der beiden Teile zwischen ihnen eine sechseckige Öffnung g bleibt. Die Öffnung g zwischen den zusammengesetzten Teilen umgibt einen mittleren Zapfen a5, an den der Teil δ mit einer Schraube δ2 und einer Unterlegscheibe &3 befestigt ist. Die Unterlegscheibe ist gegen eine Verdrehung gegenüber den Zapfen«3· durch einen Stift ö4 gesichert.
Die Scheibe b trägt einen mit ihr aus einem Stück bestehenden oder an ihr befestigten Sechskant k, der in der Größe der Öffnung g entspricht und der auf den Zapfen Φ paßt und auf diesem gelagert ist. Zwischen dem Sechskant h und den Innenflächen der ihn umgebenden Teile / und Z1 besteht ein kleiner Zwischenraum, so daß der Sechskant etwas Spielraum in seinem sechskantigen Lager hat.
Wenn sich nun die Arme a1 und b1 infolge der auf den Wagen kommenden Stöße auseinanderzubewegen suchen, wirkt der Sechskant gegen die Öffnungg der Trommelteile/ und f1 so, daß diese sich auseinanderbewegen und eine exzentrische Form annehmen. Beim Auseinandergehen der Arme« und A1 findet eine Verdrehung der Teile gegeneinander statt, so daß sich der Sechskant in der Öffnung b dreht. Hierdurch werden die Flächen der Trommel fest gegen die Bremsklötze angepreßt. Die Gegeneinanderbewegung der Armeö1 und a1 und die dadurch hervorgerufene Ausdehnung der Bremstrommel vergrößert deren Bestreben, den Bremsklotz d zwischen sich und das Widerlager hineinzuziehen, wodurch die Gegeneinanderbewegung stark gebremst wird. Eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung hat die gleiche Wirkung, jedoch äußert sich diese auf den Bremsklotz^1 der gegenüberliegenden Seite. In der Ruhestellung liegt die Trennlinie zwischen den beiden Teilen der Trommel in einer Ebene mitten zwischen den Bremsklötzen. Bei der dargestellten Anordnung äußert sich die Bremswirkung abwechselnd auf den einen Bremsklotz und den andern. Während bei einem Bremsklotz die Bremswirkung stattfindet, ist der andere außer Tätigkeit.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Öffnung g eine sechseckige Gestalt, jedoch können selbstverständlich auch andere Formen und andere Mittel angewendet werden, wofern diese zum Auseinanderdrängen der Teile/ und f1 gjeeignet sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Reibungsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch die Vereinigung von zwischen exzentrischen Teilen (c) der Gehäusewand (a) und der gegen diese verdrehbaren Bremstrommel keilartig angeordneten und unter Federdruck stehenden Bremskörpern (d) mit einer in einzelne, mittels Exzenter (a5) spreizbare Mantelabschnitte (/, f1) unterteilten Bremstrommel.
2. Stoßdämpfer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Enden der zwei in entgegengesetzten Richtungen wirkenden Bremskeile (c, c1) eine Feder (e) eingespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES83004D 1927-09-24 1927-12-07 Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE520588C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2527627A GB302982A (en) 1927-09-24 1927-09-24 Improvements in and relating to shock absorbers and the like or means for damping the movement of oscillatory bodies

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE520588C true DE520588C (de) 1931-03-12

Family

ID=10225089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES83004D Expired DE520588C (de) 1927-09-24 1927-12-07 Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE520588C (de)
GB (1) GB302982A (de)

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GB302982A (en) 1928-12-24

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