DE520588C - Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 title claims description 7
- 230000035939 shock Effects 0.000 title claims description 7
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F7/00—Vibration-dampers; Shock-absorbers
- F16F7/02—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
- F16F7/06—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in a direction perpendicular or inclined to the axis of rotation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die insbesondere bei Kraftfahrzeugen verwendeten Reibungsstoßdämpfer bestehen aus
einem Gehäuse mit darin liegender Bremstrommel, die beide durch Arme mit den gegeneinander federnden Teilen verbunden
sind. Bei einer bekannten Ausführungsform erfolgt die Bremsung der Trommel durch
Bremskeile, die zwischen der Trommel und entsprechenden Widerlagern liegen und durch
eine Feder zwischen diese hineingedrückt werden. Um einen langen Bremsweg zu vermeiden
und von vornherein eine genügend starke Bremswirkung zu erzielen, müßte eine starke Feder verwendet werden, jedoch stößt
die Anordnung einer solchen auf Schwierigkeiten. Da der Raum für die Feder beschränkt
ist und nur kurze Federn untergebracht werden können, würde eine starke Feder zwar im Anfang einen genügenden
Reibungsangriff ergeben, aber dann schnell | nachlassen, wenn die Bremsteile etwas abgenutzt
sind. Man müßte die Widerlager fortwährend nachstellen.
Den gleichen Nachteil haben andere Stoßdämpfer, bei denen die Bremstrommel aus
einem vieleckigen Kern und mehreren Segmenten besteht, die sich bei einer Verdrehung
des Kernes auseinanderspreizen. Auch bei diesen wird die Verdrehung des Kernes,
die der Erzielung eines genügend starken Bremsangriffes vorhergehen muß, mit der Abnutzung
der Teile immer größer, so daß ein fortwährendes Nachstellen erforderlich ist.
Die Nachteile beider Anordnungen werden nach der Erfindung durch die Vereinigung
der unter Federdruck stehenden Bremskeile mit einer ausdehnbaren Bremstrommel vermieden. Es können in diesem Falle
schwache Federn verwendet werden, denen lediglich die Aufgabe zufällt, die Bremskeile
in Berührung mit der Trommel und den Widerlagern zu halten und sie bei eintretender
Abnutzung nachzuschieben. Der starke Reibungsangriff wird dann durch die Ausdehnung
der Bremstrommel bewirkt, die, auch wenn sie stark abgenutzt ist, doch bei der geringsten Ausdehnung an den Keilen
sofort eine Reibungsfläche findet. Zweckmäßig werden zwei in entgegengesetzten Richtungen
wirkende Bremskeile verwendet, zwisehen die eine Feder eingespannt ist.
In den Zeichnungen ist
Abb. ι eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines
Stoßdämpfers für Motorwagen, wobei der eine der gegeneinander schwingenden Teile zur
Sichtbarmachung der inneren Einrichtung teilweise abgebrochen ist,
Abb. 2 ein Querschnitt" durch die Vorrichtung nach Abb. 1.
Bei der vorzugsweise verwendeten Ausführungsform der Erfindung als Stoßdämpfer
für Kraftwagen ist ein Gehäuseß vorhanden,
das den einen der schwingenden Teile darstellt, sowie eine Scheibe b oder ein ähnlicher
Teil, der den andern der gegeneinander schwingenden Teile bildet. Der eine der Teile« oder b wird mit dem Rahmen des
Motorwagens und der andere Teil mit der Achse verbunden. Zu diesem Zweck sind an
den Teilen a und b Armeß1 und b1 angebracht,
die mit ihnen je aus einem Stück bestehen können. Es könnte aber auch einer
der Teile mittels einer Klemme oder einer sonstigen Befestigungsvorrichtung unmittelbar
auf dem Rahmen oder der Achse angebracht werden.
In dem Gehäuse α befinden sich bogenförmige
Widerlager c und c1 für die keilförmigen
Bremsklötze. Die Widerlager sind in dem Gehäuse α in radialer Richtung verstellbar,
wobei sie von Scheidewänden a? und aB geführt werden. Jedem Widerlager
ist ein Bremsklotz d bzw. d1 zugeordnet, der
etwas breiter ist als das Widerlager. Die radiale Verstellung der Widerlagern und c1
erfolgt durch Stellschrauben/, die mit Gegenmuttern versehen werden können. Die innere
Fläche der Bremsklötze ist in der Weise bogenförmig ausgebildet, daß sie dicht an
einer Bremstrommel anliegt. Ihre äußere Fläche, die an den Widerlagern anBegt, ist
ebenfalls bogenförmig, jedoch haben die Bogen der inneren und äußeren Fläche verschiedene
Mittelpunkte.
An der Stirnfläche eines jeden Bremsklotzes befindet sich ein Zapfen oder iein
sonstiges Lager für eine Federe, die die Bremsklötze zwischen ihre Widerlager und
die Bremstrommel hineindrückt. Damit sich die Bremsklötze nicht rund um die Tr ommel
verschieben können, wird zweckmäßig ein Anschlag«4 vorgesehen.
Die Bremstrommel besteht aus zwei halbkreisförmigen Teilen/ und fK Die inneren
Seiten der beiden Teile/ und. f1 sind so ausgebildet,
daß nach dem Zusammenlegen der beiden Teile zwischen ihnen eine sechseckige
Öffnung g bleibt. Die Öffnung g zwischen den zusammengesetzten Teilen umgibt
einen mittleren Zapfen a5, an den der Teil δ
mit einer Schraube δ2 und einer Unterlegscheibe
&3 befestigt ist. Die Unterlegscheibe ist gegen eine Verdrehung gegenüber den
Zapfen«3· durch einen Stift ö4 gesichert.
Die Scheibe b trägt einen mit ihr aus einem Stück bestehenden oder an ihr befestigten
Sechskant k, der in der Größe der Öffnung g entspricht und der auf den Zapfen Φ paßt
und auf diesem gelagert ist. Zwischen dem Sechskant h und den Innenflächen der ihn
umgebenden Teile / und Z1 besteht ein kleiner
Zwischenraum, so daß der Sechskant etwas Spielraum in seinem sechskantigen Lager hat.
Wenn sich nun die Arme a1 und b1 infolge
der auf den Wagen kommenden Stöße auseinanderzubewegen suchen, wirkt der Sechskant
gegen die Öffnungg der Trommelteile/
und f1 so, daß diese sich auseinanderbewegen und eine exzentrische Form annehmen.
Beim Auseinandergehen der Arme« und A1
findet eine Verdrehung der Teile gegeneinander statt, so daß sich der Sechskant in
der Öffnung b dreht. Hierdurch werden die Flächen der Trommel fest gegen die Bremsklötze
angepreßt. Die Gegeneinanderbewegung der Armeö1 und a1 und die dadurch
hervorgerufene Ausdehnung der Bremstrommel vergrößert deren Bestreben, den Bremsklotz d zwischen sich und das Widerlager
hineinzuziehen, wodurch die Gegeneinanderbewegung stark gebremst wird. Eine
Bewegung in entgegengesetzter Richtung hat die gleiche Wirkung, jedoch äußert sich diese
auf den Bremsklotz^1 der gegenüberliegenden Seite. In der Ruhestellung liegt die Trennlinie
zwischen den beiden Teilen der Trommel in einer Ebene mitten zwischen den
Bremsklötzen. Bei der dargestellten Anordnung äußert sich die Bremswirkung abwechselnd
auf den einen Bremsklotz und den andern. Während bei einem Bremsklotz die Bremswirkung stattfindet, ist der andere
außer Tätigkeit.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Öffnung g eine sechseckige Gestalt,
jedoch können selbstverständlich auch andere Formen und andere Mittel angewendet
werden, wofern diese zum Auseinanderdrängen der Teile/ und f1 gjeeignet sind.
Claims (2)
1. Reibungsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch
die Vereinigung von zwischen exzentrischen Teilen (c) der Gehäusewand (a)
und der gegen diese verdrehbaren Bremstrommel keilartig angeordneten und unter Federdruck stehenden Bremskörpern (d)
mit einer in einzelne, mittels Exzenter (a5) spreizbare Mantelabschnitte (/, f1)
unterteilten Bremstrommel.
2. Stoßdämpfer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Enden der zwei in entgegengesetzten Richtungen wirkenden Bremskeile (c, c1)
eine Feder (e) eingespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2527627A GB302982A (en) | 1927-09-24 | 1927-09-24 | Improvements in and relating to shock absorbers and the like or means for damping the movement of oscillatory bodies |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520588C true DE520588C (de) | 1931-03-12 |
Family
ID=10225089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83004D Expired DE520588C (de) | 1927-09-24 | 1927-12-07 | Reibungsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520588C (de) |
| GB (1) | GB302982A (de) |
-
1927
- 1927-09-24 GB GB2527627A patent/GB302982A/en not_active Expired
- 1927-12-07 DE DES83004D patent/DE520588C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB302982A (en) | 1928-12-24 |
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