DE518587C - Stossdaempfer fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stossdaempfer fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE518587C
DE518587C DEO17628D DEO0017628D DE518587C DE 518587 C DE518587 C DE 518587C DE O17628 D DEO17628 D DE O17628D DE O0017628 D DEO0017628 D DE O0017628D DE 518587 C DE518587 C DE 518587C
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shoe
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DEO17628D
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English (en)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/06Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in a direction perpendicular or inclined to the axis of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoßdämpfer, insbesondere einen unter Reibung wirkenden Stoßdämpfer, für Kraftfahrzeuge. Es sind bereits Stoßdämpfer bekannt, die aus zwei Gruppen von Keilen bestehen, die im Innern eines zylindrischen Gehäuses angeordnet sind. Die Keile der ersten Gruppe ruhen mit ihrer breiteren Grundfläche auf der Innenseite des Gehäuses. Die Keile der zweiten Gruppe sind umgekehrt angeordnet, greifen in die von den Keilen der ersten Gruppe freigelassenen Abstände ein und ruhen mit ihren Grundflächen auf einer Nabe auf, die Erhöhungen und Vertiefungen besitzt. Beim Drehen dieser Nabe wandern die Erhöhungen an den einzelnen Keilen der zweiten Gruppe vorbei und pressen diese nach auswärts zwischen die Keile der ersten Gruppe.
Die Nachteile dieser bekannten Vorrichtung bestehen vor allem darin, daß der Bremswiderstand stets der gleiche ist, ohne Rücksicht darauf, ob die Nabe langsam oder schnell Bewegungen ausführt, und daß sie einer außerordentlich hohen Abnutzung unterworfen sind.
Die Erfindung bezweckt, einen Stoßdämpfer zu schaffen, der diese Nachteile nicht aufweist und insbesondere eine außerordentlich einfache, kräftige Bauart besitzt und in der Wirkungsweise unbedingt zuverlässig ist. Ferner soll der neue Stoßdämpfer keinen oder nur geringen Bremswiderstand bei langsamen, normalen Schwingungen der Nabe, jedoch einen großen Bremswiderstand bei schnellen Drehbewegungen, d. h. Stößen, besitzen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Bremsschuhe auf der dem Nocken zugekehrten Seite mit Gleitflächen versehen sind.
Auf den Zeichnungen sind einige Ausfiihrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen
Abb. ι eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines Stoßdämpfers gemäß der Erfindung,
Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1,
Abb. 3 und 4 Seitenansichten abgeänderter Ausführungsformen und
Abb. 5 ein Schema, aus welchem die Wirkungsweise ersichtlich ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. ι und 2 ist ein zylindrisches Gehäuse 1 in irgend geeigneter Weise, z. B. durch Schrauben 2, an dem nicht veranschaulichten Untergestell des Fahrzeuges befestigt und mit einem Deckel 3 versehen. An der inneren Umfangsfläche des Gehäuses ist ein kreisförmiges Band 4 angeordnet, das eine elastische Schicht (eine verdichtete Hartgummischicht) und eine Außenschicht mit rauher Fläche, wie z. B. aus gehärtetem Hartgummi, Fiber, Filz, Kamelhaarriemen, o. dgl., aufweist, auf welcher die Bremsschuhe 5 für gewöhnlich mit mehr oder weniger kräftiger Reibung
gleiten können, wenn der sie in Stellung haltende und sie beeinflussende Nocken 6 verhältnismäßig langsam und mehr oder weniger fortschreitende Schwingungen erhält, wodurch die Schuhe in der Drehrichtung mitgenommen werden. Auf einer nach außen sich erstreckenden Verlängerung J des Nokkens 6 ist in geeigneter Weise, z. B. durch einen Schraubenbolzen 8, ein Hebel 9 befestigt, der die Verbindung mit der Achse des Fahrzeuges herstellt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel läuft der Hebel 9 in einen kugelförmigen Kopf aus. Die am Umfang des Nockens 6 vorgesehenen Flächen sind konvex ausgebildet und der Deutlichkeit halber auf der Zeichnung übertrieben dargestellt. Die Krümmung ist jedoch so gewählt, daß sich diese Flächen praktisch ganz gegen die entsprechenden Innenflächen 10 der Schuhes anlegen. Nach einer nicht veranschaulichten abgeänderten Ausführungsform können die am Umfang des Nockens vorgesehenen Flächen eben und die Innenflächen der Schuhe konvex ausgebildet werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. Unter diesen Bedingungen werden, wie oben angedeutet worden ist, durch die verhältnismäßig langsamen und fortschreitenden Teildrehungen des zwangläufig durch den Hebel 9 beeinflußten Nockens 6 die Schuhes in dem einen oder anderen Sinn auf der Innenfläche des Bandes 4 gedreht. Letzteres findet für gewöhnlich bei allen Schwingungen einer Nabe infolge der Unregelmäßigkeiten der Fahrbahn statt.
Wenn jedoch eine Achse einen heftigen und unvorhergesehenen Stoß erhält, wird der ' Nocken schnell und kräftig gedreht, und die Schuhe können ihm bei dieser Umdrehung infolge ihrer Reibung an dem Umfangsband nicht mehr folgen, so daß sie voneinander getrennt und in radialer Richtung gegen das Band gedrückt werden, wodurch eine energische Bremsung erzeugt wird und die 4S Schwingungen der Achse und Räder gegenüber dem Untergestell gedämpft werden.
Bei den dargestellten Ausführungsformen sind die Flächen des Nockens symmetrisch konvex ausgebildet, und es wird mithin in beiden Umdrehungsrichtungen gleich große Reibung erzeugt. Wenn dagegen die Reibung nur bei der Drehung in einer Richtung, beispielsweise bei der Drehung im Sinne des Uhrzeigers, erzielt werden soll, wird der Nocken mit Flächen versehen, die auf der rechten Hälfte beispielsweise eben ausgebildet sind und sich genau der entsprechenden Fläche des Schuhes anpassen, während die ι andere Hälfte, beispielsweise die links He- ! gende Hälfte, der Flächen konvex ausgebildet ; ist, so daß, wenn die Nabe in dem angedeuteten Sinn sich dreht, die links liegende Hälfte jeder Fläche ein wenig von der Fläche des zugehörigen Schuhes sich entfernt und alsdann wieder mit ihr in Berührung kommt, wobei der Schuh gegen das Umfangsband gedruckt wird.
Die oben beschriebene Wirkungsweise, die beim Erfindungsgegenstand durch die Exzentrizität der Flächen des Nockens gegenüber seiner Drehachse erzielt wird, ist schematisch in Abb. 5 veranschaulicht.
Wenn infolge einer plötzlichen und heftigen Drehung um den Zapfen 7 im Sinne des Pfeiles F die konvexe Fläche des Nockens 6 die mit 6' bezeichnete Lage einnimmt, hat er das Bestreben, anstatt sich mit seiner ganzen Fläche und insbesondere mit seiner mittleren Fläche gegen die Fläche des Schuhes 5 zu legen, sich mit seinem äußeren Teil gegen diesen Schuh zu stützen, der verhältnismäßig weit von der Drehachse entfernt ist, wodurch beispielsweise der betreffende Schuh bei 5' verschoben wird und mithin in einem gewissen Maße die das Umfangsband bildende Schicht aus elastischem Stoff zusammendrückt.
Während in Abb. 1 ein Stoßdämpfer mit vier Schuhen und ein Nocken mit vier Flächen veranschaulicht worden ist, zeigen die Abb. 3 und 4 Ausführungsbeispiele mit sechs und drei Schuhen bzw. Flächen des Nockens; doch leuchtet es ohne weiteres ein, daß die Anzahl dieser Organe nach Wunsch geändert werden kann. Insbesondere kann ein Stoßdämpfer hergestellt werden, der beispielsweise einen Nocken mit sechs Flächen aufweist, die symmetrisch zwei, drei, vier Schuhe usw. beeinflussen.
Obgleich oben eine Bauart beschrieben worden ist, bei welcher Schuhe aus Metall und ein am Umfang gerauhtes, biegsames Band Verwendung finden, können auch elastische Schuhe und ein starres LTmfangsband benutzt werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stoßdämpfer für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwischen einer einen Nocken tragenden Nabe und einem Reibungsband angeordneten Bremsschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsschuhe (5) auf der dem Nocken (6) zugekehrten Seite mit Gleitflächen (10) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO17628D 1927-10-13 1928-10-11 Stossdaempfer fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE518587C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1828602X 1927-10-13
GB29613/28A GB322587A (en) 1927-10-13 1928-10-13 Improvements in or relating to shock absorbers

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE518587C true DE518587C (de) 1931-02-18

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ID=26259993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO17628D Expired DE518587C (de) 1927-10-13 1928-10-11 Stossdaempfer fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (5)

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US (1) US1828602A (de)
BE (1) BE354894A (de)
DE (1) DE518587C (de)
FR (1) FR662084A (de)
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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IT1248517B (it) * 1991-06-21 1995-01-19 Pirelli Transmissioni Ind Spa Organo di tensionamento per cinghie di trasmissione
DE102006038778B4 (de) * 2006-08-18 2011-08-25 Ab Skf Vorrichtung zur Begrenzung einer Drehbewegung

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Publication number Publication date
US1828602A (en) 1931-10-20
GB322587A (en) 1929-12-12
BE354894A (de)
FR662084A (fr) 1929-08-12

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