DE520309C - Schuetzensteuerung fuer Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Werkzeugmaschinen - Google Patents

Schuetzensteuerung fuer Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Werkzeugmaschinen

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DE520309C
DE520309C DE1930520309D DE520309DD DE520309C DE 520309 C DE520309 C DE 520309C DE 1930520309 D DE1930520309 D DE 1930520309D DE 520309D D DE520309D D DE 520309DD DE 520309 C DE520309 C DE 520309C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P23/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
    • H02P23/24Controlling the direction, e.g. clockwise or counterclockwise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Schützensteuerung für Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Werkzeugmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Umsteuerung und Bremsung von Elektromotoren, welche aus einem Umsteuerschalter, einem Vorschaltwiderstand und drei Schützen für das Ein- und Ausschalten des Rechtslaufs, :des Linkslaufs und der Bremse des Motors besteht und im besonderen die Anforderungen beim elektromotorfischen Antrieb von Werkzeugmaschinen erfüllt.
  • Erfindungsgemäß sind die beiden zu den Schützen für Rechts- und für Linkslauf führenden Ableitungskontakte des Umsteuerschalters durch .einen Vorschaltwiderstand überbrückt, dessen Mitte durch den Anschluß zu dem dritten, bei Stromdurchfluß die Bremse lüftenden Schütz. angezapft ist. Dabei wird der halbe V orschaltwiderstand zuzüglich des Widerstandes des Schützes für die Bremse etwa gleich dem Widerstand eines der beiden Schütze für Rechts- oder Linkslauf gewählt. Infolgedessen fließt der Strom in den beiden Endstellungen des Umsteuerschalters jeweils nur zu einem der beiden Schütze für Links- oder Rechtslauf und zugleich über eine der beiden Hälften desVorschaltwiderstandes zu dem dieBremse lüftenden dritten Schütz, während das andere der beiden erstgenannten Schütze stromlos bleibt. In der Mittelstellung des Schalters aber werden alle drei Schütze stromlos, und die Bremse wird angezogen.
  • Hierdurch ist .erreicht, daß die Bremse während der Dauer des Umschaltvorganges selbsttätig angezogen und nach Beendigung des Vorganges selbsttätig gelöst wird. Das Umsteuern, Ausschalten und Bremsen des LvIotors wird mit einer Mindestzahl von Elementen in einfachster Schaltung bewirkt; der Umsteuerschalter kann mechanisch oder selbsttätig z. B. durch den vom Motor hin und .her bewegten Schlitten einer Werkzeugmaschine oder auch von Hand gesteuert «-erden.
  • Die Wirkungsweise geht aus der scheniatischen Darstellung hervor, welche ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung für den Antrieb eines Werkzeu.gmaschinenschlittens durch einen umschaltbaren Drehstrominotor zeigt.
  • Das Drehstromnetz ist durch die drei Phasen R, ,S, T angedeutet. Der Motor a treibt den Werkzeugmaschinenschlitten b hin und her, der mittels der Anschläge c und d in bekannter Weise das stromführende Kontaktstücke eines Umsteuerschalters hin und her verschiebt. Hierdurch wird der Strom von der Phase S über den ständig an dem Kontaktstück anliegenden Kontaktfund das Kontaktstücke selbst abwechselnd zu den beiden Ableitungskontakten g und h geleitet. Von den Enden der beiden Ableitungskontakte führt je eine Leitung zur Spule des Schützes i. für den Rechtslauf und zur Spule des Schützes k für den Linkslauf des Motors. a. Dem Rechtslauf entspricht der Vorwärtsgang, dem Linkslauf der Rückwärtsgang des Schlittens b. Rechts- und Linkslauf werden wechselweise durch Anziehen des Ankers eines der beiden Schütze i oder 7 bewirkt, welche den Motor umschalten; die Einrichtungen hierzu sind bekannt und der Cbersichtlichkeit wegen in der Darstellung fortgelassen.
  • Erfindungsgemäß sind die beiden Ableitungskontakte g und h durch die beiden hintereinandergeschalteten Hälften 1, und 1@ eines Vorschaltviderstandes überbrückt, zwischen denen die zu dem Bremsschütz in. führende Leitung abzweigt. Der Widerstand dieses Schützes in- ist um die Größe des Widerstandes l1=12 kleiner als :der Widerstand eines der beiden Schütze i oder l,. Solange das Schütz in stromdurchflossen und der Anker n angezogen ist, wird,der von T über die Spule 0 nach R fließende Bremsstrom unterbrochen; wird jedoch Schütz m stromlos, so fällt der Anker ab und schließt den Bremsstromkreis T, n, 0, R, so daß die Spule o die Bremse p des Motors ä anzieht.
  • Die Wirkungsweise sei an Hand der drei Stellungen des Umsteuerscbalters e beschrieben.
  • Gezeichnet ist die rechte Endstellung des Schalters. Der gezeichneten Stellung aller Teile entspricht der Vorwärtsgang des Schlittens (s. Pfeil q). Vor Beginn des Vorwärtsganges hatte der Anschlag c das Kontaktstück e des Umsteuerschalters nach rechts verschoben. Es fließt daher jetzt Strom von S über f, e, lt sowohl zum Schütz i und nach R -zurück als auch über 12 nach dem Schütz n:. und nach R zurück, weil ja die Widerstände 1, und m zusammen etwa gleich dem Widerstande von i sind. Dagegen findet über 1, nach dem Schütz k nur ein sehr geringer Stromfluß statt, weil der Widerstand in diesem Zweige um 11 größer als der Widerstand von i. oder von 1" und in ist; deshalb kann das Schütz k nicht ansprechen. Es ist also der Anker des den Rechtslauf (Vorwärtsgang) schaltenden Schützes i und der Anker ib des den Bremsstrom unterbrechenden Schützes in, angezogen; der Vorwärtsgang ist eingeschaltet, die Bremse gelüftet, und das den Rückwärtsgang schaltende Schütz k ist ausgeschaltet.
  • Mittelstellung (gestrichelt gezeichnet) beim Ende des Vorwärtsganges trifft der Anschlag d gegen den Ansatz des Umsteuerschalters e und verschiebt ihn nach links, so daß der Strom zwischen e und la unterbrochen, der Strom zwischen e und g jedoch vorläufig - während einer kurzen Zeit -noch nicht geschlossen wird. Hierdurch werden also alle drei Schütze k, i und in stromlos, der Anker 7z des Schützes zia fällt ab und schließt den Strom für d.ie Bremse p des Antriebsmotors. Die Zeit, in welcher der Umsteuerschalter in seiner Mittelstellung zubringt, kann durch besondere Mittel in gewünschter Weise verlängert werden.
  • Danach erreicht der Umsteuerschalter e seine linke Endstellung. Hierbei bleibt der Strom zwischen c und h unterbrochen, er wird jedoch zwischen e und g geschlossen und fließt daher nunmehr von g sowohl zum Schütz 1a, das die Umschaltung des Motors auf Linkslauf - Rückwärtsgang .des Schlittens b -- bewirkt, als auch von g über 1, zum Schütz nz, das den Bremsstrom wieder unterbricht und die Bremse lüftet. Schütz i bleibt jetzt aus den oben geschilderten Gründen stromlos.
  • Bei Umkehr der Schlittenbewegung beginnt das Spiel von neuem.
  • Die Einrichtung kann in gleicher Weise für jede Stromart, besonders auch für Gleichstrom benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATEI`'TANSPRÜCI3E: i. Schützensteuerung für Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Werkzeugmaschinen, mit einem Umsteuerschalter, einem Vorschaltwiderstand und drei Schützen für Ein- und Ausschalten des Rechtslaufs, des Linkslaufs und der Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Schützen für Rechts- und für Linkslauf führenden Ableitungen (g, 1a) des Umsteuerschalteis durch den Vorschaltwiderstand (e:, e_) überbrückt sind, dessen Mitte durch den Anschluß= zu dein die Bremse lüftenden dritten Schütz (in) angezapft ist. -a. Schützensteuerung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der halbe Vorschaltwiderstand zuzüglich des Widerstands des dritten Schützes etwa gleich dem Widerstand eines der beiden anderen Schütze ist.
DE1930520309D 1930-06-15 1930-06-15 Schuetzensteuerung fuer Elektromotoren, insbesondere zum Antrieb von Werkzeugmaschinen Expired DE520309C (de)

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