DE896522C - Steuerung fuer Drehstrom-Verschiebeankermotoren - Google Patents

Steuerung fuer Drehstrom-Verschiebeankermotoren

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Publication number
DE896522C
DE896522C DEF1838D DEF0001838D DE896522C DE 896522 C DE896522 C DE 896522C DE F1838 D DEF1838 D DE F1838D DE F0001838 D DEF0001838 D DE F0001838D DE 896522 C DE896522 C DE 896522C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistors
contactor
control
switched
voltage
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Expired
Application number
DEF1838D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Ludwig Duerr
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE896522C publication Critical patent/DE896522C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
    • H02K7/125Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Steuerung für Drehstrom -Verschiebeankermotoren Das Patent 762 o79 befallt sich mit der Steuerung von Drehstrom-Verschiebeankermotoren, bei denen durch die axiale Verschiebung eine mechanische Bremse gelüftet wird und in deren Ständerkreis kurzzeitig Dämpfungswiderstände eingeschaltet werden, die nur beim Einschalten der Motoren wirksam werden. Diese Art der Schaltung der Dämpfungswiderstände bat die Aufgabe, die schädlichen Folgen der sogenannten Rush-Spitze auf die axiale Bewegung des Ankers zu vermeiden.
  • Die kurzzeitige Einschaltung der Widerstände kann in verschiedener Weise hervorgerufen werden, z. B. dadurch, daß der Hauptschalter für den Motor mit zusätzlichen Kontakten versehen wird, mit deren Hilfe die Widerstände überbrückt werden. Diese Hilfskontakte sind so anzuordnen, daß beim Einlegen des Schalters zunächst die Hauptkontakte wirksam werden, so daß die Leitungen bei eingelegten. Widerständen Strom erhalten, während kurz darauf bei der weiteren Bewegung des Schalthebels die Hilfskontakte zur Wirkung kommen, welche die Dämpfungswiderstände abschalten bzw. überbrücken. Eine derartige Einrichtung wirkt im Betrieb nicht immer ausreichend zuverlässig, weil die zeitliche Aufeinanderfolge des Schaltens von Haupt- und Zusatzkontakt nicht gesichert ist. Durch Abbrand oder beim Auswechseln der Kontaktfinger kann es leicht vorkommen, daß die Hilfskontakte eher oder gleichzeitig mit den Hauptkontakten schalten, und dann sind die Dämpfungswideratände immer unwirksam. Auch steht die Einschaltzeit der Widerstände nicht im ursächlichen Zusammenhang mit der Zeitdauer des Rush-Effektes.
  • Gemäß der Erfindung wird ein überbrückungsschütz für die Widerstände in Abhängigkeit von der Spannung in den Phasen geschaltet, in denen die Dämpfungswiderstände liegen. Das überbrückungsschütz kann nicht anziehen, bevor nicht wirklich die beiden Phasen Spannung erhalten. Da der Rush-Effekt sehr kurzzeitig ist, wird meist die natürliche Trägheit des Schützes genügen, um bis zum Überbrücken der Widerstände genügend Zeit verfließen zu lassen; gegebenenfalls kann auch eine zusätzliche mechanische Dämpfung am Schütz angebracht werden, wie es etwa bei- Zeitrelais üblich ist. Auf diese Weise wird mit Sicherheit das Kurzschließen der Dämpfungswiderstände nach Abklingen der Rush-Spitze_erzir-lt, ganz gleich, ob an den Kontakten irgendwelcher Abbrand eintritt, ob die Kontakte richtig eingesetzt sind oder nicht u. dgl.
  • Die Erfindung läßt sich weiter dahin ausbauen, daß die Einschaltzeit der Dämpfungswiderstände unmittelbar in Abhängigkeit zum Verlauf der Rush-Spitze gebracht wird. Zu diesem Zweck ist die Erregerspule des Überbrückungsschützes in Abhängigkeit vom Spannungsabfall des Einschaltstromes in den beiden Phasen geschaltet, in denen die Widerstände liegen. Zweckmäßig geschieht das, indem man die Erregerspule des Schützes an je einen Punkt der beiden Widerstände legt, so daß also die Erregerspule zwischen den beiden Phasen liegt und vor der Anzapfungsstelle ein gewisser Teil des Widerstandes vorgeschaltet ist. Man kann auch die Erregerspule mit dem einen Ende vor den Widerstand der einen Phase legen, während das andere Spulende mit einem weiter nach der Mitte zu liegenden Punkt des Widerstandes der anderen Phase verbunden ist. Die an den Primärklemmen des Motors herrschende Spannung ist zunächst infolge der Dämpfungswiderstände um den in diesen Dämpfüngswiderständen erzeugten Spannungsabfall kleiner als die Netzspannung. Die Erregerspule des Überbrückungsschützes ist für die Netzspannung ausgelegt und spricht auch noch an bei einem Spannungsabfiallder nach dem Abklingen des Rush-Stromes auftritt, nicht aber bei einem während des Abklingens wesentlich höheren Spannungsabfall. Die für den Anschluß der Erre@gerspule in Betracht kommenden Anzapfpunkte an den Dämpfungswiderständen sind entsprechend zu wählen. Es ist damit ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der zu dämpfenden Rush-Spitze und dem Überbrücken der Dämpfungswiderstände hergestellt worden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung dargestellt.
  • Im Schaltschema nach Abb. i wird der Ständerteil i des Motors 2, über Leitungen 3 bis 5 und den Hauptschalter bzw. das Ständerschütz 6 an die Netzphasen 7 bis 9 gelegt. In die Leitungen -4 und 5 sind die Dämpfungswiderstände io und ii eingebaut. Diese Dämpfungswiderstände können mit Hilfe des Schützes 12 überbrückt werden, dessen Spule i2a durch die Leitungen 13 und 14 zwischen die Phasen 4 und 5 gelegt wird, in welchen die Dämpfungswiderstände io und ii liegen. Die Leitungen 13 und 14 können beispielsweise bei a und b angeschlossen sein. Es wird dadurch erreicht, daß die Spule 12a erst Spannung erhält, wenn auch zumindest in den Phasen 4 und 5 Spannung vorhanden ist. Die Dämpfungswiderstände sind .daher zunächst wirksam, und erst nachdem das Schütz 12 angesprochen hat, was nötigenfalls verzögert werden kann, werden die Widerstände überbrückt. Ein gleichzeitiges oder vorzeitiges Kurzschließen der Dämpfungswiderstände kann also nicht eintreten.
  • Noch- zweckmäßiger ist der Anschluß der Erregerspule i2a bzw. der Leitung 13 und 14 an Punkte c und d der Widerstände io und ii. Durch ,diesen Anschluß kann man den Spannungsiabfall zwischen den Punkten a und c des Widerstandes io und den Punkten b und d des Widerstandes i I zur Steuerung des Schützes 12 ausnutzen. Beim Einschaltstrom ist der Spannungs.aobfall so groß, daß die Spule 12,11 eine wesentlich geringere als die Netzspannung erhält, erst mit dem Abklingen des Einschaltstoßes wird die annähernd volle Spannung an der Spule wirksam, und das Schütz spricht an.
  • Die Vermeidung des Rush-Effektes ist bei Hebezeugschaltungen und auch bei Fahrschaltungen nicht nur erforderlich, wenn der Motor überhaupt eingeschaltet wird, sondern auch dann, wenn eine Schaltungsänderung vorgenommen wind. In diesem Fall wird nach Abb. 2 das Schütz -auch noch von Hilfskontakten 15 bis i8 geschaltet, die an den Ständerschützen des Motors anzubringen sind. Die Wirkungsweise ist im übrigen die gleiche wie bei der Ausführung nach Abb. i.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung für Drehstrom-Verschiebeankermotoren, bei denen durch die axiale Verschiebung eine mechanische Bremse gelüftet wird und in den Ständerkreis kurzzeitig Dämpfungswiderstände eingeschaltet werden, die nur beim Einschalten der Motoren wirksam werden, nach Patent 7662 079, dadurch gekennzeichnet, daß ein Überbrückungsschütz (12) in Abhängigkeit von der Spannung in den Phasen (4, 5) geschaltet wird, in denen die Widerstände liegen.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Überbrückungsschütz (12) in Abhängigkeit vom Spannungsabfall des Einschaltstromes geschaltet wird, insbesondere dadurch, daß- die Erregerspule (i2a) des Schützes an je einen Punkt (c, d) der beiden Widerstände (io, ii) gelegt wird.
DEF1838D 1943-02-14 1943-02-14 Steuerung fuer Drehstrom-Verschiebeankermotoren Expired DE896522C (de)

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