DE2946895C2 - Schaltungsanordnung mit einem Gleichstromelektromotor - Google Patents
Schaltungsanordnung mit einem GleichstromelektromotorInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/54—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
- H01H9/541—Contacts shunted by semiconductor devices
- H01H9/542—Contacts shunted by static switch means
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Description
25
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine
solche Schaltungsanordnung ist bekannt aus der DE-OS 25 52 767. Beim Schließen der an Spannung liegenden
Kontakte des Kontaktschalters erfolgt schon kurz vor dem endgültigen, Schließen ein Lichtbogenüberschlag,
wobei durch den Lichtbogen ein ^oher Einschaltstrom
fließt, der zu einem großen Kontaktabbrand führt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen
durch den Einschaltstrom verursachten Kontaktabbrand zu vermindern.
Diese Aufgabe wird bei der Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 durch
dessen kennzeichnende Merkmale gelöst
Bei dieser Anordnung wird dieser Thyristor mit dem gleichen Schalter, der die Schützspule einschaltet,
gezündet. Wird durch Schließen des Schalters, an den die Schützspule angeschlossen ist, die Steuerelektrode
des Thyristors an Spannung gelegt, so wird dadurch in .sehr kurzer Zeit der Thyristor leitend. Hingegen muß in
der Spule des Schaltschützes erst ein Magnetfeld aufgebaut werden und mit Hilfe dieses Magnetfeldes die
beweglichen Massen des Schaltschützes beschleunigt werden, so daß das Schließen der Schützkontakte
wesentlich später erfolgt als das Zünden des Thyristors Das hat zur Folge, daß dann, wenn sich die Kontakte des
Schaltschützes einander nähern, diese bereits über den Thyristor kurzgeschlossen sind, so daß der hohe
Einschaltstrom über den Thyristor fließt und zwischen den Kontakten des Schaltschützes nur ein geringes
Spannungsgefälle liegt, so daß kein Überschlag erfolgt oder zumindest nur ein äußerst schwacher Lichtbogen
entsteht, der keinen wesentlichen Kontaktabbrand zur Folge hat. Wenn dann die Kontakte des Schaltschutzes
vollkommen geschlossen sind, so ist der Widerstand über diese erheblich geringer als der Widerstand des
Thyristors, so daß ein wesentlich überwiegender Teil des Motorstromes über die Kontakte des Schaltschützes
fließt, während zunächst ganz kurze Zeit ein entsprechend dem Verhältnis der Widerstände einerseits der
Kontakte, andererseits des Thyristors sehr geringer Anteil des Motorstromes durch den Thyristor fließt.
Dieser Motorstrom liegt jedoch unterhalb des Schwellwertes des Thyristorstromes, so daß der Thyristor in
kurzer Zeit löscht
Zu berücksichtigen ist, daß es bereits bekannt ist, bei
einer Schaltung für einen Gleichstrommotor mit Steuerung durch einen Gleichstromsteller den Hauptthyristor
dieses Gleichstromstellers parallel zu einem Überbrückungsschalter zu schalten und parallel zu
diesem Überbrückungsschalter einen zweiten Schalter, der mit dem Überbrückungsschalter mechanisch gekoppelt
ist, vorzusehen, der zu dem Gitter des genannten Hauptthyristors führt Bei geschlossenem Überbrükkungsschalter
und damit auch geschlossenem mit diesem gekoppelten Schalter ist der Thyristor leitend.
Diese Schaltung hat den Zweck, zu sichern, daß bei öffnen des Überbrückungsschalters an diesem kein
Lichtbogen entsteht (DE-OS 25 52 767).
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß parallel zu der Spule des
Schaltschützes ein Spannungsteiler geschaltet ist, an dessen Mitte die Steuerelektrode des Thyristors
angeschlossen äst Der Spannungsteiler kann mindestens
einen einstellbaren Widerstand aufweisen, um eine Anpassung der Zündspannung an die vorliegenden
Gegebenheiten zu ermöglichen. Normalerweise genügt es, wenn beide Widerstände des Spannungsteilers
konstante Widerstände sind.
Durch die Schaltung gemäß der Erfindung wird bei hohen Einschaltströmen die Standzeit der Schützkontakte
um ein Vielfaches verlängert Besonders zweckmäßig ist die Anwendung der Schaltung für einen
Elektromotor für den Antrieb der Pumpe für die Hubhydraulik eines batteriegetriebenen Hubladers
(Gabelstaplers). Beim Einschalten nimmt infolge der noch nicht aufgebauten Ankerrückwirkung der Elektromotor
einen großen Strom auf, so daß dem Vermeiden des Kontaktabbrandes unter diesem Einschaltstrom
große Bedeutung zukommt.
Die Schaltung gemäß der Erfindung ist durch ein Schaltschema erläutert
An die Batterie 1 sind die beiden Leitungen 2 und 3 geschlossen, wobei von der Leitung 2 die Leitung 4
ausgeht die zu dem Anker 5 und der Feldspule 6 eines Elektromotors führt, der andererseits über die Leitung 7
an die Kontakte 8 und 9 eines Schaltschützes geschlossen ist, wobei der Kontakt 9 über die Leitung 10
an die Leitung 3 angeschlossen ist, so daß mit den vorstehend beschriebenen Teilen bei geschlossenen
Kontakten 8, 9 ein geschlossener Stromkreis gegeben ist An die Leitung 2 ist weiterhin eine Leitung 11
angeschlossen, die zu einem willkürlich betätigbaren Schalter 12 führt, der seinerseits zu einer Leitung 13
führt, die zu der Spule 14 des Schaltschützes mit den Kontakten 8:9 führt Diese Spule 14 ist andererseits an
eine Leitung 15 angeschlossen, die ihrerseits wiederum an die Leitung 3 angeschlossen ist. Parallel zu der
Schutzspule 14 ist eine Schutzdiode 16 und ein Widerstand 17 geschaltet und in die Leitung 11 ist ein
weiterer Widerstand 18 und in die Leitung 4 ein weiterer Widerstand 19 geschaltet. In soweit ist die Schaltung
bekannt.
An die Leitung 7 zwischen der Feldspule 6 und dem Kontakt 8 ist eine Leitung 21 angeschlossen, die zu
einem Thyristor 22 führt, der andererseits über eine Leitung 23 an die Leitung 15 und damit an die Leitung 3
angeschlossen ist, so daß der Thyristor 22 parallel zu den Kontakten 8 und 9 des Schaltschützes 8,9,14 geschaltet
ist. An die Steuerelektrode des Thyristors 22 ist eine
Leitung 24 angeschlossen, die zu der Mitte eines Spannungsteilers führt, der durch die Widerstände 25
und 26 gebildet ist, --"obei der Widerstand 25 über eine
Leitung 27 an die Leitung 13 geschlossen isi und der
Widerstand 26 Ober eine Leitung 28 an die Leitung 15 geschlossen 'st
Die Wirkungsweise ist folgende: Wird durch willkürliche Betätigung der Schalter 12 geschlossen, so wird
damit einerseits die Spule 14 an die Batterie 1 angeschlossen, andererseits aber auch über die Leitungen
27. 2» tau den Spannungsteiler 25, 26 und die
Leitung 24 das Gitter des Thyristors 22 an Spannung gelegt Dadurch wird in sehr kurzer Zeit der Thyristor
22 gezündet so daß der Stromkreis 1,2,19,4,5,6,21,22,
23, 3 geschlossen ist Gleichzeitig ist aber auch der Stromkreis 1,2,18,12,13,14,1.5,3 geschlossen mit der
Folge, daß sich in der Spuk.· K- t»n f.is^rptftSd aJLvJt,
.yelches die beweglichen Massen des Schaltsehüues
bcS'.hletinigt und somit den Kontakt 8, 9 schließt Im
Augenblick des Schließens der Kontakte 8,9 ist aber der Thjiiütor 22 bereits gezündet, so daß zwischc-rs ilen
Kontakten 8,9 nur ein sehr geringes Spannungsgefälle liegt. Sind jedoch die Kontakte 8, 9 geschlossen, fließt
über den geringen Widerstand, der zwischen diesen
ίο Kontakten besteht der Haupttei! des Motorsstromes
während der Thyristor 22 nur mit einem derart ideir.en Teil des Stromes belastet ist, daß dieser unter den
Schwellwert des Thyristorstromes Hegt mit der Folge, daß der Thyristor 22 löscht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung mit einem Gleichstromelektromotor,
einer Gleichstromquelle und einem die Gleichstromquelle mit dem Gleichstrommotor verbindenden
Kontaktschalter und mit einem parallel zu dessen Kontakten geschalteten Thyristor, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kontaktschalter ein gleichstrombetätigtes Schallschutz (8,9,
14) ist und daß die Steuerelektrode des Thyristors (22) an die zu der Spule (14) des Schaltschützes (8,9,
14) führende Leitung (13) angeschlossen ist
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zu der Spule (14) des Schaltschützes (8,9,14) ein Spannungsteiler (25,26)
geschaltet ist, an dessen Mitte (24) die Schaltelektrode
des Thyristors (22) angeschlossen ist
3. Anwendung einer Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 wobei das Schaltschütz (8, 9, 14) den
Stromfluß zu dem Elektromotor (5, 6) für die Hubhydratrtikpumpe eines batteriegetriebenen Hubladers
schaltet
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792946895 DE2946895C2 (de) | 1979-11-21 | 1979-11-21 | Schaltungsanordnung mit einem Gleichstromelektromotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792946895 DE2946895C2 (de) | 1979-11-21 | 1979-11-21 | Schaltungsanordnung mit einem Gleichstromelektromotor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2946895A1 DE2946895A1 (de) | 1981-05-27 |
| DE2946895C2 true DE2946895C2 (de) | 1982-11-25 |
Family
ID=6086515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792946895 Expired DE2946895C2 (de) | 1979-11-21 | 1979-11-21 | Schaltungsanordnung mit einem Gleichstromelektromotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2946895C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP5839137B1 (ja) | 2015-04-20 | 2016-01-06 | ソニー株式会社 | スイッチング装置 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2552767A1 (de) * | 1975-11-25 | 1977-05-26 | Bbc Brown Boveri & Cie | Schaltung zur pulssteuerung eines gleichstrommotors |
-
1979
- 1979-11-21 DE DE19792946895 patent/DE2946895C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2946895A1 (de) | 1981-05-27 |
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