DE517646C - Absperrschieber - Google Patents
AbsperrschieberInfo
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- DE517646C DE517646C DEP56689D DEP0056689D DE517646C DE 517646 C DE517646 C DE 517646C DE P56689 D DEP56689 D DE P56689D DE P0056689 D DEP0056689 D DE P0056689D DE 517646 C DE517646 C DE 517646C
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- plates
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- Expired
Links
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K3/18—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
- F16K3/184—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Absperrschieber mit je zwei parallelen Haupt- und
Entlastungsplatten, die von einer einzigen Spindel bewegt werden.
Die Erfindung besteht darin, daß nach der Öffnungsbewegung der Entlastungsplatten die
Hauptplatten mit der Spindel durch einen Bund der Spindel gekuppelt werden, der von
Klinken unterfaßt wird, wobei die Klinken durch Gehäuserippen gesteuert werden und
die Entkupplung der Hauptplatten durch Auftreffen der Klinken auf Anschläge erfolgt.
Gegenüber den bekannten Absperrschiebern der obengenannten Art erfolgt gemäß der Erfindung
die Bewegung derHauptplatten und der Entlastungsplatten zwangläufig stufenweise und
unabhängig voneinander, so daß ein völliger Druckausgleich auf beiden Seiten der Abschlußplatten
sowie ein leichtes öffnen und Schließen
so des Schiebers erzielt wird. Ferner kann gegenüber
den bekannten Ausführungen das Größenverhältnis der Durchgangsöffnungen in den großen Abschlußplatten zu dem vollen Durchflußquerschnitt
des Schiebers beliebig gewählt werden. Die Durchgangsöffnungen können bedeutend größer als bisher ausgeführt werden,
wodurch der Druckausgleich und die Entlastung der großen Abschlußplatten schneller und wirksamer
eintritt und das öffnen des Schiebers mit bedeutend geringerem Kraftaufwand erfolgen
kann. Ein weiterer Vorteil gegenüber den bisherigen Schiebern dieser Art besteht
darin, daß die neuartige Kupplungsweise die Benutzung eines einzigen Handrades ermöglicht.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform eines solchen Schiebers dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι den Schieber im Längsschnitt in vollständig
geschlossenem Zustande, 4"
Abb. 2 den Schieber im entlasteten Zustande mit geöffneten Zusatzplatten und von ihren
Sitzen gelösten, aber noch in der Schließlage befindlichen Hauptplatten,
Abb. 3 den Schieber im völlig geöffneten Zustande.
Abb. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 1 und
Abb. 5 ein waagerechter Längsschnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
Bei dem dargestellten Schieber sind zwei die Durchgangsöffnungen nach beiden Seiten
abdeckende große Absperrplatten 1 und 2 als Hauptplatten angeordnet, von denen jede mit
einem Durchlaß 3 bzw. 4 versehen ist, der zweck-■ mäßig etwa halb so groß wie der volle Leitungsquerschnitt ist. Mit diesen Durchlässen 3, 4
wirken kleinere (Zusatz-) Absperrplatten 5 und 6 zusammen, deren Öffnungs- und Schließbewegung
vermittels der am unteren Spindelende sitzenden, in Lageraugen der Absperrplatten
allseitig umschlossen gelagerten Exzenter 7, 8 und g bewirkt wird. Die Platten 5, 6 selbst
sind zwischen Bunden der Schieberspindel 10 gehalten, so daß sie bei der Aufundabwärtsbewegung
der Spindel von dieser mitgenommen
werden. Die Hauptabsperrplatten ι und 2 hingegen
sind auf beiden Seiten mittels sich nach innen erstreckender Vorsprünge 11 und 12 an
einem Bügel 13 aufgehängt (Abb. 4 und 5), der die Schieberspindel 10 mit einer Nabe 14 umgreift.
In dieser Nabe sind Klinken 15 und 16 drehbar gelagert. Diese Klinken werden mittels
hrer seitlichen Gabeln 17 und 18 auf an ihren unteren Enden mit Abschrägungen versehenen
Rippen 19 und 20 im Innern des Schiebergeäuses geführt (Abb. 1 und 2). Die Schieberpindelioist
oberhalb der die Zusatzplatten 5 und 6 haltenden Bunde noch mit einem Bund
21 versehen, der die Aufundabwärtsbewegung der Absperrplatten 1 und 2 vermittelt
und seitliche Schlitze 24 besitzt, um den Durchgang der Klinkenden bei der Aufundabbewegung
der Spindel zu ermöglichen.
Die Arbeitsweise der vorliegenden Schieberanordnung ist nun die folgende:
Was den Verlauf des Arbeitsvorganges im allgemeinen anbelangt, so geschieht auch hier
das Öffnen und Schließen des Schiebers bzw. die entsprechende Bewegung der Absperrplatten
in üblicher Weise durch Betätigung eines auf der Spindel sitzenden (nicht gezeichneten) Handrades
derart, daß zwecks Öffnens des Schiebers durch Drehung der Spindel zuerst die Lösung
der Absperrplatten von ihren Sitzen herbeigeführt wird, worauf sie dann durch axiale Aufwärtsbewegung
der Spindel gehoben werden; beim Schließen des Schiebers findet der umgekehrte
Vorgang statt. Bei der dargestellten Ausführung werden nun erfindungsgemäß bei
Betätigung der Spindel 10 bzw. des entsprechenden Handrades durch Vermittelung der Exzenter
7, 8, 9 die Zusatzplatten 5 und 6 nach einwärts von ihren Sitzen auf den Hauptplatten
abgezogen und dadurch auch diese letzteren vom Preßdruck der Exzenter befreit, so daß
sie die für ihre weiterhin erfolgende Lösungsund Hubbewegung erforderliche Freistellung
erhalten. Wenn nun beim Weiterdrehen des Handrades die Spindel aufwärts bewegt und
hierbei die Platten 5 und 6 mitgenommen werden, so kann der in der Leitung befindliche
Dampf o. dgl. durch die kleinen Öffnungen 3 und 4 der Hauptplatten 1 und 2 strömen und
einen Ausgleich auf beiden Seiten derselben schaffen. Nach vollkommener Freilegung der
Öffnungen 3 und 4 sind auch die Hauptplatten durch den Leitungsdruck von ihren Sitzen gelöst
(Abb. 2), womit also eine wesentliche Entlastung der Hauptabsperrplatten und damit
des ganzen Schiebers erzielt ist. Es kann demzufolge durch eine entsprechende Wahl des
Größenverhältnisses der Durchlässe 3 und 4 zum vollen Leitungsquerschnitt von vornherein
das Maß der am Handrad zum Öffnen des Schiebers aufzuwendenden Kraft nach Wunsch
bestimmt werden. ' " ■
Sobald die kleinen Platten 5 und 6 bis zur
vollständigen Freigabe der Öffnungen 3 und 4 aufwärts bewegt worden sind, stößt der Bund
21 der Spindel 10 von unten her gegen die Nabe 14 des Bügels 13, so daß nunmehr bei
weiterer Aufwärtsbewegung der Spindel 10 der Bügel 13 und damit die Hauptabsperrplatten 1
und 2 nach aufwärts bis zur FreilegUng des vollen Leitungsquerschnittes des Schiebers
(Abb. 3) mitgenommen werden. Bei dieser Aufwärtsbewegung des Bügels gleiten die an
der Nabe 14 angelenkten Klinken 15 und 16
Von den unteren Abschrägungen der Steuerrippen 19 und 20 auf gerade Flächen hinauf,
wodurch sie, nach Durchgang durch die Schlitze 24, einwärts unter den Bund 21, mit ihren
Enden bis dicht an die Spindel reichend, eingestellt und in dieser Lage gegen den Bund
anliegend festgehalten werden, wie dies aus Abb. 3, in der der Schieber völlig geöffnet erscheint,
deutlich ersichtlich ist.
Wenn nun zwecks Schließens des Schiebers die Spindel 10 axial abwärts bewegt wird, so
werden außer den Zusatzplatten 5 und 6 auch die Hauptplatten I und 2 mit nach unten genommen,
weil der Bund 21 mittels der durch die Steuerrippen 19 und 20 fest gegen ihn angepreßten
Klinken 15 und 16 auf den Bügel 13 einwirkt. Kurz bevor die Platten die Lage
nach Abb. 2 wieder erreicht haben, gleiten die Klinken wieder auf die Abschrägungen der
Steuerrippen 19 und 20, wobei sie mit ihren auswärts stehenden Führungsgabeln 17 und 18
auf die Anschläge 22 und 23 treffen. Durch dieses Auftreffen ist die weitere Abwärtsbewegung
des Bügels 13 und damit der Platten 1, 2 beendet; die letzteren stehen in der aus Abb. 2
ersichtlichen Lage vor den zu schließenden Durchgangsleitungen. Durch die Anschläge 22,
23 werden aber auch die drehbaren Klinken 15, 16 so weit nach rückwärts ausgeschwungen,
daß sie mit ihren inneren Enden den in dem Bund 21 vorgesehenen Schützen 24 gegenüber
zu stehen kommen, so daß die Spindel bei ihrer weiteren Abwärtsbewegung mit dem Bund
21 bzw. mit dessen Schlitzen 24 über die Kirnkenenden
hinweggehen kann. Die Abwärtsbewegung der Spindel erfolgt so weit, bis die Zusatzplatten
gleichachsig mit den Durchlässen 3 und 4 stehen; in dieser Stellung erfolgt dann
die Drehung der Schieberspindel 10, durch die die Platten 5 und 6 mittels ihrer Exzenter 7,
8, 9 nach außen gedrückt werden, wodurch sowohl der Verschluß der Durchlässe 3, 4 als
auch das feste Andrücken der Platten 1 und 2
gegen ihre Dichtungsflächen bewirkt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Absperrschieber mit je zwei parallelen iao Haupt- und Entlastungsplatten, die von einer einzigen Spindel bewegt werden, da-durch gekennzeichnet, daßnachder Öffnungsbewegung der Entlastungsplatten (5, 6) die Hauptplatten (1, 2) mit der Spindel (10) durch einen Bund (21) der Spindel gekuppelt werden, der von Klinken (15,16) unterfaßt wird, wobei die Klinken (15,16) durch Gehäuserippen (19, 20) gesteuert werden und die Entkupplung der Hauptplatten durch Auftreffen der Klinken auf Anschläge (22, 23) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56689D DE517646C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Absperrschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56689D DE517646C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Absperrschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE517646C true DE517646C (de) | 1931-02-10 |
Family
ID=7388554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP56689D Expired DE517646C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Absperrschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE517646C (de) |
-
1927
- 1927-12-16 DE DEP56689D patent/DE517646C/de not_active Expired
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