DE532915C - Absperrschieberventil - Google Patents

Absperrschieberventil

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DE532915C
DE532915C DE1930532915D DE532915DD DE532915C DE 532915 C DE532915 C DE 532915C DE 1930532915 D DE1930532915 D DE 1930532915D DE 532915D D DE532915D D DE 532915DD DE 532915 C DE532915 C DE 532915C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
    • F16K3/184Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Es ist bei Absperrventilen bekannt, die Dichtplatten beim Beginn des Öffnungsvorganges zunächst von den Dichtungsflächen wegzu'bewegen und am Ende des Schließvor-S ganges gegen die Dichtungsflächen zu drücken, wobei das Anpressen und Abheben der Dichtplatten zwangsläufig durch Rollkörper erfolgt. Während bei den bekannten Absperrschiebern dieser Art die Hubstange
ίο gewöhnlich mit einem Keilstück versehen ist, das auf die zu beiden Seiten dieses Keilstückes im Abstand voneinander angeordneten Rollkörper wirkt, um die Dichtplatten anzupressen, und die Öfrhungsbewegung gewöhn-Hch durch besondere Gleitstücke geschieht, ist gemäß vorliegender Erfindung die Anordnung derart getroffen, daß an der Hubstange zwei unmittelbar aufeinander und auf den Dichtplatten lauf ende Rollkörper und versetzt hierzu an den Dichtplatten zwei Rollkörperpaare angeordnet sind, die in zwei zu beiden Seiten der an der Hubstange angeordneten Körper befindlichen Rahmen der Hubstange laufen. Das öffnen und Schließen der Dichtplatten geschieht hierbei nur durch rollende, also ohne jede gleitende Reibung, und es nehmen ferner die unmittelbar aufeinanderlaufenden Rollkörper der Hubstange den vollen Anpressungsdruck in der Dichtstellung auf.
Die an der Hubstange angeordneten Rollkörper laufen zur Herbeiführung des letzten Anpressungsdruckes gegen die Dichtungsflächen auf in an sich bekannter Weise an den Dichtplatten angebrachten zentralen Erhöhungen auf, die gemäß der Erfindung durch zum Abschluß der Druckausgleichöffnungen dienende Zapfen gebildet werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι und 2 das Absperrschieberventil in zwei zueinander rechtwinkligen Längsschnitten,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 1,
Abb. 4 eine der Dichtplatten in Ansicht,
Abb. 5 die Hubspindel mit den beiden Dichtplatten.
Das Schiebergehäuse 1 ist in üblicher Weise mit einem Zu- und Ableitungsstutzen 2, 3 versehen, die bei 4, 5 die Abdichtungsflächen für die Dichtplatten 6, 7 und 8, 9 des Absperrschiebers aufweisen. In dem Deckel 10 des Schiebergehäuses ist die die Dichtplatten tragende Hubspindel 11, 12 verschiebbar, die aus einer in einem nicht gezeichneten Ouerstück des Deckelaufsatzes 13, z. B. mittels Handrad drehbaren Gewindespindel 11 und aus der mit Innengewinde versehenen Hülse 12, besteht, die sich bei Drehung der Spindel n auf der letzteren verschraubt und nur eine Längsbewegung ohne Drehung aus-_ führt.
Am unteren Teil der Gewindehülse 12 sind an den gegenüberliegenden, den Dichtplatten
zugekehrten Seiten Rollkörper 14, 15 angebracht, die mit entsprechenden Aussparungen 16, 17 an den inneren Dichtplattenteilen 7, 9 derart zusammenarbeiten, daß sie bei der Öffnungsbewegung der Hubspindel ii, 12 in diese Ausnehmungen 16, 17 gelangen und bei der Schließbewegung der Hubspindel aus diesen Ausnehmungen heraustreten und die Dichtplatten gegen die Dichtungsflächen 4, 5 des.Schiebergehäuses 1 verschieben. Außerdem sind am unteren Teil der Gewindehülse 12 rechtwinklig zu den Rollkörpern 14, 15 an den' gegenüberliegenden Seiten" je eine Gleitführung 18, 19 angebracht. An den Innenflächen dieser Gleitführungen 18, 19 laufen Rollenpaare 20, 21, die an den inneren Plattenteilen 7, 9 der Dichtplatten drehbar gelagert sind (Abb. 3 und S).
Ferner sind an denselben Seiten der Gewindehülse 12, an welchen die Gleitführungen 18, 19 angebracht sind, noch Führungsbügel 22, 23 mit Rollen 24, 25 befestigt. Die Rollen 24, 25 laufen auf inneren Führungsleisten 26, 27 des Schiebergehäuses 1 und sichern die notwendige Parallelführung bei der öffnungs- und Schließbewegung des Absperrschiebers. An den inneren Dichtplat-,tenteilen 7, 9 sind ferner am Umfang an zwei gegenüberliegenden Stellen Führungsrollenpaare 28, 29 angebracht, die in Längsnutenpaaren 30, 31 an der Innenseite des Schiebergehäuses laufen. Die Längsnutenpaare 30, 31 sind an ihrem unteren Ende in Abb. 1 gegen die Dichtungsflächen 4, 5 des Schiebergehäuses zu gekrümmt, damit die Dichtplatten 6, 7 und 8, 9 die erforderliche Querbewegung zu Beginn des Öffnungsvorganges und am Ende des Schließvorganges ausführen können.
Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Hochschrauben der Gewindehülse 12 auf der Spindel 11 ziehen die Seitenschenkel der Gleitführungen 18, 19, auf deren Innenbahn die an den Dichtplatten 7, 9 angebrachten Rollen 20, 21 laufen, diese Rollen samt den Dichtplatten von den Dichtungsflächen 4, 5 des Schiebergehäuses 1 ab, bis die Rollen 20, 21 sich am unteren Ende der seitlichen Führungsschenkel der Gleitführungen 18, 19 befinden, worauf die Dichtplatten die Hubbewegung der Hubspindel 11, 12 mitmachen. Während dieser zu Beginn der Hubbewegung der Hubspindel eintretenden Querbewegung der Dichtplatten sind gleichzeitig die am unteren Ende der Hubspmdel angeordneten Rollen 14, 15 in die Ausnehmungen 16, 17 der Dichtplatten 7, 9 eingetreten. Am Ende der Schließbewegung der Hubspindel findet der umgekehrte Vorgang statt, d. h. es treten die Rollen 14, 15 aus den Ausnehmungen 16, 17 der Dichtplatten heraus und drücken letztere wieder gegen die Dichtungsflächen 4, 5 des Schiebergehäuses 1 an, während gleichzeitig die Rollen 20, 21 der Dichtplatten auf 6j den seitlichen Führungsschenkeln der Gleitführungen 18, 19 wieder in die in Abb. 5 gezeichnete Stellung nach oben bzw. nach außen laufen.
Zur Erzielung eines festen Anpressungs- 7c druckes der Dichtplatten gegen die Dichtungsflächen 4, 5 des Schiebergehäuses 1 können die Dichtplatten noch mit je einer zentralen Erhöhung 32, 33 versehen sein, gegen welche die aufeinanderlaufenden Rollen 14, 15 in der Schließ- oder Dichtstellung drükken (Abb. 1 und 3). Diese zentralen Erhöhungen 32, 33 werden in der gezeichneten Ausführungsform von in den Dichtplatten beweglich gelagerten Zapfen 34, 35 gebildet, die mit ihren anderen Enden gegen Dichtscheiben 41, 42 wirken. Diese Dichtscheiben schließen Öffnungen 36, 37 der Dichtplatten 6, 8 ab, durch welche beim Öffnen des Schiebers, wenn die Zapfen 34, 35 durch die Rollen 14, 15 freigegeben werden, ein Druckausgleich nach der entgegengesetzten Seite ' ■ des Dichtschiebers stattfinden kann. Von den Öffnungen 36, 37 können zu diesem Zwecke an der Seite, an der die Scheiben 41, 42 anliegen, noch Nuten nach außen gehen, um den Übergang des Druckmittels durch die öffnungen 36, 37 nach der entgegengesetzten Dichtplattenseite zu erleichtern.
Auf die Zapfen 34, 35 sind lose die Halter 38, 39 aufgesteckt, welche die Rollen 20, 21 tragen.
Die Gleitführungen 18, 19 liegen zum Teil in Nuten 40 der Dichtplatten 7, 9, in der sie sich längs verschieben können, während die Dichtplatten am Anfang der Öffnungsbewegung und am Ende der Schließbewegung der Hubspindel 11, 12 nur eine Bewegung quer zur Spindel ausführen, ohne die Längsbewegung der Spindelhülse 12 mitzumachen.
Die Rollkörper 14, 15 und 20, 21 sowie 24, 25 und 28, 29 können aus Rollen, Walzen, Scheiben, Kugeln 0. dgl. bestehen und alle oder zum Teil auch durch Führungszapfen o. dgl. ersetzt werden.
Zur leichteren Bearbeitung sind die Dichtplatten in der gezeichneten Ausführungsform aus je zwei Platten 6, 7 und 8, 9 zusammengesetzt, jedoch können sie gegebenenfalls auch einteilig sein. 13-5
Die Rollen 14, 15 und Führungen bzw. Vertiefungen 16, 17 einerseits und die Führungen 18, 19 und Rollen 20, 21 andererseits können auch in ihrer Anordnung gegeneinander vertauscht, d. h. es können z. B. die Rollen 14, 15 an den ■ Dichtplatten und die Führungen 16, 17 an der Hubspindel sowie
die Führungen i8, 19 an den Dichtplatten und die Rollen 20, 21 an der Hubspindel vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Absperrschieberventil, dessen Dichtplatten beim Beginn des Öftnungsvorganges zunächst von den Dichtungsflächen wegbewegt und am Ende des Schließvorganges gegen die Dichtungsflächen gedrückt werden, wobei das Anpressen und Abheben der Dichtplatten zwangsläufig durch Rollkörper erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hubstange (12) zwei unmittelbar aufeinander und auf den Dichtplatten laufende Rollkörper (14, 15) und versetzt hierzu an den Dichtplatten zwei Rollkörperpaare (20, 21) angeordnet sind, die in zwei zu beiden Seiten der Rollkörper (14, 15) angeordneten Rahmen (18) der Hubstange laufen.
    nach Aninet, daß die achten zen-
    auf welche eordneten
    an
  2. 2. Absperrschieber^entil
    spruch r, dadurch gekennzei
    an den Dichtplatten angel
    tralen Erhöhungen (32, 33),
    die an der Hubstange (12)
    Rollkörper (14, 15) zur Herbeiführung des letzten Anpressungsdruckes gegen die Dichtungsflächen (4, 5) in an sich bekannter Weise auflaufen, durch zum Abschluß der Druckausgleichöffnungen (36, 37) dienende Zapfen (34, 35) gebildet werden.
  3. 3. Absperrschieberventil nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Zapfen (34, 35) die die beiden Rollkörperpaare (20, 21) jeder Dichtplatte tragenden Halter (38, 39) aufgesteckt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930532915D 1930-06-22 1930-06-22 Absperrschieberventil Expired DE532915C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE532915T 1930-06-22

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DE532915C true DE532915C (de) 1931-09-05

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ID=6555731

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DE1930532915D Expired DE532915C (de) 1930-06-22 1930-06-22 Absperrschieberventil

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DE (1) DE532915C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291956B (de) * 1964-06-08 1969-04-03 Edwards High Vacuum Internat L Absperrventil bzw. -schieber mit einem Absperrglied aus mehreren Bauteilen
EP0277323A1 (de) * 1986-12-18 1988-08-10 Cetec AG Schiebeventil

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291956B (de) * 1964-06-08 1969-04-03 Edwards High Vacuum Internat L Absperrventil bzw. -schieber mit einem Absperrglied aus mehreren Bauteilen
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