DE51623C - Zahnrad- bezw. Zahnstangenantrieb für Einräder - Google Patents
Zahnrad- bezw. Zahnstangenantrieb für EinräderInfo
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- DE51623C DE51623C DENDAT51623D DE51623DA DE51623C DE 51623 C DE51623 C DE 51623C DE NDAT51623 D DENDAT51623 D DE NDAT51623D DE 51623D A DE51623D A DE 51623DA DE 51623 C DE51623 C DE 51623C
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- DE
- Germany
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- gear
- unicycles
- rack
- hub
- wheel
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 9
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K1/00—Unicycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellten Bewegungsvorrichtung für Einräder
erhalten die Trittplatten oder die zum Aufstellen der Füfse dienenden Tritte beim Fahren
nur eine senkrecht auf- und abgehende Bewegung und bleiben stets unterhalb der Radachse.
Dadurch ist die Erhaltung des Gleichgewichtes wesentlich erleichtert.
' Die Tritte t sind an den in Führungen u gleitenden Zahnstangen s angebracht und stehen am oberen Ende mit einer Feder f in Verbindung, durch welche sie stets in die höchste Stellung gezogen werden: Diese Zahnstangen greifen in verzahnte Radkränze ^, wovon je einer zwischen den Armen des Bügels b auf jeder Seite, des Rades, und zwar auf der Nabe η desselben so angeordnet ist, dafs bei einer Drehung der Zahnkränze in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles — eine Bewegung, die beim Abwärtstreten der Zahnstangen s erfolgt — die Nabe η und damit das Rad mitgenommen werden. Bei der Aufwärtsbewegung der Tritte oder Zahnstangen dagegen rotiren die Zahnkränze frei auf der Nabe. Um dieses zu erreichen, sind bei dem in der Zeichnung dargestellten Fahrrad in jeden Radkranz in den zwischen diesem und, der Nabe gelassenen Raum Rollen r eingelegt, die auf kurzen Abflachungen der Nabe laufen. Genannte Abflachungen oder schrägen Flächen liegen so, dafs sich die Rollen zwischen Nabe und Radkranz einzwängen, sobald sie um ein Geringes in der Pfeilrichtung fortbewegt werden; dagegen treten die Flächen nach der umgekehrten Richtung gegen den Radkranz zurück, d. h. sie gehen näher nach der Radachse hin und bilden dadurch eine Erweiterung, in welchen die Rollen beim Rückwärtsgang der Radkränze frei sich drehen und so diese Bewegung der Radkränze oder die umgekehrte Bewegung der Nabe, also den. Vorwärtsgang des Rades nicht hindern. Es können nun zu der bezeichneten Verbindung der Radkränze mit der Nabe auch noch andere Einrichtungen in Anwendung gebracht werden — z. B. kann die Nabe sperrradähnlich verzahnt und in dem Zahnkranz eine Klinke befestigt werden —, die Verbindung mufs nur immer derart sein, dafs die Zahnräder, in der einen Richtung gedreht, die Nabe mitnehmen, während sie in der anderen Richtung frei zurücklaufen können.
' Die Tritte t sind an den in Führungen u gleitenden Zahnstangen s angebracht und stehen am oberen Ende mit einer Feder f in Verbindung, durch welche sie stets in die höchste Stellung gezogen werden: Diese Zahnstangen greifen in verzahnte Radkränze ^, wovon je einer zwischen den Armen des Bügels b auf jeder Seite, des Rades, und zwar auf der Nabe η desselben so angeordnet ist, dafs bei einer Drehung der Zahnkränze in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles — eine Bewegung, die beim Abwärtstreten der Zahnstangen s erfolgt — die Nabe η und damit das Rad mitgenommen werden. Bei der Aufwärtsbewegung der Tritte oder Zahnstangen dagegen rotiren die Zahnkränze frei auf der Nabe. Um dieses zu erreichen, sind bei dem in der Zeichnung dargestellten Fahrrad in jeden Radkranz in den zwischen diesem und, der Nabe gelassenen Raum Rollen r eingelegt, die auf kurzen Abflachungen der Nabe laufen. Genannte Abflachungen oder schrägen Flächen liegen so, dafs sich die Rollen zwischen Nabe und Radkranz einzwängen, sobald sie um ein Geringes in der Pfeilrichtung fortbewegt werden; dagegen treten die Flächen nach der umgekehrten Richtung gegen den Radkranz zurück, d. h. sie gehen näher nach der Radachse hin und bilden dadurch eine Erweiterung, in welchen die Rollen beim Rückwärtsgang der Radkränze frei sich drehen und so diese Bewegung der Radkränze oder die umgekehrte Bewegung der Nabe, also den. Vorwärtsgang des Rades nicht hindern. Es können nun zu der bezeichneten Verbindung der Radkränze mit der Nabe auch noch andere Einrichtungen in Anwendung gebracht werden — z. B. kann die Nabe sperrradähnlich verzahnt und in dem Zahnkranz eine Klinke befestigt werden —, die Verbindung mufs nur immer derart sein, dafs die Zahnräder, in der einen Richtung gedreht, die Nabe mitnehmen, während sie in der anderen Richtung frei zurücklaufen können.
Durch die stets gleichmäfsige senkrechte Auf- und Abbewegung der Tritte, namentlich aber
dadurch, dafs dieselben auch in der höchsten Stellung immer noch beträchtlich unterhalb
der Radachse bleiben, ist die Bewegungsvorrichtung vorzugsweise zur Anwendung am Einrad
geeignet; sie kann aber auch an anderen Fahrrädern mit Vortheil Benutzung finden. Der
Fahrer hat nicht nöthig, die Bewegung der Füfse der Schnelligkeit der Fortbewegung des
Rades bezw. der Umdrehungszahl desselben
anzupassen, vielmehr kann er, beispielsweise beim Bergabfahren, die Füfse ganz ruhen
lassen; auch ist es dem Fahrer möglich, das Rad fortzutreiben, ohne die Tritte die ganze
Länge ihrer Bewegung machen zu lassen. Die Erlernung des Radfahrens soll bei Benutzung
derartig eingerichteter Fahrräder erleichtert werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ein Zahnrad- bezw. Zahnstangenantrieb für Einräder, bei welchem die die Tritte t tragenden Zahnstangen s durch Federn f aufwärts gehoben werden und so angeordnet sind, dafs die Tritte in ihrer höchsten Stellung stets unterhalb der Radachse α verbleiben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51623C true DE51623C (de) |
Family
ID=326388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51623D Expired - Lifetime DE51623C (de) | Zahnrad- bezw. Zahnstangenantrieb für Einräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51623C (de) |
-
0
- DE DENDAT51623D patent/DE51623C/de not_active Expired - Lifetime
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