DE516215C - Deichsel fuer Hubwagen - Google Patents

Deichsel fuer Hubwagen

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DE516215C
DE516215C DEST45525D DEST045525D DE516215C DE 516215 C DE516215 C DE 516215C DE ST45525 D DEST45525 D DE ST45525D DE ST045525 D DEST045525 D DE ST045525D DE 516215 C DE516215 C DE 516215C
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DE
Germany
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drawbar
handle
fixed
lifting
pallet truck
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Expired
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DEST45525D
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STEINBOCK AKT GES
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STEINBOCK AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/02Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles
    • B62B1/08Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the wheel axis is disposed between the load and the handles having auxiliary wheels used during loading or unloading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Deichsel für Hubwagen.
Die bekannten Vorrichtungen zum Feststellen der Deichsel verwenden fast ausschließlieh Zug- oder Druckfedern, wobei z. B. unter dem eigentlichen Deichselgriff eine zweite Querstange herläuft, die mittels Fingerkraft gegen den Druck zweier Spannfedern angezogen werden muß. Bei einer anderen Ausführung wird das Auslösen der Deichsel mittels eines Fußtritthebels bewirkt. Auch bei dieser Bauart sind Federn angewendet, die hauptsächlich den Zweck haben, das Übergewicht, das auf der Seite des Fußbügels liegt, aufzuheben und ein sicheres Einfallen der Feststellklauen zu erreichen.
Der Gegenstand der Erfindung stellt nunmehr eine Deichsel mit selbsttätiger und doppelseitiger Feststellung dar, die lediglich durch die Schwerkraft betätigt wird. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß an der Deichsel zwei Handgriffe vorgesehen sind, von welchen der untere fest und der obere an Hebeln schwenkbar angeordnet ist, so daß durch dessen Verschwenkung ein Lösen oder Festhaken der Deichsel eintritt. Das Deichselgestänge kann derart geknickt sein, daß der feste Fahrgriff bei hochgestellter Deichsel genügend weit von der Vorderkante des Hubwagens entfernt ist. Dadurch wird der Arbeiter gegen Körperverletzungen gesichert, das Fahren bequemer gestaltet und der zurückverlegte Hubgriff gegen unbeabsichtigte Benutzung geschützt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und es zeigen:
Fig. ι die senkrecht festgestellte Deichsel,
Fig. 2 die Deichsel mit hochgehobener Klaue, Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 und 5 eine bauliche Abweichung.
An der Deichsel 1 des Hubwagens 2 ist der Hubgriff 3 nicht fest mit den oberen Enden 4 der Deichselstangen 1 verbunden, sondern der Hubgriff 3 sitzt am oberen Ende 5 eines doppelarmigen Hebels, dessen anderer möglichst längerer Teil 5 eine Zugstange 7 trägt. Der Hebel 5, 6 ist mit dem Drehbolzen 8 am oberen Ende 4 der Deichsel 1 befestigt. Die Verbindungsstange 7 führt zu dem Ende 9 der Feststellklaue 10, die als einarmiger Hebel mit dem Drehbolzen 11 am unteren Ende 12 der Wagendeichsel 1 befestigt ist und über eine entsprechend angeordnete Nase 13 des Wagenuntergestelles 14 greift. Unterhalb des Hubgriffes 3 ist an der Deichsel 1 ein feststehender Fahrgriff 15 angeordnet. Die Deichsel 1 besteht aus zwei Deichselschienen, welche durch den feststehenden Fahrgriff 15, die Verbindungsstange 16 und den Drehbolzen 11 miteinander verbunden sind. An der anderen Deichselschiene befindet sich die gleiche Vorrichtung zur Feststellung und Auslösung der Deichsel, wobei die Hebel 5, 6 durch den Hubgriff 3 und die Stange 17 in Verbindung gebracht sind. Die Deichsel 1 schwingt um den Drehbolzen 18 nach vorwärts in Richtung des Pfeiles 19.
Die Fig. 4 und 5 stellen eine bauliche Abweichung dar, bei welcher die Deichsel 1 nicht mehr als gerader Hebel, sondern als eine nach vorwärts gekröpfte Schiene ausgebildet ist, welche an der Kröpfstelle 20 den festen Fahrgriff 15 trägt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß der Arbeiter beim Fahren genügend weit von der Vorderkante des Hubwagens entfernt ist und so Unfälle vermieden werden, to Anderseits ist trotzdem der Hubgriff3 zur Betätigung der Deichselauslösung in bequemer Höhe vorgesehen, während jedoch infolge dieser Anordnung der etwas zurückverlegte Hubgriff 3 gegen unbeabsichtigte Verwendung gesichert ist. Zur Hubbegrenzung der Deichselauslösung ist am oberen Teil 4 der Deichselschiene ein Anschlag 21 bzw. 22 vorgesehen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende: Wird die Deichsel 1 zwecks Absetzens bzw. Aufnehmens der Last hochgeschwenkt, so fällt die Feststellklaue 10 infolge der Schwerkraft selbsttätig hinter die Nase 13 des Wagenuntergestelles ein und hält die Deichsel in senkrechter Stellung fest, wodurch ein Verschieben des Hubwagens mit abgesenktem Hubrahmen ermöglicht wird, ohne daß gleichzeitig ein ungewolltes und erneutes Anheben des Hubrahmens erfolgt. Mit der Anordnung eines besonderen Fahrgriffes 15 in etwa 90 cm Höhe über den Boden werden drei verschiedene Absichten verfolgt:
1. Ist durch die Erfahrung erwiesen, daß die Höhe von 90 cm bequemer zum Fahren ist als ein etwa 1 bis 1,20 m über dem Boden befmdlicher Griff, wie er zwecks Erreichung guter Hebelverhältnisse an Hubwagen häufig gewählt werden muß.
2. Dient er dazu, einen Zug an dem Wagen zu ermöglichen, ohne daß die hochgestellte Deichsel sich auslösen und nach vorn kommen kann, da in diesem Falle zugleich auch der Hubrahmen gehoben wird. Der Griff 15 ist daher von besonderem Vorteil, wenn es gilt, den gesenkten Hubwagen unter der abgesetzten Plattform herauszuziehen.
3. Dient der Handgriff 15 zur Versteifung der Deichsel, die mit nur einer Querverbindung am oberen Ende nicht genügende Winkelfestigkeit besitzen würde.
Unbedingt notwendig im Sinne der Erfindung ist jedoch der Fahrgriff 15 deswegen nicht, weil auch durch Anfassen des unteren Endes ßjdes zweiarmigen Hebels 5, 6 ein Herausziehen des Hubwagens ohne Auslösen der Deichserfeststellung erfolgen könnte. Der Arbeiter kann also die beiden Griffe wie folgt benutzen:
Zum Heben und Senken den Hubgriff 3, zum Stoßen oder Verschieben den Hubgriff 3 und den Fahrgriff 15, zum Ziehen bei hochstehender Deichsel den Fahrgriff 15 und das dem Hubgriff 3 entgegengesetzte Ende 6 des zweiarmigen Hebels, zum Ziehen des Wagens mit schräg gestellter Deichsel den Hubgriff 3.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Deichsel für Hubwagen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deichsel (1) zwei Händgriffe (3 und 15) vorgesehen sind, von welchen der untere (15) fest und der obere (3) an Hebeln (5, 6) schwenkbar angeordnet ist, so daß durch dessen Verschwenkung ein Lösen oder Festhaken der Deichsel eintritt.
2. Deichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deichselgestänge derart geknickt ist, daß der feste Deichselgriff (15) vor den beweglichen Deichselgriff (3) zu liegen kommt.
3. Deichselnach Anspruch! und2,dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arm (6) der Hebel (5, 6) ein Zuggestänge (7) vorgesehen ist, das mit dem Kopf je einer Feststellklaue (10) verbunden ist.
4. Deichsel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Auslösungshubes am Deiehselaberteil (4) Anschläge (21, 22) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST45525D 1929-03-05 1929-03-05 Deichsel fuer Hubwagen Expired DE516215C (de)

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DEST45525D DE516215C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Deichsel fuer Hubwagen

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DEST45525D DE516215C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Deichsel fuer Hubwagen

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DE516215C true DE516215C (de) 1931-01-20

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DEST45525D Expired DE516215C (de) 1929-03-05 1929-03-05 Deichsel fuer Hubwagen

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