DE516172C - Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE516172C
DE516172C DEA43291D DEA0043291D DE516172C DE 516172 C DE516172 C DE 516172C DE A43291 D DEA43291 D DE A43291D DE A0043291 D DEA0043291 D DE A0043291D DE 516172 C DE516172 C DE 516172C
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earth
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Das Hauptpatent bezieht sich auf eine .Schaltungsanordnung zur Überwachung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen der jeweilige Stand der Verbindung durch ein einziges, einem Wähler zugeordnetes Überwachungszeichen angezeigt wird.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes werden für mehrere anzuzeigende Zustände dieselben Zeichen gegeben, so daß der Stand der Verbindung aus der jeweiligen Einstellung der Wähler oder sonstigen Verbindungseinrichtungen beim Einschalten des Überwachungszeichens zu ersehen ist.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung dieses Gedankens, indem für jeden anzuzeigenden Zustand der Verbindung ein besonderes Zeichen hervorgerufen wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die das Überwachungszeichen beherrschenden Schaltmittel derart in verschiedener Weise auf dieses einwirken, daß es für jeden anzuzeigenden Zustand der Verbindung unterschiedliche Zeichen gibt.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Abbildung die Schaltung eines Leitungswählers ohne Steuerschalter dargestellt, welchem zur überwachung der einzelnen Schaltvorgänge eine Überwachungslampe zugeordnet ist.
Es sei zunächst die Wirkungsweise der auf der Abbildung dargestellten Schaltung beim Herstellen einer Ortsverbindung näher beschrieben. Sobald der Gruppenwähler GW in bekannter Weise über einen nicht dargestellten Vorwähler belegt worden ist, spricht über die Leitung c und über die Kontakte ik und 2ZU das Relais C über seine Wicklung I an. Gleichzeitig werden über die Leitungen a und b die Relais A und B erregt. Am Kontakt 3 c wird ein Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais C geschlossen, welcher von Batterie über den Kontakt 3 c, die Wicklung II des Relais C, Kontakt 4a und über die Wicklung des Relais V1 nach Erde verläuft. An den Kontakten 5c und 6c des Relais C und am Kontakt Jv1 wird der Stromkreis zur Übertragung der Stromstöße auf den Leitungswähler vorbereitet, während der Kontakt Bv1 einen parallel zur Wicklung I des Relais C über den Widerstand W führenden Sperrstromkreis für den Gruppenwähler GW schließt. Der Kontakt gv1 bereitet den Stromkreis für das Stromstoßrelais J vor. Sobald nun der anrufende Teilnehmer die erste Stromstoßreihe aussendet, fallen die Relais A und B entsprechend der Stromstoßzahl ab. Am Kontakt ioa wird bei jedem Abfall des Relais A der über den Kontakt Qv1 vorbereitete Stromkreis für das Relais / geschlossen,
welches anspricht und den Hubmagneten H auf folgendem Wege erregt: Erde, Kontakte ιIp, I2i, 13zü, Wicklung von H, Batterie und Erde. Durch den Hubmagneten H werden die Schaltarme des Gruppenwählers GW auf die gewünschte Dekade gehoben. Beim Abfall des Relais A wird am Kontakt 4a der Kurzschluß für die Wicklung des Relais V2 aufgehoben, so daß dieses anspricht und seinen Kontakt 14W2 öffnet. Dieses Relais bleibt während der ganzen Stromstoßreihe erregt, da es infolge Kurzschließens seiner Wicklung am Kontakt 4a bei jedem Abfall des Relais A nach Beendigung eines Strom-Stoßes als Verzögerungsrelais wirkt. Kurz nach Beendigung der ersten Strom stoß reihe fällt das Relais V2 ab und schließt an seinem Kontakt 14W2 einen Stromkreis für den Drehmagneten D1 welcher sich von Erde über die ao Kontakte up, 15^ 14U2 und 16k und über die Wicklung von D nach Batterie und Erde erstreckt. Der Drehmagnet D spricht an, bringt die Schaltarme von GW mit dem ersten Kontakt der gewünschten Kontaktgruppe in Verbindung und schließt seine Kontakte ijd und i8i£. Über den Kontakt i8d und über den inzwischen geschlossenen Kopfkontakt iafe wird das Relais 7 erregt. Dieses öffnet an seinem Kontakt 15 j den Stromkreis des Dr-ehmagneten D, welcher seinerseits die Kontakte iyd und i8d öffnet. Das Relais 7 fällt wieder ab und schließt an seinem Kontakt 15Ϊ von neuem einen Strömkreis für den Drehmagneten D: Dieses Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten D und dem Relais 7 setzt sich so lange fort, bis ein freier Leitungswähler in der gewünschten Dekade gefunden worden ist. In diesem Fall spricht das Relais P in folgendem Stromkreis an: Erde, Wicklung I von P1 Kontakt 2Qf1, Wicklung II von P3 Prüf arm von GW1 Leitung C1, Kopfkontakt 21A des belegten Leitungswählers LW, Wicklung des Relais C1, Batterie, Erde. Am Kontakt 2,1p wird die hochohmige Wicklung I des Relais P kurzgeschlossen, wodurch in bekannter Weise der Besetztzustand für den belegten Leitungswähler LW hergestellt ist. Der Kontakt 1 ip öffnet den Stromkreis des Drehmagneten D, so daß der Gruppenwähler GW stillgesetzt wird. An den Kontakten 22p und 23/) werden die ankommenden Leitungen a und b über Kondensatoren auf die zu dem belegten Leitungswähler LW führenden Leitungen Ct1 und i?! durchgeschaltet.
Das Relais C des Leitungswählers LW schließt an seinem Kontakt 24C1 einen parallel zum Kopf kontakt 21 £ über den Kontakt 25C3 und die Wicklung I des Relais F verlaufenden Haltestromkreis für sich selbst. In diesem Stromkreis kann jedoch das Relais F infolge Kurzschlusses seiner Wicklung am Kontakt 21 k nicht ansprechen. Sobald nun der anrufende Teilnehmer die nächste Stromstoßreihe aussendet, fällt wieder das Relais A entsprechend der Strpmstoßzahl ab und schließt an seinen Kontakten 26a und 27a folgende Stromkreise: Erde, Kontakte2Ja, 5 c, 22p, Leitungen alt Kontakt 2Sc2, Wicklung I des Relais A1, Batterie, Erde und von Batterie, Kontakte 7U1, 2Oa3 6c, 23p, Leitung blt Kontakt 2Of2, Wicklung II von A1, Erde. Das Relais ^i1 spricht bei jedem zu übertragenden Stromstoß an und schließt an seinem Kontakt 30% einen Stromkreis für den Hubmagneten H1, welcher sich von Erde über den Kontakt 3IC2, Wicklung I des Relais V, Kontakt 3Oa1, Ruhekontakt 32/ und über die Wicklung des Hubmagneten Ji1 nach Batterie und Erde erstreckt. Das in diesem Stromkreis liegende Relais V spricht an und bleibt, da es als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, während jeder Stromstoßreihe angezogen. Am Kontakt 33?/ wird über den Kontakt 34/ die Wicklung I des Relais F während der Stromstoßreihe kurzgeschlossen. Sobald die erste auf den Leitungswähler LW wirkende Stromstoßreihe beendet ist, fällt das Relais V ab und hebt an seinem Kontakt 33^ den Kurzschluß für die Wicklung I des Relais F auf, so daß dieses anspricht. Am Kontakt 35/ schaltet das Relais F den Stromstoßkreis auf den Drehmagneten D1 um, während der Kontakt 34/ geöffnet wird, um ein nochmaliges Kurzschließen der Wicklung I des Relais F zu verhindern. Bei jedem Stromstoß der nächsten Stromstoßreihe wird der Drehmagnet D1 über die Kontakte 3 Ic2, 3Oa1 und 35/ und über die Wicklung von V erregt. Hierdurch gelangen die Schaltarme des Leitungswählers LiF in bekannter Weise mit den Anschlußleitungen a„, bv C2 oder gewünschten Teilnehmerleitung in Verbindung. Sobald nach Beendigung der letzten Stromstoßreihe das Relais V abfällt, wird über den Kontakt ■φν und über den beim ersten Drehschritt geschlossenen Wellenkontakt 37·» die Wicklung I des Relais C2 parallel zur Wicklung des Relais C1 gelegt. Das Relais C2 spricht an und schließt an seinem Kontakt 3Sc2 einen'Haltestromkreis für seine Wicklung II, welcher über die Wicklung I des Relais C3 verläuft. Der am Kontakt 39C1 vorbereitete Prüf Stromkreis wird am Kontakt 4Oc3 geschlossen. Die weiteren Schaltvorgänge hängen nun davon ab, ob der gewünschte Teilnehmer frei oder besetzt ist.
Es sei angenommen, daß der verlangte Teilnehmer frei ist. Dann spricht das Relais P1 in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt
c8, 39C1, Wicklung I und II von P1, Kontakt 4Ii1, Prüfann von LW, Prüfleitung c2 und über das Trennrelais des dem verlangten
Teilnehmer zugeordneten Vorwählers nach Batterie und Erde. Das Relais P1 schließt an seinem Kontakt 42^1 seine hochohmige Wicklung I kurz, wodurch in bekannter Weise der Besetztzustand der verlangten Teilnehmerleitung hergestellt ist. Es sei noch erwähnt, daß beim Ansprechen des Relais C8 am Kontakt 25c. der Stromkreis für die Relais F, C1 und für die Wicklung I von C2 unterbrochen wurde. Das Relais C2 bleibt über seine Wicklung II erregt, während die Relais F und C1 nach kurzer Zeit abfallen. Beim Ansprechen des Relais P1 wurde über die Kontakte 4Sp1 und 44/Ί Rufstrom an die gewünschte Teilnehmerleitung angelegt. Dieser Rufkreis erstreckt sich von Batterie über die Rufmaschine RM, die Wicklung des Relais RK1 den Arbeitskontakt 45/, Wicklung I des Relais U, Kontakte 43/Ί, 46^1, 47^ Leitung a2 ao zur verlangten Teilnehmerstelle und zurück über die Leitung b2, den Kontakt 48* und den Kontakt 44^1 zur Erde. Nach kurzer Zeit wird durch Abfallen des Relais F der Kontakt 45/ geöffnet und der Kontakt 49/ geschlossen. Damit ist der Rufstrom unterbrochen, und es wird über den Kontakt 50/ in bekannter Weise periodischer Rufstrom an die verlangte Teilnehmerleitung angelegt. Der Kontakt 50? wird periodisch, z.B. alle 10 Sekunden, geschlossen durch Ansprechen des Relais LT? über 10-Sekundenschalter ZS. Meldet sich der verlangte Teilnehmer, so spricht in der nächsten Rufpause das nur durch Gleichstrom zu erregende Relais U in folgendem Stromkreis an: Batterie, Kontakt 51/, welcher in jeder Ruf pause geschlossen ist, Kontakt 49/, Wicklung I von U, Kontakte 43^1, 46^1, 47*, Teilnehmerschleife, Kontakte 48i und 44/Ί, Erde. Das Relais U schließt über seinen Kontakt 522« einen Haltestromkreis für seine Wicklung II, welcher sich von Erde über den Kontakt 53^1, die Wicklung II von U, Kontakt 5211 und über die Wicklung I des Relais T nach Batterie und Erde erstreckt. Das Relais T schaltet an seinen Kontakten 47^ und 48i die Rufstromeinrichtung von den verlangten Teilnehmerleitungen ab und schaltet diese über Kondensatoren auf die Leitungen O1 und bt an seinen Kontakten 54^ und 55^ durch. Jetzt sprechen die Relais A2 und B2 an, über deren Wicklungen I gleichzeitig dem verlangten Teilnehmer der Mikrophonspeisestrom zugeführt wird.
Ist das Gespräch beendet und hängt der gerufene Teilnehmer zuerst ein, so fallen die Relais A2 und B2 ab. Hat der anrufende Teilnehmer noch nicht eingehängt, so kommt folgender Stromkreis für die Überwachungslampe L zustande: Erde, Wicklung II des Relais B2, Lampe L, Kontakt 5Oa2, Arbeitskontakt 57f, Batterie, Erde. Durch das helle Leuchten über diesen Stromkreis zeigt die Lampe L an, daß der anrufende Teilnehmer noch nicht eingehängt hat. Das Relais B2 wird über seine Wicklung II erregt gehalten.
Beim Einhängen des anrufenden Teilnehmers fallen die Relais A und B im Gruppenwähler GW ab. Das Relais A schließt an seinem Kontakt 58a die Wicklung II des Relais C kurz, so daß dieses abfällt und an seinem Kontakt 3c den Stromkreis des Relais V1 unterbricht. Dieses schließt an seinem Kontakt 59V1 die Wicklung II des Relais P kurz, worauf der über die Leitung C1 zum Leitungswähler LW verlaufende Sperrstromkreis am Kontakt 2\p geöffnet wird. Hierdurch ist der Stromkreis für die Relais C2 und C3 des Leitungswählers LW unterbrochen, so daß diese abfallen. Am Kontakt 40C3 wird der Stromkreis für die Wicklung II des Relais P1 unterbrochen, welches an seinem Kontakt 53^1 die Relais T und [7 zum Abfallen .bringt. Das Relais T öffnet an seinem Kontakt 57Ϊ den Stromkreis für die Lampe L und die Wicklung II des Relais B... Dieses schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 60C1, Wicklung II des Relais C3, Ruhekontakt 61 c„, Wicklung II von V, Kopfkontakt 62k, Ruhekontakt 62 b2, Kontakt 64^2, Wicklung II des Relais F, Batterie, Erde. Das Relais F schließt an seinem Arbeitskontakt 35/" folgenden Stromkreis für den Drehmagneten D^: Batterie, Wicklung von D1, Kontakte 35/, 6γν, 68cs, Erde. Der Drehmagnet bringt die Schaltarme mit dem nächsten Kontakt der Kontaktreihe in Verbindung und schließt an seinem Kontakt 65^ über den Wellenkontakt 66zif das Relais V kurz. Das Relais V öffnet an seinem Kontakt 67t1 den Stromkreis des Drehmagneten D1, so daß dieser abfällt und too am Kontakt 65 c? den Kurzschluß des Relais V aufhebt. Dieses Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten D und dem Relais V setzt sich so lange fort, bis durch öffnen des Kontaktes 66zy, welcher beim Verlassen des letzten Kontaktes einer Kontaktreihe geöffnet wird, ein weiteres Kurzschließen des Relais V verhindert. Jetzt fällt die Schaltarmachse des Leitungswählers LW in bekannter Weise durch ihr Eigengewicht herunter und wird unterhalb der Kontaktsätze durch eine Federkraft in die Ruhelage zurückgeführt. Beim Erreichen dieser wird der Kopfkontakt 62ft geöffnet und der Stromkreis für die Relais F, Y, C3 unterbrochen. Somit sind alle Schaltmittel des Leitungswählers LW in den Normalzustand, zurückversetzt. Im Gruppenwäh- - lev GW wird beim Abfall des Relais P der Drehmagnet!) auf folgendem Wege erregt: Erde, Kontakte up, 15/, I4Z'2) idk, Wicklung des Drehmagneten D, Batterie, Erde. Der Drehmagnet schließt über seine Kontakte ijd
und i$d sowie über den Kopfkontakt einen Stromkreis für das Relais J, welches an seinem Kontakt 15t den Stromkreis finden Drehmagneten D _ unterbricht. Dieses Wechselspiel zwischen dem Relais / und dem Drehmagneten D setzt sich so lange fort, bis durch Öffnen des Kontaktes 19ε beim Verlassen des letzten Kontaktes der belegten Kontaktreihe der Stromkreis für das Relais / to unterbrochen wird. Der Gruppenwähler gelangt dann in derselben Weise, wie eben für den Leitungswähler LW beschrieben, in seine Ruhelage zurück.
Sollten die Anschlußleitungen a2 und b2 der verlangten Teilnehmerstelle durch Leitungsbruch oder sonstwie gestört sein, so kommt beim Anlegen des Rufstromes das Relais K nicht zur Wirkung, so daß der Stromkreis für das Relais AL am Kontakt rk nicht geschlossen wird. Es sei noch erwähnt, daß das Relais R beim Ansprechen des Prüfrelais P1 auf folgendem Wege erregt wurde: Batterie, Wicklung R, Arbeitskontakt 60,C1, Kontakt 70^1, Lampe L, Wicklung II des Relais J32, Erde. Das Relais R schließt an seinem Arbeitskontakt 7ir einen Stromkreis für das Relais I eines Relaisunterbrechers, welches über den Ruhekontakt 72111 an Erde liegt. Das Relais I schließt einen Haltestromkreis für sich selbst an seinem Kontakt 73^ während es über den Kontakt 74' ein Relais II einschaltet und am Kontakt 75' den Stromkreis für das Relais AL vorbereitet, welcher aber, wie eben beschrieben, nicht geschlossen wird, da das Relais RK nicht ansprechen kann. Das Relais II schaltet über seinen Kontakt 76" das Relais III ein, welches am Kontakt 77111 die Wicklung des -Relais I kurzschließt, so daß dieses nach kurzer Zeit abfällt. Am Kontakt 74/ wird dann der Stromkreis für das Relais II unterbrochen, während am Kontakt 78' über den Ruhekontakt 79.O1 und den Arbeitskontakt 80"' des noch angezogenen Relais III die Wicklung des Relais R kurzgeschlossen wird. Jetzt. leuchtet die Überwachungslampe L auf, da die hochohmige Wicklung des Relais R kurzgeschlossen ist, auf folgendem Wege: Batterie, Kontakte 78^ 790^ So'", 69C1, 7Op1, Lampe L1 Wicklung des Relais B2, Erde. Das Relais R fällt ab. Kurze Zeit darauf unterbricht das Relais II an seinem Kontakt 76" den Stromkreis für das Relais III, welches abfällt und den Kurzschluß der Wicklung des Relais R aufhebt. Die Lampe L kann aber in Reihe mit der hochohmigen Wicklung des Relais R nicht leuchten und erlischt daher. Beim Ansprechen des Relais R wird der Kontakt 71 r wieder geschlossen und somit der aus den Relais I, II und III bestehende Relaisunterbrecher von neuem angelassen. Beim Abfall des Relais I wird, solange noch das Relais III angezogen ist, das Relais R wieder kurzgeschlossen, so daß die Lampe L wieder aufleuchtet. Durch dieses Flackerzeichen wird angezeigt, daß kein Rufstrom zum verlangten Teilnehmer gelangt. Es sei nun der Fall betrachtet, daß die verlangte Teilnehmerleitung beim Auftreffen der Schaltarme des Leitungswählers LW auf diese besetzt ist. Die Schaltvorgänge bis zum Beginn der Prüfung sind die gleichen, wie vorher für eine normale Verbindung beschrieben, und sollen daher nicht näher erläutert werden. Das Prüf relais P1 kann nicht ansprechen und schließt an seinem Kontakt 8Ip1 folgenden Stromkreis: Erde, Wicklung II des Relais S2, Lampe L, Kontakt 81^1, Widerstand W1, Ruhekontakt 82^2, Relaisunterbrecher RU, sekundäre Wicklung des Besetztzeichenübertragers, Batterie, Erde. Die primäre Wicklung des Übertragers steht mit einem Besetztzeichen BZ (Summer oder Besetztzeichenkontakt an der Sigiialmaschine) in Verbindung. Der auf die sekundäre Wicklung übertragene Besetztton gelangt in die Wicklungen II der Relais B„ und A„ und wird von diesen induktiv auf die Wicklungen I dieser Relais übertragen, so daß dem anrufenden Teilnehmer in bekannter Weise das Besetztzeichen übermittelt wird. Die in dem obenbeschriebenen Stromkreis liegende Lampe L wird mit Unterbrechungen zum Aufleuchten gebracht, kann aber infolge des vorgeschalteten Widerstandes W1 nur dunkel brennen. Durch dieses Flackerzeichen wird dem Amtspersonal angezeigt, daß die verlangte Teilnehmerleitung bereits anderweitig besetzt ist.
Es sei nun der Fall betrachtet, daß der Leitungswähler LW vom Fernamt aus belegt wird. Zu diesem Zweck stellt die Fernbeamtin einen nicht dargestellten Ferngruppenwähler ein, dessen Anschlußkontakte mit den Leitungen OP1, blt C1 des Leitungswählers LW in Verbindung stehen. Die Einstellung des Leitungswählers erfolgt in der eben für die Herstellung einer Ortsverbindung beschriebenen Weise und soll daher nicht näher erläutert werden. Zwecks Einleitung der Prüfung legt die Fernbeamtin Batterie an die Sprechleitungen Ct1 und b± an. Hierdurch wird über den Kontakt 83C2 das Relais J1 über seine Wicklung I erregt. Dieses schließt an seinem Kontakt 84^1 einen Haltestromkreis für seine Wicklung II, welcher von Batterie über diese Wicklung und über die Kontakte 84^1 und 40C3 nach Erde verläuft. Am Kontakt 85^ wird ein Stromkreis für die Wicklung II des Relais A1 geschlossen, so· daß dieses anspricht und an seinem Kontakt 8Oa1 einen Stromkreis für das Relais P2 schließt, welcher sich von rde am Kontakt 4oca, über den Kontakt 84^1,
die Wicklung I des Relais P2, Kontakt
Ruhekontakt 8ym und über einen Widerstand W2 nach Batterie und Erde erstreckt. Das Relais P2 schließt an seinem Kontakt 88/>2 folgenden Stromkreis: Batterie, WicklungII des Relais F, Arbeitskontakt 88/>2, Wicklung des Relais M, Wicklung I von P2, Kontakte 84Z1 und 4Of3, Erde. In diesem Stromkreis kommen die Relais M und F zum Ansprechen.
Das erste schließt an seinem Kontakt gom den Prüfstromkreis für das Relais P3, welcher beim Ansprechen des Relais J1 am Kontakt 91Z1 vorbereitet wurde. Die weiteren Schaltvorgänge hängen nun von dem Zustand der verlangten Teilnehmerleitung ab.
Ist diese frei, so spricht das Relais P3 parallel zur Wicklung II des Relais 7 über die Prüf leitung c„ und das Trennrelais des der verlangten Teilnehmerleitung zugeordneten Vorwählers an. Am Kontakt g2ps wird ein Haltestromkreis für die Wicklungen P2 und P3 auf folgendem Wege geschlossen: Erde, Kontakt 4Of3, Kontakt 84%, Kontakt 92^3, Wicklungen II der Relais P2 und P3, Batterie, Erde. Gleichzeitig wird über1 den Kontakt g^ps ein Stromkreis für die Wicklung des Relais B1 geschlossen. Hierdurch wird Rufstrom auf folgendem Wege an die Teilnehmerleitungen angelegt: Erde, Kontakte 97^1 und 48^ Leitung b2, Teilnehmerstelle, Leitung a2, Kontakte 4.7t, 98O1, ioip3, Wicklung des Relais RK, RM, Batterie, Erde. Über die Kontakte 99^2 und 100^2, welche über Kondensatoren mit den Leitungen U1 und ht in Verbindung stehen, erhält die Beamtin in bekannter Weise das Freizeichen. Entfernt die Beamtin die Batterie von den Leitungen U1 und bt, so werden die Relais A1 und J1 stromlos. An den Kontakten 8Oa1 und 89a-! werden die Stromkreise für die Relais F1 M und B1 unterbrochen. Dieses schließt an seinem Ruhekontakt einen Stromkreis für die Wicklung II des Relais T, welcher sich von Erde über die Kontakte 40C3', 84%, 92^3 und 102O1 und über die Wicklung II des Relais T nach Batterie und Erde erstreckt. Das Relais T trennt an seinen Kontakten 47t und 48i die selbsttätige Rufeinrichtung von den Sprechadern ab und bringt die Anschlußleitungen a„ und b2 des verlangten Teilnehmers an den Kontakten 54i und 551 mit den zum Fernplatz führenden Leitungen at und b1 in Verbindung.
Ist dagegen die verlangte Teilnehmerleitung durch ein Ortsgespräch besetzt, so kann das Relais P3 nach dem Ansprechen des Relais M nicht erregt werden, da an dem Prüfkontakt des die verlangte Leitung besetzthaltenden Leitungswählers die niederohmige Wicklung II des Relais P1 liegt. In diesem Falle kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung II des Relais B2, Lampe L, Ruhekontakt 8Ip1, Widerstand W1, Arbeitskontakt 94/72, Ruhekontakt 9$p3, sekundäre Wicklung des Besetzlzeichenübertragers, Batterie, Erde. Die primäre Wicklung dieses Übertragers steht mit einer Stromquelle OBZ, welche das Ortsbesetztzeichen erzeugt, in Verbindung. In diesem Stromkreise kommt die Lampe L schwach zum Leuchten infolge des vorgeschalteten Widerstandes W1 und zeigt an, daß der Teilnehmer ortsbesetzt ist. Gleichzeitig wird der über die Wicklung II des Relais B„ verlaufende Summerton auf die Wicklung I dieses Relais übertragen, womit der Fernbeamtin das Ortsbesetztzeichen übermittelt wird.
Ist der verlangte Teilnehmer fernbesetzt, so liegt an seinem Prüfkontakt direkt Erde, so daß auch das Relais P2 nicht ansprechen kann, da seine Wicklung I am Kontakt 89O1, welcher über die Kontakte 96m und 91J1 mit dem Prüfkontakt in Verbindung steht, kurzgeschlossen ist. Jetzt kommt folgender Stromkreis für die Lampe L zustande: Erde, Wicklung II des Relais B2, Lampe L, Ruhekontakt 81/J1, Widerstand W1, Ruhekontakt 82^2, Unterbrecher RU, sekundäre Wicklung des Besetztzeichenübertragers, Batterie, Erde. Das Besetztzeichen wird wieder auf die Wicklung I des Relais B2 und damit zur Fern- 9" beamtin übertragen, während die Lampe L dunkel flackert.
Die Vollendung einer Fernverbindung und die Auslösung einer solchen geht in bekannter Weise vor sich und soll, da sie für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung belanglos ist, nicht näher beschrieben werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung zur Überwachung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb nach Patent 505 410, dadurch gekennzeichnet, daß die das Überwachungszeichen (L) beherrschenden Schaltmittel (P, P2, T, Al) derart in verschiedener Weise auf dieses einwirken, daß es unterschiedliche Zeichen für jeden anzuzeigenden Zustand d!er Verbindung gibt. "ο
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA43291D 1924-10-23 1924-10-23 Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE516172C (de)

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